Hochschuldidaktisches Programm

Nachwuchsforscher der Uni Erfurt im Gespräch

Das Programm richtet sich an (angehende) Lehrende der Universität Erfurt, die ihre hochschuldidaktischen Kompetenzen erweitern wollen. Das Programm befindet sich derzeit im Aufbau und wird sukzessive erweitert.

Stipendiat*innen der Universität Erfurt erhalten für den Besuch der Workshops Teilnahmebescheinigungen gemäß ihrer Stipendienvereinbarung. Um eine Teilnahmebescheinigung zu erhalten, müssen mindestens 75% des Workshops besucht worden sein (Referent*innen können diesen Wert im Einzelfall auch höher festlegen).
Ein Unkostenbeitrag für die Teilnahme an den Workshops wird nicht erhoben.

Bitte beachten Sie: Ihre Anmeldedaten werden nach 6 Monaten gelöscht. Bitte heben Sie daher unbedingt Ihre Einzelbescheinigungen für die Workshopteilnahme auf.

Eine verbindliche Anmeldung erfolgt online via Formular (siehe unten). Beachten Sie bei Ihrer Anmeldung die jeweilige Zielgruppe.

Hochschuldidaktisches Basiszertifikat

Das hochschuldidaktische Basiszertifikat umfasst ein Arbeitsvolumen von insgesamt 100 Arbeitseinheiten (AE) wobei eine AE einen Zeitaufwand von 45 Min. entspricht. Für die Teilnehmer*innen werden eine hohe Flexibilität, inhaltliche Selbstbestimmung und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten ermöglicht. Das Programm wird über die Universität Erfurt zertifiziert.

Inhaltlicher Aufbau:      

  • Einführungskurs (8AE)
  • fortlaufende Prozessbegleitung (20AE)
  • vier inhaltliche Kompetenzbereiche
    • Lehrkompetenz (16AE)
    • Leitungskompetenz (16AE)
    • Prüfungskompetenz (16AE)
    • Mediendidaktische Kompetenz (16AE)
  • Abschlusskurs (8AE)

Der Einführungskurs (8AE) verfolgt das Ziel, die Teilnehmer*innen im Sinne eines Onboardings in das Programm einzuführen und ihnen eine konkrete Orientierung zu bieten. Aufbau, Struktur und Inhalte des Zertifikats werden vorgestellt und in Bezug auf Flexibilität, individuelle Zielstellungen und Bedürfnisse besprochen. Dabei liegt der Fokus neben dem Prozess als solchem, insbesondere auf den vier Inhaltsbereichen im Kontext kompetenzorientierter Hochschullehre. Abschließend werden individuelle Entwicklungsperspektiven erarbeitet.

Die Prozessbegleitung (20AE) verfolgt das Ziel die Teilnehmer*innen während des individuellen Fortbildungsprozesses orientierend zu unterstützen, Reflexionsanlässe zu bieten und einen kollegialen Austausch zu ermöglichen. Gleichzeitig erfolgt so die Prozesssteuerung. Dafür sind folgende Formate vorgesehen: COP (Community of Practice) „gute Hochschullehre“, Microteachings, kollegiale Hospitation.

Die vier Inhaltsbereiche sind im Kontext kompetenzorientierter Hochschullehre zu betrachten. Die 16 AE je Kompetenzbereich werden durch die individuelle Auswahl von je zwei Tagesworkshops zu je 8 AE erreicht. In jedem Semester werden unterschiedliche Workshops zu den jeweiligen Inhaltsbereichen angeboten.

Lehrkompetenz (16AE) umfasst pädagogische und didaktische Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Planung, Entwicklung und Umsetzung von Lehre, Inhaltswissen zum Gegenstand der Lehre und persönliche Überzeugungen zum Lernen sowie zu Möglichkeiten und Grenzen des Lehrens. Beispiele für Workshopthemen sind: Grundlagen des Lehrens und Lernens, Problembasiertes Lernen, Reflexionsmethoden, Transfersicherung, vielfältige Methoden erproben und reflektieren, Lehre planen, Lehren und Lernen in Hochschullernwerkstätten, Constructive Alignment u.a.

Leitungskompetenz (16AE) umfasst Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Leitung, Führung und Begleitung von Lehrveranstaltungen und Lehr- und Lernprozessen, Wissen zur Gestaltung und Steuerung sowie die Reflexion der eigenen Person im Kontext dieser Rolle. Beispiele für Workshopthemen sind: Heterogenität-Interkulturalität-Diversität, Workshopmoderation, Umgang mit Widerständen und Konflikten, studentische Partizipation, Psychological Safety, u.a.

Prüfungskompetenz (16 AE) umfasst Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Datenerhebung, Evaluation und Prüfung von Seminarleistungen, spezifisches Wissen zu Methoden und Prozessen sowie professionelle Überzeugungen bzgl. kompetenzorientierter Leistungsmessung. Beispiele für Workshopthemen sind: Kompetenzorientiertes Prüfen, Prüfen mit WISEflow, Evaluation und Qualitätsentwicklung, Prüfungsrecht, u.a.

Mediendidaktische Kompetenz (16AE) umfasst Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Gestaltung medial gestützter Lehre im Kontext informationstechnologischer Aspekte, Wissen über die Spezifika methodischer und didaktischer Gestaltungsmerkmale sowie Überzeugungen in Bezug auf einen zielgerichteten methodisch und didaktisch abgestimmten Medieneinsatz. Beispiele für Workshopthemen sind: Grundlagen der Mediendidaktik, H5P und Moodle, Open Educational Resources, Podcasts in der Hochschullehre, u.a. Ebenso können nach vorheriger Absprache auch Kurse aus dem e-Teach Netzwerk Thüringen angerechnet werden.

Im Abschlusskurs (8AE) reflektieren die Teilnehmer*innen ihre Entwicklung und erarbeiten weitere individuelle Entwicklungsperspektiven (Bezug zu Vertiefungskursen). Ferner findet die Zertifizierung statt.

 

 

Übersicht hochschuldidaktisches Basiszertifikat

Übersicht hochschuldidaktisches Basiszertifikat

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Angebote zur digitalen Lehre

Digitale Lehre an der Universität Erfurt - Informationen rund um dieses Thema finden Sie hier.

Die Digitale Tapas Bar - ein hochschulübergreifendes Projekt der Universität Erfurt und der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Informationen rund um die Tapas-Bar und die in diesem Zusammenhang angebotenen Web-Seminare finden Sie hier.

Das eTEACH-Netzwerk Thüringen ist ein Zusammenschluss der staatlichen Hochschulen und Universitäten in Thüringer zur kooperativen Weiterentwicklung der digital bereicherten Hochschullehre. Informationen zum eTEACH-Netzwerk und zu den Angeboten können Sie hier einsehen.

Kontakt

Wissenschaftlicher Mitarbeiter für die hochschuldidaktische Qualifikation und Unterstützung des Lehrpersonals
(Universität Erfurt)
Lehrgebäude 2 / Raum 14b