Universität Erfurt

MAX-WEBER-KOLLEG

Dr. Amelie Stuart

Universität Erfurt

Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien

Postfach 900 221

99105 Erfurt

 

amelie.stuart@uni-erfurt.de

Vita

Amelie Stuart studierte Soziologie und Philosophie in Bremen. Ihr Magisterstudium schloss sie mit einer Arbeit zur „Legitimation von Minderheitenrechten nach John Rawls“ ab. Danach war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem geschichtswissenschaftlichen Forschungsprojekt bei der ZEIT/ Marion Dönhoff Stiftung und archivierte und erforschte dort den Nachlass Dönhoffs. Von 2011 bis 2019 war sie Universitätsassistentin am Institut für Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz. Sie war hier beteiligt an Projekten zur Intuition, zu Solidarität mit und unter Geflüchteten und zu Risiken von Rechteverletzungen angesichts des Klimawandels. Seit 2014 engagiert sie sich für Geschlechtergerechtigkeit in der Philosophie und war Teil des Organisationsteams von „Women in Philosophy“ (https://philosophie-gewi.uni-graz.at/en/our-institute/women-in-philosophy/). Sie wurde 2019 an der Universität Graz in Philosophie promoviert. Gegenstand ihrer Dissertation ist eine Ausarbeitung von Pflichten zur Armutsprävention auf der Grundlage von Kants Rechts- und Moralphilosophie. Ihre gegenwärtigen Forschungsschwerpunkte sind die politische Philosophie der frühen Neuzeit, insbesondere Eigentumstheorien, sowie Theorien des klassischen Liberalismus und deren Kritik.

Lebenslauf (PDF)

Forschungsprojekt

Am Max-Weber-Kolleg koordiniert Amelie Stuart derzeit einen Projektantrag zu Formationsbegriffen unter den Bedingungen fragmentierter Gegenwart. Dieses interdisziplinäre Forschungsvorhaben soll an den Universitäten Jena, Erfurt und Leipzig realisiert werden. Beteiligte Disziplinen sind Soziologie, Philosophie, Afrikanistik, Sprachwissenschaft, Kulturwissenschaften und Politikwissenschaften.

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