Universität Erfurt

Lehrstuhl für Makroökonomie

Lehrstuhl für Makroökonomie

Makroökonomie beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen von volkwirtschaftlichen Schwankungen und Wachstum. Hier spielen einerseits Akkumulationsprozesse (Sparen und Investieren) und Faktorbewegungen (Migration, Kapitalflüsse) die Hauptrollen. Andererseits ergibt sich die Notwendigkeit, die Rolle des Geldes, der monetären Institutionen und der Finanzmärkte zu verstehen. In diesem Zusammenhang rücken der Geldangebotsprozess, die Inflation, die Zinsen und Wechselkurse und ihre Interdependenz mit Größen wie Arbeitslosigkeit und Einkommensentwicklung ins Zentrum des Interesses. Darüber hinaus beschäftigt sich die Makroökonomie auch mit den Fragen der Geld- und Finanzmarktordnung, mit dem Ziel, einen Beitrag zur Verhinderung von Krisen zu leisten.

Makroökonomische Analysen setzen ein Verständnis menschlichen Verhaltens voraus. So ist beispielsweise die Art und Weise wie Erwartungen über die Zukunft gebildet werden von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grund konzentriert sich die Forschung am Lehrstuhl für Makroökonomie auf eben solche Verhaltensdimensionen. Diese Forschungsorientierung wird heute mit dem Begriff „behavioral economics“ umschrieben.


Tobias Rötheli, letzte Änderung: 20.10.2014

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