Universität Erfurt

Gleichstellungsbeauftragte

Aufgaben

Die Beauftragte für Gleichstellungs- und Familienfragen „wirkt auf die Herstellung der verfassungsrechtlich garantierten Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Universität hin" (GO § 10).

Zu den Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten gehören

  • die Beratung der universitären Organe und Gremien bei Fragen der Gleichstellung, insbesondere bei Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren, 
  • die Unterstützung des Präsidiums in Bezug auf das Ziel „Familiengerechte Hochschule",
  • die Überprüfung der Umsetzung und Auswirkung von Gleichstellungsmaßnahmen und die Entwicklung von neuen Konzepten und Maßnahmen im Rahmen des Gleichstellungskonzepts und des Gleichstellungsplans,
  • die Beratung aller Hochschulangehörigen in Fragen der Gleichstellung und der familiengerechten Hochschule,
  • die Berichterstattung im Senat über ihre Tätigkeit.

Strukturelle Verankerung

  • Die Beauftragte für Gleichstellungs- und Familienfragen ist der Hochschulleitung unmittelbar zugeordnet.
  • Sie und ihre Stellvertreterin werden auf Vorschlag des Gleichstellungsbeirats vom Senat aus dem Kreis der Hochschullehrerinnen oder der akademischen Mitarbeiterinnen der Universität für drei Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  • Die Gleichstellungsbeauftragte gehört dem Senat als beratendes Mitglied mit Rede- und Antragsrecht an. Im Hochschulrat ist sie mit Rederecht vertreten. Sie kann an der Beratung aller Stellenbesetzungs- und Berufungsverfahren sowie in den entsprechenden Gremien und Kommissionen der Universität mit Rede- und Antragsrecht teilnehmen.
  • Zur Ausübung ihres Amts wird sie angemessen, z.B. durch die Reduktion des Lehrdeputats, von ihren sonstigen Dienstaufgaben entlastet. Personal- und Sachmittel werden in angemessenem Umfang bereitgestellt. Unterstützt wird sie bei ihren Aufgaben durch den Beirat für Gleichstellungsfragen und das Gleichstellungs- und Familienbüro. 
  • Grundlagen für die Bestimmungen sind die Grundordnung der Universität Erfurt (§§ 8-10) und das ThürHG § 6

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