Universität Erfurt

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Doktoranden & Habilitanden

Doktoranden

Brigitte Benz

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Kurzbiographie

Promotionsthema: „Gottesdienste und Gedenkfeiern nach Großkatastrophen in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Eine liturgiewissenschaftliche Analyse“ 

Seit einigen Jahren begegnen in Deutschland in wachsender Zahl Trauer- und Gedenkfeiern nach Großkatastrophen, sogenannte Disaster Rituals. Sie werden anlassbezogen vorbereitet, variieren entsprechend in Gestalt, Ort und Aussage, sind in unterschiedlicher Weise mit Religionen und Weltanschauungen verbunden und stellen eine neue Feierform dar. Diese Feiern waren bisher kein Gegenstand systematischer Forschung innerhalb der katholischen Theologie, obwohl dies aufgrund ihrer hohen gesellschaftlichen Wirkung dringend erforderlich ist. Das vorliegende Promotionsprojekt will sich aus liturgiewissenschaftlicher Sicht diesen Disaster Rituals zuwenden. Dabei gilt das Interesse in erster Linie den Feiern und Ritualen des Trauerns und Gedenkens als komplexem Handlungsgeschehen nach dem Amoklauf im Erfurter Gutenberg-Gymnasium im Jahre 2002. Das Totengedenken unmittelbar nach dem tragischen Geschehen und die seit zehn Jahren praktizierten jährlichen Trauerfeiern werden als paradigmatisch für die Rolle der christlichen Kirchen innerhalb von Disaster Rituals, öffentlichen Trauer- und Gedenkfeiern nach Katastrophen, verstanden. Es soll gefragt werden, ob und wie hier bisher liturgiewissenschaftliche Überlegungen bei der Gestaltung eine Rolle spielten. Es wird auch nach der theologischen Konzeption solcher Feiern in säkularisierter Gesellschaft und den anthropologischen, liturgietheologischen und ekklesiologischen Implikationen gefragt werden. Von dieser Analyse ausgehend wird der Versuch der Entwicklung einer liturgiewissenschaftlichen Systematik unternommen, welche immer wieder an solche Feiern angelegt werden kann. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf den Umstand gerichtet werden, dass bei den sogenannten Disaster Rituals oft ein großer Anteil an Nichtchristen beteiligt ist. Hier gilt das Interesse der Frage, wie sich dies aus theologischer Sicht auf die Gestaltung der Feier auswirken muss. Dabei werden gerade auch Fragen der Verständlichkeit von Symbolen und Sprache eine Rolle spielen. Die sich aus diesen Überlegungen ergebenden Konsequenzen sollen dann soweit dies möglich ist in die zu erarbeitende Systematik einbezogen werden.

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Birgit Hosselmann

Kurzbiographie und Veröffentlichungen

(pdf-Dokument, 67 kb)

Abstract zur Promotion von Dipl.-Theol. Birgit Hosselmann

Promotionsthema: Die Liturgietheologie Emil Joseph Lengelings und ihre Bedeutung für das 20. Jahrhundert

Emil Joseph Lengeling war Priester und Liturgiewissenschaftler im Bistum Münster. Geboren am 26. Mai 1916 in Dortmund; ist er in Gelsenkirchen-Buer aufgewachsen, hat in Rom an der Gregoriana studiert und großen Einfluss auf die liturgische Entwicklung seines Heimatbistums vor dem Konzil genommen. Beim Konzil selbst war er als Konzilsberater tätig; er setzte sich bis an sein Lebensende (18. Juni 1986) für die Umsetzung der Konzilsbeschlüsse aktiv ein. Von seinen zahlreichen Veröffentlichungen sind in besonderem Maße sein Kommentar zur Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils und sein Kommentar zur Allgemeinen Einführung in das Römische Messbuch bekannt.

Vor dem Hintergrund der Kultur- und Kirchengeschichte seiner Zeit soll in einem ersten Schritt in die Biographie Lengelings eingeführt werden. Gefragt wird hierbei nach den Ursprüngen seines liturgischen und liturgiewissenschaftlichen Interesses. Berücksichtigt wird die Rolle seiner Heimatgemeinde, der Einfluss des Bund Neudeutschland, aber auch seine Studien in Rom, seine späteren Aufgaben als Liturgiewissenschaftler, Konzilsberater und Liturgiereformer auf Bistums- und Weltebene.

Ebenso vorgestellt werden seine liturgiewissenschaftlichen Veröffentlichungen. Anhand seiner Monographien, Aufsätze, Rezensionen und seiner Mitarbeit an verschiedenen liturgischen Dokumenten soll sein theologischer Ansatz im Dialog mit seiner Zeit herausgearbeitet werden. Konzentrieren soll sich die Analyse seiner Werke vor allem auf seine Liturgietheologie, die mit Klemens Richter als "Dialog zwischen Gott und Mensch" beschrieben werden kann. Konkretisiert werden muss aber, worin das Originäre und Wesentliche seines liturgiewissenschaftlichen Ansatzes liegt, worin sich sein Ansatz von denen zeitgenössischer Liturgiewissenschaftler unterscheidet. An ausgewählten Themenbereichen wie dem Begriff der Liturgie, der tätigen Teilnahme u.a. wird dies diskutiert werden. In die Überlegungen einbezogen werden muss aber auch, ob, und wenn ja, wie sich Lengelings theologisches Denken vor und nach dem Konzil verändert hat.

Abschließend sollen die Konsequenzen, die sich für die Gegenwart aus Lengelings liturgiewissenschaftlichen Ansätzen gegenwartsbezogen und zukunftsweisend ziehen lassen, vorgestellt werden.

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Lucia Kremer

Kurzbiographie

Abstract zur Promotion von Dipl.-Theol. Lucia Kremer

Promotionsthema: Deutsch in der Liturgie. Die Entwicklung der theologischen Diskussion über die Sprache in den Amtsgebeten der Messe seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil

Meine Dissertation geht der Frage nach, wie sich die Diskussion über die deutsche Sprache in der Liturgie seit dem zweiten Vatikanum entwickelt hat. Dabei werden die unterschiedlichen Standpunkte der letzten 50 Jahre aufgearbeitet, sowie nach ihren Verbindungen zur Zeitgeschichte und ihren theologischen Implikationen befragt. Es geht um die Fragen der jeweiligen Zeit, die sich beispielsweise mit den Zielgruppen liturgischer Sprache oder deren gendergerechter Artikulation befassen. Thematische Hochgebete und Sondererlaubnisse für bestimmte Gruppen sind dabei ebenso Thema, wie die Erstellung und Vorbereitung des Messbuchs. Es kommen unterschiedliche Vorstellungen von Übersetzung bzw. Übertragung in der theologischen Literatur zur Sprache, sowie die verschiedenen Erneuerungsbestrebungen seit dem Konzil.

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Lisa Kühn

Abstract zur Promotion von M. Theol. Lisa Kühn

Promotionsthema: Das Krankenhaus als Ort der Liturgie. Rituale und Feierformen in der Begleitung kranker und sterbender Menschen

In der Situation der Krankheit und des Sterbens bricht die Existenzangst des Menschen auf. Die unentrinnbare Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit führt den Menschen zu Fragen nach der Sinndeutung seines Lebens. Unabhängig vom Grat der Vertrautheit mit religiösen, christlichen Traditionen entsteht im Kontext dieser existentiellen Erfahrungen von Krankheit, Tod und Sterben die Sehnsucht nach Ausdruckformen und Ritualen, die Halt vermitteln und Empfindungen zu artikulieren vermögen. In Deutschland sterben mehr als 70% der Menschen an Orten des institutionalisierten Krankseins und Sterbens – sprich in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Hospizen. Damit lässt sich an diesen Lebensräumen die Sehnsucht nach einer rituellen Gestaltung und Begleitung in der Situation der existenziellen Bedrohung und Angst verorten.

Das Dissertationsprojekt untersucht aus liturgiewissenschaftlicher Perspektive die Begleitung und rituelle Gestaltung von Krankheit und Sterben im Krankenhaus. Den Fokus bilden dabei neuentstehende, nichtsakramentale Feierformen und Rituale, die sich im Kontext des Praxisfelds der Seelsorge im Krankenhaus, als Abbild der gegebenen Gesellschaftsstruktur einer multiplen Moderne,  entwickeln. Zentral ist dabei die Frage nach den Motiven und Hintergründen der Entwicklung neuer Rituale und Feierformen in der Krankenhausseelsorge, unter Berücksichtigung religionssoziologischer und soziokultureller Faktoren, anthropologischer, medizinsoziologischer und medizintechnischer Entwicklungen, sowie liturgietheologischer Überlegungen und des Einflusses gesundheitspolitischer Veränderungen auf die Krankenhauslandschaft. Ausgehend von der Analyse der Beweggründe werden die daraus resultierenden anthropologischen, liturgietheologischen und ekklesiologischen Implikationen für die Gestaltung und Konzeption untersucht.

Das Interesse der Analyse der pastoralen Praxis geht dabei über die in den vergangenen Jahren entstandenen Eigenliturgien und Handreichungen zum Sterbesegen diverser Bistümer hinaus und richtet sich auf die vielfältigen liturgischen Formen und pluriformen Gestalten, die sich in der Praxis der Krankenhausseelsorge etabliert haben. Auf dem Hintergrund der Untersuchungen entsteht dann, eine Kriteriologie und Systematik der Feierformen und Rituale der Gegenwart im institutionellen Umfeld des Krankenhauses.

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Lea Lerch

Kurzbiographie

Promotionsthema: „Liturgiekonzepte der Liturgischen Bewegung vor dem Hintergrund des Modernismusstreit, 1909-1947“

Die Liturgiekonzepte der Liturgischen Bewegung in Österreich und Deutschland sollen vor dem Hintergrund der geistigen und kulturellen Situation der Zwischenkriegszeit dargestellt werden. Das Leben in Westeuropa zeichnete sich bereits seit der Industrialisierung durch eine extreme Dynamik aus, die seit der Jahrhundertwende besonders im Bürgertum zu Krisenwahrnehmungen und Aufbruchsbewegungen führte und sich im ausgehenden Kaiserreich und in der Weimarer Republik durch die Niederlage im Ersten Weltkrieg und die folgenden politischen und gesellschaftlichen Umbrüche radikalisierte.

In dieser geistigen Situation praktizierten und reflektierten katholische Theologen die Liturgie als Ort, an dem die Kirche als eine objektive Gemeinschaft erfahrbar werde. Als Grund für ihre neu akzentuierte theologische und seelsorgliche Arbeit führten sie die Aktualität katholischer Liturgie an, die Antworten auf zeitgenössische Fragen und Probleme gebe. Die Liturgische Bewegung des 20. Jahrhunderts nahm die Umbrüche nach dem Ersten Weltkrieg als Kairos für die katholische Liturgie wahr und kann als „religiös-politische Positionierung des Katholizismus in der Moderne“ (C. Arnold) nach der sog. Modernismuskrise verstanden werden. Trotz starker Differenzen zwischen den als modernistisch verurteilten Theologen einerseits und der Liturgischen Bewegung andererseits besteht eine Kontinuität in der missionarischen Ausrichtung der Theologie, nämlich dem gemeinsamen Grundanliegen, die Plausibilität des Christlichen zu zeigen. Aufgrund dieser missionarischen Ausrichtung sind auch die liturgiebezogenen Begrifflichkeiten durch außertheologisches Denken geprägt. Parallelen und Bezüge zur außerkirchlichen Kulturkritik sollen einbezogen werden, um das Liturgieverständnis der verschiedenen Träger der Liturgischen Bewegung zu untersuchen.

Begrifflichkeiten, die als charakteristisch für die Liturgische Bewegung gelten, sollen mithilfe der oben dargestellten zeitgenössischen Kulturkritik kontextualisiert werden. Dadurch soll deutlich werden, was als ‚Objektivität’ der Liturgie verstanden wurde. Dabei wird besonders auf Unterschiede innerhalb der oft als homogene Bewegung dargestellten Trägergruppe geachtet. Die Idee der ‚Objektivität’ soll auch vor dem Hintergrund der beiden Grundfragen des Modernismusstreits – Glaube & Erfahrung und Glaube & Geschichte – untersucht werden. Der Zusammenhang von Glaube und Erfahrung ist insbesondere hinsichtlich der mysterientheologischen Idee der Vergegenwärtigung der Heilsgeschichte durch die Liturgie relevant. Das Verhältnis von Glaube und Geschichte wird im epochalen Denken und der Normativität bestimmter Epochen immer wieder thematisiert. Beides sind zentrale Motive in den Texten der Liturgischen Bewegung, die untersucht werden.

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Scott Moore

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Abstract zur Promotion von Scott Moore

Promotionsthema: Baptismal Remembrance: Forming Christian Identity in Diaspora Contexts

Martin Luther's understanding of baptism is one of the significant driving forces of his theology. It forms the basis for Christian identity, and he emphasized a daily remembrance of this ontologically transforming reality. Throughout history, particularly in recent years among some churches within the Lutheran tradition, there has been a growing awareness of liturgies of baptismal remembrance. This study will take a look at the baptismal theology of Martin Luther and the idea of "remembering" one's own baptism as an act of Christian identity formation. The history, development, and ritual expressions of liturgies of baptismal remembrance will also be addressed. Finally, this project will investigate the significance of these learnings in light of diaspora contexts. The two primary contexts will serve as case studys of how Christian identity in such minority contexts might be formed through such ritual encounters. These contexts are the former East Germany and the Pacific Northwest Region of the United States.

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Theresa Pabst

Kurzbiographie und Veröffentlichungen

Abstract zur Promotion von Dipl.-Theol. Theresa Pabst

Promotionsthema: Gemeindeliturgie als Beheimatung in der ostdeutschen Diaspora des 19. und 20. Jahrhunderts

Im Blick auf die religiöse Situation im Mitteldeutschen Chemiedreieck, dem Raum um die Industriestandorte Bitterfeld, Halle/Merseburg und Leipzig, lassen sich für das 19. und 20. Jahrhundert zwei grundlegende Einschnitte konstatieren: Siedelten sich im Zuge der Industrialisierung vor allem katholische Arbeiter und Priester im seit der Reformation ausschließlich protestantischen Chemiedreieck an, so kamen gegen Ende des 2. Weltkriegs noch Flüchtlinge und Umsiedler aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten hinzu. Innerhalb eines Jahrhunderts versuchten katholische Christen in dieser Region ein neues Leben zu beginnen und eine neue Heimat an einem neuen Ort zu finden.

In meinem Promotionsprojekt untersuche ich, inwieweit Gemeindeliturgie die Funktion von Beheimatung übernehmen kann und zwischen 1820 und 1990 im Mitteldeutschen Chemiedreieck übernommen hat. Grundlage bildet hierbei die systematische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, soziologischen, anthropologischen und theologischen Aspekten des Heimatbegriffs und mit dessen Verortung in einem liturgietheologischen Horizont. Dabei werden Chancen und Grenzen der jeweiligen Begriffsbestimmungen aufgezeigt. Mit Blick auf die Entwicklung der Gemeindeliturgie im Mitteldeutschen Chemiedreieck zwischen 1820 (erste katholische Messfeiern werden von westfälischen Missionspriestern gehalten) und 1990 (Ende der Repressalien gegenüber Religion und öffentlichen liturgischen Handlungen durch die DDR-Regierung) werden die verschiedenen kulturellen und theologischen Aspekte von Heimat und Beheimatung behandelt. Die Studie geht davon aus, dass Liturgie zum Prozess der Beheimatung beiträgt.

Parallel untersuche ich anhand von historisch-deskriptiven Quellen wie Pfarrchroniken, Pfarrbriefen, erhaltenen Predigten und Ansprachen, Korrespondenzen zwischen der Bistumsleitung und den jeweils in den Pfarreien Verantwortlichen sowie Schreiben der Seelsorgeämter (zumeist in Form der Zurechtweisung), aber auch von Korrespondenzen zwischen Staat und kirchlichen Vertretern vor allem zwischen 1949 und 1990, inwieweit Gemeindeliturgie in den nicht näher im Ordo missae vorgeschriebenen Elementen wie Gesang, prozessionalem Geschehen, Art und Weise der Teilnahme der Gläubigen durch den Prozess der Beheimatung bewusst oder unbewusst verändert wird. Hierbei wird rückgefragt werden, ob, und wenn ja, inwieweit sich die theologische und kulturelle Verortung von Heimat und Beheimatung in der neu ausgeformten, respektive neu geschaffenen Form von Gemeindeliturgie veränderte.

In meinem Forschungsprojekt beschränke ich mich auf die Untersuchung der Höhepunkte der Gemeindeliturgie: In der sonntäglichen Eucharistiefeier versammelt sich die ganze Gemeinde an einem Ort, um gemeinsam Eucharistie zu feiern. Hier kommen alle Gläubigen mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen von Sonntagsgottesdiensten und deren Ausgestaltung zusammen, hier bringen sie ihre Spiritualität ein. In besonderer Weise geschieht das in Festtagsgottesdiensten. Diese bieten einen weiten Raum zur Ausgestaltung ritueller Handlungen und liturgischer Riten. „Heimatliche“ Elemente in Form von Liedgut und Prozessionsgängen wie auch unterschiedliche äußere Faktoren (Gottesdienstraum, politische Repression) finden hier verstärkt Einfluss. Daneben untersuche ich die aufgrund des Priestermangels in der ostdeutschen Diaspora unter der DDR-Regierung entstandenen sonntäglichen Stationsgottesdienste (Wortgottesdienste mit anschließender Kommunionausteilung, gehalten von beauftragten Laien); leitend ist dabei wieder der Aspekt der Beheimatung und Schaffung einer neuen Heimat.

Ziel der Arbeit ist es, anhand von Beispielen aus dem Mitteldeutschen Chemiedreieck die gesellschaftliche, kulturelle, psychologische und theologische Dimension von Beheimatung in der Gemeindeliturgie zu erforschen. Meine Untersuchung ist hierbei an der Schnittstelle von Gesellschafts- und Geschichtswissenschaft sowie Theologie angesiedelt.

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Franz Pfeifer

Promotionsthema: Erinnern und Gedenken in Berliner Sakralbauten. Historisch-politische und liturgisch-architektonische Untersuchungen.

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Kamila Barbara Riß

Kontakt und Kurzbiographie

Abstract zur Promotion von Kamila Riß M.A.

Promotionsthema: Die Mehrdimensionalität der Liturgie. Zur Bedeutung der Liturgie für die polnischen Migranten in Deutschland.

Notizen aus der Forschung

In meinem Dissertationsprojekt gehe ich davon aus, dass die sich durch bestimmte National- und Kulturprofile charakterisierende Migrantengruppe die Feierform der Liturgie beeinflusst, gestaltet und um für diese Gruppe typische Erfahrungsfelder bzw. Dimensionen (wie z. B. Gestaltung des Gottesdienstes, Marienfrömmigkeit, Volksfrömmigkeit, eigene Elemente bei der Feier der einzelnen Sakramente und Sakramentalien, Heiligenverehrung, patriotisch geprägte Kirchenlieder, liturgische Paramente, Gebete, Wallfahrten und Andachten) erweitert.

Am Beispiel der polnischen katholischen Migrantengruppe in Deutschland wird die Mehrdimensionalität, Vielgestaltigkeit und Bedeutung der Liturgie für die Bewahrung der religiösen, sozialen und nationalen Identität der Migranten untersucht. Die Ausgangsthese wird von Robert Schreiter in seiner Aussage bekräftigt, dass die Religionsausübung „ein roter Faden werden könnte, der die Migranten mit ihrem Heimatland verbindet und ihnen in ihrer neuen Umgebung einen Sinn von Orientierung bietet.“

Die Arbeit befasst sich in ihrer Vielfältigkeit mit den Theorien des unterschiedlich wahrgenommenen religiösen Denkens in Bezug auf Liturgie und Volksfrömmigkeit sowie mit den darin enthaltenen unterschiedlichen Mentalitäten, dem nationalen Bewusstsein und mit dem kulturellen, geschichtlichen und religiösen Profil der jeweiligen Gesellschaft.

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Klarissa Schütz

Abstract zur Promotion von Dipl.-Theol. Klarissa Schütz

Promotionsthema: Volkssprachliche Liturgie in der theologischen Diskussion von der Zeit der Aufklärung bis zum I. Vatikanischen Konzil

Das Dissertationsprojekt verfolgt das Ziel, den theologischen Diskurs um die Volkssprache in der Liturgie von der Zeit der katholischen Spätaufklärung bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in seiner Entwicklung nachzuzeichnen und zu systematisieren. Auf diese Weise sollen u.a. die Bedingungen in Kirche, Theologie, Gesellschaft, etc. ermittelt werden, unter denen über die Liturgiesprache diskutiert wurde. Weiterhin ist es ein Anliegen der Arbeit, die unterschiedlichen theologischen Programme und zentralen Argumente (die sich durch den zu untersuchenden Zeitraum durchaus verändern können), die verschiedenen Akteure mit ihren Interessen und Vorgehensweisen und die Auswirkungen des Diskurses auf das soziale Umfeld herauszuarbeiten und gegebenenfalls in einen Bezug zu aktuellen Debatten zu stellen.

Forschungsgrundlage bilden ausgewählte sowohl theologische als auch allgemeinwissenschaftliche zeitgenössische Zeitschriften, die im 19. Jahrhundert entstehenden diözesanen Pastoralblätter, Monographien, welche sich mit der Erneuerung der Liturgie beschäftigen sowie die um die Jahrhundertmitte des 19. Jahrhunderts entstehenden Handbücher der Liturgik.

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Samuel-Kim Schwope

Abstract zur Promotion von M. Theol. Samuel-Kim Schwope

Promotionsthema: Sendungs- und Beauftragungsfeiern als Konsequenz ekklesialer Verortung der Gemeinde- und Pastoralreferenten. Eine liturgietheologische Untersuchung der Feiern im deutschen Sprachraum unter besonderer Berücksichtigung des Bistums Dresden-Meißen

Das Dissertationsvorhaben will sich der Frage nach ekklesiologischer Identität und Profil der pastoralen Laienmitarbeiter mit Schwerpunkt auf den Sendungs- und Beauftragungsfeiern von Gemeinde- und Pastoralreferenten stellen und einen besonderen Augenmerk auf die Entwicklung im Bistum Dresden-Meißen setzen. Nach Einführung und Etablierung dieser Berufe in der Kirche entstanden im deutschsprachigen Raum liturgische Beauftragungsformen im Rahmen von Eucharistiefeiern, die die ortskirchliche Missio zum Ausdruck brachten und sich bis in die Gegenwart weiterentwickeln. Die Feiern haben bisher in den Diözesen den Stand eines Eigenritus, der dementsprechend von Bistum zu Bistum unterschiedlich ausgeprägt und mit unterschiedlichen theologischen Aussagen und Gewichtungen verbunden ist. 

Für eine kleine Kirche in der Diaspora bedarf es an den Berührungspunkten zur Umwelt sowie in der Binnenkommunikation klare Vollzüge und Rollenbeschreibungen. Sowohl in der Innen- als auch in der Außenwirkung kann sie nur so überzeugend leben und handeln. Wie eingangs erwähnt übernehmen Gemeinde- und Pastoralreferenten dabei immer mehr Aufgaben, trotz einer ekklesiologischen Unbestimmtheit ihres Dienstes. Deutlich wird dies auch in dem entscheidenden Ritual für diesen Dienst – der Sendungs- bzw. Beauftragungsfeier. Die Unklarheiten dieser Feier erfordern liturgietheologische und ekklesiologische Klärung, die diese Arbeit vornehmen soll. 

Mit dem konkreten Blick in die lokale Kirchenentwicklung kann formuliert werden, dass es sich dabei um eine der Zukunftsfragen der Kirche in der Diaspora handelt. Die zu untersuchenden Rituale sind kein liturgisches Beiwerk oder schmückendes Element, sondern entscheidende Einführungsrituale, die in verschiedener Richtung sprechen, Rollen zuweisen und Aufgaben übertragen. Sie haben performative Wirkung für die Betroffenen, in grundlegenden Gesichtspunkten auch für die Kirche und die Gläubigen, weil darin Christsein in einer konkreten pastoralen Berufung entscheidend geprägt wird.

Dem beschriebenen Desiderat einer tieferen und ausführlicheren Verknüpfung von liturgiewissenschaftlicher Analyse der Sendungsfeier und ekklesiologischer Begründung des pastoralen Laiendienstes soll mit dieser Arbeit begegnet werden.

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Christopher Tschorn

Kurzbiographie

Abstract zur Promotion von MTheol Christopher Tschorn

Promotionsthema:

Die Rezeption der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils im Bistum Berlin

 

Seit kurzem wird die Realisierung der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils in den deutschsprachigen Bistümern untersucht. Ortskirche und Gemeinde rücken in den Mittelpunkt des Interesses. Dieses Forschungsprojekt konzentriert sich auf das Bistum Berlin. Gerade die Berliner Ortskirche stellt ein sehr spannendes Forschungsobjekt dar, um sich mit der Rezeption der Liturgiereform auf lokaler Ebene zu beschäftigen. So leben die katholischen Christen dieser Diözese nicht nur in einer großen Weltmetropole und in einer weiten, ländlichen Region, sondern auch in einem Gebiet, das sich durch eine doppelte Diasporasituation auszeichnet, die Konsequenzen für die Liturgie mit sich bringt. Auch wenn noch viele evangelische Christen in diesem Landstrich leben, bekennt sich doch die große Mehrheit der Bevölkerung zu keiner Religion. Diese besondere Ausgangslage ist aus mentalitätsgeschichtlichen Gründen für eine liturgiewissenschaftliche Arbeit von großer Bedeutung.

Höchst interessant ist zudem die Situation des Bistums zur Zeit des Kalten Krieges und damit die andere Diasporasituation. Während der größere Teil der Gläubigen im kulturell pluralen Westberlin wohnte, sahen sich die ostdeutschen Gläubigen einer atheistischen Diktatur gegenüber, die das freie Ausleben des Glaubens nach Möglichkeit systematisch behinderte. Ein besonders eindrucksvolles Zeugnis dafür ist die Eingabe von Kardinal Döpfner für die Konzilsberatungen. Er bietet eine gründliche Zeitanalyse, gepaart mit Empfehlungen für eine Reform der Liturgie vor dem Hintergrund einer Kirche in der Diaspora.

Auf die Zeit jener einzigartigen politischen Ost-West-Situation, in der sich die Diözese befand, soll das Hauptaugenmerk dieser Dissertation gelegt werden. Dazu werden neben der Rezeption auf Bistumsebene auch Rezeptionsprozesse in verschiedenen Pfarreien untersucht.

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Andreas Wenzel

Abstract zur Promotion von Andreas Wenzel

Promotionsthema: Die liturgischen Schriften und Textausgaben des Hamburger Domdekans Albert Krantz (1448–1517) als Beispiele einer Hamburger Liturgiereform der Übergangszeit

Das Promotionsprojekt beschäftigt sich mit den liturgischen Schriften und Textausgaben des Hamburger Domdekans Albert Krantz. Diese Quellen aus der Übergangszeit geben Aufschluss über eine Tendenz hin zu Vereinheitlichung der liturgischen Riten des Hamburges Sprengels unter der Aufsicht des Domdekans. Die Rubriken und Marginalien in den gedruckten Werken ermöglichen einen Einblick in die liturgische Praxis in Hamburg kurz vor der Reformation und lassen auch auf einen eingeschränkten lutherischen Gebrauch der Krantzschen liturgischen Quellen in nachreformatorischer Zeit schliessen. Die theoretischen Abhandlungen von Albert Krantz über die Liturgie sollen auẞerdem ideengeschichtlich in die allegorische Auslegungsgeschichte der Liturgie eingeordnet werden.

Andreas Wenzel ist Pfarrer in der Kirche von England (Church of England) und derzeit als Kaplan an St Peter’s, Horbury und St John’s, Horbury Bridge tätig.

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Habilitanden

Dr. Rowena Roppelt, Ph.D.

Kurzbiographie und Veröffentlichungen

(pdf-Dokument, 66kb)

Veröffentlichungen

Beschreibung des Habilitationsprojektes

 

Habilitationsthema: „Aus dem Herzen Korbinians gewachsen“: Die Jugendkorbinianswallfahrt in der Erzdiözese München und Freising

Jugendliturgie ist im Fach Liturgiewissenschaft ein bisher kaum untersuchtes Thema, und die Jugendkorbinianswallfahrt bietet mit ihrer langen Geschichte einen einzigartigen Einblick in dieses Feld. Denn seit 1942 pilgern junge Menschen zum Freisinger Domberg, um gemeinsam das Fest des Heiligen Korbinian zu feiern. Natürlich sieht dieses Fest der Jugend heute ganz anders aus als vor 70 Jahren. Insbesondere hat sich die Form der Jugendkorbinianswallfahrt nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil stark verändert. Ziel meiner Arbeit ist es, diese Veränderungen zu untersuchen, um besser verstehen zu können, wie Liturgie mit und für junge Menschen funktionieren kann. Folgende Fragen werden gestellt: Wie hat sich das Verständnis von Liturgie mit Jugendlichen seit dem Konzil verändert und wie hat sich diese Veränderung auf die liturgische Gestaltung der Jugendkorbinianswallfahrt ausgewirkt? Wie geht dieser Prozess weiter? Schon am Anfang der Jugendkorbinianswallfahrt in den 1940er und 1950er Jahren sind Elemente der Liturgie geändert oder adaptiert worden, um die jungen Pilger in die Liturgie zu integrieren. Jedes Jahr ist die Geschichte des Hl. Korbinian neu ausgelegt worden, um eine Verbindung mit dem Leben junger Menschen herzustellen. Musik, Raumgestaltung und die Auswahl von Texten spielten in diesem Prozess eine wichtige Rolle. Nach dem Konzil macht die Gestaltung der Jugendkorbinianswallfahrt einen Umbruch im Verständnis von „jugendgemäßer“ Liturgie deutlich. Die Wallfahrt wird jedes Jahr unter einem anderen „Motto“ veranstaltet und die Verbindung mit dem Bistumsheiligen und seinem Nachfolger weniger stark betont. In den Liturgien, geplant und durchgeführt von den Mitgliedsverbänden des Bundes der Katholischen Jugend (BDKJ), ist die aktive und bewusste Teilnahme der Jugendlichen das vornehmliche Ziel. Solche Teilnahme wird durch die Inkulturation der Liturgie in die Lebenswelt der Jugend mit ihrer Symbolik, ihrer Sprache und Musik, ihren Hoffnungen und Sorgen gefördert. Die Verbindung zwischen Liturgie und Gerechtigkeit kommt deutlich zum Ausdruck. Ein neues Verständnis von der Kirche und von sich selbst als Mitglieder der Kirche ist das Erbe des Konzils an die Jugend, ein Verständnis, das in der Gestaltung der Liturgie zum Ausdruck kommt. Wer sich an der Jugendkorbinianswallfahrt beteiligt, sucht den eigenen Platz in der Kirche und will gemeinsam mit anderen jungen Menschen die Kirche und die Gesellschaft mitgestalten. In der Liturgie stoßen aber auch die jungen Pilger an Grenzen dieser neuen Mitgestaltungsmöglichkeiten. Denn hier werden sie mit der Frage konfrontiert: Wie viel Vielfalt verträgt die eine katholische Kirche?

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abgeschlossene Promotionen

Annika Bender

Kurzbiographie und Veröffentlichungen

Abstract zur Promotion von Annika Bender

Promotionsthema: Die gesellschaftliche Bedeutung des christlichen Sonntags. Eine liturgiewissenschaftliche Perspektive

 

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Dr. Matthias Hamann

Kurzbiographie und Veröffentlichungen

(pdf-Dokument, 64 kb)

Matthias Hamann, Der Liber Ordinarius Hallensis 1532 (Staatsbibliothek Bamberg, Msc. Lit. 119). Liturgische Reformen am Neuen Stift in Halle an der Saale unter Albrecht Kardinal von Brandenburg. Münster 2014 (Jerusalemer Theologisches Forum 27).

 

Abstract zur Promotion von Dr. Matthias Hamann

Promotionsthema: Der Liber Ordinarius des Albrecht Cardinal von Brandenburg für das Neue Stift zu Halle von 1532 (Staatsbibliothek Bamberg, Msc. lit. 119)

Im Jahre 1520 hat Albrecht Cardinal von Brandenburg, Erzbischof von Magdeburg und Mainz, in seiner Residenz Halle ein Kollegiatsstift zu Ehren der hll. Mauritius und Maria Magdalena sowie des hl. Erasmus gegründet, das sogenannte Neue Stift. Dafür ließ er die vormalige Dominikanerkirche umbauen und mit zahlreichen Kunstwerken ausstatten. Der Altarzyklus mit 14 Retabeln z.B. wurde in der Werkstatt des Lucas Cranach d. Ä. in Wittenberg geschaffen, aber auch Dürer und Grünewald arbeiteten im Auftrag Albrechts.

Ebenso gab Erzbischof Albrecht zahlreiche liturgische Bücher in Auftrag, die in verschiedenen Bibliotheken als Handschriften und Drucke erhalten sind. So berühmte Meister wie Nikolaus Glockendon und Hans Sebald Beham illuminierten die kostbaren Codices und ausgewiesene Meister des Buchdrucks wie Stuchs in Nürnberg oder Lotter in Leipzig stellten die Drucke her, die im Neuen Stift in Halle verwendet wurden.

Zu diesem wertvollen Bestand gehört auch eine Handschrift, die im Jahr 1532 fertiggestellt wurde und sich heute unter der Signatur Msc. lit. 119 in der Staatsbibliothek Bamberg befindet. Darin sind die liturgischen Feiern des Stundegebetes und der Messe am Neuen Stift beschrieben, Anordnungen zu deren Feier gegeben und andere liturgische Ordnungen festgehalten worden. Der Codex ist als Liber Ordinarius anzusprechen, einer Buchgattung, die im 12. Jahrhundert entstanden ist und als mittelalterliches Direktorium verstanden werden kann. Die Anordnungen wollen die vorgegebene römische Liturgie an die jeweiligen örtlichen Verhältnisse anpassen und lokales Brauchtum integrieren. Damit sind Libri Ordinarii hervorragende Dokumente für die Feier mittelalterlicher Liturgie an bestimmten Kathedral-, Stifts-, Kloster- oder Pfarrkirchen und von besonderem Wert für die Liturgiegeschichtsforschung.

Das Promotionsprojekt hat zum Ziel, den Text dieses umfangreichen Codex zu editieren. Außerdem soll das detaillierte Prozessionswesen der Stiftskirche untersucht und dargestellt werden, besonders im Hinblick auf das Hallische Heilthum, eine der bedeutendsten Reliquiensammlung, die von Albrecht von Brandenburg zusammengetragen worden war.

Besonders interessant dürfte die Rolle des Neuen Stiftes, seines Gründers Albrecht von Brandenburg und seiner berühmten Kanoniker im Hinblick auf die beginnende Reformation sein. Der Propst Michael Vehe und der Kanonikus Crotus Rubeanus (1520/21 Rektor der Universität Erfurt und Verfasser der Dunkelmännerbriefe) waren als Reformtheologen an den Religionsgesprächen 1534 in Leipzig beteiligt. Hatte das "Hallische Trutz-Rom", wie ein Zeitgenosse das Neue Stift nannte, auch in seiner Liturgie reformtheologische Ansätze? Was setzte Albrecht in Halle im gottesdienstlichen Bereich den Wittenberger Reformatoren entgegen? Diese Fragen sind in die Untersuchung einzubeziehen und auszuwerten.

Das Promotionsprojekt versteht sich als Studie zur Erforschung der Liturgiegeschichte Mitteldeutschlands. Als theologischer Beitrag reiht sie sich ein in die Erforschung des Neuen Stifts, die besonders intensiv von Kunsthistorikern und Historikern betrieben wurde und wird. Die Ausstellung der Stiftung Moritzburg in Halle im Herbst 2006 unter dem Titel „Der Kardinal. Albrecht von Brandenburg – Renaissancefürst und Mäzen“ und der gleichnamige zweibändige Katalog geben ein eindrückliches Beispiel dieser interdisziplinären Forschung.

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Dr. Stephan George

Stephan George, Bestattung und katholische Begräbnisliturgie in der SBZ/DDR. Eine Untersuchung unter Berücksichtigung präskriptiver und deskriptiver Quellen. Würzburg 2006 (Erfurter Theologische Studien 89)

Ausgezeichnet mit dem Erich-Kleineidam-Preis

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abgeschlossene Habilitationen

Prof. Dr. Stefan Böntert

Kurzbiographie und Veröffentlichungen

Habilitation zum Thema „Friedlicher Kreuzzug und fromme Pilgerschar. Liturgiehistorische Studien zur Heilig-Land-Wallfahrt aus dem deutschen Sprachgebiet zwischen Mitte des 19. Jahrhunderts und 1914 im Spiegel von Pilgerberichten“

 

Seit 01.10.2009 Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Ruhr-Universität-Bochum

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Prof. Dr. Stephan Winter

Lehrbeauftragter für Liturgiewissenschaft an der PTH Münster (auf dieser Seite auch eine ausführliche Publikationsliste).

Habilitation an der Universität Erfurt 2009 zum Thema:

Liturgie – Gottes Raum. Studien zu einer Theologie aus der lex orandi (Theologie der Liturgie Bd. 3), Regensburg 2013.

 

 

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Prof. Dr. Benedikt Kranemann, letzte Änderung: 29.07.2017

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