Universität Erfurt

Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt

Dr. Stefanie Klamm

Kontakt

Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt (FZG)
Schloßberg 2
99867 Gotha

Curriculum Vitae

https://hu-berlin.academia.edu/StefanieKlamm

Seit September 2019
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Wissensdinge - eine Beziehungsgeschichte der Gothaer und Göttinger Sammlungen"

2015 – 2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsverbund „Foto-Objekte. Fotografien als (Forschungs-)Objekte in Archäologie, Ethnologie und Kunstgeschichte“ an der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (https://fotobjekt.hypotheses.org/), u.a. Projektleitung für die Ausstellung „Unboxing Photographs. Arbeiten im Fotoarchiv“ an der Kunstbibliothek (https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/unboxing-photographs.html)

2012 – 2014
Wissenschaftliche Museumsassistentin i.F. an der Generaldirektion und der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, u.a. Kuratorin der Ausstellung „Fotografie im Ersten Weltkrieg“ am Museum für Fotografie

2012
Promotion am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Arbeit „Bilder des Vergangenen. Strategien archäologischer Visualisierung im 19. Jahrhundert“ bei Prof. Dr. Horst Bredekamp und Prof. Dr. Lorraine Daston

2011 – 2012
Research Fellow im Rahmen des Programms „Werkzeuge des Entwerfens“ am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie, Bauhaus-Universität Weimar

2010 – 2011
Stipendiatin in der Projektgruppe “Cultural Theory and its Genealogies,” Exzellenzcluster TOPOI (The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations), Humboldt-Universität zu Berlin

2009 – 2010
Predoctoral Fellow am Getty Research Institute, Los Angeles, Jahresthema “Display of Art“

2009
Stipendiatin der Gerda-Henkel-Stiftung

2006 – 2009
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin (Abteilung Prof. Dr. Lorraine Daston)

2005
Magistra artium in Neuerer und Neuester Geschichte, Klassischer Archäologie und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Arbeit „Der wissenschaftliche Einsatz der Fotografie in der deutschen Archäologie des 19. Jahrhunderts“ bei Prof. Dr. Rüdiger vom Bruch

Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Philosophie, Klassischen Archäologie und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universiteit van Amsterdam

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Forschungsschwerpunkte

Materielle Kulturen und visuelle Praktiken der Natur- und Geisteswissenschaften

Museums- und Sammlungsgeschichte

Fotografien und fotografische Sammlungen in den Wissenschaften

Geschichte visueller Medien (Fotografie, Zeichnung, Abguss) im 19. und 20. Jahrhundert

Geschichte archäologischer Praktiken

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Publikationen

Monographien

Bilder des Vergangenen. Visualisierung in der Archäologie im 19. Jahrhundert: Fotografie – Zeichnung – Abguss (humboldt-schriften zur kunst- und bildgeschichte, Bd. 20), Berlin 2017.

 

Herausgeberschaften

Zusammen mit Ludger Derenthal (Hg.), Fotografie im Ersten Weltkrieg, Leipzig 2014.

 Zusammen mit Costanza Caraffa, Julia Bärnighausen, Franka Schneider und Petra Wodtke (Hg.), Foto-Objekte. Forschen in archäologischen, ethnologischen und kunsthistorischen Archiven, Bielefeld 2019 (im Druck).

Zusammen mit Costanza Caraffa, Julia Bärnighausen, Franka Schneider und Petra Wodtke (Hg.), Photo-Objects. On the Materiality of Photographs and Photo-Archives in the Humanities and Sciences (Online-Publikation in der Reihe Edition Open Access der Max-Planck-Gesellschaft), 2019 (im Druck).

Zusammen mit Sara Hillnhütter und Friedrich Tietjen (Hg.), Hybrid Photography. Intermedial Practices in Science and Humanities. London/New York 2020 (im Druck).

Zusammen mit Elisabeth Hoffmann (Hg.), Archäologie und Rekonstruktion, Berlin/Boston 2020 (im Druck).

 

Aufsätze

Beitrag zu „Wilhelm (1806–1848) und Ludwig (1809–1893) Lindenschmit, Das germanische Todtenlager bei Selzen (1848)“, in: Ulrich Pfisterer, Cristina Ruggero (Hg.), Phönix aus der Asche. Bildwerdung der Antike - Druckgrafiken bis 1869, Petersberg 2019 (Ausstellungskatalog, Zentralinstitut für Kunstgeschichte München), 247f.

 „Pars pro toto – Über das Ausstellen von Architektur,“ in: Barbara Feller, Martin Maischberger (Hg.), Außenräume in Innenräumen. Die musealen Raumkonzeptionen von Walter Andrae und Theodor Wiegand im Pergamonmuseum (Berliner Schriften zur Museumsforschung, 37), Berlin 2018, 35-51.

 „Rekonstruktion,“ in: Barbara Wittmann (Hg.), Werkzeuge des Entwerfens, Zürich 2018, 225-243.

 “‘Pictorial Silhouettes’ and Their Surroundings: Antique Sculpture and Archaeological Photography,” in: Sarah Hamill, Megan Luke (Hg.), Photography and Sculpture. The Art Object in Reproduction, Los Angeles 2017, 50-66.

Zusammen mit Franka Schneider, Julia Bärnighausen, Petra Wodtke, „Die Materialität des ‚punctum‘. Zum Potential ko-laborativer Objekt- und Sammlungsanalysen in Foto-Archiven,“ in: Irene Ziehe, Ulrich Hägele (Hg.), Eine Fotografie. Über die transdisziplinären Möglichkeiten der Bildforschung (Visuelle Kultur. Studien und Materialien, 12), Münster 2017, 217-241.

 „Die Darstellbarkeit des Befundes. Bildmedien auf Ausgrabungen im 19. Jahrhundert,“ in: Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie 144 (2017), 27-38.

Zusammen mit Petra Wodtke, „Vom Versammeln und Archivieren. Konzepte archäologischer Fotosammlungen im Vergleich,“ in: Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie 144 (2017), 39-50.

“Reverse – Cardboard – Print: the Materiality of the Photographic Archive and its Function,“ in: Gregg Mitman, Kelley Wilder (Hg.), Documenting the World: Film, Photography, and the Scientific Record, Chicago/London 2016, 166-199.

„Graben – Fotografieren – und Zeichnen? Praktiken der Visualisierung auf deutschen Ausgrabungen um 1900,“ in: Herta Wolf, Michael Kempf (Hg.), Aufzeigen oder Beweisen? Die Fotografie als Kulturtechnik und Medium des Wissens, Berlin/Boston 2016, 247-266.

„Retusche, Zensur und Manipulation – Gedruckte Fotografie im Ersten Weltkrieg,“ in: Irene Ziehe, Ulrich Hägele (Hg.), Gedruckte Fotografie. Abbild, Objekt und mediales Format (Visuelle Kultur. Studien und Materialien, 10), Münster 2015, 45-55.

„Römer und Germanen im Schulwandbild,“ in: Martin Müller, Dirk Schmitz, Charlotte Schreiter (Hg.), An den Grenzen des Reiches. Grabungen im Xantener Legionslager am Vorabend des Ersten Weltkrieges, Mainz 2014 (Ausstellungskatalog, LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten), 174-181.

„Ausstellen des Abwesenden: Modelle und Rekonstruktionen in der Archäologie,“ in: Ernst Seidl, Thomas Beck, Frank Duerr (Hg.), Wie Schönes Wissen schafft, Tübingen 2013 (Ausstellungskatalog, Museum der Universität Tübingen MUT), 214-219.

„Die Fotografie auf der frühen Olympiagrabung,“ in: Wolf-Dieter Heilmeyer, Nikolaos Kaltsas, Hans-Joachim Gehrke, Georgia E. Hatzi, Susanne Bocher (Hg.), Mythos Olympia. Kult und Spiele – Moderne, München 2012 (Ausstellungskatalog, Martin-Gropius Bau Berlin), 196f.

Zusammen mit Astrid Fendt, „Die Gipsabgüsse und Gipsergänzungen der frühen Olympiagrabung 1875-1881,“ in: Wolf-Dieter Heilmeyer, Nikolaos Kaltsas, Hans-Joachim Gehrke, Georgia E. Hatzi, Susanne Bocher (Hg.), Mythos Olympia. Kult und Spiele – Moderne, München 2012 (Ausstellungskatalog, Martin-Gropius Bau Berlin), 192-195.

„Olympia entsteht im Bild - Die Klassische Archäologie des 19. Jahrhunderts und ihre Abhängigkeit von medialen Praktiken,“ in: Harald Müller, Florian Eßer (Hg.), Wissenskulturen. Bedingungen wissenschaftlicher Innovation (Studien des Aachener Kompetenzzentrums für Wissenschaftsgeschichte, Bd.12), Kassel 2012, 87-116.

„Linie – Form – Raum: über wissenschaftliche Bilder antiker Skulpturen,“ in: Jörg Probst (Hg.), Reproduktion. Techniken und Ideen von der Antike bis heute, Berlin 2011, 138-155.

„Ruinenwahrnehmungen,“ in: Ludger Derenthal, Christine Kühn (Hg.), Ein neuer Blick. Architekturfotografie aus den Staatlichen Museen zu Berlin, Tübingen, Berlin 2010 (Ausstellungskatalog, Museum für Fotografie Berlin), 18-21.

„Neue Originale – Medienpluralität in der Klassischen Archäologie des 19. Jahrhunderts,” in: Horst Bredekamp, Tatjana Bartsch, Marcus Becker, Charlotte Schreiter (Hg.), Das Originale der Kopie. Kopien als Produkte und Medien der Transformation von Antike, Berlin 2010, 47-67.

„Sammeln – Anordnen – Herrichten: Vergleichendes Sehen in der Klassischen Archäologie,“ in: Lena Bader, Martin Gaier, Falk Wolf (Hg.), Vergleichendes Sehen, München 2010, 383-405.

„Zwischen Heimatgrün und Weltgarten: Karl Foerster und die Debatten um die ‚Bodenständigkeit’ der Pflanzen“, in: Sylvia Butenschön (Hg.), Gartenhistorisches Forschungskolloquium 2008. Zusammenstellung der Tagungsbeiträge (Graue Reihe des Instituts für Stadt- und Regionalplanung Technische Universität Berlin, H. 17), Berlin 2008, 115-117.

„Vom langen Leben der Bilder. Wahrnehmung der Skulptur und ihrer Reproduktionsverfahren in der Klassischen Archäologie des 19. Jahrhunderts“, in: Pegasus – Berliner Beiträge zum Nachleben der Antike 9 (2007), 209-228.

„Bilder im Wandel. Der Berliner Archäologie Reinhard Kekulé von Stradonitz und die Konkurrenz von Zeichnung und Fotografie“, in: Jahrbuch der Berliner Museen 49 (2007), 115-126.

 

Lexikonartikel

Einträge 'Ahrendts, Leopold’, 'Biow, Hermann’, 'Böttger, Georg’, 'Edler, Anton’, 'Graff, Philipp’, 'Matthies-Masuren, Fritz’, 'Meydenbauer, Albrecht’, 'Miethe, Adolf’, 'Schnauss, Julius Karl’, 'Friedrich Bruckmann Verlag’, in: John Hannavy (Hg.), Encyclopedia of nineteenth-century photography. Bd. 1-2, New York [u.a.] 2008.

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