Ringo Müller

Projektmitarbeiter im BMBF-Forschungsverbund "Diktaturerfahrung und Transformation"

Kontakt

ringo.mueller@uni-erfurt.de
☎ +49 (0)361 / 6029241

Universität Erfurt
Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit
Postfach 90 02 21
99105 Erfurt

Für Rückfragen und Hinweise zu meinen Projekten stehe ich Ihnen gern zur Verfügung!

Zur Person

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Forschungsinteressen

  • Europäische Geschichte in der Ära der Schreibmaschine
  • Zivilisten in der Zeit des Ersten Weltkrieges
  • Archivgeschichten und -theorien
  • Wissens- und Bildungsgeschichte der sozialistischen Gesellschaft

Mastodon-Mikroblogging

Gedanken und Eindrücke vom Schreibtisch und darüber hinaus:
mastodon.social/@schreibblockade

Foto Ringo Müller
Die Sonne genießend.
Delegierungsbogen
Delegierung EOS

Gegenwärtiges Forschungsprojekt

„Zwischen Erfahrung und Erinnerung: Bildungs(um)wege christlicher DDR-Bürger/innen von der sozialistischen Gesellschaft bis in die Gegenwart“

Das Projekt gründet auf der Feststellung, dass Christ*innen, die in der DDR aufwuchsen, sich mehrheitlich in einem engen Zusammenhang mit dem Bildungssystem an Diskriminierungen erinnern. Deshalb rückt die historische Untersuchung Erzählungen, Praktiken und Strukturen von Ungleichbehandlungen in sozialistischen Bildungsinstitutionen und -räumen in das Blickfeld und erforscht vielgestaltige (Aus)Bildungs(um)wege christlicher DDR-Bürger*innen.

Das Projekt ist Teil des BMBF-Forschungsverbundes „Diktaturerfahrung und Transformation“.

Externe Webseite des Projektes
Externe Webseite des Forschungsverbundes

Weitere Forschungsaktivitäten

Aufsatz

  • Zwischen Duldung und Missbilligung – Die Erschießung des russländischen Kriegsgefangenen Grigorij Afonasenko im Ersten Weltkrieg (Arbeitstitel)

    Ausgehend von dem Erschießungsbericht eines Gerichtsoffiziers werden die Erwartungen, Ermessensspielräume und Interessen im Umgang mit Kriegsgefangenen während der Jahre 1914 bis 1918 erörtert.

Aufsatz

  • Die Archivierung eines Krieges – Das Bayerische Kriegsarchiv in den 1920er Jahren (Arbeitstitel)

    Wie archivierten Offiziere in München nach dem Weltkrieg die papierenen Hinterlassenschaften des Militärs und seiner Verwaltung? Wie definierten sie was ein Archiv ist, sein kann und sein soll? Und verstanden sie sich selbst als Archivare?

Essay

  • Das doppelte Leben des Edgar Wibeau - Ulrich Plenzdorfs Neue Leiden als Bruchstück einer Gesellschaftsgeschichte der sozialistischen deutschen Gesellschaft (Arbeitstitel)

    Plenzdorfs Text bietet einen spannenden Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit den Lebensvorstellungen in der DDR. Denn er verweist jenseits einer leichtgewichtigen Kritik am sozialistischen Alltag auf die konflikthaften und unentschiedenen Erzählungen innerhalb einer Gesellschaft über sich selbst.