Universität Erfurt

Bewegte Netze. Bauhausangehörige und ihre Beziehungs-Netzwerke in den 1930er und 1940er Jahren: Kommunikationswissenschaft

Laufzeit

01/2013–2/2016

Finanzierung

Deutsche Forschungsgemeinschaft: ca. 450.000 Euro

Team

  • Dr. Anke Blümm, BTU Cottbus-Senftenberg
  • Dipl. Des. Andreas Wolter und Dip. ing. Jens Weber, mediaarchitecture.de

Kooperationspartner

Prof. Dr. Magdalena Droste, BTU Cottbus

Projektbeschreibung

Mit der Schließung des Bauhauses im April 1933 zerfiel zwar der institutionelle Rahmen der in ihrer Zeit führenden Kunst- und Designschule; sie bestand jedoch als virtuelle Struktur unterschiedlicher, empirisch zu untersuchender Netzwerke seiner Angehörigen fort, deren Bildung oft weit in die Geschichte der Schule zurückreichte. Unter dieser Perspektive lässt sich die Geschichte des Bauhauses in der politisch brisanten Periode der 30er und 40er Jahre des 20. Jh. methodisch fundiert fortschreiben. Dies erfolgt im kooperativen Zugriff von Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaft, die exemplarisch sechs Netzwerke untersuchen. Tragend sind dabei einerseits systematische Fragestellungen, beispielsweise nach der Regelbildung dieser Netzwerk-Formationen. Andererseits ermöglicht die historische Perspektive, dass auch die veränderten Bedingungen künstlerischer Produktivität rekonstruiert werden können. Diese Erkenntnisse mit ihren Topologien und Dynamiken sollen synthetisiert und als neue Pluralität in die Historiographie der Kunstschule zurückgebunden werden.

Weitere Informationen

Schwerpunktfeld

Thematische Einordnung (Schlagworte)

  • Kommunikationswissenschaft
  • Kunstgeschichte

Prof. Dr. Patrick Rössler, letzte Änderung: 29.01.2019

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