Universität Erfurt

Forschung und Nachwuchsförderung an der Universität Erfurt

Gesundheit und Gesellschaft: Forschungsgruppe

Dauer der Einrichtung

2017-2018

Website

N.N.

Mitglieder

22 Mitglieder, derzeit folgende Aktivmitglieder:

Prof. Dr. Guido Mehlkop, Prof. Dr. Jürgen Martschukat, Prof. Dr. Sven Jöckel, Prof. Dr. Patrick Rössler, Prof. Dr. Constanze Rossmann

Postdoktorandinnen und -doktoranden, Prof. Dr. Cornelia Betsch, Dr. Nina Mackert, Dr. Frank Renkewitz, Dr. Tatjana Tarkian sowie 13 Doktorand*innen

Forschungsprogramm

Angesichts gesellschaftlicher, demografischer und gesundheitspolitischer Entwicklungen, der Verbreitung gesundheitsschädlicher Lebensstile und der wachsenden Bedrohung durch Epidemien verstärkt sich der Bedarf, gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen und Gesundheit und Krankheit als soziale Phänomene zu verstehen. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen und individuellen Hintergründen, Folgen und Bedeutungen von Gesundheit und Krankheit, mit der Kommunikation über Gesundheit und Krankheit genauso wie mit der Normativität von Gesundheit und ihrer Bedeutung für die Positionierung von Individuen in Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart. Eine umfassende Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit als soziales Phänomen bedarf einer interdisziplinären Herangehensweise, die medizinisches Grundlagenwissen zwar einbezieht, jedoch weit darüber hinausgeht und sozial-, geistes- und verhaltens-wissenschaftliche Perspektiven integriert, etwa aus Soziologie, Psychologie, Kommunikations- und Geschichtswissenschaft und Philosophie. Die an der Forschungsgruppe beteiligten Wissenschaftler*innen sind ebenfalls im Netzwerk GENIA Gesundheitsforschung | Erfurter Netzwerk für interdisziplinären Austausch in Forschung, Lehre und Praxis vereint. Die Kooperationen und Aktivitäten werden im Rahmen der Forschungsgruppe gebündelt und strukturiert. Das Netzwerk GENIA bleibt parallel bestehen.

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