Universität Erfurt

Lernen und Neue Medien / Kindheitsforschung und Schule

Arbeitsgruppe Medien in der Frühen Kindheit

 

Prof. Dr. Dr. habil Burkhard Fuhs
Professur für Lernen und Neue Medien, Schule und Kindheitsforschung, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Universität Erfurt

Prof. Dr. Sandra Fleischer 
Juniorprofessur Kindermedien, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Universität Erfurt, z.Z. Vertretungsprofessur Medienkompetenz- und Aneignungsforschung, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Leipzig

Jun.-Prof. Dr. Friederike Siller
Juniorprofessorin für Medienpädagogik, Institut für Erziehungswissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Susanne Schneider, Dipl. Medienwissenschaftlerin
Promovendin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Lernen und Neue Medien, Schule und Kindheitsforschung, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Universität Erfurt

Peter Kroker
abgeschlossenes Bachelor-Studium in Kommunikationswissenschaft und Anglistik, derzeit Masterstudent im  Programm „Kinder- und Jugendmedien“

 

Die Arbeitsgruppe  Medien in der Frühen Kindheit arbeitet und forscht zum Stellenwert und zur Bedeutung von Medien in der Frühen Phase der Kindheit. Wir konzentrieren uns auf Eltern und deren Kinder im Alter von 9 Monaten bis zum 6. Lebensjahr (Übergang zur Schule). Wir fragen insbesondere nach:

  • den Einflüssen von Medien auf die Sozialisation von Kindern
  • der Entwicklung von Medienkompetenz bei Kindern,
  • der Medienaneignung in Familien,
  • dem medienerzieherischen Handeln von Eltern

Neben dem Lebensbereich der Familie werden auch pädagogische Institutionen, die Freizeit der Kinder und Peer-Aktivitäten berücksichtigt.
Die Arbeitsgruppe arbeitet interdisziplinär und empirisch. Neben der Forschung, sind Lehre und Beratung von Vertreterin aus Pädagogik, Politik und Medienproduktion wahrgenommene Aufgaben der Arbeitsgruppe. Wir suchen nach KooperationspartnerInnen und UnterstützerInnen.

Aktuelle Projekte:

Sandra Fleischer wertet aktuell die Daten einer Befragung zu Medienausstattung, Medienerziehung und subjektiven Medientheorien von Eltern mit Kindern im Alter von 12 Monaten bis 5. Lebensjahr aus, die als standardisierte Befragung in Erfurt und Leipzig durchgeführt wurde. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag auf dem Fernsehangeboten, Webangeboten und Apps. Die Professur kooperiert in dieser ersten Teilstudie (dreistufiges Gesamtprojekt) mit dem Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie Leipzig, Abteilung Vergleichende und Entwicklungspsychologie. Die Ergebnisse werden in der Arbeitsgruppe diskutiert. Im Sommer sollen die Ergebnisse veröffentlicht werden. Die zweite Teilstudie (qualitativ angelegte Langzeituntersuchung) wurde gemeinsam mit Burkhard Fuhs beantragt und liegt einem Fördergremium zur Entscheidung vor.

Burkhard Fuhs hat den Lehrstuhl für „Lernen und Neue Medien, Kindheitsforschung und Schule“ inne und setzt sich mit Lern-, Bildungs-, Sozialisations- und Erziehungsprozessen in mediatisierten Lebenswelten von Kindern auseinander. 

Susanne Schneider exploriert in ihrer Dissertation die Bedeutung und Nutzung von interaktiven Bildschirmmedien für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren mittels qualitativen Zugangs. Im Anschluss der Dissertation werden die qualitativen Ergebnisse mit den Daten der (quantitativen) Untersuchung von Sandra Fleischer reflektiert und in Beziehung gesetzt.

Friederike Siller untersucht derzeit in einer Feldstudie die Nutzung von Tablets in Familien mit Kleinkindern (2-5 Jahre) und arbeitet an Qualitätskriterien für gute (Klein-)Kinder-Apps. Schwerpunkte ihrer Forschung sind die Bereiche Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen und Lernen mit digitalen Medien.

Peter Kroker fertigt seine Masterarbeit zum Thema Medienaneignung in der Frühen Kindheit an, in diesem Rahmen erfolfgt eine Mitarbeit an Sandras Fleischers Forschungsprojekt zur Mediatisierung der Frühen Kindheit.

 

 

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