Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Wissenschaftskommunikation beim BMBF-Projekts "Kartographien Afrikas und Asiens (1800–1945). Ein Digitalisierungsprojekt zur Sammlung Perthes Gotha (KarAfAs)" (Forschungskolleg Transkulturelle Studien / Sammlung Perthes)

Kontakt

Schloss Friedenstein, Pagenhaus / Raum 0.5b

Besucheranschrift

Forschungskolleg Transkulturelle Studien / Sammlung Perthes
Schloss Friedenstein – Pagenhaus
Schlossplatz 1
99867 Gotha

Postanschrift

Forschungskolleg Transkulturelle Studien / Sammlung Perthes
Schloss Friedenstein – Pagenhaus
Schlossplatz 1
99867 Gotha

Claudia Berger

Curriculum Vitae

seit Mai 2021
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Kartographien Afrikas und Asiens (1800–1945). Ein Digitalisierungsprojekt zur Sammlung Perthes Gotha (KarAfAs)“ am Forschungskolleg für Transkulturelle Studien/Sammlung Perthes in Gotha

2020
Promotion im Bereich der Außereuropäischen Geschichte, Universität Duisburg-Essen, mit der Arbeit:
„Die ‚Zwischenzeit‘ der Kapkolonie 1902–1910. Taktisches Handeln und politische Imaginationen im Transformationszeitraum“ (Erstgutachter Prof. Christoph Marx)

2019
Stipendiatin am Deutschen Historischen Institut in London

2016–2021
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Graduiertenkolleg 1919: „Vorsorge, Voraussicht, Vorhersage. Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln“

2015–2016
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Außereuropäische Geschichte, Universität Duisburg-Essen

2014
Magister Artium, Universität Duisburg-Essen

Studium der Neueren und Neuesten Geschichte und der Anglistik an der Universität Duisburg-Essen

Forschungsschwerpunkte

Geschichte der (De-)Kolonisierung

Geschichte des europäischen Imperialismus, insbesondere des britischen

Geschlechtergeschichte

Mediengeschichte

Geschichte sozialer Praktiken

Geschichte des südlichen Afrikas

 

Forschungsprojekt

Europäische Verstrickungen in Abessinien: Sammeln, Wissensproduktion und Gewalt in den 1860er Jahren

Anhand von drei unterschiedlichen, aber eng miteinander verknüpften europäischen Expeditionen nach Abessinien analysiert das Projekt das Aufeinandertreffen der beteiligten Akteursgruppen, die mit ihnen verbundenen transeuropäischen Netzwerke und ihre Praktiken des Sammelns von Artefakten, der Wissensproduktion sowie des (Wissenschafts-)Managements und der Kommunikation. Auch die Anwendung von Gewalt in ihren verschiedenen Erscheinungsformen wird ein zentraler Punkt der Analyse sein.

Projektvorstellung

Engagement

Mitglied im Verein für kritische Geschichtsschreibung e.V.

Mitglied der Themenredaktion bei WerkstattGeschichte

Lehre

Sommersemester 2021
Übung: „Die Konstruktion weißer Weiblichkeit im britischen Imperialismus“ (Universität Erlangen-Nürnberg)

Sommersemester 2016
Proseminar: „Staatenbildung zwischen Utopie und Pragmatismus: Vom South African War zur Union of South Africa 1899–1910“ (Universität Duisburg-Essen)

Wintersemester 2015/2016
Übung: „‘lousy factory girls‘ oder respektable Frauen? Die Garment Workers’ Union im Visier des afrikaanssprachigen Nationalismus“ (Universität Duisburg-Essen)

Vorträge (Auswahl)

„The Commission as an Administrative Instrument in South African Colonial Society in the Early 20th Century“, 29.05.2019, Cambridge Settler Colonial History Workshop, University of Cambridge.

„‘All the rights which chiefs have‘ – the Testimony of Traditional Authorities Before the South African Native Affairs Commission, 1903–1905.“, 13.09.2018, ASAUK 2018, Birmingham.

Publikationen (Auswahl)

Black Peril, White Peril? Challenging Racialized Gender Hierarchies in Early Twentieth-Century South Africa, in: Egodi Uchendu/Ngozi Edeagu (Hg.): Negotiating Patriarchy and Gender in Africa: Discourses, Practices and Policies, London 2021, S. 9–23.

Verwundete Städte, zerstörte Nachbarschaften. Der Group Areas Act in Südafrika, in: Jan-Hendryk de Boer (Hg.), Praxisformen. Zur kulturellen Logik von Zukunftshandeln, Frankfurt 2019 (Kontingenzgeschichten 6), S. 274–280.

„Huff, Puff and Fudge.“ Unter dem Schutzmantel des Spektakels in den Waffenstillstand, in: Jan-Hendryk de Boer (Hg.), Praxisformen. Zur kulturellen Logik von Zukunftshandeln, Frankfurt 2019 (Kontingenzgeschichten 6), S. 321–328.

Die Proklamation von 1858 und Südafrika. Ein Versprechen wandert, in: Jan-Hendryk de Boer (Hg.), Praxisformen. Zur kulturellen Logik von Zukunftshandeln, Frankfurt 2019 (Kontingenzgeschichten 6), S. 366–375.