Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung.

Zeichnung zweier Köpfe im virtuellen Raum

Die Untersuchung von Selbst- und Transzendenzbeziehungen, der Beziehungen von Gemeinschaft und Individuum und von ritueller Kommunikation und deren Bedeutung verbinden ebenso wie die Reflexion über gesellschaftlich-institutionelle Ordnungen, über Prozesse gesellschaftlichen Wandels, über Wert- und Sinnvorstellungen das Fragen nach "Religion", "Gesellschaft" und "Weltbeziehung". Dieses wechselseitige In-Beziehung-Setzen von individuellen Akteuren, sozialen Strukturen und grenzüberschreitenden Horizonten gibt der Forschung in diesem Schwerpunkt ihr Profil. In konkreten intra- wie interdisziplinär betriebenen Projekten – profilbildend ist hier der Verbund "Attraktion, Repulsion, Indifferenz – eine kulturvergleichende Analyse von Weltbeziehungen" widmen sich die Forscherinnen und Forscher des Feldes historischen wie heutigen Phänomenen in unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. An den Projekten sind alle Fakultäten und das Max-Weber-Kolleg sowie die Willy Brandt School of Public Policy und verschiedene universitäre Nachwuchskollegs wie das Center for Political Practices and Orders und das Theologische Forschungskolleg beteiligt. Zwischen den Akteuren im jetzigen Schwerpunktfeld ist seit langem in Forschung und Lehre eine enge Kooperation gelebte Praxis, u. a. in gemeinsamen Tagungen und Workshops, Vorlesungsreihen und Publikationen, interdisziplinären Seminaren. Die Forschung zeichnet sich durch ein besonderes Interesse an einer Nutzbarmachung auch historischer Forschungsergebnisse für Fragestellungen von Religion, Kultur und Gesellschaft der Gegenwart aus, wobei immer wieder aktuelle gesellschaftliche Debatten aufgegriffen werden und intensive Wissenschaftskommunikation betrieben wird.

Forschungsprojekte des Schwerpunktfelds

News

Soeben ist eine neue Episode unseres Wissenschaftspodcasts "WortMelder" erschienen. In unserer achten Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Cornelia Betsch über das Thema "Gesundheitskommunikation – vom Menschen her gedacht".

Im Jahr 2020 waren Waffen die häufigste Todesursache für Kinder und Jugendliche in den USA. Eine ganz besonders drastische Form der Waffengewalt an Heranwachsenden bilden dabei Schulmassaker wie das in der vergangenen Woche in einer texanischen…

In Stuttgart ist am Wochenende der 102. Katholikentag zu Ende gegangen. Rund 27.000 Menschen waren dabei. 2018 waren es noch dreimal soviel.

Die Kollegforschungsgruppe "Religion und Urbanität" am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt schreibt für den Zeitraum vom 01.04.2023 bis 30.09.2024 Forschungsstipendien aus. Sie haben eine Laufzeit von drei bis sechs Monaten - die Bewerbungsfrist…

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