Universität Erfurt

20 Jahre Kommunikationswissenschaft in Erfurt

Archiv - WS 2009/10

O-Phase: Übersicht der Lehrveranstaltungen BA Kommunikationswissenschaft im Wintersemester 2009/2010 (Grundlagenmodule)

V: Einführung in die Kommunikationswissenschaft (Markus Seifert)

Ziel dieser Einführungsveranstaltung, die in einer Kombination aus Vorlesung und Seminar stattfindet, ist es, einen umfassenden Überblick über das Fach Kommunikationswissenschaft zu vermitteln und anhand von vielen Praxisbeispielen zu zeigen, mit welchen gesellschaftlichen Problemstellungen sich die Kommunikationswissenschaft beschäftigt und mit welchen Modellen und Theorien sie zur Lösung der Probleme beiträgt. In der Vorlesung werden deshalb zunächst Grundbegriffe und Fachentwicklung der Kommunikationswissenschaft dargestellt. Sodann werden zentrale Teildisziplinen der Kommunikationswissenschaft präsentiert: Kommunikations- und Mediengeschichte, Kommunikationspolitik, Medienstruktur, Medienproduktion, Mediennutzungs- und Wirkungsforschung. Ferner werden sowohl Medientheorien als auch Medieninhalte ausführlich behandelt. Vorlesung und Seminar basieren auf der Nutzung eines computergestützten Lernsystems (CLIC).

V Propädeutikum: Einführung in die empirischen Methoden der Kommunikationsforschung (Patrick Rössler)

Die Vorlesung bietet eine Einführung in die wichtigsten Methoden und Verfahren der empirischen Kommunikationsforschung. Behandelt werden die verschiedenen Formen von Befragung, Beobachtung und Inhaltsanalyse sowie Erhebungstechniken wie Querschnitt-, Längsschnitt- und Experimentaldesigns. Darüber hinaus werden grundsätzliche Fragen der Stichprobenziehung, Feldplanung und Auswertung von empirischen Daten angesprochen.

S-3 Propädeutikum: Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten (Markus Seifert)

Das Seminar dient dem Erwerb grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken, die an konkreten kommunikationswissenschaftlichen Aufgabenstellungen erprobt und eingeübt werden sollen, sowie einer ersten Reflexion wissenschaftlicher Erkenntnisse und Vorgehensweise. Eines der zentralen Lernziele ist es, am Ende des Seminars eigenständig eine wissenschaftliche Hausarbeit anfertigen und ein Kurzreferat halten zu können. An Fallbeispielen und konkreten Arbeitsaufgaben werden grundlegende wissenschaftliche Arbeitstechniken eingeübt, die für das erfolgreiche Studium unentbehrlich sind: wissenschaftliches Fragen, Bildung von Hypothesen, Operationalisierung von Fragestellungen und Erstellung eines Arbeitsplans, Online-, Archiv- und Bibliotheksrecherche, Lesen deutsch- und englischsprachiger wissenschaftlicher Texte, Exzerpieren, Argumentieren, Formulieren und Visualisieren, Belegen und Bibliografieren. Ausgehend von erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Vorüberlegungen werden am Beispiel der Entwicklung des Fachs Kommunikationswissenschaft geistes- und sozialwissenschaftliche Denk- und Forschungsmethoden einführend vorgestellt.

Q-Phase: Übersicht der Lehrveranstaltungen BA Kommunikationswissenschaft im Wintersemester 2009/2010 (Vertiefungsmodule)

Empirie und Theorie des WEB (Friedrich Krotz)

Das Internet wird für immer mehr Menschen zum Teil ihres kommunikativen Alltags. Dabei hat es nicht nur von seinen Nutzerzahlen, sondern auch von der Art seiner Angebote und seinen Funktionen, die es für die Menschen erfüllt, eine schnelle Entwicklung hinter sich: Es begann als Militär- und Wissenschaftsnetz, wurde dann als Word Wide Web für alle zugänglich, entwickelte sich vom Netz für Programmierer und Exzentriker zum globalen Marktplatz, Kommunikationsforum, Postnetz, Spielplatz und Unterhaltungsforum. Mittlerweile ist vom WEB 2.0 die Rede. In der Lehrveranstaltung sollen die bisherige Entwicklung, die aktuellen netzbezogenen Untersuchungen etwa zur sogenannten social Software und die netzbezogenen Theorien neuerer Art aufgearbeitet und diskutiert werden; vor diesem Hintergrund sollen dann die neuen Angebote behandelt werden, die das Netz zum WEB 2.0 machen: Wikis, Blogs, podcasts etc., wobei jeweils auch der Aspekt berücksichtigt werden soll, wie solche Funktionen früher angeboten worden – etwa welche Rolle Blogs im Hinblick auf Journalismus, Wikis auf Wissensbestände, Angebote wie StudiVZ auf soziale Vergemeinschaftung etc. haben.

Digital Cultures (Friedrich Krotz)

Die in Englisch abgehaltene Lehrveranstaltung wird sich mit der Digitalisierung der Medien und den sich darüber wandelnden Lebensbedingungen beschäftigen. Dabei werden verschiedene Forschungsfelder berücksichtigt – beispielsweise digitales Fernsehen, digitales Kino, digitale Musik, digitale Demokratie. Dazu werden je allgemeine Konzepte und konkrete Fallstudien gelesen und bearbeitet. Seminarteilnehmer sollen jede Woche ein Kapitel in dem zugrunde liegenden Buch lesen, über den Inhalt und über ihre Ideen und Fragen dazu einen einseitigen englischsprachigen Bericht schreiben und diesen vor der Sitzung an den Dozenten schicken. In der Sitzung selbst müssen die Teilnehmer die gelesenen Inhalte referieren, diese werden dann genauer diskutiert und mit den eigenen Erfahrungen und Handlungsweisen verglichen.

Nachrichtenvielfalt im Internet (Patrick Rössler)

Kaum eine Anforderung an Massenmedien ist in demokratischen Staaten so unumstritten wie die nach der Vielfalt ihrer Angebote. Dabei bleibt freilich oft unklar, was mit Vielfalt eigentlich gemeint ist. Handelt es sich um die Vielfalt der Meinungen in Kommentaren, die Vielfalt der Stimmen, die zu Wort kommen, um die Vielfalt der Themen, die behandelt werden, die Vielfalt der Genres und Gattungen, die der Zuschauer zur Auswahl hat, oder gar um die Vielfalt der Anbieter im publizistischen Wettbewerb? Das Seminar systematisiert in seinem theoretischen Teil die unterschiedlichen Dimensionen von medialer Vielfalt, betrachtet empirische Forschungsergebnisse zum Thema auf unterschiedlichen Ebenen und beschäftigt sich methodisch mit den Möglichkeiten zur Messung von Vielfalt. Zur Vertiefung des Verständnisses führen die Teilnehmer im praktischen Teil eine überschaubare Inhaltsanalyse zum Thema Nachrichtenportale im Internet durch.

Grundlagen der Kinder- und Jugendmedienforschung (Iren Schulz)

Im Zuge der Digitalisierung und Konvergenz der Medien sowie den darüber offerierten Nutzungsmöglichkeiten ist von einer zunehmenden Mediatisierung von Alltag, sozialen Beziehungen, Kultur und Gesellschaft auszugehen. Insbesondere Kinder und Jugendliche stehen diesen medialen Angeboten aufgeschlossen und neugierig gegenüber und integrieren sie in die Bewältigung entwicklungsspezifischer Themen. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das Seminar mit den theoretischen Grundlagen, methodischen Prämissen und empirischen Erkenntnissen der Kinder- und Jugendmedienforschung. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Entwicklungen im Bereich digitaler Medien sowie den damit verbundenen Konsequenzen für Sozialisation und Entwicklung.

Selbstpräsentation in Social Network Sites (Wolfgang Reißmann)

Das Social Web erweitert nicht nur unsere Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren und in Beziehung zu treten, sondern auch das Spektrum der Artikulationsmittel. Vor allem ästhetischvisuelle Darstellungen avancieren so zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Individualkommunikation. Im Seminar werden wir reflektieren, wie Jugendliche und junge Erwachsene sich in Social Network Sites präsentieren und in Szene setzen, aber auch, welche Vorgaben und Grenzen die Onlinenetzwerke der Selbstpräsentation setzen. Zunächst verschaffen wir uns einen Überblick über den Forschungsstand. Im Mittelpunkt der Blockveranstaltung steht die anschließende Entwicklung und Umsetzung eigener explorativer Untersuchungen.

Mediensysteme im internationalen Vergleich (Kai Hafez)

In der Veranstaltung werden nach einer Einführung in Grundlagen der vergleichenden Forschung Mediensysteme dieser Welt gegenübergestellt. Bei Westeuropa und den USA werden unterschiedliche institutionelle Absicherungen der Autonomie der Medien und die Rolle des Staates im Vordergrund stehen. Es wird untersucht, ob durch die Einführung des Internet eine Veränderung der politischen Kommunikationskultur erfolgt. Mit Blick auf Osteuropa und ausgewählte Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas wird die Bedeutung von Medien in politischen Transformationsprozessen erörtert, wobei neben staatlicher Medienpolitik und Informationskontrolle auch das Verhältnis von „großen“ und „kleinen“ Medien bei der Herausbildung neuer Öffentlichkeiten betrachtet wird. Da Medienräume sich heute zunehmend über nationale Grenzen hinweg verschränken, werden Probleme des internationalen Nachrichtenflusses und der Globalisierung bei der Entwicklung nationaler und regionaler Medienlandschaften untersucht.

Politische Kampagnen (Klaus Kamps)

Politische Kampagnen - seien es Wahlkämpfe oder Policy-Kampagnen - dürfen aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht durchaus als "Hoch-Zeit" politischer Kommunikation verstanden werden. Das Seminar untersucht anhand ausgewählter Beispiele die strategischen, systemischen Grundlagen von politischen Kampagnen in Deutschland. Neben den theoretischen Zugängen zu derartigen Kommunikationsweisen soll das Seminar insbesondere auch – etwas praxisorientierter – Probleme und Perspektiven der Ausführung, der Operation von Kampagnen beleuchten.

Global Communications Projekt Teil I (Volker Stoltz)

Internationales Projekt GlobCom: Studenten vom 3. Semester an bilden zusammen mit PR Studenten von 10 Universitäten in 10 Ländern und 5 Erdteilen internationale "virtuelle" Teams. Sie erhalten einen PR Fall und erarbeiten zusammen im Team eine Lösung, die sie im ppt-Format präsentieren. Die Studenten lernen, international über Kulturen und Grenzen hinaus zusammenzuarbeiten und gemeinsam internationale PR Probleme zu lösen. Ein gemeinsames Symposium im Mai oder Juni schließt das Projekt ab.

Medien, das Private und das Öffentliche (Joachim R. Höflich)

Das Verhältnis von Privatem und Öffentlichem ist keineswegs starr. Es ist vielmehr kulturell und historisch variabel. Hierbei kommt den Medien bei einer Verschiebung der Grenzen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen eine besondere Bedeutung zu. Im Rahmen des Seminars wird an ausgewählten Beispielen und Studien eine solche Verschiebung untersucht, angefangen von TV-Talk-Shows bis hin zur mobilen Kommunikation.

Betriebliches Kommunikationsmanagement I (Klaus Müller-Neuhof)

Ziel ist die Vermittlung grundlegender und systematischer Kenntnisse über die interne und externe Kommunikation des Betriebes, die den Anspruch erfüllen müssen, direkt in die Praxis umsetzbar zu sein und gleichzeitig Raum zu geben für theoretische/systematische Weiterentwicklungen. Die Darstellung des Betriebes als soziales Gebilde und seine kommunikativen Funktionen dienen als Basis. Nach den allgemeinen Begriffserläuterungen „Information“ und „Kommunikation“ werden diese in der Betriebswirtschaft positioniert. Insbesondere werden die Begriffe der Individual- und Massenkommunikation in ihrer Bedeutung für den Betrieb sowie die kommerziellen Kommunikationsformen  behandelt. Die Kommunikationslage (Feststellung, Analyse und Ansätze zur Veränderung) bildet schließlich den dritten Block dieser Veranstaltung, die mittels Beiträgen/Beispiele durch Referenten aus der Praxis ergänzt wird.

International Public Relations I (Volker Stoltz)

Die Veranstaltung ist sehr praktisch angelegt. Anhand von Fallbeispielen werden die Begriffe und Formen moderner internationaler Public Relations Arbeit erklärt.Im zweiten Teil der Veranstaltung präsentieren Gäste - PR Chefs von Agenturen und Unternehmen - Probleme aus ihrer Arbeit. Die Studierenden erkennen PR Probleme und erarbeiten erste Lösungsansätze.

MESCALITO - Radio für Studierende (Kerstin Hönemann - Carsten Rose)

Radio F.R.E.I., das nichtkommerzielle Stadtradio für Erfurt, hat seit Frühjahr 2003 das wöchentliche Radiomagazin: MESCALITO im Programm, das von und für Studierende gemacht wird. MESCALITO ist ein Audio-forum für studentisches Leben, das Feste, Reformen, Demos und alles was Studierende bewegt, aufrollt und abspielt. Jeden Sonntag bevor die Woche beginnt, erfahren Erfurts Studierende worüber geredet wird und wurde. Die hoch motivierte Redaktion expandiert kontinuierlich in sämtliche Campussphären. MESCALITO wird jetzt auch als Lehrveranstaltung angeboten, in deren Rahmen Workshops (Blockveranstaltungen) zum Thema Moderation/ Interviewführung, zu journalistischen Grundlagen sowie zur Medienpolitik stattfinden. Die erlangten Kenntnisse und Fähigkeiten werden gleichzeitig praktisch umgesetzt, in dem das wöchentliche Studierendenmagazin produziert wird. Für Studierende besteht damit die Möglichkeit, journalistisch tätig zu sein und interessante Themen aus ihrem Umfeld aufzugreifen, öffentlich zu machen und eigene Sendeprodukte zu erstellen. Dabei erlangen sie journalistische und technische Kompetenzen, die für eine berufliche Tätigkeit im Medienbereich von großem Nutzen sind.

Fernsehjournalismus – von der Idee bis zum fertigen Beitrag: Hochschulfernsehen "UNIcut" (Christiane Bähr)

Dieses Seminar bietet den Studierenden die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Bereich Fernsehjournalismus zu sammeln und Arbeitsabläufe kennenzulernen, die sowohl Produktion als auch Redaktion betreffen. Im Rahmen des Praxisseminars stellen Studierende ihr eigenes Fernsehprogramm her. Sie übernehmen dabei alle Aufgaben, die auch bei jeder anderen Fernsehproduktion anfallen: von der Recherche, über die Dreharbeiten bis hin zum Videoschnitt und zur Vertonung. In Kleingruppen werden eigene Fernsehbeiträge produziert und im Laufe des Semesters bekommt jeder Seminarteilnehmer einen Einblick in den gesamten Arbeitsprozess. Geeignete Beiträge werden in der Sendung „UNIcut“ des Erfurter Hochschulfernsehens ausgestrahlt.

Quantitative Methoden der Kommunikationswissenschaft: Experiment (Helena Bilandzic)

Das Experiment ist eine der wichtigsten Forschungsstrategien in der Medienwirkungsforschung; Kenntnisse in der Planung, Umsetzung und Auswertung von Experimente sind ein unerlässliches Handwerkszeug für vielen angewandten und grundlagenorientierten Studien, auch in der Projektstudienphase und in der MA-Arbeit. In dieser Veranstaltung sollen einerseits die Grundlagen des Verfahrens aufgearbeitet werden. Andererseits werden im zweiten Teil der Veranstaltung empirische Projekte zu einem ausgewählten Thema der Wirkungsforschung eigenständig in Arbeitsgruppen durchgeführt, von der Planung über die Operationalisierung bis hin zur Auswertung und der Erstellung eines Forschungsberichts. Das Seminar eignet sich insbesondere für Studierende, die bereits etwas Erfahrung mit empirischen Methoden gesammelt haben und sich auf die Projektstudienphase vorbereiten wollen.

Computergestützte quantitative Datenauswertung (Helena Bilandzic)

In diesem Seminar werden die Grundlagen der quantitativen Datenanalyse erarbeitet. Vorbereitend werden wir uns am Anfang der korrekten Formulierung von Forschungsfragen und Hypothesen widmen, und Begriffe wie Design, Messung und Variablen klären. Danach besprechen wir Datenerfassung, -vorbereitung, und -bereinigung. An einem Beispieldatensatz werden Prozeduren des Datenmanagement (Labels, Recodierung) und der Datenaufbereitung (Skalen, Indices, Reliabilität) geübt. Verfahren der deskriptiven Datenanalyse wie Häufigkeitsverteilungen, zentrale Tendenzen und Streuungsmaße werden besprochen und geübt, ebenso wie eine aussagekräftige Darstellung in Tabellen und Grafiken. Einfache inferenzstatistische Verfahren für Mittelwertvergleiche und Zusammenhangsmaße werden ebenfalls behandelt. Diese Veranstaltung ist sehr gut geeignet für die Vorbereitung auf die Projektstudienphase.

Theorien und Konzepte qualitativer Sozialforschung (Julian Gebhardt)

Im Seminar werden zunächst die theoretischen und methodologischen Grundlagen qualitativen Forschens und Denkens herausgearbeitet. Das dabei erworbene Methodenwissen wird dann sogleich in die Praxis umgesetzt. Im Rahmen kleiner Projektgruppen wird der Frage nachgegangen, wie sich die alltägliche Aneignung und Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien mittels qualitativer Methoden und Verfahren kommunikationswissenschaftlich untersuchen und analysieren lässt. Hierfür wird das Seminar in Teamwork Einzelinterviews, Gruppendiskussionen und Beobachtungen durchführen und die erhobenen Daten gemeinsam diskutieren. Die Veranstaltung wird parallel zum Seminar "Qualitative Verfahren der Datenauswertung" durchgeführt. Die Teilnahme an einem der beiden Seminare setzt auch die Teilnahme am jeweils anderen voraus.

Qualitative Verfahren der Datenauswertung (Julian Gebhardt)

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über grundlegende Methoden und Verfahren der qualitativen Datenauswertung. Im Seminar werden unterschiedliche Auswertungsverfahren und -methoden vorgestellt und diskutiert. Das dabei erworbene Methodenwissen wird dann sogleich in die Praxis umgesetzt. In kleinen Projektgruppen werden die zuvor in einer Parallelveranstaltung erhobenen qualitativen Daten ausgewertet, diskutiert und in zusammenfassende Ergebnisberichte überführt. Die Veranstaltung wird parallel zum Seminar "Theorien und Konzepte qualitativer Forschung" durchgeführt. Die Teilnahme an einem der beiden Seminare setzt auch die Teilnahme am jeweils anderen voraus.

Darstellung und Präsentation (Projektstudienphase, Markus Seifert)

Im Rahmen von Blockveranstaltungen werden zunächst grundlegende Techniken der Projektplanung und -organisation vorgestellt und diskutiert, wobei hier auch auf die Besonderheit von Gruppenarbeiten eingegangen wird. Im Anschluss werden Techniken systematisiert und eingeübt, mit denen wissenschaftliche Fragestellungen (a) innerhalb von Gruppen adäquat bearbeitet und (b) dieser Bearbeitungsprozess und seine Ergebnisse einem wissenschaftlichen Publikum überzeugend mündlich und schriftlich präsentiert werden können. Als Basis dienen hierbei die innerhalb des Projektseminars bearbeiteten Forschungsprojekte.

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