Université d'Erfurt

Bachelor- und Masterarbeiten

Forschungskolloquium im Bachelorstudium

In Ihrer Bachelorarbeit (BA) sollen Sie auf Basis der im Studium erworbenen theoretischen und methodischen Kenntnisse eine wissenschaftliche Fragestellung selbständig bearbeiten. Das Forschungskolloquium unterstützt Sie darin, eine wissenschaftlich relevante Fragestellung zu finden, diese für die Umsetzung der Arbeit zu präzisieren und einzugrenzen. Dazu erarbeiten und diskutieren Sie im Kolloquium einen Projektentwurf, in dem Sie die theoretischen Grundlagen klären, Methoden für die Durchführung planen und zeitliche sowie organisatorische Rahmenbedingungen prüfen.

Bachelor- oder Masterarbeiten zu den Effekten kognitiver Selbstregulation von Lehrkräften

Aktuell suchen wir zu folgenden Themen Bachelor bzw. Master-Arbeiten:

Effekte kognitiver Selbstregulation von Lehrkräften: Sekundäranalysen zur PISA 2012-Lehrer*innenbefragung

  • Replikation des Mediationsmodells der Wirkung von kognitiver Selbstregulation auf berufliches Wohlbefinden (Mattern & Bauer, 2014)
  • Sind Effekte von Selbstregulation auf berufliches Wohlbefinden bei Lehrkräften abhängig von soziodemographischen Hintergrundvariablen?

Wenden Sie sich bei Interesse gerne an:

Prof. Dr. Johannes Bauer

Weitere Themen für Bachelor- und Masterarbeiten

Im Rahmen der Forschungsfelder der Professur betreuen wir gerne Bachelor- sowie Masterarbeiten. Dabei ist es möglich, an eines unserer laufenden Projekte anzuknüpfen, oder auch eigene Untersuchungsideen einzubringen, sofern diese zu unseren Forschungsfeldern passen. Nur auf diese Weise können wir eine gute inhaltliche und methodische Betreuung bieten. Hinsichtlich der methodischen Ausrichtung betreuen wir empirische Arbeiten wie Surveys, Experimente, Replikationsstudien, Studien zur Entwicklung oder Adaption von Instrumenten oder Sekundäranalysen. Auch systematische Reviews, die eine fragestellungsbezogene Übersicht und Analyse des Stands der Forschung erarbeiten, sind möglich.

In unserer Forschungsarbeit befassen wir uns mit verschiedenen Fragen der Rezeption und Kommunikation wissenschaftlicher Befunde in Beruf und Alltag. Hierbei beschäftigen wir uns aktuelle mit zwei Arbeitsschwerpunkten:
1. Rezeption bildungswissenschaftlicher Befunde
2. Kommunikation und Gesprächsführung in der Medizin

1. Rezeption bildungswissenschaftlicher Befunde

In diesem Forschungsschwerpunkt konzentrieren wir uns auf die Untersuchung dessen, wie bildungswissenschaftliche Befunde aus der Forschung interpretiert und genutzt werden. Die Nutzung bildungswissenschaftliche Befunde ist in verschiedenen Kontexten relevant: Beispielsweise sind die Forschungsbefunde für angehende Lehrer relevant, um ihr eigenes Handeln in Unterricht und Schule zu informieren; für Eltern, um begründete Entscheidungen z.B. bzgl. schulischen Fragen zu treffen; oder auch für Studierende der Erziehungswissenschaft selbst, um zu lernen, wie die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten angewendet werden können. In unseren Arbeiten untersuchen wir insbesondere Faktoren (z.B. Einstellung, Vorwissen, Fehlkonzepte), die die Bewertung und Nutzung bildungswissenschaftlicher Befunde beeinflussen. Daran anknüpfend bieten sich beispielsweise Abschlussarbeiten zu den folgenden Themenbereichen an:

  • Welche Fehlkonzepte über bildungswissenschaftlichen Themen gibt es, und in welchem Ausmaß sind diese in unterschiedlichen Gruppen (z.B. bei Lehramtsstudierenden, Studierenden unterschiedlicher Studienfächer, Eltern) verbreitet?
  • In welcher Weise beeinflussen Fehlkonzepte und/oder Einstellungen zu bestimmten bildungswissenschaftlichen Themen die Nutzung bildungswissenschaftlicher Evidenz?
  • Welche Faktoren (z.B. Einstellung, Vorwissen, Fertigkeiten) beeinflussen die Nutzung unterschiedlicher Informationsquellen (z.B. Internet, Fachliteratur, Populärliteratur), um sich über ein bildungswissenschaftliches Thema zu informieren?

Auch weitere Themenstellungen sind denkbar – sprechen Sie uns darauf an:

Dr. Eva Thomm
Prof. Dr. Johannes Bauer

2. Kommunikation und Gesprächsführung in der Medizin

Das Arzt-Patienten-Gespräch stellt eine besondere Herausforderung für angehende Mediziner dar. Um eine informierte Entscheidung treffen zu können, sind Patienten auf Informationen zu Diagnosen und Behandlungen von ihrem Arzt angewiesen. Dabei werden auch oftmals sensible Informationen ausgetauscht und zurückgemeldet. Informationen im Arzt-Patienten-Gespräch einerseits sachgerecht und andererseits situationsangemessen zu kommunizieren ist somit eine basale Fähigkeit, die bereits Studierende in ihrem Medizinstudium erlernen sollen. Um solche Fähigkeiten schulen und verbessern zu können, wird an der Professur zurzeit ein Instrument entwickelt, dass die Kompetenzen von Medizinstudierenden in der Gesprächsführung und Kommunikation mit Patienten erfassen soll. Die Entwicklung findet eingebettet in einem Forschungsprojekt statt, das gemeinsam mit der Medizindidaktik der TU München durchgeführt wird. Es ist möglich, Abschlussarbeiten auch im Rahmen der Testentwicklung anzufertigen. Sprechen Sie uns an:

Prof. Dr. Johannes Bauer

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