29. Jun 2022, 19:00 Uhr | Gleichstellungsbüro, Katholisch-Theologische Fakultät

EXERCITIA S. Catarinae de Manresa - Ignatianische Geistergymnastik im Gespräch

Veranstaltungsort
Coelicum, Domstraße 10
Veranstalter
Katholisch-Theologische Fakultät
Referent(en)
Sophia Eisenhut
Veranstaltungsart
Vorlesung
Publikum
öffentlich

Lesung und Gespräch mit Sophia Eisenhut an der Katholisch-Theologischen Fakultät.

Die Autorin Sophia Eisenhut liest aus ihrem Debütwerk "Exercitia" und diskutiert anschließend mit PD Dr. Britta Müller-Schauenburg CJ, Prof. Dr. Jörg Seiler und Thomas Sojer über eine Ignatianische Spiritualität des 21. Jahrhunderts im Bannkreis von Literatur und Religion.

Wenn Geschichte ihrer Gewissheit beraubt wird. Wenn Literatur das „wie es gewesen war“ für ein „wie es anders werden kann“ aufbricht. Dann geschieht ein Denken ohne Geländer. Die Autorin Sophia Eisenhut schafft das mit ihrem neuen Buch „EXERCITIA S. Catarinae de Manresa. Anorexie und Gottesstaatlichkeit“ ( Merve – Sophia Eisenhut: EXERCITIA S. Catarinae de Manresa, Anorexie und Gottesstaatlichkeit ). Lassen Sie die allzu bekannten Geschichten über Jesuiten und Ignatius von Loyola zurück, und tauchen Sie in eine andere Welt. Im Anschluss an die Lesung diskutieren Sophia Eisenhut, Sr. Britta Müller-Schauenburg CJ, Jörg Seiler und Tom Sojer über neue Möglichkeiten der Ignatianischen Geistergymnastik. Zu viert versuchen sie im diskursiven Begegnungsgeschehen gemeinsame Übungen, nämlich Exerzitien 'anders' zu denken: zugleich politisch und existentiell bleibend herausfordernd.

Sophia Eisenhut (Link: Sophia Eisenhut - Verlag Matthes & Seitz Berlin (matthes-seitz-berlin.de) ), Jahrgang 1995, lebt in Wien. Sie hat Kunstgeschichte, Typographie und bildende Kunst, u.a. in der Klasse von Michael Riedel in Leipzig studiert. Seit 2021 absolviert sie an der Universität für angewandte Kunst Wien den Studiengang "Sprachkunst". Sie erhielt Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Oberpfälzer Künstlerhauses im Bereich Literatur. In ihrer Schreibpraxis spielt die mediale Reflexivität ebenso eine Rolle wie eine Überwindung der Grenze zwischen Theorie und Fiktion, wie ein Interesse für das Historische als Ort des Utopischen. In Kooperation mit dem Fotografen Tobias Zielony erschienen 2021 u.a. als Buchprojekte "Ha Neu / Vele / Hansha" ( Ha Neu / Vele / Hansha | Spector Books ).

Bitte melden Sie sich bis 20. Juni per E-Mail bei Thomas Sojer an.

Anmeldung und Kontakt

Thomas Sojer
Thomas Sojer
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Professur Philosophie
(Katholisch-Theologische Fakultät)
Villa Martin, Raum 17.