Neues Dissertationsprojekt: SoPeKi

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Thema: 
Soziale Interaktionserfahrungen aus der Perspektive von Kindern mit sprachlich-kommunikativem Unterstützungsbedarf

Hintergrund: Kinder mit sprachlich-kommunikativem Unterstützungsbedarf (skU) können in ihren sozialen Interaktionen problematische kommunikative Situationen mit anderen Personen erleben. Die betroffenen Kinder werden im Rahmen sprachtherapeutischer Forschung und Praxis jedoch kaum persönlich zu ihren kommunikativen Erfahrungen befragt.

Ziel/Fragestellung: In dem vorliegenden Forschungsprojekt wird das Ziel verfolgt, die bisher qualitativ unerforschte Perspektive von Kindern mit skU zu ihrem Erleben von sozialen Interaktionserfahrungen sichtbar zu machen.

Methode: Das Forschungsvorhaben orientiert sich an dem Forschungsstil der Reflexiven Grounded Theory Methodology (Breuer et. al., 2018). In einer Pilotstudie wurde ein achtjähriger Junge mit skU in seinem häuslichen Umfeld zweimal interviewt und videografiert. Als Gesprächsgrundlage dienten selbstfotografierte Fotos ihrer Woche und verschiedene Bildkarten (Merrick, 2014). Die Interviews wurden nach GAT-2 transkribiert, offen codiert, in Form von Gesprächsinventaren (Deppermann, 2008) mit Beschreibung zusammenfassender Kategorien strukturiert und diese abschließend in Form eines Netzplans visualisiert.

Publikationen:
Schierholz, M.-L., Hansen, H. & Neumann, S. (2020, November). Soziale Interaktionserfahrungen aus der Perspektive eines Kindes mit sprachlich-kommunikativem Unterstützungsbedarf (skU). Poster auf 11. Interdisziplinären Tagung über Sprachentwicklungsstörungen (ISES XI), Phillips Universität Marburg

Logo Credits: Marie-Luise Artzt

  • Sopeki

Link zum Forschungsprojekt

Soziale Interaktionserfahrungen aus der Perspektive von Kindern mit sprachlich-kommunikativem Unterstützungsbedarf, Projekt: SoPeKi