Universität Erfurt

Gleichstellungsbeauftragte

Sexuelle Diskriminierung und Belästigung

Sexuelle Diskriminierung und Belästigung sind an der Universität Erfurt nicht erwünscht.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität wirkt auf die verfassungsrechtlich garantierte Chancengleichheit aller Geschlechter hin (§ 10 (1) Grundordnung) und ist somit eine erste Ansprechperson für sexuelle Diskriminierung und Belästigung. Wenden Sie sich an das Gleichstellungsbüro, wenn Sie an unserer Hochschule

  • selbst sexuelle Diskriminierung oder Belästigung erfahren haben, 
  • Zeuge bzw. Zeugin sexuell diskriminierenden Verhaltens gegenüber anderen geworden sind oder
  • mit Verhaltensweisen konfrontiert wurden, die nicht eindeutig als Form sexueller Diskriminierung klassifizierbar sind, aber Verunsicherung oder Unwohlsein hervorrufen.

Sexuelle Diskriminierung und Belästigung stellen eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen dar, gleich, in welcher Form sie auftreten. Formen sexueller Diskriminierung oder Belästigung sind z. B.:

  • abwertende und anzügliche Bemerkungen,
  • Verbreitung obszöner oder herabwürdigender Darstellungen,
  • aufdringliches Verhalten und unerwünschter Körperkontakt,
  • Aufforderungen zu sexuellen Gefälligkeiten oder Handlungen.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) definiert sexuelle Belästigung als eine Benachteiligung, bei der „ein unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten, wozu auch unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen, sexuell bestimmte körperliche Berührungen, Bemerkungen sexuellen Inhalts sowie unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen gehören, bezweckt oder bewirkt, dass die Würde der betreffenden Person verletzt wird, insbesondere wenn ein von Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird“.

Was passiert im Gleichstellungsbüro?

Im Gleichstellungsbüro können Sie vertraulich über negative Erfahrungen reden – auf Wunsch auch anonym. Die Beratung unterliegt der Schweigepflicht. Ohne Ihr Einverständnis werden keine Informationen weitergegeben.

Wir klären zunächst Ihr Anliegen: Wollen Sie Hilfe in Anspruch nehmen, um die negativen Erfahrungen leichter zu verarbeiten? Wollen Sie eine offizielle Beschwerde einreichen, rechtliche Schritte einleiten?  Wir unterstützen Sie und vermitteln Sie an entsprechende Ansprechpersonen.

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