Universität Erfurt

Kommunikationswissenschaft

Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Soziale Kommunikation

Hintere Reihe: Winja Weber, Cynthia Meißner, Paula Stehr, Melanie Grube, Anne Reinhardt; Vordere Reihe: Nicola Krömer, Constanze Rossmann, Simone Jäger

Soziale Kommunikation führt zwei ureigene Forschungsrichtungen der Kommunikationswissenschaft zusammen und umfasst die soziologische und sozialpsychologische Auseinandersetzung mit den Hintergründen, Bedeutungen und Folgen interpersonaler, öffentlicher Kommunikation und interpersonal-öffentlicher Kommunikation. Die Professur widmet sich in diesem Rahmen zwei Schwerpunkten: dem Schwerpunkt Mediensozialisation, insbesondere Rezeption und Wirkung von Medien auf Kognitionen, Emotionen und Verhalten, und dem Schwerpunkt prosoziale Kommunikation. Letztere umfasst den strategischen Einsatz medialer und interpersonaler Kommunikation zur Erreichung positiver Wirkungen in der Bevölkerung, etwa im Zusammenhang mit Gesundheit und Bildung. In diesen Kontext werden neben Nutzung, Rezeption und Wirkung klassischer Medien und ihrer Botschaften auch digitale und mobile Medien untersucht.

 

Überblick über erstbetreute Qualifikationsarbeiten an der Professur

Promotionsprojekte

  • Gesundheit und Skandal. Organspende und Organspendeskandal in medialer Berichterstattung und interpersonal-öffentlicher Kommunikation (Lisa Meyer, abgeschlossen)
  • Effektive Kommunikation mit Internetpatienten: Analyse ärztlicher Verhaltensmuster in der Onkologie (Simone Jäger, laufend)
  • Uncovering relationships between infection-rate dynamics and communication interventions in public health emergencies (Hanna Luetke Lanfer, laufend)
  • mHealth Use in Diabetes Self-Management (Nicola Krömer, laufend)
  • Meinungsführerschaft in Online-Videoportalen (Cynthia Meißner, laufend)
  • Persuasionsstrategien in der Gesundheitskommunikation – Der Einfluss von Alter und Emotionen auf die Planung von Gesundheitskampagnen (Anne Reinhardt, laufend)
  • Prosoziale Kommunikation (Paula Stehr, laufend)
  • Die Bedeutung von Wertvorstellungen für eine effektive Gesundheitskommunikation (Winja Weber, laufend)

Magister- und Masterarbeiten

  • Die Rolle von gesundheitsorientiertem Self-Tracking bei der Bearbeitung von Entwicklungsaufgaben im Jugendalter (Kim Beck)
  • Smartphonenutzung als Suchtverhalten. Risikofaktoren, die das Smartphonesuchtpotential eines Menschen bestimmen (Julia Fippel)
  • Digital Detoxing. Strategien der Medien-Nichtnutzung (Felix Haak)
  • Social Media-Kommunikation der katholischen Kirche in Deutschland. Wie nutzen die Bistümer der katholischen Kirche in Deutschland Facebook zur Kommunikation mit ihren Stakeholdern? (Sophia Hagedorn)
  • Glaubwürdigkeit von Unternehmensblogs – Eine quantitative Untersuchung zum Einfluss der Autorentätigkeit und der Textqualität auf die Glaubwürdigkeit von Unternehmensblogs (Marie-Pauline Heider)
  • Die Resonanz öffentlicher Krisenkommunikation bei Gesundheitskrisen. Eine Medienresonanzanalyse der Pressearbeit von Gesundheitsbehörden während der Schweinegrippe-, Ebolafieber- und Masern-Krise (Christina Jahn)
  • Reputation in der Region – Ergebnis der Medienberichterstattung? Agenda-Setting-Studie zur Unternehmens- und Branchenreputation im pharmazeutischen Sektor  (Anke Klein)
  • Selbstoffenbarung in virtuellen Welten. Eine empirische Untersuchung auf Basis der Theory of Planned Behavior (Maximilian Köllner)
  • Mixed Martial Arts und Medien – Ein empirischer Vergleich der gewaltbezogenen Rezeptionswirkung von Kämpfen der Ultimate Fighting Championship und Boxen (Kevin Krenkel)
  • Krisenkommunikation im Gesundheitsbereich: Analyse auf Basis von qualitativen Gruppendiskussionen und quantitativen Befragungsdaten (Jasmin Maschke)
  • Wirkung von ‚grüner’ Werbung – Eine vergleichende Analyse bei Variation der Stärke des Umweltappells (Linda Mummer)
  • Der Einfluss von Fallbeispielen und Gewinn- und Verlust-Frames auf die Wirkung von Gesundheitsbotschaften (Katja Nörthen)
  • Die ideale Gestaltung von Ernährungs-Apps (Anne-Kathrin Pabst)
  • Burnout in der öffentlichen Kommunikation (Ninette Pett)
  • Der Effekt der gegenseitigen Einflussnahme konkurrierender Persuasionsbotschaften: Wie die Wirkung gesundheitsfördernder Kampagnenbotschaften durch gesundheitsschädliche Werbebotschaften beeinflusst wird (Patricia Pobe)
  • Die Wirkung von Gewinn- und Verlust-Frames auf Kognition und Emotion in der Gesundheitskommunikation (Anne Reinhardt)
  • Politische Kommunikation auf YouTube (Juliane Switala)
  • Selektion von Gesundheitsinformationen. Eine empirische Untersuchung des Informational Utility Ansatzes im Kontext des Health Belief Models (Anja Terveen)
  • Die Bedeutung der Produkt-Anthropomorphisierung für die Wirkung persuasiver Kommunikation (Meike Walter)
  • Kultivierung durch YouTube. Eine Studie zu Darstellungen in Videos von Beauty- und Lifestyle-YouTube-Kanälen und ihrem Einfluss auf Schönheitsideale von Jugendlichen (Tessa Wosgien)
  • Sex-Appeal in der Werbung. Eine empirische Werbewirkungsforschung mit interkulturellem Vergleich zwischen Deutschland und China (Wanqing Zhang)
  • Die Wirkung von Schönheit im Fernsehen – Eine Kultivierungsstudie über die Einflüsse der dargestellten Schönheit im Reality-TV am Beispiel von China (Yang Zhang)
  • Ein Vergleich des Fallbeispieleffekts mit der Expertenheuristik am Beispiel von Online-Shops (Christoph Zwosta)

Bachelorarbeiten im Rahmen der Projektstudienphase

  • Impfintention – Entwicklung eines theoretischen Leitfadens zur Persuasion elterlicher MMR-Impfintention durch Kommunikationsmaßnahmen (Tanja Bächle, Peter Benkoff, Alexander Fink, Lukas Fricke, Thea Heun, Isabell Hoffmann, Jana Männel, Jascha Wiehn)
  • Measured Me – Zwischen optimierter Lebenseinstellung und Kontrollwahn (Franziska Funke, Julia Gründel, Regine Meyer-Spelbrink, Bernadette Peil, Elisa Pigozzo, Tina Schattner, Judith Zacharias)
  • StoryWorks – Eine experimentelle Studie zur Wirkung von Narrativen und Fallbeispielen im Kontext eines bewussten Umgangs mit Antibiotika (Johanna Geppert, Manuel Goigofski, Kathrin Kamm, Vera Löwenhaupt, Nina Merz, Maren Potgeter, Anja Sager, Patricia Weiß)
  • ohneTON – Das Spannungserleben gehörloser Medienrezipienten. Ein Vergleich des Erlebens von Spannung durch Untertitelung und Gebärdensprach-Einblendung (Svenja Ebert, Anne Müller, Patrick Lorenz, Julia Schilling, Florentina Liefeith, Denise Schubert, Laura-Amelie Miessner, Daniela Schulze)
  • Healthy APPetite – Eine Nutzungsstudie zur Einbindung von mHealth in medizinische Behandlungskontexte (Marlen Krieger, Theresia Mutschler, Anna Ponomarenko, Franziska Rühlemann, Veronique Sophie Schröter, Clara Steffes, Karen Strom)

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