Universität Erfurt

Mittelalterliche Geschichte

Sommersemester 2016

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2016

BA-Veranstaltungen

S-3 Erfurter Inschriften des 13. bis 19. Jahrhunderts III (Karl Heinemeyer)

Do 8.00-10.00 Uhr

LG IV /  D07

 

 

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S-3 Konfliktaustragung im späten Mittelalter (Florian Dirks)


 A- Woche Fr 12.00-16.00 Uhr

LG IV / D03

 

Aufgrund seiner Aktualität ist das Thema Konflikte kaum aus dem Alltag auszublenden. Wenn sich immer wieder auch auf das angeblich so gewalttätige Mittelalter berufen wird, bedarf dies einer kritischen Reflexion. Das Ziel des Seminars ist in erster Linie die Einführung in die wissenschaftlichen Arbeitsweisen. Die Studierenden sollen Fragestellungen, Arbeitsmaterialien (Quellen und Darstellungen), Hilfsmittel und Hilfswissenschaften, Quellengattungen sowie mögliche Forschungsansätze und -methoden der mittelalterlichen Geschichte in praktischer Arbeit an einem aussagekräftigen Beispiel kennenlernen. Anhand ausgewählter Quellen und Literatur sollen die Studierenden einen Überblick über die Grundlagen des Konfliktaustrags im späten Mittelalter gewinnen. Das umfasst sozial-, rechts- und verfassungsgeschichtliche Aspekte ebenso wie quellenkritische Betrachtungen.

 

Literatur:

Goetz, Hans-Werner: Proseminar Geschichte. Mittelalter, 4. Auflage Stuttgart 2014; Kamp, Hermann: Gewalt in der Kultur des späten Mittelalters. Eine Zusammenfassung, in: Jörg Rogge/ Martin Kintzinger/ Frank Rexroth (Hg.), Gewalt und Widerstand in der politischen Kultur des späten Mittelalters, Ostfildern 2015, S. 345-359; Nowosadtko, Jutta: Krieg, Gewalt und Ordnung. Einführung in die Militärgeschichte, Tübingen 2002, S. 180-230.

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S-3 Das Hospital im Mittelalter (Tanja Reumschüssel)


Mo 12.00-14.00 Uhr

LG IV / D 07

 

Im Seminar soll sich der Geschichte des Hospitalwesens im Mittelalter unter Berücksichtigung von sozial- und alltagsgeschichtlichen Fragestellungen gewidmet werden. Was waren die Ursachen für den Aufschwung des Hospitalwesens im 12. und 13. Jahrhundert? Welche Motive hatten die Menschen, den Armen und Kranken Abhilfe zu schaffen? Wie sahen die Lebens- und Arbeitsbedingungen in einem Hospital aus? Wer waren die Hospitalinsassen? Was geschah mit den Familien, wenn ein Mitglied Aufnahme im Hospital fand?

Anhand von thematischen Schwerpunkten, wie Spital und Stadt, der Armenfürsorge, den Hospitalorden, oder der Almosenlehre, soll in die komplexe Geschichte des Hospitalwesens eingeführt werden.

Ziel des Seminars ist es, nachhaltige Kenntnisse über das Hospitalwesen im Mittelalter zu vermitteln und dabei soziale, wirtschaftliche und religiöse Aspekte gleichermaßen zu beleuchten.

 

Literatur:

BULST, Neithard [u.a.] (Hg.): Sozialgeschichte mittelalterlicher Hospitäler (Vorträge und Forschungen, Bd. 65), Ostfildern 2007.

DIRNMEIER, Artur (Hg.): Organisierte Barmherzigkeit. Armenfürsorge und Hospitalwesen in Mittelalter und Früher Neuzeit (Studien zur Geschichte des Spital-, Wohlfahrts- und Gesundheitswesens, Bd. 1), Regensburg 2010.

KNEFELKAMP, Ulrich: Stadt und Spital im späten Mittelalter. Ein struktureller Überblick zu Bürgerspitälern süddeutscher Städte, in: Johanek, Peter (Hg.): Städtisches Gesundheits- und Fürsorgewesen vor 1800 (Städteforschung, Reihe A, Bd. 50), Köln 2000.

LEISTIKOW, Dankwart: Hospitalbauten in Europa aus zehn Jahrhunderten. Ein Beitrag zur Geschichte des Krankenhausbaues, Ingelheim 1967.

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S-3 Ausgewählte Probleme des Geschichtsunterrichts (Antje Schedel)


Mo 14.00-16.00 Uhr

LG IV / D08

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S-3 Einführung in die mittelalterliche Geschichte (Antje Schedel)


Mi 14.00-16.00 Uhr

LG IV / D03

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S-6/9 Räume und Routen mittelalterlicher Kaufleute und Reisender (Sabine Schmolinsky)


Do 12.00-14.00 Uhr

LG I / HS 4

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S-9 Die Christianisierung Skandinaviens im Mittelalter (Christian Oertel)


Do 14.00-16.00 Uhr

LG IV / D05

 

Die ersten christlichen Missionare, ausgesandt von Kaiser Ludwig dem Frommen, erreichten Skandinavien in den 830er Jahren, die Errichtung eines Erzbistums für den Norden fand aber erst 1103/04 statt. Der durch diese beiden Ereignisse definierte Zeitrahmen des Seminars war ebenso geprägt von regional sehr unterschiedlich intensiven Bestrebungen fränkischer und angelsächsischer Missionare, Nordeuropa in den orbis christianus einzubeziehen, wie von der unterschiedlichen Bereitschaft von der Seite der Skandinavier, diesem Kulturkreis beizutreten. Neben den (religiösen und politischen) Kontakten zwischen England, dem Reich und den sich entwickelnden skandinavischen Königreichen sollen aber auch jene thematisiert werden, die die Skandinavier mit Muslimen und orthodoxen Christen hatten. Dabei soll aber der Einfluss dieser Kontakte auf Skandinavien und die dort lebenden Menschen im Mittelpunkt stehen. Die Situation der in andere Teile Europas (Nordatlantikinseln, Normandie, Nowgorod, Kiew, Konstantinopel) ausgewanderten Skandinavier soll nur in Bezug zu ihrem Herkunftsgebiet in die Betrachtung einbezogen werden.

 

Literatur:


Nora Berend (Ed.), Christianization and the Rise of Christian Monarchy. Scandinavia, Central Europe and Rus’ ca. 900-1200, Cambridge 2007; Alexandra Sanmark, Power and Conversion. A comparative Study of Christianization in Scandinavia, Uppsala 2004; Martin Kaufhold, Europas Norden im Mittelalter. Die Integration Skandinaviens in das christliche Europa (9.-13. Jh.), Darmstadt 2001.

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MA-Veranstaltungen

S-9 Handschriften in der Sondersammlung der Universitätsbibliothek Erfurt (Sabine Schmolinsky)

Mi 10.00-12.00 Uhr

LG I / Raum 326

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Ko-9 Kolloquium zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Mo 16.00-18.00 Uhr

LG II / Raum 200

 

 

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SE-9 Selbststudieneinheit zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

n.V. 

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