Universität Erfurt

Geschichte und Kulturen der Räume in der Neuzeit

Lehre

Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Susanne Rau

Kolloquium zu laufenden Abschluss- und Qualifikationsarbeiten in der Neueren Geschichte 

Kolloquium (M Ges: M12, M13, M14, M15, M16 / M SWK: M04)

Mittwoch, 18-20 Uhr, LG 4/D06

Das Kolloquium bietet Gelegenheit zur Präsentation und Diskussion Ihrer laufenden Forschungsarbeiten. In einzelnen Sitzungen werden wir Vorträge auswärtiger Gastreferenten hören und diskutieren. Bitte melden Sie spätestens in der ersten Semesterwoche (per Email) Ihr Interesse an Teilnahme (mit oder auch ohne Scheinerwerb) an.

Programm

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SSE: Selbststudieneinheit zur Geschichte und Anthropologie des Raums

(M Ges: M12, M13, M14, M16 / M SWK: M04, M05, M15 / MA Ges: M03, M04, M05)

nach Vereinbarung

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PROMOTIONSSTUDIENGANG

Kolloquium zu laufenden Abschluss- und Qualifikationsarbeiten in der Neueren Geschichte

Prof. Dr. Susanne Rau

nach Vereinbarung

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Lehrveranstaltungen von Mitarbeitern und Lehrbeauftragten

PD Dr. Susanne Friedrich (Vertretungsprofessur)

Das Meer. Ein Kontakt- und Konfliktraum in der Frühen Neuzeit

Vorlesung (B: E05, W06 / MEd: FWGe)

Donnerstag, 10-12 Uhr, LG 2/HS6 

Das Meer galt schon immer als eine besondere Umgebung – und seine Wertung war stets von Ambivalenzen geprägt. Genauso wie es Landmassen und ihre Bewohner voneinander trennte, verband es sie aber auch. Sich darauf zu bewegen, galt als riskant. Dennoch haben sich an fast allen Küsten seine Anrainer dem Meer ausgesetzt. Fischer, Händler und andere verdienten damit ihren Lebensunterhalt oder witterten eine Chance. In der Frühen Neuzeit wurden die zurückgelegten Strecken immer länger, wodurch die bislang zumeist auf ein oder wenige Meere begrenzten Operationsgebiete v.a. der Händler zunehmend miteinander vernetzt wurden. Daraus resultierten neue Kontakte, aber auch neue Konflikte. Mit beiden wird sich die Vorlesung auseinandersetzen und dabei unter anderen den Fragen nachgehen, wie sich die Begegnungen auf die beteiligten Kulturen auswirkten, warum es Streit darüber gab, ob man das Meer besitzen könne, warum die Batavia 1629 vor Australien sank und wie aus einem Kapitän ein Pirat wurde.

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Terra incognita. Die Erschließung neuer Räume in der Frühen Neuzeit 

Seminar-9/12 (B: E08, EXX, W07, W09)

Mittwoch, 8-10 Uhr, LG 4/D05 

Die Frühe Neuzeit gilt gemeinhin als das ‚Zeitalter der Entdeckungen‘. Dies ist eine zu Recht kritisierte Bezeichnung, doch sind ‚Entdeckungsreisen‘ bereits in der zeitgenössischen Wahrnehmung ein wesentliches Element der (europäischen) Neuzeit. Auch heute noch kommt kaum eine Überblicksdarstellung ohne Namen wie Vasco da Gama, Christoph Kolumbus, Henry Hudson oder Willem Barents aus. Sie veränderten das Bild von der Welt und mit diesem auch das Weltbild. Die Auswirkungen solcher Reisen auf den europäischen Wissenshaushalt sind daher eines der Themen, die in der Übung diskutiert werden sollen. Um die Gründe für die Erschließungsversuche bislang unbekannter Regionen zu verstehen, sind neben wissenshistorischen auch juristische, wirtschafts- und machtpolitische Fragestellungen zu berücksichtigen. Unter den europäischen Nationen kam es geradezu zu einem Wettlauf um ‚Entdeckungen‘. Woher aber stammt die Idee, dass überhaupt etwas zu entdecken sei? Welche Erwartungen und Pläne knüpften sich an die Reisen? Wie wurden sie ganz praktisch vorbereitet und durchgeführt? Was waren die Motive von Auftraggebern und Reisenden?

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Die ganze Welt auf engstem Raum. Kunstkammern und Kuriositätenkabinette in der Frühen Neuzeit 

Seminar (M Ges: M13, M16 / M SWK: M05, M15)

Dienstag, 10-12 Uhr, LG 4/E01

Große Kunstkammern waren vom 16. bis 18. Jahrhundert wichtige Sehenswürdigkeiten. Neben Münzen und Muscheln fanden sich dort Kunstobjekte und Exotika, Globen und Karten, Pflanzen und Tiere, Automaten und Wunderwerke. Die Leidenschaft für Artifizialia und Naturalia verband regierende Fürsten, Landadelige, reiche Bürger, bekannte Gelehrte und kleine Wirte. Als gesamteuropäisches Phänomen eint sie Sammler verschiedenster Länder, Stände und Konfessionen. Die Sammlungen gelten als Vorformen des Museums und Schauplätze empirischer Wissensgewinnung ebenso wie als Orte, in denen existierendes Wissen präsentiert und Vorurteile zementiert wurden. Das Seminar wird sich den Sammlungen auch praxeologisch nähern, indem nach Praktiken des Sammelns, vom Erwerb über die Konservierung bis zur Präsentation und Führung von Besuchern gefragt wird

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Dr. Mikkel Jensen

Eine Einführung in die europäische Universitätsgeschichte der frühen Neuzeit: Die politischen und kulturellen Dimensionen der akademischen Welt

Seminar-3 (B: E05, W06 / MEd: FWGe)

Dienstag, 16-18 Uhr, LG 2/106

Die Universität ist eine der erfolgreichsten institutionellen Neuerungen in Europa. Bereits im Mittelalter wurden die ersten Universitäten gegründet und seitdem haben sie sich über lange Zeitperioden und weite geographische Räume verbreitet. Als Orte, an denen intellektuelle, wissenschaftliche und Bildungspraktiken ablaufen, gehören die europäischen Universitäten zu den stabilsten Institutionen unserer Geschichte. Um 1500 existierten nahezu 70 Universitäten und während des darauffolgenden Jahrhunderts vervielfachte sich ihre Zahl erheblich. Sie verteilten sich über den Kontinent von der mittleren iberischen und italienischen Halbinsel im Süden bis nach Schottland und Skandinavien im Norden. Indem die Universitäten über ähnliche Strukturen, Rechte und Privilegien verfügten, sowie gemeinsame kulturelle und akademische Praktiken teilten, schufen sie den juristischen und kulturellen Rahmen für die frühneuzeitliche paneuropäische akademische Community.

Dieses Seminar ist eine Einführung in die Geschichte der europäischen Universitäten der Frühen Neuzeit. Das Seminar ist in zwei größere Themenkomplexe geteilt: 1) Die politische Dimension der akademischen Welt, in dem wir die politische Organisation der frühneuzeitlichen Universitäten und ihre gemeinsame juridische Grundlage in einer europäischen Perspektive untersuchen und diskutieren werden. 2) Die kulturelle Dimension der akademischen Welt, in dem wir die akademischen Praktiken und die Repräsentation der akademischen Bürger genauer betrachten werden. Auf der Grundlage dieser zwei Themenkomplexe, zielt das Seminar darauf ab, die Bedeutung der Universitäten für die Geschichte der europäischen Gelehrsamkeit zu diskutieren.

Das Seminar ist bilingual (Deutsch/Englisch): Seminardiskussionen und Vorträge können deshalb in beiden Sprachen erfolgen.

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IPS-D: Konflikte in der Geschichte

Konflikte in der Geschichte – A (Teil II)

Simon Franzen/Simone Wagner – Dr. Florian Wagner

IPS-D (B: E02, W02)

Montag, 14-16 Uhr, LG /D06

Donnerstag, 16-18 Uhr, LG 4/D06

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Konflikte in der Geschichte – B (Teil II)

PD Dr. Susanne Friedrich – Dr. Florian Wagner

IPS-D (B: E02, W02)

Montag, 14-16 Uhr, LG /D07PD

Donnerstag, 16-18 Uhr, LG 4/D05

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Konflikte in der Geschichte – C (Teil II)

Karen Bähr – Simon Franzen – Simone Wagner 

IPS-D (B: E02, W02)

Montag, 14-16 Uhr, LG /D04

Donnerstag, 16-18 Uhr, LG 4/D04

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