Universität Erfurt

Forschung und Nachwuchsförderung an der Universität Erfurt

Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der NS-Zeit: Geschichte

Laufzeit

2014–2018

Finanzierung

Landesstiftung Baden-Württemberg (2 Promotionsstellen): 207.800 Euro

Projektbeschreibung

In dem Projekt geht es um einer der letzten großen Leerstellen in der Forschung zur NS-Herrschaft: Die obersten Landesbehörden und ihrer Beteiligung an NS-Verbrechen. Nachdem jahrzehntelang eine politikgeschichtlich orientierte Forschung die Bedeutung der "gleichgeschalteten" Landesbehörden marginalisiert hatte, ist in letzter Zeit im Zusammenhang mit verwaltungsgeschichtlichen Studien die Aufmerksamkeit für dieses Forschungsdesiderat gewachsen. Das Projekt wendet sich als Pionierprojekt erstmals mit umfassendem Ansatz der Verwaltungsgeschichte auf Landesebene zu und verbindet allgemeine Fragen zur nationalsozialistischen Herrschaftsorganisation mit der nach einer spezifischen regionalen Verwaltungskultur. Das Projekt verfolgt zudem ein ambitioniertes Public History-Konzept. Die Projekthomepage (ns-ministerien.bw.de) informiert in Form von Kurzbeiträgen über laufende Forschungsarbeiten und stellt Informationen und historische Quellen bereit. Darüber hinaus werden didaktische Formate wie Unterrichtsmaterialien, Ausstellungen und Plakate entwickelt. Ziel ist es, Transparenz und Nachvollziehbarkeit von historischer Grundlagenforschung herzustellen und für Anregungen und Fragen aus der "Öffentlichkeit" erreichbar zu sein.

Weitere Informationen

Thematische Einordnung (Schlagworte)

  • Geschichte
  • Politik

Dr. Peter Schröder, letzte Änderung: 30.01.2019

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