Université d'Erfurt

Willkommen an der Philosophischen Fakultät

Nachrichten aus der Fakultät

Eingeschränkte Erreichbarkeit des Dekanats

Die Universität Erfurt stellt am Freitag, 20. März 2020, ab 15 Uhr, zum Schutz aller ihrer Mitglieder und der Öffentlichkeit den Präsenzbetrieb ein.

Bis dahin ist aufgrund der derzeitigen Situation der Publikumsverkehr im Dekanat der Philosophischen Fakultät mit sofortiger Wirkung eingestellt.

Die Mitarbeiter*innen des Dekanats stehen Ihnen bei Fragen ausschließlich per E-Mail zur Verfügung.

Bitte beachten Sie auch die Website der Universität Erfurt zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.

Anmeldung der Master-/Magisterarbeit zum 01.05.2020

Liebe MA-Studierende,

aufgrund der derzeitigen Situation kann noch immer nicht sichergestellt werden, dass eine Bearbeitung der Anträge auf Ausgabe des Themas der Masterarbeit in der Zeit vom 15.-30. April 2020 zu bewerkstelligen ist, besonders da vorgeschlagene Gutachter*innen derzeit nicht vor Ort sind und Unterschriften nur schwer einzuholen sind.

Wir empfehlen Ihnen, auch aufgrund der Schließung der Bibliothek, eine Anmeldung der Master- bzw. Magisterarbeit erst ab dem Start des Sommersemesters bzw. dann, wenn der Zugang zur Universität wiederhergestellt ist, vorzunehmen. Nutzen Sie dazu – ab Öffnung der Universität – bitte den Postweg.

In dringenden Fällen, versuchen wir eine Anmeldung auf digitalem Weg zu ermöglichen. Senden Sie die dazu notwendigen und vollständigen Unterlagen an Frau Klaer (romy.klaer@uni-erfurt.de).          Derzeit planen wir eventuell neben einem Bearbeitungsbeginn zum 01.06. (Anmeldung dafür bis 15.05.) auch zum 15.05. (Anmeldung dafür bis 30.04.) möglich machen. Sollte dies gewünscht sein, geben Sie diese Termine bitte auf dem Formular „Antrag auf Ausgabe des Themas der Masterarbeit“ an.

Wir informieren Sie auf der Webseite des Dekanats, sobald absehbar ist, wie die genauen Fristen des Sommersemester 2020 sein werden.

Prof. Dr. Sven Jöckel
Studiendekan

„COVID-19 Snapshot Monitoring“ (COSMO): Ergebnisse der 4. Befragungswelle

Unter der Leitung von Prof. Dr. Cornelia Betsch, Heisenberg-Professorin für Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt, betreibt das Robert-Koch-Institut gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern derzeit ein COVID-19 Snapshot Monitoring“ (COSMO). Das Konsortium ermittelt einmal pro Woche in einer Online-Live-Umfrage, wie Menschen subjektiv die Risiken des COVID-19-Virus wahrnehmen, welche Gegenmaßnahmen bekannt sind, welche davon bereits angewandt oder abgelehnt werden. Ziel dieses Projektes ist es, einen wiederholten Einblick in die „psychologische Lage“ der Bevölkerung zu erhalten. Dies soll es erleichtern, Kommunikationsmaßnahmen und die Berichterstattung so auszurichten, um der Bevölkerung korrektes, hilfreiches Wissen anzubieten und Falschinformationen und Aktionismus vorzubeugen.

Neue Befunde aus dem Monitoring wurden am 27. März veröffentlicht. Mehr Informationen

Neuer Beitrag aus dem Forschungsprojekt „West Windows“

Die Akteure im Forschungsprojekt "Was ist westlich am Westen?" an der Universität Erfurt nutzen mit „West Windows“ ein neues Format, mit dem sie in regelmäßigen Abständen kleine Beiträge veröffentlichen, die Einblicke in ihre Forschungsthematik liefern. Ob zum Weltfrauentag, zum Thema Revolution, dem Brexit oder zur Krise der Orthodoxen Kirche in der Ukraine – reinschauen lohnt sich.

Und Sergey Sistiaga beschäftigt sich in seinem Beitrag „Die Vereinten Nationen – mit 75 Jahren in der Risikogruppe?“ mit Corona.

Verlängerung Bearbeitungszeit der Master- und Magisterarbeiten

Liebe MA-Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachdem das Präsidium der Universität Erfurt am 18.03.2020 beschlossen hat, den Präsenzbetrieb der Universität ab Freitag, 20. März, 15 Uhr, bis vorerst einschließlich 19. April 2020 einzustellen, möchten wir eine wichtige daraus folgende Festlegung zu den Master- bzw. Magisterarbeiten auf diesem Wege auch noch einmal kommunizieren.

Alle Abgabefristen von Abschluss- und Hausarbeiten, die nach dem 16. März liegen, werden um acht Wochen verlängert.

Bei Fragen steht Ihnen Frau Klaer per E-Mail (romy.klaer@uni-erfurt.de) zur Verfügung.

Bitte informieren Sie sich auch in dieser Zeit regelmäßig auf den Seiten der Universität und des Dekanats bezüglich weiterer Entwicklungen.

Prof. Dr. Sven Jöckel
Studiendekan

Prof. Dr. Christiane Kuller in die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt

Christiane Kuller, Professorin für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik, ist in die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt worden.

Die Historische Kommission, gegründet 1858, ist nicht nur eine Gelehrtengesellschaft, sondern gleichzeitig auch eine der größten außeruniversitären historischen Forschungseinrichtungen in Deutschland. Das zeitliche Spektrum ihrer Projekte und Editionen reicht vom Spätmittelalter bis in die Zeitgeschichte. So ist dort beispielweise die Edition der Akten der Reichskanzlei unter der Regierung Hitler angesiedelt. Die Historische Kommission leistet Grundlagenforschung zur deutschen Geschichte. Ihr zweiter Arbeitsschwerpunkt ist die historisch-biografische Arbeit in Form von Deutscher Biografie und Repertorium Academicum Germanicum. Damit stellt sie Forschungsinformationsinfrastruktur für alle historisch arbeitenden Wissenschaften zur Verfügung.

1. Preis für Nicole Podschuweit

Dr. Nicole Podschuweit, Akademische Rätin in der Kommunikationswissenschaft der Universität Erfurt, ist im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) in München mit dem 1. Preis für den besten kommunikationswissenschaftlichen Zeitschriftenaufsatz im Jahr 2019 ausgezeichnet worden.

Die sechsköpfige Fachjury würdigt damit ihren Beitrag „Die Rolle der Massenmedien in Alltagsgesprächen: Ein Vergleich zweier verdeckter Feldbeobachtungen“, der in der Zeitschrift Publizistik (64/2019 (3): 303-327) erschienen ist. Die DGPuK verleiht den Preis seit 2004, berücksichtigt werden dabei alle Aufsätze, die innerhalb eines Jahres in einer der drei Zeitschriften – Publizistik, Medien & Kommunikationswissenschaft oder SCM – veröffentlicht wurden. weitere Informationen...

Publikationen

Neue Publikation: Theodorus Priscianus, Naturheilkunde

"Die Natur ist die Lenkerin aller Dinge!" Sie bietet auch eine Alternative zur traditionellen Medizin. Während nämlich Professoren noch um die geeignete ärztliche Methodik streiten, können gut beschaffbare Naturheilmittel eine rasche Genesung bringen. Dies jedenfalls ist die Grundhaltung des Theodorus Priscianus (um 400 n. Chr.) in seinem drei Bücher umfassendes Werk, das auf natürlichen Mitteln beruhende Rezepte für eine erfolgreiche Behandlung von Kopf bis Fuß zusammenstellt, um Schönheit und Gesundheit wiederherzustellen. Der Autor, der ein ganzes Buch der ärztlichen Behandlung von Frauen widmet, wird so zum Pionier einer populären Naturheilkunde. Kai Brodersen, Professor für Antike Kultur, hat das Werk nun erstmals zweisprachig erschlossen. So kann man nachvollziehen, wie medizinische Erkenntnisse in der Antike angewandt wurden und mit welchen Mitteln und Methoden man Heilung zu finden hoffte - und wird feststellen, dass manches Kraut noch heute in der Naturheilkunde genutzt wird.

Kai Brodersen

Theodorus Priscianus, Naturheilkunde. (Zweisprachige Ausgabe)

Berlin: De Gruyter 2020
384 Seiten, Leinenband mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-11-069407-9
€ 49.95

Neue Publikation: Handbuch der Gesundheitskommunikation

Handbuch der Gesundheitskommunikation

Im Springer Verlag ist ein neues Handbuch erschienen, das die kommunikationswissenschaftlichen Perspektiven der Gesundheitskommunikation unter die Lupe nimmt. Herausgeber sind Constanze Rossmann, Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt, und Matthias R. Hastall, Professor für Qualitative Forschungsmethoden und Strategische Kommunikation für Gesundheit, Inklusion und Teilhabe an der Technischen Universität Dortmund.

Das Buch gibt einen Überblick zum aktuellen Forschungsstand der Gesundheitskommunikation. Im Fokus stehen kommunikationswissenschaftliche Zugänge und Erkenntnisse sowie die Vorteile und Herausforderungen einer stärkeren Evidenzbasierung von Kommunikationsempfehlungen. Die Sektionen des Handbuchs reflektieren einerseits die zentralen Elemente des Kommunikationsprozesses und andererseits die wichtigsten Anwendungskontexte. Das Handbuch richtet sich an Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen genauso wie an Expertinnen und Experten aus der Praxis.

Constanze Rossmann, Matthias R. Hastall (Hrsg.)

Handbuch der Gesundheitskommunikation. Kommunikationswissenschaftliche Perspektiven.
Wiesbaden: Springer VS., 2019
ISBN 978-3-658-10726-0
89,99 EUR

Prof. Dr. Sabine Schmolinsky, dernière actualisation: 6.04.2020

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