Universität Erfurt

Geschichtswissenschaft

Erfurter Geschichtswissenschaften

Geschichte zu betreiben, kann heute nicht mehr heißen, allein Nationalgeschichte(n) zu schreiben. Basierend auf dieser Erkenntnis eröffnet die Geschichtswissenschaft an der Universität Erfurt die Möglichkeit, deutsche und europäische Geschichte in ihren vielfältigen Verflechtungen mit der Geschichte außereuropäischer Weltregionen zu erkunden und in einem global ausgerichteten Studium zu betreiben.

Die Erfurter Konzeption einer „Geschichte der Weltregionen“ orientiert sich an einer doppelten Einsicht: die Welt erweist sich als globales Beziehungsgeflecht und zugleich als Ensemble vielfältig differenzierter Räume. Das Zusammenwirken der Erfurter Professuren nimmt darauf Bezug, dass die betrachteten Kulturen und Weltregionen seit jeher durch Interaktion und Austausch wie durch Ausschließung und Konflikt geprägt waren. Es geht um den geschärften Blick für die spannungsvolle Dynamik von Globalisierung, die von Entgrenzung und Verflechtung einerseits, Regionalisierung und Einhegung andererseits bestimmt ist. Deshalb ist die Geschichtswissenschaft in Erfurt epochenübergreifend und kulturenvergleichend angelegt. Sie nutzt ein vielfältiges kultur- und sozialwissenschaftliches Theorie- und Methodenangebot, wobei die Perspektiven der Historischen Anthropologie einen besonderen Akzent setzen.

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