Was ist westlich am Westen?

Raum-zeitliches Aneignen und Ordnen der Welt von der Neuzeit an (Europa, Amerika)

Herzlich willkommen auf den Seiten der interdisziplinären Forschungsgruppe "Was ist westlich am Westen?"

Das Projekt nimmt raum-zeitliche Praktiken der Produktion und Repräsentation von Westlichkeit in den Fokus. Mit der Frage, was am Westen westlich ist, greift es somit eine hoch politische und gesellschaftsrelevante Fragestellung auf. Trotz vielfältiger Versuche, den „Westen“ beziehungsweise das „Westliche“ zu erklären oder als überwunden darzustellen, ist der unreflektierte Umgang mit den damit verbundenen Denkfiguren (immer noch) enorm wirkmächtig. 

Die gemeinsame Expertise im Feld der raum-zeitlichen Praktiken des Welt-Ordnens und Aneignens haben sich die Projektbearbeiter*innen im Rahmen der Erfurter RaumZeit-Forschung (ERZ) angeeignet. Sie erlaubt neue Erkenntnisse zum Komplex der Westlichkeit. Die Einzelprojekte sind dabei so gewählt, dass sie mannigfach ineinandergreifen und somit innovative Beiträge zur öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte liefern.

In der Zeit von 02/2018 bis 01/2021 soll mit Publikationen, Workshops und Tagungen – auch auf internationaler Ebene – der Fragestellung nachgegangen und zu einer breiten Diskussion angeregt werden.

Projektsprecher

Holt Meyer
Prof. Dr. Holt Meyer

West Windows

Durch die West Windows blickt die interdisziplinäre Forschungsgruppe "Was ist westlich am Westen?" auf den Westen wie er in zufällig aufgegriffenen Fundstücken zum Ausdruck kommt.

Diese sollen regelmäßig aufgenommen, kommentiert und reflektiert werden. Damit bricht sich der Betrachtende zugleich in den Spiegelungen des Westens und öffnet damit das zur Reflexion anregen sollende West Window als Fenster zwischen der Forschung, ihrem Objekt und der Öffentlichkeit.

Bei Interesse an einer Benachrichtigung über neue West Windows und weitere Neuigkeiten aus dem Projekt melden Sie sich gerne unter west@uni-erfurt.de.

Kolloquium

Die Forschungsgruppe West veranstaltet ein regelmäßiges Kolloquium, in dem sich die Wissenschaftler*innen der verschiedenen Disziplinen über den aktuellen Stand ihrer Forschung austauschen.

Gäste und Interessierte sind herzlich willkommen!

Weitere Informationen zu Termin und Ort erhalten Sie von Dr. Sebastian Dorsch.

Das Projekt wird gefördert durch die TAB – Thüringer Aufbaubank