Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung.

Zeichnung zweier Köpfe im virtuellen Raum

Die Untersuchung von Selbst- und Transzendenzbeziehungen, der Beziehungen von Gemeinschaft und Individuum und von ritueller Kommunikation und deren Bedeutung verbinden ebenso wie die Reflexion über gesellschaftlich-institutionelle Ordnungen, über Prozesse gesellschaftlichen Wandels, über Wert- und Sinnvorstellungen das Fragen nach "Religion", "Gesellschaft" und "Weltbeziehung". Dieses wechselseitige In-Beziehung-Setzen von individuellen Akteuren, sozialen Strukturen und grenzüberschreitenden Horizonten gibt der Forschung in diesem Schwerpunkt ihr Profil. In konkreten intra- wie interdisziplinär betriebenen Projekten – profilbildend ist hier der Verbund "Attraktion, Repulsion, Indifferenz – eine kulturvergleichende Analyse von Weltbeziehungen" widmen sich die Forscherinnen und Forscher des Feldes historischen wie heutigen Phänomenen in unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. An den Projekten sind alle Fakultäten und das Max-Weber-Kolleg sowie die Willy Brandt School of Public Policy und verschiedene universitäre Nachwuchskollegs wie das Center for Political Practices and Orders und das Theologische Forschungskolleg beteiligt. Zwischen den Akteuren im jetzigen Schwerpunktfeld ist seit langem in Forschung und Lehre eine enge Kooperation gelebte Praxis, u. a. in gemeinsamen Tagungen und Workshops, Vorlesungsreihen und Publikationen, interdisziplinären Seminaren. Die Forschung zeichnet sich durch ein besonderes Interesse an einer Nutzbarmachung auch historischer Forschungsergebnisse für Fragestellungen von Religion, Kultur und Gesellschaft der Gegenwart aus, wobei immer wieder aktuelle gesellschaftliche Debatten aufgegriffen werden und intensive Wissenschaftskommunikation betrieben wird.

Forschungsprojekte des Schwerpunktfelds

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Um koloniale Vergangenheit und Rassismus heute geht es in einer Online-Buchvorstellung, zu der die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Kooperation mit dem Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt am Mittwoch, 24. Juni, alle…

Zu jeder liturgischen Feier gehört ein handelnder Körper. Die untrennbare Verbindung zwischen Liturgie und Körperlichkeit betrachtet deshalb die neueste Ausgabe der Zeitschriftenreihe “Theologie der Gegenwart”.

Unter dem Titel „Ritual and Economy in Metropolitan China. A Global Social Science Approach“ erscheint im Oktober ein neues Buch von Carsten Herrmann-Pillath (Fellow am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt), Guo Man und Feng Xingyuan, das…

Die Neuroökonomie hat sich zu einem innovativen Feld entwickelt, in dem Neurowissenschaften und Sozialwissenschaften in einem analytischen und empirischen Ansatz integriert sind. In ihrem neuen Band „Social Neuroeconomics – Mechanistic Integration…

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