Universität Erfurt

Mittelalterliche Geschichte

Tanja König, M.A.

• Oktober 2013 - September 2018: wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Mittelalterliche Geschichte

• Oktober 2012 - September 2013: Stipendiatin der Landesgraduiertenförderung Thüringen

•  ab Oktober 2011: Beginn des Promotionsvorhabens an der Professur für Mittelalterliche Geschichte der Universität Erfurt

• Oktober 2010 - Februar 2013:  Tätigkeit als Tutorin für die Erstsemesterstudierenden des geschichtswissenschaftlichen Studiums

• 2009 - 2011:  Magisterstudium der Geschichtswissenschaft an der Universität Erfurt, Schwerpunkt Europäische Geschichte - Magisterarbeit zum Thema: Zisterziensisches Leben in Jena. Das Nonnenkloster St. Michael bis zu seiner Auflösung in der Reformationszeit

• 2009 - 2011: wiss. Hilfskraft an der Professur für Mittelalterliche Geschichte

• 2006 - 2009: Baccalaureusstudium der Geschichtswissenschaft und Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt

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Forschungsschwerpunkte

• Frömmigkeitsforschung

• Sozial- und Kulturgeschichte des Adels in Spätmittelalter

• Thüringische und Böhmische Landesgeschichte vom 12. bis zum 15. Jahrhundert

• Netzwerkforschung

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Forschungsprojekt

„Dem Seelenheil verpflichtet. Gründungen und Förderungen von Klöstern im Spätmittelalter am Beispiel der Herren von Lobdeburg“ (Arbeitstitel)

Im Mittelpunkt stehen der Aufstieg des Hauses Lobdeburg und das religiöse Engagement der Familie, die sich sowohl in der Gründung und Förderung von Klöstern als auch durch die Inanspruchnahme des Bischofsamtes von Würzburg erkennen lassen. Das Geschlecht der Herren von Lobdeburg ist urkundlich seit dem 12. Jahrhundert belegt, als sie sich von Franken in den thüringischen Raum begaben und dort ihren Herrschaftsmittelpunkt errichteten. Der Zeitrahmen ist daher vom 12. Jahrhundert bis zum Aussterben des Adelsgeschlechtes im 15. Jahrhundert abgesteckt. Im Hinblick auf die Gründung und Förderung monastischer Institutionen ist nach der Motivation und den Gründen für die Wahl der Klöster und deren Orten zu fragen. Ebenso wird nach Kriterien zu suchen sein, die das religiöse Engagement der Adelsfamilie beeinflussten.

Die lobdeburgische Klosterlandschaft soll als Konstrukt betrachtet werden. Visualisiert durch ein Netzwerkmodell soll unter anderem aufgezeigt werden, wie intensiv Vertreter des Adelsgeschlechtes in Kontakt mit gegründeten und/oder geförderten Konventen standen, in welcher Art und Weise sie miteinander verflochten waren und welche Motive vordergründig erschienen, um die Verbindung aufrecht zu halten.

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Mitgliedschaften

Mitglied des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Erfurt

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Veröffentlichungen

TANJA REUMSCHÜSSEL, MARIA ROTTLER [Tagungsbericht] EUCist 8: Kolloquium für Doktorandinnen und Doktoranden im Stift Heiligenkreuz am 14./15. Februar 2014, in: ACi 64 (2014), S. 370-377.

 

 

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