Ausgewählte Lehrstuhlinformationen

Titelseite QD

Publikation

Maria Widl, Glaubensformen und -zeugnisse in postmoderner Heterogenität. Praktisch-theologische Zuwege der Unterscheidung der Geister, in: Agnes Slunitschek / Thomas Bremer (Hg.), Der Glaubenssinn der Gläubigen als Ort theologischer Erkenntnis. Praktische und systematische Theologie im Gespräch (QD 304), Freiburg: Herder 2020, 255-280.

 

Klappentext

Der Glaubenssinn der Gläubigen als locus theologicus

Der Glaubenssinn der Gläubigen ist ein wichtiges ekklesiologisches Thema, macht der Begriff doch deutlich, dass alle Gläubigen grundsätzlich zu Glaubenserkenntnissen befähigt sind. Das hier dokumentierte Gespräch zwischen systematischer und praktischer Theologie leistet einen Beitrag dazu, das Verständnis des Glaubenssinnes anhand des Kriteriums der Realisierbarkeit weiterzuentwickeln, seine konkreten Äußerungen und Inhalte wahrzunehmen und ihn in der Glaubensreflexion wie -definition wirksam werden zu lassen.

Mit Beiträgen von Thomas Bremer, Christian Bauer, Agnes Slunitschek, Margit Eckholt, Hans-Georg Ziebertz, Susanne Döhnert, Alexander Unser, Gerrit Spallek, Monika Kling-Witzenhausen, Jan Loffeld, Michael Böhnke, Maria Widl, Hans-Joachim Sander, Judith Gruber

Symposium am 6. November 2019

»Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht in Thüringen – Schule, Kirche und Universität im Gespräch«

Das Erfurter Katholische Schulamt arbeitet mit Unterstützung der beteiligten Bistümer an der Zukunft des Religionsunterrichts in Thüringen unter den Bedingungen oft zu kleiner Religionsklassen im Hinblick auf eine ökumenische Zusammenarbeit. Auf damit verknüpfter universitärer Ebene kooperieren das Martin-Luther-Institut der Uni Erfurt, Prof. Dr. Andrea Schulte, die katholische Professur für Pastoraltheologie und Religions­pädagogik und das Jenaer Zentrum für religionspädagogische Bildungsforschung Prof. Dr. Michael Wermke. Im November 2019 fand dazu ein gemeinsames Symposium statt.

Hier steht das Plakat und das Handout  des Vortrags zum Download zur Verfügung.

Maria Widl bei der pastorale!

Prof. Dr. Maria Widl bei der pastorale! in Magdeburg

Prof. Dr. Maria Widl hielt bei der pastorale! in am 21. September 2019 einen Vortrag: "Religion in der Säkularität. Perspektiven und Herausforderungen theologischer Erwachsenenbildung." Der Vortrag kann in der Dokumentation der Veranstaltung als Video angesehen werden.

Titelbild "Das Volk Gottes auf dem Weg durch die Postmoderne"

Publikation

Maria Widl, Das Volk Gottes auf dem Weg in die Postmoderne. Eine kleine Pastoraltheologie, Osterfildern: Grünewald 2018

Das Zweite Vatikanische Konzil hat die Kirche als Volk Gottes beschrieben, das sich stets auf dem Weg befindet. Dabei ist sie mit den Herausforderungen der jeweiligen Zeit konfrontiert und so der beständigen Veränderung unterworfen. Auch religiöse Überzeugungen und Formen, den Glauben im Gebet, im Gottesdienst und der sozialen Gestalt der Kirche auszudrücken, wandeln sich.

Prof. Dr. Maria Widl analysiert deshalb die Herausforderungen dieses Wandels, wie beispielsweise die beschleunigte Säkularisierung, Kirche in der Diaspora oder im Missionsland Deutschland sowie die zunehmende Privatisierung von Religion. Davon ausgehend entwickelt sie das Modell einer Kirche, die sich in die konkreten Verhältnisse der Menschen hineinbegibt und den Wandel der Zeiten kritisch begleitet. So eröffnet sie die Perspektiven für eine zukunftsfähige Pastoral, die dem Leben der Menschen in all seinen Wandlungen und Brüchen dient.