Universität Erfurt

Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik

Exkursionen

Die Geschichte der Dinge. Fundstücke vom Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Bei dieser Lehrveranstaltung im Bereich der Public History erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, in die Rolle des bzw. der Gedenkstättenhistoriker_in zu schlüpfen, die Geschichte der Fundstücke vom Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen selbstständig zu erforschen und die gewonnen Erkenntnisse Besuchenden zur Verfügung zu stellen. Aufbauend auf dem Hintergrundwissen zur Lagergeschichte werden wir bei einer viertägigen Exkursion im Januar 2019 vor Ort die Geschichte der Fundstücke recherchieren. Dabei werden wir von Mitarbeitenden der Gedenkstätte betreut. Ziel ist es die Objekte und ihre Geschichte in der Tablet Application der Gedenkstätte und in einer Online-Ausstellung sichtbar zu machen und der Bildungsarbeit vor Ort zur Verfügung zu stellen. Die Tablet Application enthält eine digitale Rekonstruktion des Lagergeländes in verschiedenen Bauphasen und verknüpft Fotos, Zeichnungen, Beschreibungen von ehemaligen Häftlingen und andere Quellen mit dem Ort ihrer Entstehung oder dem Ort, den sie beschreiben. In diesem Seminar werden die Teilnehmenden an den Umgang mit nicht-schriftlichen Zeugnissen herangeführt, bei der eigenen Forschung angeleitet und angeregt den Forschungsprozess zu reflektieren. Sie lernen die verschiedenen Recherchemöglichkeiten in der Institution Gedenkstätte kennen und bekommen die Möglichkeit ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren.

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Endeckendes Lernen in der Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Im Zuge des IPS-Tutoriums „Grenzziehungen“ wurde im Mai 2016 seminarübergreifend eine Exkursion zu der Gedenkstätte Mittelbau-Dora angeboten.

Nach dem konstruktivistischen Ansatz von Jerome Bruner wurde das handlungsorientierte Lernen zum Ziel der Kompetenzförderung und Einübung von Problemlösestrategien im historischen Kontext. In einer Führung durch das unterirdische Stollensystem, welches der Produktion von „V1-“ und „V2-“ Raketen diente, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste Hintergrundinformationen über das ehemalige Konzentrationslager sammeln. Durch eine Dreiteilung des Exkursionsablaufs in eine Konfrontations-, eine Entdeckungs- und eine Präsentationsphase wurden die Exkursionsteilnehmerinnen und Exkursionsteilnehmer mit für sie neuartigem Quellenmaterial der KZ-Gedenkstätte konfrontiert, um im Anschluss daran aktiv und eigenständig eine Recherchearbeit mit dem Archivmaterial des Lagers einzuüben. Im letzten Schritt wurden die erarbeiteten Ergebnisse vor der Gruppe präsentiert und im regen Austausch diskutiert. 

Resümierend ist an dieser Stelle noch hinzuzufügen, dass dieser Exkursionstag ein voller Erfolg für alle Beteiligten war und wir uns für eine starke und motivierte Mitarbeit bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken möchten.

 

 

Exkursionsimpressionen

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August 1914. Literatur und Krieg

Im März 2014 wurde zum nun dritten Mal die Traditionsexkursion nach Marbach am Neckar in das Literaturmuseum der Moderne angeboten. Abseits thüringischer Gefilde haben wir die Wechselausstellung August 1914. Literatur und Krieg entdeckt, die anhand einer Vielzahl von Tagebüchern und Briefwechseln - lediglich im Ausstellungskatalog transkribiert - dem Papier und seinen Flecken, Gravuren, Zeichen einen einzigartigen Raum bot und dem Betrachter die Distanz und die Freiheit ließ, sich den Stimmen des Krieges zu nähern.

Exkursionsimpressionen

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Zettelkästen. Maschinen der Phantasie

Im Sommersemester 2013 (30.7. bis 1.8.) wurde im Rahmen des Seminars "Die Präsenz der Dinge: Ein Jahrhundert zwischen Zeitungspapier und Lavalampe" von Ringo Müller die (Traditions-)Exkursion nach Marbach am Neckar in das Literaturmuseum der Moderne (LiMo) angeboten, um dort die Ausstellung Zettelkästen. Maschinen der Phantasie (4. März bis 15. September 2013) zu besuchen.

Exkursionsimpressionen

An dieser Stelle möchte ich nochmals allen ExkursionsteilnehmerInnen für drei entspannte und geistig anregende Tage danken.

Ringo Müller

Auf den Fotos ist u.a. der Landsberger Poesieautomat zu sehen.

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