Universität Erfurt

Forschung und Nachwuchsförderung an der Universität Erfurt

Der Protestantismus und die Debatten um den deutschen Sozialstaat: Geschichte

Laufzeit

2013–2019

Finanzierung

DFG-Forschergruppe „Der Protestantismus in den ethischen Debatten der Bundesrepublik Deutschland 1949–1989“

  • 1. Förderphase: 2013–2019 (eigenes Forschungsprojekt)
  • 2. Förderphase: 2016–2019 (2 Promotionsstellen + 1 extern finanzierte Promotion) 50.700 Euro + 378.000 Euro

Projektbeschreibung

Der soziale Protestantismus in der Bundesrepublik Deutschland entwickelte seit den 1960er Jahren ein neues Profil. Gleichzeitig und in Wechselwirkung damit veränderten sich der bundesdeutschen Gesellschaft Lebenswelten, Werte und Kultur grundlegend. In Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen und angesichts einer zunehmenden Verwissenschaftlichung der einschlägigen Debatten verabschiedete der Protestantismus zentrale Denkdispositionen, die teilweise bis in die Weimarer Zeit zurückreichten, und richtete sich inhaltlich und organisatorisch mehrheitlich neu aus. Die Leitperspektive lotet das Gewicht des sozialen Protestantismus in den Debatten um die Sozialordnung der Bundesrepublik aus und untersucht die Kommunikationskanäle, über die protestantische Stimmen im Prozess der gesellschaftlichen Selbstvergewisserung Einfluss nahmen. Im Zentrum des Interesses stehen dabei u.a. die Themenbereiche: Alternde Gesellschaft und demografische Herausforderungen, Sozialer Protestantismus und der Wandel der Arbeitsgesellschaft sowie Subsidiarität und Kirchliche Diakonie.

Weitere Informationen

Thematische Einordnung (Schlagworte)

  • Geschichte
  • Politik
  • Religion

Dr. Peter Schröder, letzte Änderung: 30.01.2019

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