Universität Erfurt

Antike Kultur

NN Trajan

Trajan – Ein Kaiser und seine Zeit / Trajan – An Emperor and his Times

Seminar S9 - maximal 30 Teilnehmende - möglichst Fr 10-12

  • B Ges 2012 E07#01 // S 9LP 
  • B Ges 2012 EXX#01 // S 12LP 
  • B Ges 2012 W07#01 // S 9LP 
  • B Ges 2012 W09#01 // S 9LP 
  • B Ges 2012 WXX#01 // S 12LP 
  • BA Ges 2007 E04#02 // S-6 6LP 
  • BA Ges 2007 E09#01 // S-6 12LP

Unter der Herrschaft Trajans (98–117 n. Chr.) erlebte das römische Reich seine letzte große Expansionsphase und erreichte seine größte Ausdehnung. Bereits in der Antike galt Trajan als der „beste Kaiser" (optimus princeps), da er alle Anforderungen an einen Kaiser, militärische Sieghaftigkeit, gutes Auskommen mit dem römischen Senat und Beliebtheit beim Volk, erfüllte. Marcus Ulpius Traianus kam als erster römischer Kaiser nicht aus Rom oder Italien, sondern aus einer Provinz des römischen Reiches. Er war von seinem Vorgänger Nerva adoptiert worden und adoptierte seinerseits seinen Nachfolger Hadrian. Welche Rolle spielten diese Adoptionen für das Bild des Kaisers? Welche Maßnahmen ergriff Trajan darüber hinaus um seine Herrschaft im römischen Reich zu festigen?
Im Rahmen des Seminars wird zunächst die Art und Weise beleuchtet, wie Trajan herrschte, seine Stellung als Kaiser legitimierte und diese nach innen und außen kommunizierte. Hierbei soll auch das Bild vom idealen Kaiser kritisch hinterfragt werden. Außerdem werden die strukturellen Merkmale des römischen Reiches in den Blick genommen, die sich in dieser Zeit voll entwickelten, z. B. die öffentliche Verwaltung, das Militär, die Organisation der Provinzen oder die Rolle der Städte. Für die Untersuchung sollen alle verfügbaren Quellengattungen miteinbezogen werden, um ein möglichst umfassendes Bild zu gewinnen.


The reign of Trajan (98–117 CE) was the last phase of expansion of the Roman Empire leading to its territorial peak. Already in antiquity Trajan was called the “best emperor” (optimus princeps) because he was victorious, came along very well with the Roman senate and was popular with the people. Marcus Ulpius Traianus was the first Roman emperor not born in Rome or Italy but in a province of the Roman Empire. He was adopted by his predecessor Nerva and adopted his own successor Hadrian. What did these adoptions mean for the image of the emperor? Which other measures took Trajan to stabilise his reign?
One part of the seminar will be dedicated to the question how Trajan ruled. Of special importance are the aspects of the legitimacy of his reign and the communication with the different groups within the empire. The image of the ideal emperor will be challenged, too. The other part of the seminar will treat the structural characteristics of the Roman Empire which were developed further in this period, e.g. public administration, military, organisation of the provinces or role of the cities. To gain a picture as comprehensive as possible all different types of evidence will be used.

Literatur im Semesterapparat /Bibliography in the Book Reserve

  • J. Bennett, Trajan, Optimus Princeps. A Life and Times, London 1997 [Mag 643305]
  • A. Nünnerich-Asmus (Hrsg.), Traian. Ein Kaiser der Superlative am Beginn einer Umbruchszeit?, Mainz 2002 [NH 7600 N964]
  • Chr. Ronning, Herrscherpanegyrik unter Trajan und Konstantin. Studien zur symbolischen Kommunikation in der römischen Kaiserzeit, Tübingen 2007 [Mag 274565]
  • G. Seelentag, Taten und Tugenden Traians. Herrschaftsdarstellung im Principat, Stuttgart 2004 [Mag 345730]
  • K. Strobel, Kaiser Traian. Eine Epoche der Weltgeschichte, Regensburg 2010 [bestellt]  

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