Universität Erfurt

Kommunikationswissenschaft

Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Soziale Kommunikation

Hintere Reihe: Winja Weber, Cynthia Meißner, Paula Stehr, Melanie Grube, Anne Reinhardt; Vordere Reihe: Nicola Krömer, Constanze Rossmann, Simone Jäger

Soziale Kommunikation führt zwei ureigene Forschungsrichtungen der Kommunikationswissenschaft zusammen und umfasst die soziologische und sozialpsychologische Auseinandersetzung mit den Hintergründen, Bedeutungen und Folgen interpersonaler, öffentlicher Kommunikation und interpersonal-öffentlicher Kommunikation. Die Professur widmet sich in diesem Rahmen zwei Schwerpunkten: dem Schwerpunkt Mediensozialisation, insbesondere Rezeption und Wirkung von Medien auf Kognitionen, Emotionen und Verhalten, und dem Schwerpunkt prosoziale Kommunikation. Letztere umfasst den strategischen Einsatz medialer und interpersonaler Kommunikation zur Erreichung positiver Wirkungen in der Bevölkerung, etwa im Zusammenhang mit Gesundheit und Bildung. In diesen Kontext werden neben Nutzung, Rezeption und Wirkung klassischer Medien und ihrer Botschaften auch digitale und mobile Medien untersucht.

 

Laufende Aktivitäten an der Professur

Älter werden in Balance

Ab April 2018 fördert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Projekt "Entwicklung einer evidenzbasierten Kommunikationsstrategie zur Förderung körperlicher Aktivität bei älteren und hochaltrigen Menschen in Deutschland" im Rahmen des Programms Älter werden in Balance.

Gesundheitsinformationsverhalten (Bertelsmann Stiftung)

Im Rahmen einer Auftragsstudie erarbeiteten Paula Stehr und Constanze Rossmann zusammen mit Claudia Lampert und Michael Grimm (Hans-Bredow-Institut) einen Forschungsüberblick zum Gesundheitsinformationsverhalten. Der Bericht ist im Januar 2018 online erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

Online-Arztbewertungsportale

In der Ausgabe 4/2017 der Zeitschrift „Studies in Communication and Media“ beschäftigen sich Anne Reinhardt, Winja Weber und Prof. Constanze Rossmann mit dem Einfluss von Fallbeispielen und Statistiken auf Nutzer von Online-Arztbewertungsportalen. Sie konnten nachweisen, dass statistische Daten entgegen des häufig belegten Fallbeispieleffekts einen ebenso großen Einfluss auf Einstellungen und Intentionen der Nutzer besitzen. Das Paper kann hier heruntergeladen werden.

Forschungsprojekt in Sierra Leone

Im Rahmen ihrer Promotion zu intendierter und nicht-intendierter Gesundheitskommunikation während der westafrikanischen Ebola-Epidemie führt Hanna Lütke Lanfer eine Querschnittsstudie in Sierra Leone durch. Darin befragt sie Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Risikowahrnehmung, Nutzung verschiedener Medienkanäle und ihrem Gesundheitsinformationsverhalten.  

Kommunikation von Unsicherheit in Gesundheitsinformationen (IQWiG)

Im Rahmen dieser Auftragsstudie entwickelt Constanze Rossmann zusammen mit Cornelia Betsch ein Untersuchungsdesign zur  Kommunikation von Unsicherheit in Gesundheitsinformationen. Auftraggeber ist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Tagung der DGPuK-Fachgruppe Gesundheitskommunikation

Vom 15. bis 17. November 2017 fand die Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt mit dem Thema “Evidenzinformierte | Evidenzbasierte Gesundheitskommunikation” statt. Die Herausgeberinnen Paula Stehr, Dorothee Heinemeier und Constanze Rossmann arbeiten gemeinsam mit den Autorinnen und Autoren gerade am Tagungsband.

Forschungsgruppe Gesundheit und Gesellschaft

Seit 2017 wird die von Constanze Rossmann zusammen mit Cornelia Betsch gegründete und geleitete interdisziplinäre Forschungsgruppe Gesundheit & Gesellschaft universitätsintern gefördert.

BMBF-Kooperationsförderung DIAPPOWER

Im Rahmen des BMBF-Kooperationsförderungsprojekts zur Stärkung der wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Singapur DIAPPOWER untersuchten Constanze Rossmann & Nicola Brew-Sam zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Erfurt, LMU München und NTU Singapur die Bedeutung von Smartphones im Diabetes-Selbstmanagement.

BMBF-Projekt Impfen 60+

Impfen 60+ ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt, das vom BMBF im Rahmen des Konsortiums InfectControl 2020 gefördert wird. Im Rahmen des Projekts wird eine Informationskampagne zur Grippe- und Pneumokokken-Impfung evidenzbasiert entwickelt, implementiert und evaluiert (Projektmitarbeiterinnen Anne Reinhardt und Winja Weber).

Promotionsvorhaben im Bereich Gesundheitskommunikation

Die Doktorandinnen der Professur arbeiten an unterschiedlichen Themen im Bereich der Gesundheitskommunikation. Eine Übersicht zu den Dissertationsvorhaben findet sich hier.

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