Universität Erfurt

Erfurt School of Education (ESE)

Tagungsprogramm

Mittwoch, der 25.09.2019

 

ab 12:00 Uhr

Anmeldung und Ausgabe der Tagungsunterlagen im Tagungsbüro

 

13:30 - 14:15 Uhr

Eröffnungsveranstaltung mit Begrüßung und Grußworten

14:15 - 15:15 Uhr

Plenarvortrag von Prof. Dr. Margarete Götz

Die Geschichtsschreibung zur Grundschule - eine Mythenpflege? 

Der Vortrag konzentriert sich darauf, die in der Grundschulpädagogik kursierenden Darstellungen zur Geschichte der Grundschule zu untersuchen. Dabei soll analysiert werden, ob das, was über die historische Entwicklung der Grundschule mitgeteilt wird, einer Erzählung von Mythen gleicht oder eine wissenschaftliche Aufklärung der Vergangenheit leistet. Auf der Basis der gewonnenen Analysebefunde wird abschließend die Titelfrage beantwortet. 

16:00 - 18:00 Uhr

Parallele Sessionvorträge

 

ab 18:30 Uhr 

Stadtführung "Jüdisches Erfurt und deren erhaltene Stätten der mittelalterlichen Gemeinde" (optional)


Donnerstag, der 26.09.2019

 

09:00 - 10:05 Uhr

Parallele Einzelvorträge

 

10:30 - 11:30 Uhr

Posterpräsentation 

11:30 - 12:30 Uhr

Plenarvortrag von Prof. Dr. Sabine Reh

Lehrer*innen im niederen Schulwesen und in Grundschulen - Mythen über die Grundschullehrkraft.

 

Weitere Informationen folgen in Kürze

14:00 - 16:35 Uhr 

Parallele Einzelvorträge (inkl. Pause)

 

17:00 - 18:30 Uhr

Mitgliederversammlung

 

ab 19:00 Uhr

Gesellschaftsabend


Freitag, der 27.09.2019

 

09:00 - 10:05 Uhr

Parallele Einzelvorträge

10:30 - 11:30 Uhr

Plenarvortrag von Prof. Dr. Christina Huf

Understanding others- educating ourselves – Mythen, Widersprüche und Gewissheiten der Grundschule in der Perspektive des Kultur(?)vergleichs

In einer zunehmend globalisierten Welt wird die Auseinandersetzung mit anderen Ländern zunehmend selbstverständlicher und unvermeidlicher. Für die Erziehungswissenschaft bringt die Globalisierung einen derart großen Zuwachs an öffentlichem Interesse und Forschungsgeldern mit sich, dass Robin Alexander von einer ‚industry of international comparison’ spricht (2001,2). In der Tradition der vergleichenden Erziehungswissenschaft ist die Auseinandersetzung mit anderen Bildungssystemen mit der Hoffnung verbunden, ein differenziertes Verstehen mit dem eigenen Bildungssystem herauszufordern. In diesem Sinne zielt der Vortrag darauf zu zeigen, dass die Auseinandersetzung mit der Grundschule in anderen Bildungssystemen neue Perspektiven auf die Mythen, Widersprüche und Gewissheiten der Grundschule im deutschen Bildungssystem eröffnet. Dieses Erkenntnispotential wird exemplarisch an einer ethnografischen Studie diskutiert, die den Übergang in die Grundschule im deutschen und englischen Bildungssystem vergleichend untersucht. Mit ihrem kindheitstheoretischen Interesse an der Frage, wie sich die Akteurschaft von Kindern am Übergang in die Grundschule verändert, macht die Studie es möglich, die unterschiedlichen institutionellen Strukturen und pädagogischen Arrangements in ihrer Bedeutung für SchulanfängerInnen zu verstehen. Ausgehend von einem Vergleich der unterschiedlichen Praktiken, Strategien und Routinen der SchulanfängerInnen im Umgang mit den Anforderungen des Anfangsunterrichts wird die Frage nach Widerspruch

11:30 - 12:15 Uhr

Abschluss (Verleihung des Waxmann-Posterpreises und Aloys-Fischer-Preises

 

ab 13:00 Uhr

Exkursion nach Weimar (optional)

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