Universität Erfurt

Institutionenökonomie und Wirtschaftspolitik

Institutionenökonomie und Wirtschaftspolitik

Das Fachgebiet „Institutionenökonomie und Wirtschaftspolitik“ analysiert die Bedeutung von Institutionen für marktwirtschaftliche Ordnungen. Institutionen sind Regeln und Systeme von Regeln, die von der staatlichen Ordnung geschaffen werden oder aus der Kooperation von Marktteilnehmern hervorgehen. Die Institutionenökonomie befasst sich insbesondere mit der Wechselwirkung zwischen Institutionen und marktwirtschaftlicher Entwicklungsdynamik.

Marktwirtschaftliche Ordnungen erfahren vielfältige Ausprägungsformen und variieren in ihren wirtschaftlichen Leistungsmerkmalen. Diese sind in hohem Maße von der Art der politischen Einwirkung auf das Marktgeschehen bestimmt. Die Theorie der Wirtschaftspolitik befasst sich mit normativen Kriterien für wirtschaftspolitisches Handeln, welche sich aus den Bedingungen der ökonomischen Leistungsfähigkeit einerseits und politischen Legitimationskriterien andererseits ergeben. Die Theorie der Wirtschaftspolitik findet ihre Anwendung in Politikfeldern der nationalen und internationalen Wirtschaftspolitik mit besonderem Bezug zur Europäischen Union.

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Wilhelm-Röpke-Vorlesung

Die 12. Wilhelm-Röpke-Vorlesung wird am Donnerstag 15. Februar 2018 um 17:00 stattfinden, dankenswerterweise wieder in den Räumen der Thüringer Aufbaubank. Es wird Herr Prof. Dr. Justus Haucap, Direktor des Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE), ehemaliger Leiter der Monopolkommission (2008-2012) und Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vortragen. Sein Thema lautet:

"Ordnungspolitik für die digitale Wirtschaft".

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Artikel in der FAZ

Die Gefahr einer politisierten Wirtschaft

Aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg lassen sich noch heute wichtige Lehren für eine liberale Gesellschaft ziehen. Die Schwachpunkte der Weimarer Wirtschaftsordnung: die Akzeptanz von Monopolen und Kartellen sowie die äußere Abschottung. Ein Gastbeitrag von Gerhard Wegner.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schwachpunkte-der-weimarer-wirtschaftsordnung-15166623.html

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Promotionskolleg Soziale Marktwirtschaft

Herr Prof. Dr. Gerhard Wegner wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung in den Kreis der wissenschaftlichen Betreuer des "Promotionskollegs Soziale Marktwirtschaft" berufen. Ziel des neu eingerichteten Kollegs ist es, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Grundgedanken der Sozialen Marktwirtschaft zu beleben und deren kreative Fortentwicklung vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Herausforderungen, die an Politik, Gesellschaft und Wirtschaft gestellt werden, anzuregen.

Begabte Absolventen, die eine Promotion im Themenfeld des Promotionskollegs anstreben, werden gebeten, sich an Herrn Prof. Dr. Wegner zu wenden.

Mehr Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Konrad-Adenauer-Stiftung

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Artikel in der FAZ

Was ist und was kann Ordnungsökonomik?

Für den deutschen Begriff der „Ordnungsökonomik“ gibt es im Englischen keine überzeugende Übersetzung. Dies bedeute nicht, dass die Forschungsinhalte international nicht anschlussfähig seien, argumentieren die Wissenschaftler Nils Goldschmidt, Gerhard Wegner, Michael Wohlgemuth und Joachim Zweynert.

http://www.fazfinance.net/Aktuell/Wirtschaft-und-Konjunktur/Was-ist-und-was-kann-Ordnungsoekonomik-5093.faz

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