Universität Erfurt

Graduiertenschule "Religion in Modernisierungsprozessen"

Graduiertenschule "Religion in Modernisierungsprozessen"

Die Graduiertenschule „Religion in Modernisierungsprozessen“ bildet das Dach und die Plattform für die Nachwuchsförderung in der interdisziplinären Religionsforschung an der Universität Erfurt. Sie hat das Ziel, Nachwuchswissenschaftler- /innen mit religionsbezogenen Projekten eine intensive Betreuung durch strukturierte Studienprogramme und eine enge Verbindung mit exzellenter Forschung zu bieten. Die Graduiertenschule verbindet eine interdisziplinäre Orientierung auf die Thematik Religion mit dem Erwerb disziplinenbezogener Kompetenzen und Kenntnisse und ermöglicht vorrangig eine wissenschaftliche Qualifikation. Sie soll Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, die empirischen und theoretischen Fragestellungen auf dem Gebiet der Religionsforschung nachgehen, attraktive Bedingungen für ihre Arbeit bieten.Die Studienprogramme widmen sich der interdisziplinären Erforschung von Religion in Modernisierungsprozessen. Dies betrifft vor allem vier Fragenkomplexe, nämlich

  1. die Rolle von Religion als eine Quelle von Modernisierungsprozessen;
  2. den Einfluss von Modernisierungsprozessen auf Religion;
  3. die religiöse Erfahrung und die Versuche ihrer Artikulation, die möglicherweise geeignet sind, Modernisierung zu ‚transzendieren’, d. h. die Verluste und Gewinne im Zusammenhang von Modernisierung wahrzunehmen;
  4. die Medialität von Religion, d. h. ihre Vermittlungs- und Übertragungsleistungen, sowie ihre spezifische Angewiesenheit auf Transfers, Darstellungs- und Übertragungs-Medien, in verschiedenen Diskursformationen und Praktiken.

Manuela Seifert, letzte Änderung: 11.07.2014

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