Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung.

Zeichnung zweier Köpfe im virtuellen Raum

Die Untersuchung von Selbst- und Transzendenzbeziehungen, der Beziehungen von Gemeinschaft und Individuum und von ritueller Kommunikation und deren Bedeutung verbinden ebenso wie die Reflexion über gesellschaftlich-institutionelle Ordnungen, über Prozesse gesellschaftlichen Wandels, über Wert- und Sinnvorstellungen das Fragen nach "Religion", "Gesellschaft" und "Weltbeziehung". Dieses wechselseitige In-Beziehung-Setzen von individuellen Akteuren, sozialen Strukturen und grenzüberschreitenden Horizonten gibt der Forschung in diesem Schwerpunkt ihr Profil. In konkreten intra- wie interdisziplinär betriebenen Projekten – profilbildend ist hier der Verbund "Attraktion, Repulsion, Indifferenz – eine kulturvergleichende Analyse von Weltbeziehungen" widmen sich die Forscherinnen und Forscher des Feldes historischen wie heutigen Phänomenen in unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. An den Projekten sind alle Fakultäten und das Max-Weber-Kolleg sowie die Willy Brandt School of Public Policy und verschiedene universitäre Nachwuchskollegs wie das Center for Political Practices and Orders und das Theologische Forschungskolleg beteiligt. Zwischen den Akteuren im jetzigen Schwerpunktfeld ist seit langem in Forschung und Lehre eine enge Kooperation gelebte Praxis, u. a. in gemeinsamen Tagungen und Workshops, Vorlesungsreihen und Publikationen, interdisziplinären Seminaren. Die Forschung zeichnet sich durch ein besonderes Interesse an einer Nutzbarmachung auch historischer Forschungsergebnisse für Fragestellungen von Religion, Kultur und Gesellschaft der Gegenwart aus, wobei immer wieder aktuelle gesellschaftliche Debatten aufgegriffen werden und intensive Wissenschaftskommunikation betrieben wird.

Forschungsprojekte des Schwerpunktfelds

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Nachdem er 2020 Corona-bedingt ausfallen musste, gibt es in diesen Jahr eine Neuauflage des Erfurter Science Slams, dem beliebten wissenschaftlichen Vortragswettstreit der Uni Erfurt. Am 3. November heißt es dann im Theater "Die Schotte" wieder…

Der vom BMBF geförderte Forschungsverbund „Diktaturerfahrung und Transformation“ lädt an diesem Donnerstag, 8. Juli, zu einem neuen Kolloquium ein. Diesmal stellen Sarah Day, Dr. Harald Engler und Julia Wigger das Forschungsprojekt "StadtWende -…

Unter dem Titel "Critical Theory and New Materialisms" ist bei Routledge soeben eine neue Publikation von Hartmut Rosa, Christoph Henning und Arthur Bueno erschienen. Sie beruht auf einer Konferenz zu diesem Thema in Erfurt.

An der Friedrich-Schiller-Universität Jena findet am 8./9. Juli die Eröffnungstagung des neuen Sonderforschungsbereichs/Transregios (SFB) 294 „Strukturwandel des Eigentums“ statt, der Anfang des Jahres an den Universitäten Jena und Erfurt die Arbeit…

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