Universität Erfurt

Gründerservice Universität Erfurt

Gründungsgeschichten

Von Zugewanderten für Zugewanderte: das Erfurter Zentrum für Sprachen und Integration (EZSI)

Malek Harba, Doktorand der Willy Brandt School der Universität Erfurt, kam vor zehn Jahren von Syrien nach Deutschland, um sein politikwissenschaftliches Studium abzuschließen und zu promovieren. Seitdem engagierte er sich ehrenamtlich und unterstützt Flüchtlinge bei der Integration in Deutschland. So entstand schließlich die Idee, ein eigenes Sprachenzentrum mit ganzheitlichem Ansatz zu gründen. Sein Motto: "Von Zugewanderten für Zugewanderte“.

Neben Deutsch für Migranten sollen auch Englisch-, Portugiesisch- und vor allem auch Arabisch-Kurse angeboten werden. Durch die Möglichkeit einer Kinderbetreuung vor Ort soll zudem den Ehefrauen der Migranten die Chance eröffnet werden, die Kurse wahrzunehmen. Wie der Name des Zentrums schon verrät, soll das Angebot über die Sprachkurse hinausgehen: "Meine Landsleute kommen traumatisiert und in Sorge um die Zurückgebliebenen hier in Deutschland an. Das Erlernen der deutschen Sprache ist sehr wichtig, doch ihre Bedürfnislage ist vielschichtiger.“ Deswegen möchten Harba und sein internationales Team zusätzlich Themenabende, praktische Hilfestellungen für das Ankommen und Einleben sowie eine Traumatherapie in Kooperation mit der "Stiftung Leuchtfeuer“ anbieten.

Die feierliche Eröffnung des EZSI im April 2017 gab den offiziellen Startschuss für die Realisierung seiner Pläne. "Die Resonanz ist durchweg positiv. Vor allem meine Landsleute sind sehr stolz auf mich und zudem dankbar für unser Angebot". Was der Harba anderen rät, die über eine Gründung nachdenken? "Man darf sein Ziel nie aus den Augen verlieren. Das Leben ist immer Entscheidung und Wille.“

ausführliche Gründerstory
Präsenz des EZSI auf Facebook

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Unternehmen Weltsprache: der Verein „Spirit of Football e.V.“

Im Jahr 2005 machte der gebürtige Neuseeländer Andrew Aris seine Leidenschaft „Fußball“ zum Beruf – und zwar nicht als Profifußballer, sondern mit einer sozialen Initiative. Er gründete den gemeinnützigen Verein „Spirit of Football“ (SoF) mit dem Ziel, durch verschiedene Bildungsangebote und mit der „Weltsprache Fußball“ Grenzen zu überwinden und die zentralen Werte des Teamsports – Fairplay, Teamgeist, Respekt und Spaß – vom Spielfeld auf den Alltag zu übertragen. Heute realisiert der Verein Projekte in ganz Thüringen und darüber hinaus, verknüpft den Fußball mit einer sozialen sowie interkulturellen Idee und trägt dabei die Philosophie von Fairplay und globalem Lernen in die Klassenräume. Mit der Willkommensinitiative „Spirit of Welcome“ leistet „Spirit of Football“ seit 2015 zudem einen Beitrag zu einer positiven Willkommenskultur für geflüchtete Menschen in Erfurt.

„Spirit of Football hat mir gezeigt, dass man eine Menge bewegen kann, wenn man nur an sich und die Sache glaubt“, sagt Andrew Aris. Der Erfurter Master-Absolvent der Willy Brandt School of Public Policy gewann mit seinem Verein aus der Thüringer Landeshauptstadt in diesem Jahr den Integrationspreis 2017 des Deutschen Fußballbundes DFB. Zu den vielen namhaften Unterstützern der Initiative zählen u.a. Politiker wie der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein sowie Fußballprofis und -trainer wie Clemens Fritz und Jürgen Klopp.

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"Social-Entrepreneurship"-Projekte im Studium Fundamentale

Im Rahmen des Studium-Fundamentale-Seminars „Social Entrepreneurship – von der Idee zum Geschäftsmodell“ setzten sich Studierende der Universität Erfurt und der Fachhochschule Erfurt im Sommersemester 2015 mit nachhaltigen und sozialen Gründungsideen auseinander.

Unterstützt von den Gründerservicebeauftragten der beiden Hochschulen sowie weiteren Beratern aus dem Thüringer Hochschulgründernetzwerk und dem Netzwerk des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum konzipierten sie ausgehend von jeweils einem komplexen gesellschaftlichen Aspekt kleine, ökonomisch realistische Unternehmungen. Abschließend stellten sie ihre Projekte einer Fachjury vor.

Eine Beschreibung der einzelnen Gründungsprojekte finden Sie hier:

 ausführlicher Bericht

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Virtuelle Denkfabrik "Global Public Policy Watch"

Wie finden eine nach Brasilien ausgewanderte Belgierin, eine Kosovarin und ein Kolumbianer zusammen, um ein gemeinsames Unternehmen zu gründen? Indem sie sich beim Studium an der Willy Brandt School of Public Policy der Universität Erfurt kennenlernen und ihr gemeinsames Interesse am Analysieren von und Schreiben über Public-Policy-Themen entdecken.

So ergangen ist es jedenfalls Catherine Lefèvre, Donika Emini und Mario Humberto Zorro Cuervo. Die drei Brandt-School-Alumni starteten noch während ihrer Studienzeit in Erfurt einen einfachen Blog, um die von ihnen verfassten Artikel über Politik und Gesellschaft nicht mehr auf Fremdseiten anbieten zu müssen, sondern ihre Texte auf einer eigenen Plattform sichtbar machen zu können. Global Public Policy Watch (GPPW) war geboren – ein Forum, das es sich zum Ziel gemacht hat, die interessierte Öffentlichkeit mit Einschätzungen und Analysen zu ganz verschiedenen gesellschaftlichen Themen zu versorgen.

Mehr Infos zur Entstehungsgeschichte von "Global Public Policy Watch" finden Sie hier:

ausführlicher Bericht

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Erfolgsgeschichten aus dem Thüringer Hochschulgründernetzwerk

Ob vegane Bio-Weinschorle, innovative Konstruktionsspiele für Kinder oder eine umweltfreundliche Hybridwindel für Babys ... viele spannende und inspirierende Erfolgsgeschichten aus dem Thüringer Hochschulgründernetzwerk finden Sie hier:

Link zum Hochschulgründernetzwerk

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