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            <title>RSS Feed - Uni Erfurt</title>
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                <copyright>Universität Erfurt</copyright>
            
            
            <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 14:13:31 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 15:58:14 +0200</pubDate>
                        <title>KLIMA-Netzwerk Thüringen präsentiert Ergebnisse in Berlin</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/direktorium-personal/direktorium/bettina-hollstein/projekt-klima-n/green-office-der-universitaet-erfurt/news-green-office/news-detail/klima-netzwerk-thueringen-praesentiert-ergebnisse-in-berlin</link>
                        <description>Das KLIMA-Netzwerk für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen hat in Berlin bei einem Symposium der Hochschulrektorenkonferenz und des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) zum Thema Nachhaltigkeit seine Forschungsergebnisse vorgestellt. Für KLIMA-N waren apl. Prof. Dr. Bettina Hollstein von der Universität Erfurt und Prof. Dr. Björn Machalett von der FH Erfurt dabei, die insbesondere die Ergebnisse aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung und zur Rolle von Service Learning präsentierten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Beim 7. BMFTR-Symposium "Nachhaltigkeit in der Wissenschaft" – Transformation erfolgreich gestalten – Innovationen für nachhaltige Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ ging es u. a. um die Erörterung von Hemmnissen und Gelingensbedingungen für den Transformationsprozess an Hochschulen in Deutschland. Neben Vorträgen und Workshops gab es auch Posterpräsentationen, die viele Interessierte für vertiefte Gespräche nutzten Auch KLIMA-N hat sich mit einem Poster zu den Projektergebnissen präsentiert und konnte so den Beitrag Thüringens im Bereich der Nachhaltigkeitstransformation vorstellen.</p>
<p>Bettina Hollstein, Nachhaltigkeitsbeauftragte des Präsidiums und Teilprojektleiterin im KLIMA-N-Projekt der Universität Erfurt: „Der Austausch mit anderen Netzwerken, die wechselseitige Ermutigung und das Lernen von good-practice-Beispielen an anderen Orten in Deutschland hat einen großen Wert gerade für die Herausforderungen, denen wir im regionalen Kontext begegnen. Die Tagung und das Symposium waren so sehr hilfreich für die weitere Arbeit im KLIMA-N-Projekt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 14:28:38 +0100</pubDate>
                        <title>Für Kurzentschlossene: StuFu Nachhaltigkeit hat noch freie Plätze. Jetzt anmelden und eigenes nachhaltiges Projekt vor Ort umzusetzen</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/direktorium-personal/direktorium/bettina-hollstein/projekt-klima-n/green-office-der-universitaet-erfurt/news-green-office/news-detail/fuer-kurzentschlossene-stufu-nachhaltigkeit-hat-noch-freie-plaetze-jetzt-anmelden-und-eigenes-nachhaltiges-projekt-vor-ort-umzusetzen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Das StuFu Nachhaltigkeit bietet regelmäßig Studierenden die Möglichkeit eigene selbstorganisierte Projekte im Bereich Nachhaltigkeit im lokalen Raum umzusetzen. Die Veranstaltung ist als Service Learning-Veranstaltung konzipiert, sie verknüpft das Engagement für die Region also mit Praxispartner der Bildung für nachhaltigen Entwicklung.</span></p>
<p><span>Im Rahmen des Studium Fundamentale gibt für den Kurs 6 LP. Nähere Informationen zur Veranstaltung inkl. der Termine des Blockseminars finden sich im </span><a href="https://sulwww.uni-erfurt.de/PublicServices/VeranstaltungsVerzeichnis/LvInfo.aspx?UID=9773DA0F-9408-40DC-AE4B-83DF8E32BC13" class="link link--external"><span>Vorlesungsverzeichnis</span></a><span>.</span></p>
<p><span>Noch bis zum <strong>30.03.2026</strong> können Studierenden Ihre Wünsche für das Studium Fundamentale über Moses abgeben.&nbsp;</span></p>
<p><span>Informationen zur Vergabe von Plätzen finden sie </span><a href="/studium/im-studium/studium-fundamentale/verteilungsverfahren#c171693" class="link link--internal"><span>hier.</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:43:57 +0100</pubDate>
                        <title>Soziale Teilhabe als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung: Abschlusspodium der Ringvorlesung &quot;Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung&quot; diskutiert soziale Teilhabe und Nachhaltigkeit in Thüringen</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/direktorium-personal/direktorium/bettina-hollstein/projekt-klima-n/green-office-der-universitaet-erfurt/news-green-office/news-detail/soziale-teilhabe-als-schluessel-fuer-nachhaltige-entwicklung-abschlusspodium-der-ringvorlesung-grundlagen-der-nachhaltigen-entwicklung-diskutiert-soziale-teilhabe-und-nachhaltigkeit-in-thueringen</link>
                        <description>Das Abschlusspodium betonte die entscheidende Rolle sozialer Teilhabe für eine erfolgreiche nachhaltige Entwicklung in Thüringen. Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten die Verknüpfung von ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit und erörterten Lösungsansätze.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Am 3. Februar 2026 fand das Abschlusspodium der interdisziplinären Ringvorlesung "Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung" statt, die bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde. Die Veranstaltung thematisierte die Verknüpfung zwischen sozialer Teilhabe und Nachhaltigkeit und fragte: Wie können diese Aspekte in Thüringen gemeinsam gedacht und gestärkt werden?</span></p>
<p><span>Die Ringvorlesung fang gemeinsam mit der FH Erfurt statt und richtete sich an Studierende aller Fakultäten. Sie deckte ein breites Themenspektrum ab – von nachhaltiger Stadtentwicklung über die Energiewende bis hin zu Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltiger Mobilität. An der Ringvorlesung beteiligten sich Professor*innen von insgesamt sechs Thüringer Hochschulen, was die Veranstaltung zu einer Plattform für interne Vernetzung und externe Kooperation werden ließ.</span></p>
<p><span>Am Abschlusspodium nahmen Tine Wemheuer (FH Erfurt), Sophia Schröter (BUNDjugend Thüringen), Christian Prechtl (Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten), Prof. Dr. Matthias Gather (Nachhaltigkeitsbeirat Thüringen) und Stephan Panhans (Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Thüringen) teil. Die Diskussion wurde von Prof. Dr. Viola Muster (FH Erfurt) moderiert.</span></p>
<p><span>Die Veranstaltung verdeutlichte, dass nachhaltige Entwicklung ohne soziale Teilhabe kaum erreichbar ist. Kritisch wurde herausgestellt, dass die Perspektiven von Menschen mit geringem Einkommen oder Behinderung oft vernachlässigt werden, insbesondere in den Handlungsfeldern Energie und Mobilität. Beispielsweise wurde die "unsichtbare" Energiearmut thematisiert, die Betroffene stark beeinträchtigt, jedoch in politischen Diskussionen häufig unterrepräsentiert bleibt.</span></p>
<p><span>Einigkeit bestand darüber, dass die Förderung von Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit zentrale Elemente nachhaltiger Politiken sein müssen. Dies erfordert eine stärkere Berücksichtigung der verschiedenen Lebensrealitäten. Kontrovers wurde erörtert, wie diese Ziele angesichts knapper öffentlicher Finanzen verwirklicht werden können. Das Deutschlandticket wurde hierbei als Beispiel für die Herausforderungen der Kostenverteilung und möglicher Mitnahmeeffekte diskutiert.</span></p>
<p><span>Alle Podiumsgäste betonten ihr fortbestehendes Engagement, diese Themen auch zukünftig zu fördern und weiter voranzutreiben.</span></p>
<p><span>Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden und Teilnehmenden, deren engagierte Beiträge zum Erfolg der Ringvorlesung beigetragen haben. Für das Wintersemester 2026/27 ist die Ringvorlesung erneut geplant.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 09:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Universität Erfurt bekommt ein „Green Office“</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/direktorium-personal/direktorium/bettina-hollstein/projekt-klima-n/green-office-der-universitaet-erfurt/news-green-office/news-detail/universitaet-erfurt-bekommt-ein-green-office</link>
                        <description>An der Universität Erfurt wird ein sogenanntes „Green Office“ – zunächst für die Dauer von zwei Jahren – im Forschungsbau „Weltbeziehungen“ eingerichtet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es soll Projekte und Aktivitäten im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit an der Universität koordinieren, bündeln und initiieren. Zugleich soll es als Nachhaltigkeitsplattform und Ideengeber fungieren, die es Studierenden und Mitarbeitenden ermöglicht, Nachhaltigkeit voranzutreiben. Die Finanzierung wird durch Mittel aus dem Projekt Klima-N ermöglicht. Das „Green Office“ wird von der Nachhaltigkeitsbeauftragten des Präsidiums zusammen mit dem Referat Nachhaltigkeit des Studierendenrats geführt.&nbsp;</p>
<p>In unserem Campusblog stellen wir das Projekt einmal genauer vor. <a href="https://www.uni-erfurt.de/studium/rund-ums-studium/campusleben-blog/green-office-an-der-universitaet-erfurt-wir-freuen-uns-auf-den-austausch-und-neue-ideen">Lesen Sie hier den Beitrag!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
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                                <category>Service</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-10228</pid>
                        <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 14:20:40 +0100</pubDate>
                        <title>Wie gelingt Klima-Resilienz in der mitteldeutschen Landwirtschaft?</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/direktorium-personal/direktorium/bettina-hollstein/projekt-klima-n/green-office-der-universitaet-erfurt/news-green-office/news-detail/wie-gelingt-klima-resilienz-in-der-mitteldeutschen-landwirtschaft-1</link>
                        <description>„Studis treffen Bauern/Bäuerinnen: Wie gelingt Klima-Resilienz in der mitteldeutschen Landwirtschaft?“ – so lautet der Titel eines Seminars im Studium Fundamentale der Universität Erfurt, das 20 Studierenden spannende Einblicke in die regionale Landwirtschaft bot. Es zeigte einerseits, wie anpassungsfähig sie ist und andererseits, vor welchen wirtschaftlichen, bürokratischen und demografischen Herausforderungen die Höfe stehen. Überdies wurde deutlich, wie hoch das Potenzial für Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis ist und wie solche Projekte eine Bereicherung für alle Beteiligten sein können.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zehn Höfe haben die Studierenden besucht und hinsichtlich ihrer Klima-Resilienz unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich:</p><ol><li data-list-item-id="e6d5d7f45c4d95ed6ce98e6c797d231df"><strong>Anpassungsfähigkeit der Landwirtschaft an den Klimawandel</strong>: Die Landwirt*innen der Region haben bereits bemerkenswerte Anpassungsstrategien an den Klimawandel entwickelt. Sie treffen kontinuierlich Entscheidungen zur Anpassung der Anbaumethoden, wie bspw. Saatzeiten, Bodenbehandlung und der Umsetzung von technischen Lösungen wie Bewässerungsanlagen.</li><li data-list-item-id="ef039500b0c88b135073cf03ee6d739e9"><strong>Wirtschaftliche Resilienz und politisch-bürokratische Hemmnisse: </strong>Die Landwirt*innen stehen von erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen. Marktstrukturen und steigende Betriebskosten belasten die finanzielle Resilienz. Strategien wie Direktvermarktung und erneuerbare Energien sind nicht nur optionale, sondern oft essenzielle Maßnahmen zur Einkommensstabilisierung. Den Bemühungen der Landwirt*innen stehen dabei politisch-bürokratische Hemmnisse entgegen, die ihre Anpassungsfähigkeiten erschweren.</li><li data-list-item-id="eaaad9882948aadf33e1cb64327d2145a"><strong>Psychologische Resilienz und soziale Bedeutung: </strong>Trotz niedriger Einkommen, langer Arbeitstage und dem Gefühl häufig missverstanden zu werden, sind die Landwirt*innen stolz auf ihre Arbeit und betonten den Mangel an Anerkennung und Wertschätzung für lokale Produkte.&nbsp;<span> </span>Als Ernährer*innen des Landes schreiben sie sich eine entscheidende Rolle in der Gesellschaft zu, vor allem in herausfordernden Zeiten <span>aufgrund des Klimawandels, des demographischen Wandels und der globalen Unsicherheiten.</span></li></ol><p>Am Ende waren sich die Studierenden einig: „Der Dialog ist essenziell, um die Kluft zwischen städtischen und ländlichen Lebensräumen zu verringern und ein besseres Verständnis zu fördern, insbesondere in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen und Informationsverzerrungen.“ Darüber hinaus machte das Seminar noch einmal deutlich, dass Lösungen in der Praxis durch direkten Kontakt und Dialog entstehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Lehre</category>
                            
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                        <pid>news-10228</pid>
                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 10:43:00 +0100</pubDate>
                        <title>Soziale Teilhabe als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/direktorium-personal/direktorium/bettina-hollstein/projekt-klima-n/green-office-der-universitaet-erfurt/news-green-office/news-detail/soziale-teilhabe-als-schluessel-fuer-nachhaltige-entwicklung</link>
                        <description>Mit einem Abschlusspodium ist heute die interdisziplinäre Ringvorlesung &quot;Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung&quot; von Universität und Fachhochschule Erfurt zu Ende gegangen. Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten dabei die Verknüpfung von ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit und erörterten Lösungsansätze für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Die Veranstaltungsreihe, die bereits zum vierten Mal stattgefunden hat und sich an Studierende aller Fakultäten richtete, thematisierte vor allem die Verknüpfung zwischen sozialer Teilhabe und Nachhaltigkeit und fragte: Wie können diese Aspekte in Thüringen gemeinsam gedacht und gestärkt werden? Beteiligt waren Professor*innen von insgesamt sechs Thüringer Hochschulen.</span></p>
<p><span>Das Abschlusspodium mit Tine Wemheuer von der FH Erfurt, Sophia Schröter von der BUNDjugend Thüringen, Christian Prechtl vom Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten, Prof. Dr. Matthias Gather vom Nachhaltigkeitsbeirat Thüringen und Stephan Panhans vom Paritätische Wohlfahrtsverband – Landesverband Thüringen wurde von Prof. Dr. Viola Muster (FH Erfurt) moderiert und machte noch einmal deutlich, dass nachhaltige Entwicklung ohne soziale Teilhabe kaum erreichbar ist. Dabei wurde kritisch herausgestellt, dass die Perspektiven von Menschen mit geringem Einkommen oder Beeinträchtigungen oft vernachlässigt würden, insbesondere in den Handlungsfeldern Energie und Mobilität. So wurde beispielsweise die "unsichtbare" Energiearmut thematisiert, die Betroffene stark beeinträchtige, jedoch in politischen Diskussionen häufig unterrepräsentiert bleibe. Einigkeit bestand indes darüber, dass die Förderung von Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit zentrale Elemente nachhaltiger Politik sein müssen. Dies erfordere eine stärkere Berücksichtigung der verschiedenen Lebensrealitäten. Eine Kontroverse gabe es dagegen bei der Frage, wie diese Ziele angesichts knapper öffentlicher Finanzen verwirklicht werden können. Als Beispiel für die Herausforderungen der Kostenverteilung und möglicher Mitnahmeeffekte wurde hier das Deutschlandticket diskutiert.&nbsp;</span></p>
<p><i><span>Die nächste Ringvorlesung zum Thema "Nachhaltige Entwicklung" ist für das Wintersemester 2026/27 geplant.</span></i></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Max-Weber-Kolleg</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 09:16:18 +0100</pubDate>
                        <title>„In Sachen Nachhaltigkeit kommt Hochschulen eine besondere Verantwortung zu“</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/direktorium-personal/direktorium/bettina-hollstein/projekt-klima-n/green-office-der-universitaet-erfurt/news-green-office/news-detail/in-sachen-nachhaltigkeit-kommt-hochschulen-eine-besondere-verantwortung-zu</link>
                        <description>Im vergangenen Jahr wurden vom Senat Empfehlungen für eine Nachhaltigkeitsstrategie der Universität Erfurt beschlossen. Was bedeutet das für die Arbeit der Universität Erfurt als nachhaltige Hochschule in 2026? Wir sprachen darüber mit apl. Prof. Dr. Bettina Hollstein, der Nachhaltigkeitsbeauftragten des Präsidiums und mit Lilia Vogt vom Nachhaltigkeitsreferat des Studierendenrates.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Frau Hollstein, die oben genannten Empfehlungen sind im Vorfeld einer noch zu erstellenden Nachhaltigkeitsstrategie für die Universität Erfurt entstanden. Warum braucht es diese überhaupt?</strong></span><br><span>Hochschulen sind nicht einfach nur Orte, an denen Studierende ausgebildet werden, sie sind auch Orte der Forschung über Herausforderungen, die unsere Gesellschaften beschäftigen, und Institutionen, die selbst ihre Umwelt mitgestalten und mit der Gesellschaft im Austausch stehen. Deshalb kommt ihnen auch eine besondere Verantwortung zu. Der Klimawandel, das Verschwinden von Biodiversität und Ressourcen (wie zum Beispiel fruchtbare Böden), aber auch die globale Ungleichheit, Armut oder Hunger sind globale Probleme, die in den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) adressiert werden. Alle Nationen sind dazu aufgefordert, einen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele zu leisten. Auch Deutschland hat sich dazu verpflichtet, ebenso das Land Thüringen und die Hochschulrektorenkonferenz. Somit sind auch wir als Universität Erfurt aufgefordert, unseren Beitrag zu leisten. In einer Nachhaltigkeitsstrategie werden Handlungsfelder beschrieben und Maßnahmen konkretisiert, damit es nicht bei einem allgemeinen Bekenntnis bleibt, sondern auch konkrete Schritte folgen können.</span></p>
<p><span><strong>Welche Bereiche umfasst denn das Thema Nachhaltigkeit bei uns an der Universität – was nehmen die Empfehlungen in den Blick?</strong></span><br><span>Die Empfehlungen für eine Nachhaltigkeitsstrategie orientieren sich am sogenannten „Whole Institution Approach“, also einem ganzheitlichen Ansatz, wie er auch vom Bundesministerium für Forschung aufgegriffen wurde. Als Universität ganzheitlich zu arbeiten, bedeutet Nachhaltigkeit als mehrdimensionales Phänomen in den Blick zu nehmen. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist dann nicht nur ein Querschnittthema in der Lehre, sondern auch die Lernprozesse und Methoden werden auf BNE ausgerichtet. Der Lernort wirkt als Raum an Bildungsprozessen mit z. B. indem Lernende, Lehrende und Verwaltungsmitarbeitende bewusst mit Energie und Ressourcen umgehen, einen Schulgarten pflegen oder für die Verpflegung regionale und fair erzeugte Bio-Produkte bevorzugen. Auch Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrende aber auch für Verwaltungsmitarbeitende gehören dazu und das Einbinden aller in Entscheidungsprozesse. Hochschulen mit ganzheitlichem Ansatz kooperieren darüber hinaus mit der kommunalen Verwaltung und weiteren Partnern aus der Zivilgesellschaft. Die Handlungsfelder des „Whole Institution Approach“ umfassen deshalb Lehre, Forschung, Governance, Betrieb und Transfer.</span></p>
<p><span><strong>Wie steht die Universität Erfurt in diesen Bereichen bislang da – was haben wir schon erreicht?</strong></span><br><span>Die Universität Erfurt hat in allen Bereichen schon einiges erreicht, z. B. haben wir schon sehr viele Lehrveranstaltungen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung umsetzen. Seit dem Wintersemester 2025/26 können die Studierenden in BNE-Lehrveranstaltungen auch Leistungspunkte für ein Studienprofil „Nachhaltigkeit / Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sammeln, das ihnen am Ende des Studiums bescheinigt werden kann.&nbsp;</span></p>
<p><span>Außerdem gibt es eine Reihe von Forschungsprojekten, in denen sich Wissenschaftler*innen der Universität Erfurt um Nachhaltigkeitsthemen kümmern. Diese sollen künftig noch besser sichtbar gemacht werden.&nbsp;</span></p>
<p><span>Die Governance wird durch das Thüringer Hochschulnetzwerk für Nachhaltigkeit gestärkt, denn in diesen Bereich fallen auch Aktivitäten im Verbund mit den anderen Hochschulen im Land, wie z. B. die gemeinsamen Aktivitäten der Kanzler zur Organisation eines gemeinsamen Energiemanagements.&nbsp;</span></p>
<p><span>Im Bereich „Betrieb“ ist die Universität Erfurt meines Erachtens schon ganz gut aufgestellt – beispielsweise durch den Ausbau von Solarenergie und die Nutzung von Ökostrom.&nbsp;</span></p>
<p><span>Im Bereich „Transfer“, der sich auf die Zusammenarbeit mit externen Partnern, z. B. Schulen, Vereinen, zivilgesellschaftliche Akteure oder Unternehmen, bezieht, geschieht ebenfalls schon viel, etwa in Praxisseminaren und im Bereich transferorientierter Forschung.</span></p>
<p><span>Durch das Engagement der Studierenden gibt es überdies seit einiger Zeit an der Universität Erfurt auch einen sogenannten „Fairteiler“, der aktiv zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung beiträgt. Dieses und weitere Projekte entstehen in der AG Nachhaltigkeit sowie im Referat Nachhaltigkeit, die gemeinsam als wichtige Impulsgeber seitens der Studierenden für eine nachhaltige Campusentwicklung wirken.</span></p>
<p><span><strong>Das klingt doch alles schon ziemlich gut, wo sehen Sie als Nachhaltigkeitsbeauftragte denn noch Handlungsbedarf?</strong></span><br><span>In allen Handlungsfeldern kann man natürlich noch besser werden. Im Bereich Lehre würde ich mir einen Ausbau des Lehrformats Service Learning wünschen, das die Lehre stärker mit Praxispartnern verknüpft und den Studierenden ermöglicht, sich als selbstwirksam zu erfahren. Viele Studierende bringen bereits wertvolle Erfahrungen und Engagement mit, die es aufzugreifen und weiterzuentwickeln gilt. Dafür braucht es entsprechende Angebote wie mehr freie Förderformate, damit insbesondere Nachwuchswissenschaftler*innen auch innovative Ideen entwickeln können und nicht nur die Ideen von Drittmittelgebern nachvollziehen. Auch bei der Sanierung unserer Gebäude müssen wir das Thema Nachhaltigkeit immer im Blick behalten. &nbsp;„Wir denken gerade über die Einrichtung eines sogenannten „Green Office“ nach. Ich würde mich freuen, wenn wir das Projekt zeitnah umsetzen könnten.“ Und natürlich sollten die in den Sustainable Development Goals verankerten Aspekte sozialer Gerechtigkeit auch immer konsequent mitgedacht und in alle Entwicklungsprozesse integriert werden.</span></p>
<p><span><strong>Wie sind die denn Empfehlungen für eine Nachhaltigkeitsstrategie entstanden – wer hat daran mitgewirkt?</strong></span><br><span>&nbsp;Die Initiative ging ursprünglich von Studierenden aus, die sich für die Universität Erfurt ein „Green Office“ wünschten. Um ein solches Projekt aber nicht für sich allein stehen zu lassen, sondern in unsere Überlegungen zur Nachhaltigkeit auf dem Campus insgesamt sinnvoll einzubetten, hat sich die Universität nun vorgenommen, eine Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln. Ein wichtiger erster Schritt dorthin ist es, sich zunächst einmal anzuschauen, was in Sachen Nachhaltigkeit an der Universität Erfurt schon passiert und vorhanden ist und wo es noch Handlungsbedarf gibt. Für das Verbundprojekt „KLIMA-N“ (Klimanetzwerk für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen) konnten wir glücklicherweise finanzielle Mittel vom Bundesministerium einwerben, was uns die Möglichkeit gab, Hilfskräfte zu beschäftigen, die daraus dann entsprechende Empfehlungen für ein Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt haben. Unterstützt wurden sie durch die Task Group Nachhaltigkeit (Professor*innen sowie Mitarbeiter*innen aus Wissenschaft und Verwaltung), die die Empfehlungen kommentiert und Verbesserungshinweise gegeben haben. Die Empfehlungen für eine Nachhaltigkeitsstrategie sind somit das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung aller Statusgruppen an der Universität Erfurt.</span></p>
<p><span><strong>Und wer setzt das Ganze jetzt um, was sind die nächsten Schritte?</strong></span><br><span>In den Empfehlungen sind zunächst Ziele formuliert, die sich ohne zusätzliche finanzielle Mittel erreichen lassen. Gegenwärtig bereiten wir in Zusammenarbeit mit dem Präsidium einen Vorschlag für die Einrichtung eines „Green Office“ vor. Natürlich möchte ich als Nachhaltigkeitsbeauftragte meinen Beitrag dazu leisten und ich hoffe auch auf Unterstützung durch das Nachhaltigkeitsnetzwerk der Thüringer Hochschulen – man muss ja nicht alles neu erfinden, sondern kann sich auch gute Praxisbeispiele bei anderen abschauen.</span></p>
<p><span><strong>Träumen Sie mal: Wie würde die Uni Erfurt dann in zehn Jahren in Sachen Nachhaltigkeit aussehen?‘</strong></span><br><span>In zehn Jahren sind die großen Plätze am Eingang der Universität und vor der Bibliothek entsiegelt, Bäume spenden Schatten und ein Trinkbrunnen ermöglicht den Studierenden ihre wiederverwendbare Wasserflasche mit Uni-Logo aufzufüllen. Die Studierenden lernen zu einem großen Teil in Service Learning-Modulen in Zusammenarbeit mit Praxispartnern in realen Lernumgebunden und tragen so zur Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen bei. Die Forschung untersucht, welche Gelingensbedingungen es braucht, damit wir alle befähigt werden, an einer nachhaltigen, demokratischen, friedlichen, gerechten und liebenswerten Weltgesellschaft mitzuarbeiten. Nachhaltigkeit hat sich zu einem wesentlichen Profilmerkmal der Universität entwickelt und wirkt attraktiv auf Studierende, die ein besonderes Interesse an nachhaltigen Fragestellungen mitbringen und deren Engagement hier gezielt gefördert wird.&nbsp;</span></p>
<p><span><strong>Das wäre doch ein schöner Gedanke…</strong></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 22:17:00 +0100</pubDate>
                        <title>Nachhaltigkeit kreativ erleben: Ein Praxisprojekt auf dem fairen Adventsmarkt in Erfurt</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/direktorium-personal/direktorium/bettina-hollstein/projekt-klima-n/green-office-der-universitaet-erfurt/news-green-office/news-detail/nachhaltigkeit-kreativ-erleben-ein-praxisprojekt-auf-dem-fairen-adventsmarkt-in-erfurt</link>
                        <description>„Mit Praxisprojekten die Welt verbessern“ – das war das Ziel eines Seminars im Studium Fundamentale „Nachhaltigkeit“ im Wintersemester an der Universität Erfurt. Um es nicht bei theoretischen Erkenntnissen zu belassen, sondern ganz konkrete praktische Erfahrungen zu sammeln, und vor allem im Sinne der „Service Learning“-Idee auch andere daran teilhaben zu lassen, beteiligten sich die Studierenden im November am fairen Adventsmarkt in der Barfüßerruine. Jasmin Kämmler, Sarah Pätzold und Emily Helm waren dabei und berichten hier von ihren Erfahrungen:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann Nachhaltigkeit für Kinder erlebbar werden? Dieser Frage widmete sich unser Praxisprojekt im Rahmen des Nachhaltigkeitsseminars, das wir gemeinsam mit „Öko + fair vor Ort“, einem Arbeitskreis der katholischen Innenstadt-Pfarrei St. Laurentius, der sich um die Gestaltung des Kirchortes nach ökologischen und<br>fairen Kriterien bemüht, umgesetzt haben. Ziel des Projekts war es, das Thema Nachhaltigkeit leicht zugänglich und kreativ zu vermitteln. Kinder sollten spielerisch lernen, dass aus vermeintlichem Abfall neue Dinge entstehen können. Gleichzeitig wollten wir Eltern für nachhaltiges Handeln sensibilisieren und ihre Einstellungen zum Thema erfassen.<br><br>Das Projekt vereinte ökologische, soziale und bildungsbezogene Nachhaltigkeit. Durch das Basteln von Weihnachtsschmuck aus Korken und leeren Klopapierrollen wurde Ressourcenschonung konkret erfahrbar. Der offene Austausch mit Familien förderte soziale Teilhabe und Bewusstseinsbildung. Bildungsaspekte standen im Zentrum, da Lernen durch aktives Tun und Reflexion ermöglicht wurde.</p>
<p>Gemeinsam mit unserem Praxispartner gestalteten wir am 29. November 2025 einen interaktiven Stand auf dem fairen Adventsmarkt in der Barfüßerruine. Wir entwickelten Bastelideen, sammelten geeignet Materialien und planten die Umsetzung vor Ort. Wir erklärten kindgerecht die Hintergründe von Nachhaltigkeit, führten Gespräche mit Eltern und unterstützten die Kinder bei der Gestaltung des Weihnachtsschmucks. Darüber hinaus verteilten wir von uns erstellte Fragebögen, anhand derer wir Einstellungen zu Nachhaltigkeit im Familienalltag erfassen wollten.</p>
<p>Die Rückmeldungen der Kinder waren sehr positiv: Sie wollten ihre selbst gestaltete Dekoration zu Hause aufhängen und waren überrascht, dass es gar nicht so schwer ist, aus bereits vorhandenem Material etwas Schönes und Individuelles zu gestalten. Auch die Antworten in den Fragebögen der Eltern und Kinder zeigten, dass nachhaltiges Handeln zunehmend wahrgenommen wird: Viele gaben an, dass man nicht so viel konsumieren oder kaufen sollte, sondern Dinge lieber mehrfach verwenden, weiterverwerten oder upcyceln kann. Zudem wurde das Thema Generationengerechtigkeit deutlich, da Familien betonten, dass bewusstes Handeln<br>heute auch den nachfolgenden Generationen zugutekommt. Insgesamt zeigte sich, dass kreative Mitmachangebote ein wirksamer Zugang sind, um Nachhaltigkeit anschaulich, generationenübergreifend und alltagsnah erlebbar zu machen.<br><br>Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat das Projekt Gestaltungskompetenz, kritisches Denken, Perspektivenwechsel und Verantwortungsbewusstsein gefördert. Für zukünftige Projekte bietet sich an, noch weitere Mitmachformate zu entwickeln, denn Nachhaltigkeit beginnt im Alltag – und jeder kann dazu beitragen.</p>
<p><i>Text: Jasmin Kämmler, Sarah Pätzold und Emily Helm (Teilnehmerinnen am StuFu-Seminar) // Fotos: Emily Helm</i></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 15:21:00 +0100</pubDate>
                        <title>Studierende der Uni Erfurt auf Exkursion bei der Agrargenossenschaft Kauern</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/direktorium-personal/direktorium/bettina-hollstein/projekt-klima-n/green-office-der-universitaet-erfurt/news-green-office/news-detail/studierende-der-uni-erfurt-auf-exkursion-bei-der-agrargenossenschaft-kauern</link>
                        <description>Im Rahmen des Studium-Fundamentale-Seminars „Studis treffen Bauern/Bäuerinnen: Wie gelingt Klima-Resilienz in der mitteldeutschen Landwirtschaft?“ unter der Leitung von Prof. Dr. Achim Kemmerling waren Studierende der Universität Erfurt Ende Oktober zu Gast bei der Agrargenossenschaft Kauern bei Gera.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="/max-weber-kolleg/personen/direktorium-personal/direktorium/bettina-hollstein/projekt-klima-n/projektbeschreibung">KLIMA-N-Projekt</a> hat die Exkursion, die den Auftakt eines längerfristigen Austauschs zwischen Studierenden und Landwirten zur Durchführung von Mikroprojekten darstellt, begleitet und finanziell unterstützt. Ziel des Besuchs war es, Einblicke in die Herausforderungen und Strategien klimaresilienter Landwirtschaft zu gewinnen. Die Agrargenossenschaft Kauern betreibt einen vielfältig aufgestellten Betrieb mit Pflanzenbau, Biogasanlage und Tierhaltung. Damit verfolgt der Hof das Ziel, einen möglichst geschlossenen Verwertungskreislauf zu schaffen. „Wir wollen einen Landwirtschaftsbetrieb haben, der möglichst rund ist“, erklärte Vorstandsvorsitzender Klaus-Jürgen Plötner bei der Vorstellung des Betriebs. Nachhaltige Fruchtfolgen, pfluglose Bodenbearbeitung und regionale Vermarktung stehen dabei im Zentrum des Hofs.</p>
<p>Nach einer kurzen Einführung erhielten die Studierenden bei einer Hofführung Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche: von den verschiedenen Landmaschinen, der Herstellung und Lagerung verschiedener Getreide, über die Biogasanlage bis hin zum Kälberstall. Anschließend lud das „Kuh-Café“ zu einer kleinen Stärkung mit regionalen Hofprodukten ein – mit direktem Blick auf das Milchviehzentrum, ganz nah dran am landwirtschaftlichen Alltag.</p>
<p>Ein weiterer Programmpunkt war ein Vortrag der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e.V., die über Chancen und Risiken des Ökosystems Boden informierte. In der anschließenden Diskussionsrunde setzten sich die Studierenden mit Fragen der Pflanzenzüchtung, des Pflanzenschutzes und der Gentechnik auseinander. Ebenso wurden die ökologischen und ökonomischen Folgen des Klimawandels, die Auswirkungen der Globalisierung sowie das Verhältnis zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten thematisiert.&nbsp;</p>
<p>Die Studierenden brachten sich interessiert und auch immer wieder kritisch ein. Der direkte Austausch zwischen Landwirtschaft und Universität brachte unterschiedliche Sichtweisen zusammen – und sorgte für engagierte Diskussionen über Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Der Besuch in Kauern bildete den Auftakt zur geplanten praxisorientierten Feldforschung im Rahmen des Seminars. Man darf gespannt darauf sein, welche Erkenntnisse dieser praxisnahe Dialog zwischen Hof und Hörsaal noch hervorbringen wird.</p>
<p><i>(Text: Helen Bönnighausen)</i></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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