Fellows und Gastwissenschaftler*innen

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Urs Altermatt

Vita:

Urs Altermatt, 1942 in Biberist bei Solothurn geboren, studierte Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaften in Freiburg/Schweiz, Berlin und Bern. 1970 Dr. phil. hist. Universität Bern. Visiting Scholar an der Stanford Universität und Hoover Institution (USA) 1973, Research Fellow am Center for European Studies der Harvard Universität (USA) 1976/77, Lektor für Zeitgeschichte an der Universität Bern von 1973 bis 1980. Seit 1980 ord. Professor für Zeitgeschichte an der Universität Freiburg. 2003 erhält er die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Sofia. Urs Altermatt war Gastdozent an schweizerischen Universitäten und Gastprofessor an zahlreichen ausländischen Universitäten, so Krakau 1991, Budapest 1992, Sarajevo 1997, Sofia 1998 und Leuven 2008 sowie Fellow am Wissenschaftskolleg Collegium Budapest 1994/95, am Institut für die Wissenschaften vom Menschen IWM in Wien 2000 und am New Europe College in Bukarest 2008. Seit 2009 ist er Direktor des neugegründeten Institutes für Schweizerische Zeitgeschichte an der Universität Freiburg. Er wurde im Juni 2010 an der Universität Freiburg emeritiert.

Er hatte verschiedene Leitungsfunktionen an der Universität Freiburg inne: Rektor 2003-2007, Präsident des Departements für Zeitgeschichte, Politikwissenschaften und soziokulturelle Anthropologie 2000/02, Präsident der Historischen Sektion 1981/84 und 1992/94, Senator 1986/1994, Dekan der Philosophischen Fakultät 1985/86.
Seit 2008 ist er Mitglied des Universitätsrates der Universität Graz/Österreich.

Urs Altermatt war in zahlreichen schweizerischen und europäischen Institutionen der Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftspolitik tätig.

Kontakt:  urs.altermatt@unifr.ch

Prof. Dr. Egbert Ballhorn

Forschungsprojekt in Erfurt:

Arbeit am Kommentarprojekt "Baruch" (HThK-AT)

Vita: 

- Professur für Exegese und Theologie des Alten Testaments an der Technischen Universität Dortmund (seit 1.10.2012)
- Habilitation: „Israel am Jordan. Narrative Topographie in Jos 22 und im Buch Josua“ (2009)
- Referent für Biblische Theologie in der „Arbeitsstelle für pastorale Fortbildung und Beratung“ des Bistums Hildesheim, Dozent am Priesterseminar Hildesheim (2002-12) und Leiter der Bibelschule Hildesheim und Diözesanleiter des Katholischen Bibelwerks (2003-12)
- Lehrbeauftragter für Hebräisch an der Universität Osnabrück (2002-09)
- Lehrkraft am Lehrstuhl für Altes Testament an der Universität Essen (2001-02)
- Promotion: „Zum Telos des Psalters. Der Textzusammenhang des Vierten und Fünften Psalmenbuches (Ps 90-150)“ (2001)
- Wiss. Mitarbeiter und Mitglied des Vorstands im SFB 534 „Judentum – Christentum“ (1999-2001)
- Staatsexamen: Katholische Religionslehre / Chemie; Sek I/II (1995)
- Diplom: Katholische Theologie (1994)
- Theologisches Studienjahr an der Dormition Abbey Jerusalem (1990-91)
- Studium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (1987-94)

Prof. Dr. Guido Bausenhart

Forschungsvorhaben in Erfurt

"Die letzte große Krise im Leben Jesu"

Die Nacht am Ölberg im Garten Getsemani markiert die letzte große Krise im Leben Jesu. Sein Gebet Mk 14,35-36 dokumentiert ein dramatisches Ringen im Angesicht des drohenden grausamen Todes: „Abba, Vater du! Alles ist dir möglich, führ diesen Becher an mir vorüber. Aber nicht, was ich, sondern was du willst.“ Im Angesicht seines Abba findet Jesus zu der Entschiedenheit, die ihn dann gefasst seinem Verräter mit seinen Soldaten gegenübertreten lässt.

Zuerst verdienen die einschlägigen Texte (Mk 14,32-42; Mt 26,39-44; Lk 22,41-45) und ihre ‚Echos‘ (Joh 12,27f; Hebr 5,7-10) eine gründliche Analyse.

Ein zweiter Schritt soll den kontroversen Deutungen gelten, die dieses Gebet bei den griechischen Kirchenvätern erfahren haben.

Eine systematische Reflexion sucht das Zueinander der drei in diesem Gebet engagierten ‚Instanzen‘ zu klären: des Jesus von Nazareth, des göttlichen Logos und Gottes des Vaters. Weil die Christologie immer auch das Paradigma für die Beziehung Gott-Mensch überhaupt bildet, sind die angezeigten Konsequenzen zu ziehen.

Vor allem seit dem 15. Jahrhundert ist eine vielfältige Ikonographie der Ölbergszene festzustellen. Hier soll nach möglichen Typologien der Darstellung gefragt werden sowie danach, ob und inwiefern die Ikonographie eigenes Licht auf das Verständnis des Getsemani-Gebets wirft.

Schließlich erhält Jesus am Ölberg unter den Augen seines Gottes und angesichts seines Todes ein reichhaltiges und originelles Echo bei Dichtern und Schriftstellern, bis heute. Auch deren Perspektive kann das Verständnis dieses eindringlichen Ringens Jesu bereichern.
 

Vita:

- geboren am 07.12.1952
- 1974-1982: Studium der Katholischen Theologie und der Erziehungswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster/Westf.
- 1990: theologische Promotion durch die Eberhard-Karls-Universität Tübingen
- 1998: Habilitation an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen: Privatdozent für das Fach Dogmatik
- 1980-1986: Persönlicher Referent von Bischof Dr. Georg Moser (Rottenburg)
- 1987-2001: Leiter der Berufseinführung der Pastoralassistent(inn)en der Diözese Rottenburg-Stuttgart
- seit 01.12.2001: ordentlicher Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogik (Schwerpunkt Systematische Theologie) am Institut für Katholische Theologie des Fachbereichs I der Universität Hildesheim
- seit WS 2001/2002:Lehrveranstaltungen am Institut für Theologie und Religionspädagogik der Universität Hannover im Rahmen des Studiengangs Gymnasiales Lehramt/Lehramt für Berufliche Schulen

Prof. em. Dr. Karl-Heinrich Bieritz

Forschungsprojekt in Erfurt:

"Religion als kulturproduktiver Zwischen-Raum in gesellschaftlichen Transformationsprozessen"

Vita

1955-60 Studium der evangelischen Theologie, Univ. Jena
1960-64 wiss. Assistent am Institut für Praktische Theologie der Theologischen Fakultät. Univ. Jena
1963 Promotion, Univ. Jena. Titel der Arbeit: Die hochkirchliche Bewegung in Deutschland und die Gestaltung des Messgottesdienstes.
1964-66 Pastor und Hilfsprediger, Sagard auf Rügen
1966-69 Pfarrer, Sagard auf Rügen
1969-72 Superintendent des Kirchenkreises Barth und Pfarrer in Barth (Pommersche Evangelische Kirche)
1972-86 Dozent für Praktische Theologie am Theologischen Seminar Leipzig
1986-90 Verlagslektor im Union Verlag Berlin; Lehraufträge an der Theologischen Fakultät, Humboldt Univ. Berlin
1989 Habilitation, Humboldt-Univ. Berlin. Titel der Arbeit: Zur Lehre vom Gottesdienst. Beiträge zur Aufgabe, zum Gegenstand und zu den Verfahren der Liturgik als einer Disziplin der Praktischen Theologie.
1990-92 Dozent für Religionspädagogik und Praktische Theologie, Humboldt Univ. Berlin 1992-2002 Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät, Univ. Rostock 2002-03 Wahrnehmung eines Lehrauftrags (Lehrstuhlvertretung) im WS 2002/03, Univ. Rostock
seit 2003 im Ruhestand in Ihlow (Ostfriesland)

Prof. Dr. Giancarlo Collet

Forschungsprojekt in Erfurt:

Implikationen globaler Transformationsprozesse des Christentums für die katholische Kirche

Vita:

1945 geboren in Brunnen/Schweiz
Studien der Naturwissenschaft, Philosophie und Theologie in Luzern und Tübingen
1983 Promotion "Das Missionsverständnis der Kirche in der gegenwärtigen Diskussion" (bei W. Kasper)
1983-85 Dozent am Missiologischen Institut der Universidad Intercontinental in Mexiko-Stadt
1985-88 Projektleiter im Forschungsteam des missionarischen Bildungszentrums Romero-Haus, Luzern
seit 1988 Direktor des Institutes für Missionwissenschaft der Universität Münster

Prof. Dr. Peter Cornehl

Forschungsprojekt in Erfurt:

Ev. Kirche im Ersten Weltkrieg, Reformationsjubiläum 1917 u.a.

Vita:

Geboren 1936 in Magdeburg, aufgewachsen in Hamburg. Intensive Prägung durch Christliche Pfadfinderschaft und liturgische Bewegung (Berneuchen). 1956 Abitur. Danach Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen, Heidelberg, Wuppertal und Hamburg. Dort 1962 Erstes Theologisches Examen bei der Hamburgischen ev.-lutherischen Landeskirche, Vikariat, 1968 Zweites Theologisches Examen und Ordination. 1966 Promotion in Mainz im Fach Systematische Theologie bei Wolfhart Pannenberg mit einer Dissertation zur neueren Geschichte der Eschatologie (1971 veröffentlicht unter dem Titel „Die Zukunft der Versöhnung. Eschatologie und Emanzipation in der Aufklärung, bei Hegel und in der Hegelschen Schule“). Wechsel zur Praktischen Theologie. Seit 1966 Wiss. Assistent bei Hans-Rudolf Müller-Schwefe, später Wiss. Rat und Oberrat, 1971 Habilitation, Mitarbeit in der Studienreform (u.a. „Hamburger Theologisches Propädeutikum“). Von 1976-2000 Prof. für Praktische Theologie mit Schwerpunkt Homiletik und Liturgik und Universitätsprediger an der Hauptkirche St.Katharinen. Engagement beim Deutschen Evangelischen Kirchentag, u.a. im Ständigen Ausschuss Abendmahl, Gottesdienst, Fest und Feier (AGOFF). Entwurf, Durchführung und Auswertung der „Liturgischen Nacht“ (Düsseldorf 1973), beim „Forum Abendmahl“ (1979 und 1981), Leitung des Projektausschusses für das Zweite „Forum Abendmahl“ in Hamburg 1981, „Forum Taufe“ (1989, „Berliner Taufthesen“). Mitgliedschaft im Wissenschaftlichen Beirat der Kirchenmitglied-schaftsstudien der EKD (KMU II-IV), zeitweise als Leiter. Langjähriges Mitglied im Herausgeberkreis der Zeitschrift „Pastoraltheologie“, der „Arbeiten zur Pastoraltheologie“ und „Praktische Theologie heute“. Publikationen: Zahlreiche Aufsätze und Lexikonartikel im Bereich Gottesdienst und Predigt, 2005: „‘Die Welt ist voll von Liturgie‘. Studien zu einer integrativen Gottesdienstpraxis; 2006 Der Evangelische Gottesdienst. Biblische Kontur und neuzeitliche Wirklichkeit. 2000 Emeritierung. Weiterarbeit in der Pfarrerfortbildung der Nordelbischen Kirche, bes. bei Entwicklung und Durchführung einer homiletisch-liturgischen Langzeitfortbildung.  2009 Ehrenpromotion durch die Theologische Fakultät der Universität Leipzig, Wintersemester 2008/09 „Fellow“ am Theologischen Forschungskolleg in Erfurt. Verheiratet, zwei Kinder, fünf Enkel.

Prof. Dr. Erwin Dirscherl

Forschungsprojekt in Erfurt:

„Theologie der Zeit“

Vita:

1978-1983 Studium Katholische Theologie und Philosophie an der Universität Bonn
1989 Promotion im Fach Dogmatik an der Universität Bonn
1984-1995 Wissenschaftlicher Assistent am Dogmatischen Seminar
1995 Habilitation im Fach Katholische Dogmatik an der Universität Bonn bei Prof. Wohlmuth
1995-2002 Professor für Systematische Theologie/Dogmatik an der Universität Osnabrück
1997/98 Gastdozent an der Dormitio Abbey in Jerusalem
Seit 2002 Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg

Ao. Univ.-Prof. Dr. Peter Ebenbauer

Die rituelle Transformation von Zeit und Raum im synagogalen Gottesdienst. Konzepte und praktische Umsetzungen im Vergleich zu christlicher Liturgie

Zu den Spezifika jüdischer Ritualgeschichte gehört das Phänomen der Stiftung zeitlicher wie räumlicher Ordnungen, die die Geschichts- und Welterfahrung der Glaubensgemenischaft auf fundamentale Weise prägt. Kernbereiche des synagogalen Gottesdienstes – der Schabbatgottesdienst, die Liturgien der Jahresfeste, täglich vollzogene Gebete – zeichnen sich dadurch aus, dass durch sie eine Transformation der lebensweltlichen Zeit- und Raumererfahrung initiiert wird. Der Schabbat und die Jahresfeste strukturieren nicht nur die Lebenszeit der Gläubigen, sie verknüpfen auch die umgreifenden Zeit- und Geschichtsdimensionen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einem dynamischen Kontinuum. 

Rituelle Vergegenwärtigung, Re-Aktualisierung und Antizipation göttlicher Offenbarung in geschöpflicher und heilsgeschichtlicher Vermittlung spielen darin eine entscheidende Rolle. Analog dazu transzendiert synagogale Liturgie auch den unmittelbaren Ortsbezug der Feiergemeinschaft und initiiert eine dramatische Konfiguration der Orte und Räume dieser Welt durch die Symbolik des Ausgerichtetseins auf den Ort Gottes inmitten seiner Schöpfung. 

Steht für die zeitliche Transformation vor allem die Dynamik des Schöpfungs- und Geschichtshandelns des Gottes Israels mit dem Kulminationspunkt der Ruhe und Heiligkeit des siebten Tages  im Zentrum der rituellen Symbolik, so bildet für die räumliche Transformation die Erinnerung an und Ausrichtung auf Jerusalem einen wchtigen Fokus liturgischer Raum- und Welt-Ordnung.

Wie sich diese transformativen Dynamiken von Zeit und Raum in unterschiedlichen kulturellen, gesellschaftlichen, politischen und epochalen Kontexten manifestieren und materialisieren, ist nun im Einzelnen als durchaus different und pluriform anzunehmen; ebenso ist damit zu rechnen, dass Analogien und Differenzen zu christlich-liturgischer Zeit- und Raumsymbolik je nach Kontext und wechselseitigen Beziehungs-Konstellationen differieren.

Auf der Basis dieser Thesen sollen Einzelbeobachtungen aus unterschiedlichen Epochen (Spätantike, Hochmittelalter, Gegenwart) zu jüdischen wie zu christlichen rituellen Praktiken der Transformation von Zeit und Raum gesammelt und ausgewertet werden. Konkret sollen anhand von historischen und gegenwärtigen Quellen gottesdienstliche Akte der Vergegenwärtigung und Aktualisierung vergangener wie künftiger Heilszeit im Kontext der Schabbatfeier und einzelner jüdischer Jahresfeste im Hinblick auf eine liturgische Theologie der Zeit analysiert werden; im Hinblick auf eine liturgische Theologie des Raumes sollen unterschiedliche Jerusalem-Bezüge der Synagoge und ihrer Liturgie untersucht werden; beides jeweils im Vergleich mit zeitgenössischen Mustern und Praktiken christlich-liturgischer Zeit- und Raumsymbolik.

Prof. Dr. Ansgar Franz

Forschungsprojekt in Erfurt:

"Die Rolle des Gesangs in spätantiker Gesellschaft und frühem Christentum"

Vita:

geboren am 26. Februar 1959 in Bingen
verheiratet, 5 Töchter

- Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der "Pontificia Universitas Gregoriana" in Rom
- 1984 Staatsexamen in Geschichte, Italianistik und Theologie an der Universität Mainz
- 1991 Promotion in Katholischer Theologie mit dem Thema "Tageslauf und Heilsgeschichte. Untersuchungen zum literarischen Text und liturgischen Kontext der Tagzeitenhymnen des Ambrosius von Mailand"
- 1998 Habilitation in Liturgiewissenschaft und Homiletik. Titel der Habilitationsschrift: "Der Wortgottesdienst der Messe und das Alte Testament. Katholische und ökumenische Lektionarreformen im Kontext des II. Vatikanums"
- 1991 bis 1992 Mitarbeiter am DFG-Projekt "Kommentierte Edition der Sterbe- und Begräbnisriten der lateinischen Kirchen"
- 1992 bis 1998 Assistent am Seminar für Liturgiewissenschaft und Homiletik des Fachbereichs Katholische Theologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- Lehraufträge im Fach Liturgiewissenschaft an der Universität/Gesamthochschule Siegen und an der Universität Misericorde in Freiburg/Schweiz
- Sommersemester 1998 bis Wintersemester 1999/2000 Lehrstuhlvertretung in den Fächern Liturgiewissenschaft und Homiletik (Prof. Dr. Dr. Hansjakob Becker) des Fachbereichs Katholische Theologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- 1998 bis 2000 Hochschuldozent im Seminar für Liturgiewissenschaft und Homiletik des Fachbereichs Katholische Theologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- 2000 bis 2005 Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
- seit März 2005 Professor für Liturgiewissenschaft und Homiletik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- vom 16.04.2008 bis 30.09.2009 Dekan vom FB 01 Katholische Theologie und Evangelische Theologie und von der Katholisch-Theologischen Fakultät

Prof. Dr. Ottmar Fuchs

Forschungsprojekt in Erfurt:

"Die Passionserzählungen der Evangelien und ihr historischer Ursprung - Ritualisierte Erinnerung und historische Rückfrage"

Vita:

Prof. Dr. theol. Dr. theol. habil. Ottmar Fuchs, geb. 6.5.1945.

Abitur in Erlangen, Studium der Philosophie und Theologie in Bamberg und Würzburg, Seelsorgetätigkeit in Nürnberg 1972-1976, Studentenpfarrer in Bamberg 1977-1981, in dieser Zeit Promotion und Habilitation im Fach Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät Würzburg, ab Wintersemester 1981/82 Ordentlicher Professor für Pastoraltheologie und Kerygmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät Bamberg, seit Wintersemester 1998/99 Ordentlicher Professor für Praktische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen.

Prof. em. Dr. Dr. Dr. h.c. Karl Gabriel

Forschungsprojekt an der Uni Erfurt:

"Umstrittene Säkularisierung - Perspektiven jenseits von Säkularisierung und Wiederkehr der Götter"

Vita:

- 1943 Geboren
- Studium in Königstein/Ts., München, Tübingen, Frankfurt und Bielefeld
- 1969 Diplom in Katholischer Theologie in Tübingen
- 1973 Diplom in Soziologie in Bielefeld
- 1977 Promotion in Soziologie in Bielefeld
- 1992 Habilitation in Theologie in Würzburg
- 1974-1980 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bielefeld
- 1979 Lehrstuhlvertretung an der Universität/Gesamthochschule Kassel
- 1980-1998 Professor für Soziologie, Pastoralsoziologie und Caritaswissenschaft an der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland Osnabrück/Vechta
- seit 1998 Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Direktor des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften.

Prof. Dr. Roman Globokar

Vita:

- Studium der Katholischen Theologie in Ljubljana und Rom
- 2001-2018: Religionslehrer in Ljubljana (von 2006-2018: Direktor der Katholischen Schule in Ljubljana)
- Januar 2015 - März 2015: Visiting Research Fellow, Boston College
- März 2018 – Juni 2018 :  Visiting Researcher, Trinity College Dublin
- seit 2015: Assistant Professor of Moral Theology, University of Ljubljana, Faculty of Theology

Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins

Forschungsprojekte in Erfurt:

Grenzen gesellschaftlicher Gerechtigkeit (Vorbereitung einer wissenschaftlichen Monographie) (Sommersemester 2015)

Bildungsspezifische Verantwortungskooperationen: Fürsorge-Verantwortung und moralische Arbeitsteilung (Sommersemester 2012)

Vita:

26.01.1959 in Köln geboren
1977 Abitur
1977-1983 Studium Kath. Theologie/Germanistik in Bonn, Würzburg, Fribourg (CH)
1983 Erstes Staatsexamen
1983-85 Referendariat für das Lehramt an Gymnasien in Bayern
1985 Zweites Staatsexamen
1988 Dr. theol. (Würzburg)
1994 Habilitation (Christliche Sozialethik) (Münster)
1987–1996 Venia legendi: Christliche Sozialwissenschaften (Christliche Sozialethik); wiss. Mitarbeiterin/ Assistentin am Institut für Christliche Sozialwissenschaften
seit 1996 Mitglied (derzeit stellv. Sprecherin) der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik Mitglied und Gründungsvorsitzende (1996–2003) von AGENDA – Forum katholischer Theologinnen e.V.
1996–2009 Professorin für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
2000–2007 Zweite Sprecherin des Graduiertenkollegs Theologie/Orientalistik „Anthropologische Grundlagen und Entwicklungen in Christentum und Islam“ an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
2004-2009 Gründungsdirektorin des Zentrums für Interreligiöse Studien an der Universität Bamberg
seit WS 2009/10 Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der WWU; Herausgeberin des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften
2004-2009 Mitglied der Arbeitsgruppe „Religionsfreiheit“ der Deutschen Kommission Justitia et Pax
2009-2014 Mitglied der Arbeitsgruppe „Menschenwürde“ der Deutschen Kommission Justitia et Pax
seit 2008 Fachkollegiatin für das FK Theologie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (derzeit Sprecherin)
seit 2003 Vorstandsmitglied der Societas ethica Europäische Gesellschaft für ethische Forschung
seit 2005 Mitglied (Vorsitzende seit 2010) des Wiss. Beirats des Berliner Instituts für Ethik und Politikberatung (ICEP)
seit 2004 Mitglied des Wiss. Beirats des Centrums voor Interculturele Ethiek (CIE) an der Universität Tilburg

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Peter Hünermann

Forschungsprojekt in Erfurt:

Erfurter Theologie? – Versuch einer Profilbestimmung

Vita:

geb. am 08. März 1929 in Berlin
1949-1958: Studium der Philosophie und Theologie in Rom
1955: Priesterweihe
1958: Promotion zum Dr. theol.
1958-1961: Seelsorge in Mönchengladbach und Aachen
1961-1967: Studien in München und Freiburg i.Br.
1971-1982: o. Professor für Dogmatik in Münster
1973: Vorsitzender des Stipendienwerkes Lateinamerika-Deutschland e.V.
1982: o. Professor für Dogmatik in Tübingen
1983: Honorarprofessor an der Universidad Catolica Boliviana in Cochabamba
1985: Präsident des Katholischen Akademischen Ausländerdienstes
1989-1995: Gründungspräsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie
1993: Mitglied des Strukturausschusses der Gründungskommission der Universität Erfurt
1995: Ehrenpräsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie
1997: Ehrendoktorwürde der Universidad Catolica Boliviana in Cochabamba
1997: Emeritierung
1999: Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Istituto delle Scienze Religiose, Bologna
2005: Ehrendoktorwürde der Pontificia Universidad Católica Argentina, Buenos Aires
2005: Ehrendoktorwürde der Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg

Prof. Dr. Walter Lesch

Forschungsprojekt in Erfurt:

"Urbanität und ethischer Pluralismus"

Vita:

Walter Lesch, Prof. Dr. phil., geb. 1958 in Duisburg-Rheinhausen, studierte Philosophie, Katholische Theologie und Romanistik in Münster, Fribourg, Jerusalem und Tübingen. Nach den Abschlüssen in Tübingen (Dipl.-Theol., Staatsexamen Französisch/Philosophie, phil. Promotion) arbeitete er von 1988 bis 1999 an der Universität Fribourg – an der Theologischen Fakultät und am Interdisziplinären Institut für Ethik und Menschenrechte – zunächst als Assistent, dann als Forscher des Schweizerischen Nationalfonds. Seit 1999 ist er Professor für Ethik an der Universität Louvain in Belgien (Université catholique de Louvain). Seine Arbeitsschwerpunkte in Lehre und Forschung sind Grundlagenfragen der Moralphilosophie, spezielle Themen der Sozialethik (Politik und Wirtschaft) sowie ethische Aspekte der Kultur- und Religionswissenschaft. Als Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Ethik (SGBE) ist er seit deren Gründung 1989 im Bereich medizinischer Ethik engagiert.

Prof. Dr. Antonius Liedhegener

Forschungsprojekt in Erfurt:

„Politik und Religion. Eine Einführung (Buchprojekt)“

Vita:

Studium der Geschichte und Katholischen Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der University of Southampton (GB)

1996 Promotion mit der Arbeit "Konfession und Urbanisierung. Katholisches Milieu und evangelische Kirchlichkeit in Münster und Bochum (1830-1933)" in Münster bei Prof. Dr. Hans J. Teuteberg, Neuere und Neueste Wirtschafts- und Sozialgeschichte

1997 bis 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Assistent bei Prof. Karl Schmitt am Lehrstuhl Deutsche Regierungssysteme im europäischen Vergleich am Institut für Politikwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena

2005 Habilitation mit der Arbeit "Macht, Moral und Mehrheiten. Der politische Katholizismus in der Bundesrepublik Deutschland und den USA seit 1960" und Erteilung der Lehrbefugnis für das Fach Politikwissenschaft durch die Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena

2005 bis 2008 Wissenschaftlicher Oberassistent am Institut für Politikwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Sommersemester 2008 Vertretung des Lehrstuhls Politikwissenschaft 1: Vergleichende Analyse politischer Systeme, Bewegungen und Kulturen an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder)

seit September 2008 Ass.- Professor für Politik und Religion am Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik (ZRWP) der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern

Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl

Forschungsprojekt in Erfurt:

„Überlegungen zur Theologie des politischen Engagement in postsäkularer Gesellschaft"

Vita:

06.01.1961 geboren in Wuppertal-Elberfeld, röm.-kath., verh.
1979-1987 Studium der Katholischen Theologie, Philosophie und Erziehungswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
1989-1991 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes (Promotionsförderung)
1992 Promotion zum Dr. theol. an der Katholisch-Theologischen Fakultät Bonn mit einer Dissertation im Fach Moraltheologie
1991-1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Kath. Theologie der FU
seit 01.04.1996 Professor für Theologische Ethik an der Katholischen Fachhochschule Berlin, Fachhochschule für Sozialwesen
vom 01.10.1997 bis zum 30.09.2009 Rektor der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
vom 1.10.2009 bis zum 30.9.2011 Präsident der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Prof. Dr. Dr. Hubertus Lutterbach

 Forschungsprojekt in Erfurt:

"Tieropfer, Unverweste Leiber, Jenseitsbrücke. Voraufgeklärte Religiosität in nachaufgeklärter Zeit"

Vita:

Geb. 1961, Studium der Kath. Theologie, Geschichte und Kunstgeschichte in Münster und Bonn
1987 Dipl. theol. (Uni Münster)
1991 Dr. theol. (Uni Münster)
1994 mehrmonatiges Rom-Forschungsstipendium der Görres-Gesellschaft
1995/1996 Research Assistant an der Historical School des Institute for Advanced Study (Princeton, USA)
1997 Habil. theol. (Uni Münster)
1997/1998 Research Fellow an der Yale Divinity School (New Haven, USA)
seit 2000 Professor für Christentums- und Kulturgeschichte (Historische Theologie) an der Uni Essen
2001 Fritz-Winter-Preis auf Vorschlag der NRW-Akademie der Wissenschaften
2005 und 2006 Gastprofessuren in Jerusalem
2007 Dr. phil. (Mittelalterliche Geschichte, TU Dresden)
2015 Supervision (M.A.) an der KatHO NRW

Prof. Dr. Erwin Mateja

Forschungsaufenthalt im Sommersemester 2015

Prof. Dr. Andreas Merkt

Forschungsprojekt in Erfurt:

Kulturelle Interaktion und religiöse Selbstbehauptung: Bestattung, Totengedenken und Jenseitsbilder im frühen Christentum

Vita:

geboren 1967 in Karlsruhe
1986-1988 Studium in Trier, Mainz, Frankfurt/St. Georgen
1990-1994 Stipendiat des Cusanuswerks
1992 Diplom in Theologie
1992-1994 Medienausbildung am Institut für Publizistik, München
1994 Magister Artium in Philosophie und Anglistik
1994-1995 Wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Mainz
1996 Promotion
1996-2001 Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Europäische Geschichte in Mainz
1997 Preis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
1999 Habilitation
1999-2001 Lehrstuhlvertretung in Tübingen
seit 2001 Ordinarius für Historische Theologie in Regensburg
2008-2009 Dekan
seit 2010 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Kirchenhistoriker im deutschen Sprachraum

Prof. Dr. Wolfgang Ratzmann

Forschungsprojekt in Erfurt:

„Nicht nur am Sonntagvormittag. Gottesdienst verstehen und Gestalten“ in der Reihe „Theologie für die Gemeinde“

Vita:

1965-1970 Studium der Theologie in Leipzig und Erstes Theologisches Examen
1970-73 Forschungsstudium am Institut für Praktische Theologie in Leipzig
1973-74 Vorbereitungsdienst (Vikariat) in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
1974-79 Pfarrer an der Lutherkirche in Plauen/Vogtland
1975 Promotion in Leipzig
1979-1988 zunächst Studieninspektor, ab 1984 Studiendirektor am Predigerkolleg St. Pauli in Leipzig
1988 Habilitation und Berufung zum Dozenten für Praktische Theologie an das Theologisches Seminar Leipzig, seit 1990 Kirchliche Hochschule Leipzig
1992-2010 Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät Leipzig, 1994-2010 zugleich Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands bei der Theologischen Fakultät Leipzig

Doc. Dr. Mireia Ryšková

Forschungsprojekte in Erfurt:

- Kommentar zum 2.Thessalonikerbrief

- Apostel Paulus und Gottes Offenbarung

Vita:

Geboren in 1951 Prag
1969-75 Studium an der Karls-Universität: Literatur, Kunstgeschichte, Französisch
1975 Doktorarbeit zum Thema „Miloš Marten“
1975-1990 Lektorin im Verlag Odeon (Abteilung für Kunstgeschichte)
Geheimes Studium der Theologie mit den Salesianern Don Boscos
1983-1989 geheimes Aufbaustudium der Theologie in Erfurt am Philosophisch-Theologischen Studium – bei Professor Josef Reindl und Professor Claus-Peter März, Lizenziatsarbeit „The Mockery of Roman soldiers in Mk 15,16-20a“
1990-1993 Promotionsstudium in Passau – Doktorarbeit beim Prof. Karl-Heinz Kleber zum Thema „Das paulinische en Christo“ („Jetzt gibt es keine Verurteilung für die, welche in Jesus Christus sind“: eine bibeltheologische und fundamentalethische Untersuchung zum paulinischen en-Christo-Gebrauch. St. Ottilien: EOS-Verl. 1994)
1993-2005 – Aufbau der Akademie für Sozialpädagogik und Theologie Jabok, Unterricht der Bibelkunde, christlichen Spiritualität, Bibliodrama
2006 Habilitation in Olmütz – zum Thema „Paulus und seine Mission nach Westen“
2005-bis jetzt Katholisch-Theologische Fakultät der Karlsuniversität Prag, Dozentin für Bibelwissenschaft und Neues Testament

Norbert Schmidt

Forschungsaufenthalt im Sommersemester 2018

Prof. Dr. Robert Schreiter

Forschungsprojekt in Erfurt:

Die verschiedenen Rollen der Religion in einer postsäkularen Gesellschaft: Modelle und Hinweise

Vita:

1968 Bachelor of Arts (Psychologie) in St. Joseph's College in Indiana
1969 Bachelor of Arts (Philosophie) in St. Joseph's College in Indiana
1974 Dr. theol. an der Universität Nijmegen, Niederlande
Seit 1974 Professor an der Catholic Theological Union Chicago
1999 S.T.D. an der Jesuit School of Theology at Berkeley
2001 Dr. theol. an der Universität Luzern
2004 L.H.D. am St. Joseph's College in Indiana
2007 L.H.D. an der Marywood University in Scranton

1986 Willson Lectures, Wesley Theological Seminary
1988 Glasmacher Lecture, St. Paul University
1999 Caritas/Dom Helder Camara Lectures, Australia
2001 Saint Thomas and Saint Catherine Lecture, Barry University
2003 BIAMS Lectures, University of Edinburgh
2004 Staley Lecture, Dana College
2005 Anthony Jordan Lectures, Newman Theological College
2007 Abbott Killeen Lecture, St. Norbert College

Prof. Dr. Georg Steins

Forschungsprojekt in Erfurt:

Bibelwissenschaftlicher Kommentar zu den alttestamentlichen Büchern 1 und 2 Chronik (für die Reihe: Neuer Stuttgarter Kommentar zum Alten Testament, Publikation 2015)

Vita:

Geboren am 16. Febr. 1959 in Paderborn
Studium der Philosophie und Katholischen Theologie in Münster, Tübingen und Innsbruck
Diplom in Katholischer Theologie 1985
Promotion zum Doktor der Theologie im SS 1993 an der Universität Münster
Habilitation im SS 1998 an der Universität Münster Venia Legendi für Exegese des Alten Testaments

Tätigkeiten
1987-1990 Wiss. Mitarbeiter in Münster
1990-1993 Wiss. Mitarbeiter in Osnabrück
1993-2002 Dozent für Biblische Theologie am Priesterseminar Hildesheim
SS 1998 Privatdozent an der Universität Münster
seit Mai 2002 Professor für Biblische Theologie / Exegese des Alten Testaments an der Universität Osnabrück
Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland
Mitglied der Schriftleitung von Bibel und Liturgie
Mitglied der Projektgruppe Ortsbestimmung: Theologie und Kulturwissenschaften
Mitbegründer des EABS Research Programme‚ Canonical Approaches to the Bible’
Mitarbeit am Übersetzungsprojekt Die Septuaginta Deutsch
Mitarbeit an den Kommentarwerken Neuer Stuttgarter Kommentar/AT; Herders Theologischer Kommentar/AT; Die Neue Echter Bibel - Themen
Vertrauensdozent der Bischöflichen Studienförderung / Cusanuswerk
Ständiger Mitarbeiter beim Archiv für Liturgiewissenschaft; zuständig für Literaturberichte zum Bereich „Bibel und Liturgie“

Prof. Dr. Michael Theobald

Forschungsprojekt in Erfurt:

Die Passionserzählungen der Evangelien und ihr historischer Ursprung – Ritualisierte Erinnerung und historische Rückfrage

Vita:

1948 geboren in Köln
1966/67 Studium der Altphilologie an der Universität Köln
1967-72 Studium der Theologie und Philosophie an den Universitäten Bonn und Münster
1980 Promotion in Katholischer Theologie
1985 Habilitation im Fach "Exegese des Neuen Testaments" an der Kath.-Theol. Fakultät Regensburg

Tätigkeiten
1972/73 Wissenschaftliche Hilfskraft am neutestamentlichen Seminar der Kath.-Theol. Fakultät, Bonn 
1975-77 Wissenschaftliche Hilfskraft am neutestamentlichen Seminar der Kath.-Theol. Fakultät Bonn
1978 Vertretung der wissenschaftlichen Assistentenstelle am Lehrstuhl für "Biblische Theologie (Exegese am Neuen Testament)" der Universität Regensburg
1982 Akademischer Rat a.Z. in Regensburg
1984 Studienrat im Hochschuldienst z.A. für "Biblische Einleitungswissenschaften" an der  Kath.- Theol. Fakultät Bamberg
1985 Ernennung zum Professor für "Biblische Theologie (insbesondere Exegese des Neuen  Testaments)" an der Freien Universität Berlin
1989 Ernennung zum Professsor für "Exegese des Neuen Testaments" an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Wohlmuth

Forschungsprojekt in Erfurt:

Theologie der Eucharistie: Eucharistie und Jom Kippur

Vita:

Geboren 1938 in Laibstadt
Studium der kath. Theologie in Eichstätt und Innsbruck
Promotionsstudien in Tübingen, Bologna, Nijmegen, Regensburg und Bonn
1964 Priesterweihe in Eichstätt
1980 Habilitation an der Katholisch- Theologischen Fakultät der Universität Bonn im Fach Dogmatik und Dogmengeschichte
1981 bis 1986 Professor für Theologie und ihre Didaktik an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln
1986 bis 2003 Professor für Dogmatik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
1984/85 und 2003/04 Studiendekan am Theologischen Studienjahr an der Abtei Hagia Maria Sion in Jerusalem
2009 Ehrenpromotion der Katholisch-Theologischen Fakultät Bamberg

Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski

Forschungsprojekt in Erfurt:

Zur Begründung von Toleranz und Anerkennung.
Der Pluralismus der Weltanschauungen und Religionen in der modernen säkularen Gesellschaft als Herausforderung für Philosophie und Theologie

Vita:

geboren 1974
Studium der Philosophie, kath. Theologie, lateinischen und griechischen PHilologie in Freiburg i.Br.,  Basel, Cambridge
2001 Promotion an der Universität Oxford bei Revd. Canon Prof. Dr. Oliver O'Donnovan zum Thema "Nature and Freedom. Robert Spaemann's Critique of Modernity and the Gift of the Human Person"
2000 Visiting Lecturer an der philosophischen Fakultät der Catholic University of America
Seit 2001 wissenschaftlicher Assistent und Habilitand am Arbeitsbereich Christliche Religionsphilosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.
Seit 2003 Lehrauftrag an der Universität Oxford
Sommersemester 2004 Vertretung des Senior Lectureships in Religionsphilosophie an der theologischen Fakultät der Universität Cambridge
Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bernhart-Welte-Gesellschaft (Freiburg i.Br.)
2001 zusammen mit Alfred Denker Gründung und Leitung des "Centre des études heideggeriennes" (L 'Ouradou, Frankreich)
Junior Associate Fellow des International Institute of Hermeneutics (Toronto, Canada)
Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des "South Eastern European Philosophy Journal Network" (Sofia, Bulgarien)
Seit 2005 Professor für Philosophie an der Catholic University of America, Washington D.C.
2010 Promotion an der Universität Siegen zum Dr. phil. Titel der Doktorarbeit: "'Eine Frage von Irre und Schuld?' Heidegger und der Nationalsozialismus."