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            <title>RSS Feed - Uni Erfurt</title>
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                <copyright>Universität Erfurt</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 17:14:02 +0100</pubDate>
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                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 08:26:05 +0100</pubDate>
                        <title>Neuer Blogpost: Jugendfreiwilligendienst als Gewinn?</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/neuer-blogpost-jugendfreiwilligendienst-als-gewinn</link>
                        <description>In ihrem Blog hat die Forschungsgruppe Freiwilligkeit einen interessanten neuen Beitrag gepostet. Darin schreibt Ronja Hähnlein, Studentin im Master “Geschichte transkulturell” an der Universität Erfurt und studentische Assistentin in der Forschungsgruppe, über das &quot;Für und Wider&quot; des Jugendfreiwilligendienstes.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als ehemalige Absolventin eines Freiwilligen Sozialen Jahres und im Nebenberuf Teamerin von Freiwilligen bei Bildungsseminaren in Thüringen kommentiert sie damit ein sehr aktuelles Thema sozusagen “aus der ersten Reihe”. Ihre Perspektiven, Argumente und persönlichen Erfahrungswerte ordnet sie auch in den Kontext der Debatte um eine Wiedereinführung der Wehrpflicht und damit verbunden in eine Debatte über einen verpflichtenden Sozialdienst für junge Menschen ein.</p>
<p><a href="https://www.voluntariness.org/de/jugendfreiwilligendienst-als-gewinn/" class="link link--external">Lesen Sie hier den Beitrag!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 09:21:00 +0100</pubDate>
                        <title>Kolonialismus und Antikolonialismus? Frag doch einfach!</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/kolonialismus-und-antikolonialismus-frag-doch-einfach</link>
                        <description>In der interdisziplinären UTB-Reihe „Frag doch einfach“ ist von Dr. Florian Wagner im Februar 2026 eine Einführung zur Geschichte von Kolonialismus, Antikolonialismus und Postkolonialen Debatten in Frage-und-Antwort-Form erschienen. In dieser Einführung zur Geschichte von Kolonialismus und Antikolonialismus erklärt der Autor, wie Europa fast die ganze Welt erobern konnte. Er zeigt, dass der Kolonialismus nicht nur eine vergangene Epoche der Gewaltherrschaft war, sondern bis heute Folgen für Menschen, Kultur und Umwelt hat. Mit besonderem Blick auf die Erfahrungen der Kolonisierten erzählt das Buch von ihrem alltäglichen Widerstand und dem Aufstieg schlagkräftiger antikolonialer Bewegungen. Ein abschließendes Kapitel widmet sich aktuellen Debatten um Erinnerungspolitik, koloniale Beutekunst und die Umbenennung von Straßennamen.</description>
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                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 17:10:00 +0100</pubDate>
                        <title>Veranstaltungsreihe zur Geschichte gehörloser und schwerhöriger Menschen in Deutschland und Österreich</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/veranstaltungsreihe-zur-geschichte-gehoerloser-und-schwerhoeriger-menschen-in-deutschland-und-oesterreich</link>
                        <description>Die Bundesvereinigung zur Kultur und Geschichte Gehörloser e.V. (KUGG) lädt in Kooperation mit der Professur der Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt und der “Aktion Mensch” im Wintersemester zu einer Veranstaltungsreihe &quot;Historische Bildung für alle: Barrierefreie öffentliche Veranstaltungsreihe zur Geschichte gehörloser und schwerhöriger Menschen in Deutschland und Österreich&quot; ein. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Dazu sind drei Online-Veranstaltungen (über Zoom) geplant:</span></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e45e77cb21ef420dd61b79749287ddb10"><span>Am Donnerstag, 19. Februar, geht es um "Gebärdensprache im Schatten: Lebenslange Konsequenz der Unterdrückung". Referent*innen sind Paula Mund (Universität Erfurt) und Christian Ebmeyer (Gehörlosenverein Hamburg).</span></li><li data-list-item-id="eb011bf747093e846813ce5bde746fcbe"><span>Am Dienstag, 17. März, referieren Dr. Lisa-Maria Hofer (Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim) und Clara Kutsch (Universität Wien) über "Die Situation der Deaf Community in der NS-Zeit in Österreich: Das GzVeN und die Euthanasiepraxis".</span></li><li data-list-item-id="e8bf3f0d71d7751f0c5cc6d0ab1991e77"><span>Und um die Frage, wie es um die Vermittlung und Forschung zu den Geschichten der Gehörlosen und Schwerhörigen (seit der Neuzeit) steht, geht es im dritten Vortrag am Mittwoch, 8. April. Referent*innen sind Juliane Wenke (Universität Erfurt) und Helmut Vogel (Bildungs- und Geschichtsbüro Deaf History Now, Frankfurt/Main).</span></li></ul><p><span>Alle Veranstaltungen finden in der Zeit von 19 bis 20.30 Uhr statt und werden mittels Gebärdensprachdolmetscher (deutsch und österreichisch) und Schriftdolmetscher übersetzt.</span></p>
<p><span>Wer dabei sein möchte, kann sich unter </span><a href="https://zoom.us/j/83944351451"><span>https://zoom.us/j/83944351451</span></a><span> in die jeweilige Online-Veranstaltung einwählen.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-6608</pid>
                        <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 15:49:59 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Publikation: Nomad Properties </title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/neue-publikation-nomad-properties</link>
                        <description>Der Sammelband „Nomad Properties. Political Anthropologies of Nomadism from the 18th Century until Today“, herausgegeben von Anna Möllers, Dirk Schuck und Bernhard Kleeberg, ist kürzlich im Campus-Verlag in der Reihe „Strukturwandel des Eigentums“ erschienen. </description>
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                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                                <category>Max-Weber-Kolleg</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 16:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Bundesverdienstorden für PD Dr. Annegret Schüle</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/bundesverdienstorden-fuer-pd-dr-annegret-schuele</link>
                        <description>Für ihre Verdienste als Leiterin des Erinnerungsortes Topf &amp; Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz ist PD Dr. Annegret Schüle, Honorarprofessorin an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt, heute mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Überreicht wurde ihr das Verdienstkreuz am Bande von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir gratulieren Annegret Schüle herzlich zu dieser ganz besonderen Auszeichnung“, sagt Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg, Präsident der Universität Erfurt. „Annegret Schüle ist unserer Universität seit langer Zeit schon verbunden: Seit 2002 erforscht sie die Geschichte der Erfurter Firma J. A. Topf &amp; Söhne und veröffentlichte u. a. die Monografie ‚Industrie und Holocaust. Topf &amp; Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz‘, mit der sie 2012 an der Universität Erfurt habilitiert wurde. Heute lehrt sie selbst bei uns am Historischen Seminar. Mit einer Vielzahl an Veröffentlichungen, Vorträgen, Ausstellungen und Projekten hat sie ein beachtliches Oeuvre an Tätigkeiten im akademischen Umfeld vorzuweisen. Ihre Arbeit setzt Maßstäbe in der akademischen Forschung zu den nationalsozialistischen Gesellschaftsverbrechen und zur jüdischen Geschichte – für eine diskursive Erinnerungskultur und eine innovative Bildungs- und Vermittlungsarbeit. Wir sind froh und dankbar dafür, dass Annegret Schüle Teil unserer Universitätsfamilie ist und mit ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht nur die Forschung, sondern vor allem auch die Lehre am Historischen Seminar bereichert.“</p>
<p>PD Dr. Annegret Schüle sei es zu verdanken, dass der Erinnerungsort Topf &amp; Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz in Erfurt nicht nur Gedenkstätte, sondern v. a. lebendiger Lernraum ist, wo Schulklassen, Studierenden und Lehrkräften Geschichte nah- und greifbar übersetzt und aus der Schuld von damals Verantwortung für heute vermittelt würde. Die Wichtigkeit dieser Erinnerungsarbeit sei zugleich nachhaltige Demokratiearbeit, betonte Ministerpräsident Mario Voigt in seiner Laudatio.&nbsp;</p>
<p>Für Annegret Schüle ist der gegen Widerstände erstrittene Erinnerungsort Topf &amp; Söhne ein Beispiel dafür, wie gesellschaftlich relevant die Geschichtsforschung sein kann: Es seien zuerst die historischen Quellen gewesen, die vor über 20 Jahren die Abwehr einer Auseinandersetzung mit der Rolle von J. A. Topf &amp; Söhne im Holocaust bei den politisch Verantwortlichen in der Stadt erschüttert hätten. Die Auszeichnung ihrer Arbeit, sagt Schüle, „stärkt eine Erinnerungskultur zum nationalsozialistischen Unrecht, in der Wissenschaft, Vermittlung und Haltung für Demokratie und Menschenrechte untrennbar zusammengehören.“<br><br>PD Dr. Annegret Schüle gestaltet mit ihrer Bildungs- und Vermittlungsarbeit zeitgemäße Erinnerungskultur – sowohl als Dozentin als auch als Leiterin des Erinnerungsortes Topf &amp; Söhne. Für ihre wissenschaftlichen und wissensnahen Leistungen und die Verbindungen der Universität Erfurt mit der Stadtgesellschaft wurde sie erst im August auf Antrag der Philosophischen Fakultät zur Honorarprofessorin ernannt. Auch in diesem Wintersemester bietet sie eine Lehrveranstaltung zum Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus am exemplarischen Fall von Topf &amp; Söhne an.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 19:18:36 +0100</pubDate>
                        <title>Über die Moral in der geschichtswissenschaftlichen Forschung</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/ueber-die-moral-in-der-geschichtswissenschaftlichen-forschung</link>
                        <description>Die Forschungsgruppe &quot;Freiwilligkeit&quot;, in der Wissenschaftler*innen der Universitäten Erfurt, Jena und Oldenburg zusammenarbeiten, veranstaltet unter dem Titel &quot;Moral History&quot; im Dezember einen Workshop auf den Campus der Universität Erfurt. Darin wird es um Fragen der Moral in der geschichtswissenschaftlichen Forschung gehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Rahmen lädt die Forschungsgruppe zu zwei öffentlichen Veranstaltungen in den Forschungsbau "Weltbeziehungen" ein: Benjamin Möckel von der Universität Göttingen spricht in seinem Vortrag am Donnerstag, 4. Dezember, um 18 Uhr über "Ökonomien der Moral. Konsum als moralische Praxis in der Moderne".&nbsp;</p>
<p>Und am Freitag, 5. Dezember, geht es bei einer Podiumsdiskussion um die Frage, ob Historiker*innen als reflexives moralisches Subjekt die neue “Normalität” darstellen oder diese Perspektive als eine neue Herausforderung für sie zu verstehen ist. Hintergrund ist der Befund, dass die akademische Forschung aktuell erneut unter politischer Beobachtung steht. Wissenschaftler – insbesondere in den Geisteswissenschaften –, die sich kritisch mit der historischen Vergangenheit auseinandersetzen und nicht-westliche oder marginalisierte Perspektiven in den Vordergrund rücken, sehen sich nicht selten dem Vorwurf der “ideologischen Voreingenommenheit” oder “Identitätspolitik” ausgesetzt. Wie kann sich die Geschichtswissenschaft auf diese Herausforderung vorbereiten? Gehen Werte und Moral zwangsläufig der historischen Wissensproduktion voraus, wenn wir anerkennen, dass Wahrheit und Objektivität diskursiv produzierte und historisch bedingte Kategorien sind? Sollten Historiker tiefer über ihre parteiischen Perspektiven nachdenken? Oder stellt die Anerkennung persönlicher, politischer und moralischer Werte in ihrer Arbeit ein berufliches Risiko dar?</p>
<p>Die von Jürgen Martschukat (Universität Erfurt) moderierte Podiumsdiskussion mit Tania Al Hashimi (University of Oxford), Meike Katzek (Universität Erfurt) und Alexander Stöger (Universität des Saarlandes) wird sich diesen Fragen aus drei verschiedenen Perspektiven nähern: Zunächst soll die Geschichte des Historikers als (reflexives) moralisches Subjekt untersucht werden und die Frage, wie Moral, Tugenden und Laster in der Geschichtswissenschaft in der Vergangenheit konstituiert, umstritten und instrumentalisiert wurden. Zweitens wird es um die historische Fallstudie der Wissenschaftskriege gehen, um Vorwürfe der “ideologischen Voreingenommenheit” zu historisieren, die in den 1990er-Jahren gegen kritische Wissenschaftsstudien erhoben wurden. Drittens wendet sich die Diskussion aktuellen Fragen zu, wie sich Historiker*innen im gegenwärtigen politischen Klima positionieren können. Wie können wir unsere Forschung beispielsweise auf der bedingungslosen Anerkennung der Menschenrechte aufbauen und dennoch ihre Historizität anerkennen?</p>
<p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Beginn ist um 10 Uhr im Seminarraum des Forschungsbaus "Weltbeziehungen" (<span>Raum C19.00.02_03). </span>Um Anmeldung per E-Mail an <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8de,dpcgugjjgeicgrYslg+cpdspr,bc" data-mailto-vector="-2">fg.freiwilligkeit@uni-erfurt.de</a> wird gebeten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 09:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die Faszination des Reisens - Ausstellung eröffnet</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/die-faszination-des-reisens-ausstellung-in-der-bibliothek</link>
                        <description>Studentisches Ausstellungsprojekt aus dem Seminar &quot;Reisen und Infrastrukturen der Frühen Neuzeit&quot; nun in der Bibliothek zu sehen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Die Ausstellung „Die Faszination des Reisens: (Über)Leben in der Frühen Neuzeit. Gefahren und Abenteuer” ist ab 13. Oktober im Foyer der Universitätsbibliothek zu sehen.</span></p>
<p><span>Im Vergleich zur Gegenwart war das Reisen in der Frühen Neuzeit ein weitaus schwierigeres Unterfangen und nie bloß ein schneller Ortswechsel, sondern eine Herausforderung. Wer sich auf den Weg machte, verließ das Gewohnte und trat ein in eine Welt voller Unwägbarkeiten. In dieser Ausstellung begleiten Sie zwei Menschen auf ihren Reisen. An sechs Stationen – zu Reisevorbereitungen, der Informationsgewinung, Gefahren unterwegs, der&nbsp;medizinischen Versorgung, dem Postwesen und frühneuzeitlichen&nbsp;Reiseerinnerungen – tauchen Sie tief ein in das Reiseerlebnis vergangener Jahrhunderte.</span></p>
<p><span>Die studentische Ausstellung ist aus dem Seminar „Reisen und Infrastrukturen in der Frühen Neuzeit“ (WS 24/25, Leitung: PD Dr. Astrid Ackermann) an der Universität Erfurt hervorgegangen und kann bis 30. Oktober 2025 kostenfrei besichtigt werden.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Universitätsbibliothek</category>
                            
                                <category>Lehre</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 15:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungskolloquium Wissenschaftsgeschichte im Wintersemester 2025/26</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/forschungskolloquium-wissenschaftsgeschichte-im-wintersemester-2025-26</link>
                        <description>Das neue Programm des Forschungskolloquiums zur Wissenschaftsgeschichte für das Wintersemester 2025/26 ist online!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Die Vorträge finden teilweise auch hybrid statt. Neuigkeiten und Programmänderungen erhalten Sie über die </span><a href="https://www2.uni-erfurt.de/mailman/listinfo/wissenschaftsgeschichte"><span><strong>Mailingliste</strong></span></a>. Die entsprechenden Einzeltermine können unter <a href="https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/wissenschaftsgeschichte/veranstaltungen"><strong>Veranstaltungen </strong></a>eingesehen werden.&nbsp;</p>
<p>Um Anmeldung über E-Mail an <a href="https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/wissenschaftsgeschichte/aktuelles/news-detail/kolloquiumws2425#" data-mailto-token="kygjrm8zcplfypb,ijcczcpeYslg+cpdspr,bc?qszhcar=Zlkcjbsle%0.xsk%0.Dmpqafsleqimjjmosgsk%0.Ugqqclqafydrqecqafgafrc" data-mailto-vector="-2"><strong>bernhard.kleeberg@uni-erfurt.de</strong></a> wird gebeten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 13:11:58 +0200</pubDate>
                        <title>Neue digtale Ausstellung beleuchtet &quot;Diktaturerfahrung und Transformation&quot;</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/neue-digtale-ausstellung-beleuchtet-diktaturerfahrung-und-transformation</link>
                        <description>Seit dem Ende der DDR sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen – Deutschland feiert in diesen Tagen 35 Jahre Wiedervereinigung. Und doch prägen die Ereignisse der deutschen Teilung und des Umbruchs nach wie vor unsere Gegenwart. Vor diesem Hintergrund und im Zusammenhang mit dem Verbundprojekt &quot;Diktaturerfahrung und Transformation&quot; (DuT), in dem die Universität Erfurt mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Stiftung Ettersberg und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora zusammengearbeitet hat, gibt es jetzt eine neue gleichnamige digitale Ausstellung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Sie richtet sich an alle, die sich kritisch, differenziert und multiperspektivisch mit der Geschichte der DDR und der Transformationszeit beschäftigen möchten, und präsentiert eine Auswahl zentraler Quellen und Materialien dieser Zeit. Die Ausstellung vermittelt dabei auch die Forschungsergebnisse des Verbundes thematisch-strukturiert; eine Mediathek bietet zusätzlich die Möglichkeit, die bereitgestellten Digitalisate als Quellen zu erschließen und eine quellenkritische Betrachtung zu ermöglichen.</span></p>
<p>Der Forschungsverbund "Diktaturerfahrung und Transformation", der bis Ende September 2025 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde, ist eine interdisziplinäre Kooperation von Geschichtsdidaktiker*innen, Historiker*innen, Kunsthistoriker*innen, Literaturwissenschaftler*innen, Sozialwissenschaftler*innen, Theolog*innen und Filmwissenschaftler*innen. Ziel ihrer Forschung war es, eine Erfahrungsgeschichte der späten DDR und der Transformationszeit zu schreiben, die einem breiten Spektrum von auch widersprüchlichen Erfahrungen Platz gibt und dadurch dazu beiträgt, dichotomische Perspektiven zu überwinden. Ausgangspunkt war die Annahme, dass nicht alleine individuelle und kollektive Erfahrungen während der DDR selbst, sondern ebenso die tiefen Umbruchserfahrungen der Zeit seit 1990 die Erinnerung an die DDR prägen. Daraus resultiert der Erinnerungskonflikt, der die aktuellen kontroversen Debatten kennzeichnet. Das Jahr 1989 stand deshalb ganz bewusst in der Mitte des Untersuchungszeitraums von vier Jahrzehnten.</p>
<p>Die zehn Teilprojekte des Verbundes waren in zwei Schwerpunktbereiche zusammengefasst: Projekte des Bereichs Erfahrung und Erinnerung beschäftigten sich mit individuellen und gruppenspezifischen Erfahrungen im Untersuchungszeitraum, aus denen sich heutige Erinnerungen und Werturteile speisen. Projekte des Bereichs Repräsentation und Urteilsbildung untersuchten unterschiedliche Formen der Auseinandersetzung mit der DDR und der Transformationszeit. Dabei gehört es zu den Prinzipien des Verbundes, historische Forschung und gesellschaftlichen Dialog miteinander zu verbinden. Vor diesem Hintergrund entstand auch die nun veröffentlichte digitale Plattform. Darin bietet – neben der thematisch-strukturierten Vermittlung der DuT-Forschungsergebnisse – eine Mediathek die Möglichkeit, die bereitgestellten Digitalisate als Quellen zu erschließen und zu betrachten. Die Verknüpfung eines inhaltlich-thematischen Zugangs und einer quellenbasierten Seitenerschließung macht die Plattform sowohl eigenständig für eine vertiefende Recherche, als auch im Schulunterricht nutzbar.</p>
<p>Die vielfältigen Materialien (schriftliche Quellen, Fotografien, literarische Texte, Interviews, Filme, Kunstwerke) sind auf der Plattform thematisch und medial-methodisch geclustert, kontextualisiert und didaktisch aufbereitet. Kunst-, kultur-, literatur- und filmwissenschaftliche, historische sowie sozialwissenschaftliche Perspektiven und didaktische Ansätze werden konsequent zusammengedacht, um die bisherigen Befunde multiperspektivisch und mehrdimensional zu beleuchten. „Diktaturerfahrung“ und „Transformation“ werden so mit Inhalten gefüllt und über Fallbeispiele und Quellen individuell greifbar.</p>
<p>Die Digitalisate wurden für das Projekt in einer eigenständigen digitalen Sammlung der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) angelegt, wo sie als geschlossener Quellenbestand einsehbar und auch über weitere digitale Bibliotheken auffindbar sind.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 18:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>NS-Raubgut: Ausschuss wählt Prof. Dr. Christiane Kuller ins Schiedsgericht</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/ns-raubgut-ausschuss-waehlt-prof-dr-christiane-kuller-ins-schiedsgericht</link>
                        <description>Zur Einrichtung der neuen Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut hat der Auswahlausschuss jetzt im Bundeskanzleramt für die kommenden fünf Jahre 36 Schiedsrichter*innen ausgewählt und das Präsidium benannt. Unter den Schiedsrichterinnen ist auch Prof. Dr. Christiane Kuller, Historikerin an der Universität Erfurt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Einrichtung der Schiedsgerichtsbarkeit ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Rückgabe von NS-Raubgut. Damit wird eine von mehreren Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Hierzu gehört nach der Einführung der Schiedsgerichtsbarkeit die Schaffung eines wirksamen Restitutionsgesetzes, um zu einer befriedenden und rechtssicheren Lösung für offene NS-Raubgut Fälle zu kommen.</p>
<p>Das Präsidium der Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut wurde mit Dr. Elisabeth Steiner und Peter Müller als Doppelspitze besetzt. Als Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter wurden neben Prof. Dr. Christiane Kuller auch Dr. Julia Bešlin, Prof. Dr. Magnus Brechtken, Prof. Dr. Stephan Breidenbach, Prof. Dr. Michael Brenner, Dr. Annette Brockmöller, Peter Clausen, Helmut Dedy, Dr. Axel Drecoll, Dr. Caroline Flick, Nathan Gelbart, Prof. Dr. Beate Gsell, Prof. Dr. Isabel Heinemann, Dr. Hans-Joachim Heßler, Dr. Anja Heuß, Prof. Dr. Benjamin Lahusen, Dr. Sophie Lillie, Uwe Lübking, Dr. Jürgen Matthäus, François Moyse, Peter Müller, Daniel Neumann, David Nossen, Dr. Julien von Reitzenstein, Sebastian Remelé, Dr. Jan-Robert von Renesse, Doron Rubin, Prof. Dr. Leo Schapiro, Gudrun Schäpers, Dr. Iris Schmeisser, Dr. Elisabeth Steiner, Prof. Dr. Natan Sznaider, Dr. Katja Terlau, Prof. Dr. Christian Waldhoff, Dr. Avraham Weber und Johanna Werner ausgewählt.</p>
<p>Die Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut wird zum 1. Dezember 2025 die Beratende Kommission ablösen. Prof. Dr. Christiane Kuller: “Ich bin gespannt und freue mich darauf, an diesem wichtigen Schritt der Aufarbeitung von NS-Unrecht mitwirken zu können.”</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 12:08:36 +0200</pubDate>
                        <title>Der Bauernkrieg zwischen Wissenschaft und Instrumentalisierung</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/der-bauernkrieg-zwischen-wissenschaft-und-instrumentalisierung-1</link>
                        <description>In Kooperation mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung lädt das Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt am Dienstag, 14. Oktober, zu einem öffentlichen Abendvortrag mit anschließendem Gespräch ein. Unter dem Titel „Der Bauernkrieg zwischen Wissenschaft und Instrumentalisierung“ wird der Historiker Gerd Schwerhoff dabei unterschiedliche Deutungen des Bauernkriegs von 1525 in den Blick nehmen und mit den Quellen abgleichen. Beginn ist um 18 Uhr im Vortragssaal des Landschaftshauses am Gothaer Schloßberg. Der Eintritt ist frei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Kaum ein historisches Ereignis ist so unterschiedlich gedeutet und instrumentalisiert worden wie der Bauernkrieg von 1525: Das zeitgenössisch noch als ungeordnet wahrgenommene Geschehen wurde später aus unterschiedlichen Perspektiven als „Aufbegehren gegen feudale Unterdrückung“, als „religiöser Freiheitskampf“, als „Rebellion“ oder „Revolution“ bezeichnet – selbst der Begriff „Bauernkrieg“ ist umstritten. Im Jubiläumsjahr 2025 ist eine große Zahl von Publikationen, Ausstellungen und öffentlichen Events zu verzeichnen. Welche neuen Interpretationen gibt es, und wie fügen sie sich in ältere Muster ein? Hat uns der Aufstand von 1525 heute noch etwas zu sagen? Und wird er möglicherweise im gegenwärtigen politischen und kulturellen Meinungskampf in unsachgemäßer Weise instrumentalisiert? Um dies und mehr wird es im Vortrag von Gerd Schwerhoff gehen.</span></p>
<p><span><strong>Der Referent</strong></span><br><span>Prof. Dr. Gerd Schwerhoff ist Seniorprofessor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der TU Dresden mit den Arbeitsschwerpunkten Kriminalität und Hexenverfolgung. 2024 hat er mit „Der Bauernkrieg. Geschichte einer wilden Handlung“ bei C.H. Beck ein Sachbuch zum Thema vorgelegt.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungskolleg Transkulturelle Studien</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 08:20:00 +0200</pubDate>
                        <title>Historia Gothana. Die Blütezeit der Erforschung der Geschichte Gothas 1680–1720</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/news-detail/historia-gothana-die-bluetezeit-der-erforschung-der-geschichte-gothas-1680-1720</link>
                        <description>Im Rahmen des 1250-jährigen Jubiläums der Stadt Gotha laden die Forschungsbibliothek und das Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt am 17. Oktober zu einer Tagung ein. Unter dem Titel &quot;Historia Gothana&quot; geht es dabei um die Blütezeit der Erforschung Gothas von 1680–1720.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify"><span>Zwischen 1680 und 1720 – genauer, seit der Regentschaft Herzog Friedrichs I. und während der Regierung von Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg – lässt sich eine kontinuierliche Auftragspolitik der Gothaer Herzöge feststellen, die offenbar jeweils sicherstellen wollten, dass die Werke der verstorbenen Hofhistoriografen vom Nachfolger publiziert und weitergeführt wurden und dass nichts vergeblich finanziert worden war. Die Arbeiten von Caspar Sagittarius, Friedrich Rudolphi, Wilhelm Ernst Tentzel, Christian Schlegel oder auch von Ernst Salomon Cyprian entstanden in diesem Umfeld. In der Forschungsbibliothek Gotha werden nicht nur deren gedruckte Geschichtswerke aufbewahrt, sondern auch ihre umfangreichen Briefcorpora – eine verheißungsvolle Quellensammlung, um diese Blütezeit der „Gothaer Historiografie“ zu rekonstruieren.</span></p>
<p class="text-justify"><span>Die Tagung fragt nun, wie die Geschichtsschreibung jeweils bestimmte kulturelle und politische mittelalterliche Verhältnisse darstellte (durchaus auch im Vergleich mit der eigenen Zeitschicht der frühneuzeitlichen Autoren) und auf welche Weise Bildquellen und materielle Relikte wie Siegel und Münzen herangezogen wurden. Außerdem soll nach archäologischen Bemühungen und nach der Verwendung von Handschriften gefragt werden. Von besonderem Interesse erecheinen blinde Flecken oder spezifische Akzentuierungen in den jeweiligen Werken. Erst über ein genaueres Verständnis der Praktiken, so die Ausgangshypothese der Tagung, lassen sich die bald nach ihrer Abfassung in Vergessenheit geratenen Werke zur Gothaer Stadtgeschichte besser einordnen.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
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                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
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