Universität Erfurt

Geschichte der Philosophie

Personen

Sekretariat: Dagmar Müller

Lehrgebäude 4, Raum 227

 


Nach oben

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Stephan Herbst

Promotionsprojekt:

Heideggers Auseinandersetzung mit Anaximander und Heraklit als vormetaphysische Denker.

Der Fokus der Arbeit richtet sich auf Heideggers Behandlung des anfänglich-abendländischen Denkens, in dem er, insbesondere in der vorplatonischen Philosophie, die ersten »Gestalten« des Seins ausmacht. Dabei ist für das Forschungsvorhaben von besonderem Interesse, dass hinsichtlich der frühgriechischen Seinsbegriffe »aletheia« und »physis« Parallelen im Denken Anaximanders und Heraklits bestehen, die weder bei Heidegger selbst noch in der Philosophiegeschichtsschreibung Erwähnung finden und entsprechend erforscht sind.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dr. Stefan Knauß (DFG - Eigene Stelle)

DFG-Projekt:

 

Eine physiozentrische Grundlegung des Rechts - Mit dem lateinamerikanischen Buen Vivir auf dem Weg zu einer Allgemeinen Erklärung der Rechte der Natur?

Das Projekt untersucht die Behauptung, die Natur sei als Träger von Rechten zu betrachten. Die Verfassung von Ecuador (2008) hält als weltweit erste eine physiozentrische Version der Naturrechte fest. Daran anschließend könnte eine Allgemeine Erklärung der Rechte der Natur vielleicht bald von den Vereinten Nationen als Grundlagendokument akzeptiert werden. Ziel des Projektes ist eine philosophische Rechtskonstruktion der ecuadorianischen Verfassung sowie deren Genese, Auslegung und intellektuelle Begründung.

Doktorand: Pablo Azócar

Promotionsprojekt:

Interkulturalität und Technik. Neue Perspektiven für den interkulturellen Dialog in Bezug auf Heideggers Reflexion über die Technik.

Martin Heidegger hat in seiner Philosophie grundlegende Überlegungen zur Situation der Menschen in der Moderne vorgelegt. Darin beschäftigt er sich mit dem technischen Charakter der Beziehung Mensch – Welt und zeigt auf, dass die Technik nicht nur einen planetarischen Charakter angenommen, sondern auch einen wichtigen Einfluss auf die Gewohnheiten der Menschen erreicht hat. Die geplante Forschungsarbeit zielt darauf zu erörtern, wie Technik dieser Sichtweise zufolge den interkulturellen Austausch beeinflusst und welche wichtigen Elemente wir zur gegenwärtigen Entwicklung des interkulturellen Dialogs hinsichtlich der Dominanz der technischen Welt formulieren oder priorisieren können.

Doktorand: Boris Lečaja

Promotionsprojekt:

Anerkennung und Entfremdung: Sozialontologische Heteronomien in der phänomenologischen Ontologie Jean-Paul Sartres

Das Dissertationsprojekt befasst sich mit Sartres ontologischem Entwurf der menschlichen Sozialität, die durch das Oszillieren des Individuums zwischen Fremd- und Selbstbestimmung bestimmt ist. Dreh- und Angelpunkt der Untersuchungen bildet die Auseinandersetzung mit den Begriffen der Anerkennung und Entfremdung, die sich in den letzten Jahren zu Basistheoremen der Sozialphilosophie entwickelt haben.

 

 

 

Nach oben

Doktorand: Michael Ruppert

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Promotionsprojekt:

Untersuchungen zu einer Phänomenologie des Raumes im Denken Martin Heideggers.

Das Promotionsprojekt zielt darauf, die Bedeutung des Raumbegriffs in Heideggers Philosophie herauszustellen. Es versteht sich als eine philosophische Untersuchung zur Phänomenologie des Raumes im Heideggerschen Denken. Damit soll auch ein einseitiger Zugang zu Heideggers Philosophie korrigiert werden, der diese vor allem unter dem Aspekt der Zeitlichkeit in den Blick nimmt. Zielsetzung der Untersuchung ist es, den Blick auf Momente des Raumes, des Wohnens und des Aufenthaltes in Heideggers Denken zu lenken, um so den Zusammenhang zwischen Sein und Raum im Allgemeinen und insbesondere die sachliche Korrelation von Sein und Ort in einer Seinstopologie besser verstehen zu lernen.

Navigation

Werkzeugkiste

Nutzermenü und Sprachwahl