Universität Erfurt

Seminar für Philosophie

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Tagungen

Language: The Limits of Representation and Understanding (30.8.-01.09.2012)

Wir wissen vergleichsweise wenig über die Mechanismen, die der sprachlichen Kommunikation zugrundeliegen oder mit kommunikativen Handlungen einhergehen. Wie kommt es, dass ein Sprecher bestimmte Laute in einer bestimmten Abfolge von sich gibt, und sein Hörer, der sie in dieser Konstellation vielleicht noch nie vernommen hat, trotzdem verstehen kann, worauf sich der Sprecher bezieht, welchen Inhalt er mit seinen Worten zu übermitteln trachtet, welche Einstellung er zu diesem Inhalt einnimmt und was er im weiteren Verlauf des kommunikativen Prozesses vom Hörer erwartet?
Die Tagung der Universität Erfurt wird ein Dutzend international führender Sprachphilosophen zusammenbringen, die sich mit der Modellierung und theoretischen Beschreibung des Kommunizierens bzw. Verstehens, seiner syntaktischen, semantischen und pragmatischen Bedingungen und seiner epistemischen Konsequenzen beschäftigen.

Konferenzsprache: Englisch

Anmeldung bis zum 15. August bei: anna.kollenberg(at)uni-erfurt.de
Teilnahmegebühr: 5 € (für Unterlagen und Getränke)
Das Tagungsplakat finden Sie hier zum Download: Tagungsplakat

Bildung heute - Theorie, Geschichte, Politik

Tagungsplakat

Interdisziplinäre Fachtagung vom 20.-22. Januar 2011

Augustinerkloster Erfurt

Der Begriff der "Bildung" spielt eine prominente Rolle in den gesellschaftlichen Prozessen und politischen Debatten unserer Zeit. Auch die Universität Erfurt hat sich "Bildung" als einen Schwerpunkt ihres Forschungsprofils gegeben. Was aber ist eigentlich gemeint, wenn von Bildung die Rede ist? Wie soll sie gewährleistet werden? Welchen Stellenwert hat sie? Solche Fragen lassen sich nicht schnell und nicht einfach beantworten, denn es geht nicht um abstrakte Definitionen, sondern um politische Entscheidungen, um die Ausgestaltung von Bildungs- und Erziehungsinstitutionen, um pädagogische Praxis und um normative Auskunft darüber, welchen Wert Bildung für uns hat.

Anliegen der Tagung war es, auf grundsätzlichere Weise über den Bildungsbegriff nachzudenken. Die Beiträge eröffneten historische und aktuelle Zugänge zum Thema Bildung, behandelten theoretische und anwendungsorientierte Fragestellungen und problematisierten die Relevanz der Bildungsidee in den heutigen gesellschaftlich-politischen Prozessen, in die auch die Universitäten involviert sind.

Die Tagung wurde vom universitären Schwerpunkt Bildung und von der Philosophischen Fakultät gefördert.

Hier finden Sie das Tagungsprogramm.

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Ironie in Philosophie und Literatur: Historische und aktuelle Perspektiven

Plakat zur Ironie-Tagung

Interdisziplinäre Fachtagung vom 19.-20. November 2010

Kleine Synagoge, Erfurt, An der Stadtmünze 4/5

"Ironie" ist ein vielschichtiger Begriff, der nicht nur in der Alltagssprache eine Rolle spielt, sondern auch in Philosophie, Literaturtheorie und Rhetorik sowie in der Literatur und den Künsten selbst thematisiert und angewendet wird. Ihnen allen ist gemeinsam, dass Ironie hier als eine Form der Distanzierung und Relativierung von Ansichten, Grundeinstellungen, theoretischen Positionen, Darstellungsweisen und Rollenmustern eingesetzt wird. Ironie tritt bevorzugt dann auf, wenn bisher geltende Wahrheiten in Frage gestellt werden, wenn die Selbstidentität brüchig wird, wenn die tradierten Normen ihre orientierende Kraft verlieren.

Die Tagung fragte nach der Bedeutung von Ironie, den Konzepten von Ironie in Philosophie und Literatur und literarischen Umsetzungen von Ironie in der europäischen Geistesgeschichte. Sie wurde gefördert von der DFG und dem Förderverein Alte und Kleine Synagoge Erfurt e.V.

Hier finden Sie das Plakat, aus dem das Tagungsprogramm ersichtlich wird.

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Meaning

Plakat zur Tagung Meaning

Internationale Fachtagung vom 3.-6. September 2009

Kleine Synagoge Erfurt

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts rückte die Sprache ins Blickfeld der philosophischen Forschung. Diese "Wende zur Sprache" zog epochale Fortschritte in der syntaktischen und semantischen Theorie formaler Sprachen nach sich. Anhänger der so genannten Philosophie der natürlichen Sprache wendeten jedoch ein, dass die Art und Weise, in der die Ausdrücke der natürlichen Sprache von den Sprechern in den jeweiligen Kontexten verwendet werden, auf die Bedeutung (und mithin die Semantik) der entsprechenden Äußerung abfärbt. Doch vermochten die Verfechter des formalen Ansatzes entgegen allen Erwartungen ihr Modell erfolgreich auf immer größere Fragmente der natürlichen Sprache zu übertragen, ohne ihre Grundannahmen revidieren zu müssen. Im Gegenzug entwickelten die Philosophen der Ordinary-language-Schule wichtige Teile der Pragmatik.

Gut 120 Jahre nach der "Wende zur Sprache" sollte eigentlich die Konvergenz der beiden Ansätze konstatiert werden können. Doch eine solche ist nach wie vor nicht erkennbar. Die ausstehende Konvergenz, die gerade in der jüngsten Zeit zu beobachtende Tendenz, mehr und mehr Bedeutungsbegriffe voneinander zu unterscheiden, die resultierende Frage, welcher unter ihnen denn die ihm auferlegte theoretische Arbeit überhaupt zu verrichten vermag sowie die grundsätzliche Frage, welche Aufgabe eine Bedeutungstheorie originär zu lösen hat, sind Anlässe zu einer Neueinschätzung der gegenwärtigen Forschungssituation.

Hier finden Sie das Tagungsprogramm.

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Workshops

Workshop "Wissen"

Beim Workshop "Wissen" wurden am 17.-18. März 2011 vier Zugänge zum Thema Wissen vorgestellt und diskutiert. Zur Teilnahme eingeladen waren Studierende im BA Philosophie. Über den Zuspruch der auswärtigen Studierenden haben wir uns besonders gefreut.

Weitere Informationen lassen sich dem hier hinterlegten Plakat entnehmen.

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Workshop: Philosophische Mitsommergespräche

Tatjana Tarkian; Franziska Peter, letzte Änderung: 29.06.2017

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