Jana Mangold

Dr. Jana Mangold ist seit Oktober 2018 wissenschaftliche Koordinatorin der Forschungsgruppe „Verräumlichung und Kulturtechniken“. Sie ist Medien- und Literaturwissenschaftlerin und arbeitet seit Sommer 2019 in der Redaktion der Zeitschrift für Medienwissenschaft. Im Wintersemester 2018/19 vertrat sie die Juniorprofessur für Medienkulturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Von 2015 bis 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2015 war sie Gastwissenschaftlerin am Graduiertenkolleg „Locating Media“ der Universität Siegen. Als Forscherin im Forschungsteam „Übertragungen: Medien und Religion“ war Jana Mangold von 2008 bis 2012 Mitglied sowohl der Graduiertenschule „Religion in Modernisierungsprozessen“ der Universität Erfurt als auch des Graduiertenkollegs „Mediale Historiographien“ der Universitäten Erfurt, Jena und Weimar. In dieser Zeit entstand ihre Dissertation über die Wissensgeschichte der Medientheorie Marshall McLuhans, die 2018 unter dem Titel McLuhans Tricksterrede. Archäologie einer Medientheorie in der Reihe COMMUNICATIO: Kultur – Text – Medium (deGruyter) erschienen ist.

 

Aktuelle Projekte:

„Die dritte Seite. Insert, Beilage und Faltblatt in Printkultur und Plattenindustrie seit 1960“

Konzept und Organisation des Workshops „Lose Hängen: Über Reißzwecken, Rahmenlosigkeit und Ungebundenes“, 28./29.11.2019, in Gotha und Weimar

 

Forschungsschwerpunkte:

Materialität und Formate der Popkultur, Gebrauchsweisen reproduzierter Abbildungen, Geschichte der Medientheorie; Medien der Geschichte/Kunstgeschichte; Geschichte, Systematik und Theorie der Rhetorik; Geschichte und Theorie der Ethnologie und Religionsforschung; Formen des Archivs

 

Publikationen (Auswahl):

McLuhans Tricksterrede. Archäologie einer Medientheorie, Berlin 2018.
(Reihe Communicatio: Kultur – Text – Medium)

Ausgabe 2/2014 der Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften Navigationen, Themenschwerpunkt „50 Jahre Understanding Media“, hg. mit Florian Sprenger

Re-Animationen. Szenen des Auf- und Ablebens in Kunst, Literatur und Geschichtsschreibung, hg. mit Ulrike Hanstein/Anika Höppner, Köln/Weimar 2012.

„Mit Duchamp Plattenhüllen öffnen. Die Schallplatteneinstecktasche und ihre Beilagen“, erscheint in: Jan Henschen/Lars Schneider (Hg.): 33/45 Was die Platten machen!, Beiheft: PhiN. Philologie im Netz, 2020 (im Erscheinen).

„Erfurt dekolonisieren“Viviann Moana Wilmot, Mirjam Elomda, Cécile Stehrenberger und Urs Lindner im Gespräch mit Naomie Gramlich und Jana Mangold, in: Zeitschrift für Medienwissenschaft 22 (2020).

„Lob der Medien. Marshall McLuhans Lobrede Understanding Media“, in: Till A. Heilmann/Jens Schröter (Hg.): Medien verstehen. Marshall McLuhans Understanding Media, Lüneburg 2016, S. 15–38.

„Traffic of Metaphor. Transport and Media in the Beginning of Media Theory“, in: Marion Näser-Lather/Christop Neubert (Hg.): Traffic. Media as Infrastructures and Cultural Practices, Amsterdam 2015, S. 73–91.

„Zwischen Sprache/n. Explorationen der Medien zwischen Kultur und Kommunikation 1954“, in: Zeitschrift für Medienwissenschaft 11 (2014), S. 155–165.

„Das ‚Unübersetzbare‘ übersetzen. Zur Wissensgeschichte der Medientheorie“, in: Jörg Dünne/Martin Schäfer/Myriam Suchet/Jessica Wilker (Hg.): Unübersetzbarkeiten/Les Intraduisibles. Sprachen, Literaturen, Medien, Kulturen/Langues, Littératures, Médias, Cultures, Paris 2013, S. 343–353.

 

Kontakt:

jana.mangold@uni-erfurt.de