Universität Erfurt

Probabilistische Entscheidungen von Kindern: Entscheidungsforschung

Laufzeit

Projektphase 1: 10/2013–11/2017
Projektphase 2: 2017–2020

Finanzierung

Deutsche Forschungsgemeinschaft
Projektphase 1: 221.000 Euro
Projektphase 2: 371.000 Euro

Kooperationspartner

  • Prof. Dr. Andreas Glöckner, FernUniversität in Hagen, Institut für Psychologie
  • Dr. David Buttelmann, Universität Bern, Institut für Psychologie

Projektbeschreibung

Ab welchem Alter und unter welchen Bedingungen nutzen Kinder systematisch probabilistische Information bei Entscheidungen? Wie nutzen sie diese – als Kriterien zur Ausrichtung selektiver Informationssuche und/oder als Gewichte der Werte bei der Integration von Information? Hinsichtlich dieser Fragen herrscht eine dürftige und uneinheitliche Befundlage in der empirischen Forschung. Vor dem Hintergrund zweier Modellklassen des Entscheidens (Ansatz multipler Strategien vs. konnektionistischer Ansatz) werden konkurrierende Annahmen über Prozesse des Entscheidens abgeleitet. Diese Annahmen werden in einer Reihe von Laborexperimenten an Kindergartenkindern und Schulkindern im Vergleich zu Erwachsenen systematisch untersucht. Die dafür entwickelte kindgemäße Entscheidungsumwelt verwendet ein Informationsboard und erlaubt neben der Variation von Aufgabenmerkmalen die verhaltensbasierte Messung der Nutzung von Wahrscheinlichkeiten bei der Informationssuche und der Informationsintegration. Die Ergebnisse sollen nicht nur helfen die obigen Fragen zu klären, sondern auch die Grundannahmen konkurrierender Modellklassen der Entscheidung kritisch zu überprüfen.

Weitere Informationen

Schwerpunktfeld

Thematische Einordnung (Schlagworte)

Entscheidungsforschung

Prof. Dr. Tilmann Betsch, letzte Änderung: 30.01.2019

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