Promovierende

Die Promotionsordnungen der Universität Erfurt (Philosophische Fakultät) - gültig ab 2007 und ab 2012 - finden Sie auf der Seite https://www.uni-erfurt.de/universitaet/beratung-service/hochschulrecht/satzungsrecht/-verwaltungsvorschriften-der-universitaet-erfurt/studium/promotionsstudium/philosophische-fakultaet

SOFIA BIANCHI

Contesting the Law: Curses in the Courts of Ancient Selinous and Classical Athens

Ancient Selinountine and classical Athenian judicial curse tablets can be generally defined as execration inscriptions and binding spells, which were predominantly written prior to the trial and designed to target one’s judicial opponents and their supporters. A linguistic analysis of both groups of tablets has shown that cursing practices in legal contexts first started in Selinous at the end of the 6th century B.C.– with a major production in the first half of the 5th century B.C. ­– and only reached Athens at the end of the 5th century B.C., where they continued to be produced up until the beginning of the 3rd century B.C. The majority of scholarly works has so far focused on an examination of these tablets under a philological point of view. However, hardly any attention has been paid to their historical contextualisation and to the socio-political impact that such practices had in the courts of ancient Selinous and classical Athens. My project falls therefore into this research gap and primarily aims at the socio-political dimension of cursing practices in their respective legal contexts. The questions that this work will seek to address include e.g. the emergence of the practice and its degree of diffusion, the social context of the practitioners and the role of the social values involved. These enquires will be approached under a philological and historical point of view, which will in turn lead to the following hypotheses: ancient Selinountine and classical Athenian judicial curses should be regarded as an upper-class phenomenon born as a result of well-defined historical situations; they were perceived as mediums of elite distress and tools fundamental for the preservation or regain of one’s honour and social status.

Betreuung: Kai Brodersen / Katharina Waldner. Annahme als Doktorandin in Erfurt am 12.4.2018

Kontakt: sofia.bianchi_mancini@uni-erfurt.de

 

DORIS FLEISCHER

"Denn was die meisten Menschen Frieden nennen, das sei ein bloßes Wort" (Plat. nom. 626a) Frieden im Krieg - ein Diskurs im klassischen Athen?

Weil Friedens- und Konfliktforschung unterschiedlichste wissenschaftliche wie auch gesellschaftliche Teilgebiete berührt, hat sich mein Dissertationsprojekt zur Aufgabe gemacht, Blickpunkte auf Krieg und Frieden von verschiedenen Seiten anzugehen. Es versucht anhand einer multiperspektivischen Darstellung kulturellen sowie historischen Wandel – die Dynamik des Krieges – systematisierbar, erzählbar und sichtbar zu machen. Denn obwohl die Moderne nur wenig über Häufigkeit, Ursachen, Motive und die Rolle des Krieges in der Antike auszusagen vermag, hält sich die Charakterisierung des klassischen Athens als Gesellschaft, die Krieg als Normalzustand erachtet – nicht nur in der althistorischen Forschung – hartnäckig. Hat der 'Frieden' (Aristoph. pax.) überhaupt Platz in der nach WEBER typisierten 'Kriegerzunft' (MWG I/22§5) oder bleibt er lediglich Teil phantastischer Utopie?

Dieser Fragestellung wie dem Verhältnis von Krieg und Frieden im klassischen Athen soll sich das Promotionsprojekt widmen. Anhand ausgewählter Paradigmen des antiken Schriftenkanons wird der häufig die realen Verhältnisse konterkarierende Diskurs nachgezeichnet, im Abgleich mit den realhistorischen Gegebenheiten die Divergenz von gesellschaftskulturellem Diskurs und politischer Akteursebene untersucht. Die kohärente Frage nach der Wahrnehmung von Konflikten auf unterschiedlichen sozialen Ebenen und die daraus resultierenden oder ausbleibenden Implikationen auf die realpolitischen Verhältnisse des klassischen Athens reagiert dabei nicht nur auf ein althistorisches Forschungsdesiderat. Zudem reflektiert das Projekt die Antike auch als Identifikationsobjekt und nimmt ausgehend Gegenwartsfragen – insbesondere dem Theorem des gerechten Krieges angesichts der Verhältnisse derzeitiger Konflikte – die Bedeutung der griechischen Denker für Debatten der Gegenwart in den Blick.

Betreuung: Kai Brodersen / Claudia Tiersch (HU Berlin). Annahme als Doktorandin in Erfurt am 18.5.2018
Kontakt: doris.fleischer@uni-erfurt.de

 

LUISA MOLLWEIDE

Religion im Bühnenlicht – sakrale Elemente in Dramen der römischen Republik

Betrug, Geiz, Gewalt und Zuhälterei als beliebte Motive der Komödie haben zunächst die augenscheinliche Funktion der Erheiterung des Publikums und doch ist im römischen Drama ein verbindendes Element erkennbar: die antike Religion. Die Mehrheit der wissenschaftlichen Arbeiten zum römischen Drama hat sich bisher auf die Untersuchung von Aufführungsbedingungen und Bühnenspiel, Sprache und Metrik, Rollenbilder und die Problematik der Mythentravestie und des Kulturtransfers - also der Einbindung von griechischen Kulturelementen in die römische Komödie - konzentriert.  Obwohl das römische Drama besonders markante sakrale Bezüge aufweist, erkenntlich zum einen durch die Aufführungsart, da Theaterstücke immer in einem Fest zu Ehren der Götter aufgeführt wurden, und zum anderen durch den Aufführungsort und die damit verbundene physische Nähe zu einem Heiligtum, nehmen sakrale Elemente und deren Funktion in der modernen Forschungsliteratur keine hervorgehobene Position ein. Sie spielen höchstens eine Nebenrolle und wurden bisher nur begrenzt auf ihre Verwendbarkeit als historische Quelle untersucht. 

Ziel dieses Projektes soll es sein, gestützt auf die umfassenden philologischen Studien die im römischen Drama vorkommenden sakralen Elemente, beispielsweise Rituale, Götteranrufungen, Gebete und Prophezeiungen, in ihren historischen Kontext einzubetten und ihre innerliterarische Bedeutung sowie Funktion zu analysieren. Dafür wird der Forschungsgegenstand in zwei Schritten untersucht. Der erste erörtert das Vorkommen von sakralen Elementen und orientiert sich an der Frage, welche sakralen Elemente sich in römischen Dramen herauskristallisieren lassen und wie diese in den vorherrschenden Kontext von Theateraufführungen eingeordnet werden können. Anschließend werden diese Elemente den als nicht sakral klassifizierten Elementen gegenübergestellt, sodass eine innerliterarische Zuordnung erfolgen kann. In einem zweiten Schritt sollen Dramen und die darin eingebundenen sakralen Elemente als Medium der Reflexion von Religion in den Fokus gerückt werden. Dazu sollen nicht nur die Auswirkungen beispielsweise von aufgeführten Ritualen auf das Publikum, sondern auch die soziale Kommunikation auf der Bühne untersucht werden. Dieser Schritt benötigt eine Auseinandersetzung mit dem Forschungsfeld der Rituale und der auf das Feld gerichteten Tätigkeit der Ritualdynamik sowie der rituellen Kommunikation und rituellen Performanz.

Betreuung: Kai Brodersen / Katharina Waldner. Annahme als Doktorandin in Erfurt am 25.9.2020
Kontakt: Luisa.Mollweide.01@uni-erfurt.de

 

LUCAS RISCHKAU

Crudelitas Caesaris. Kaiserliche Grausamkeitsbeschreibungen als Spiegel eines wandelnden Machtverständnisses im Prinzipat

Die Beschreibung von grausamen Taten antiker Herrscher ist ein wichtiger Bestandteil historiographischer, politischer und biographischer Werke griechischer sowie römischer Autoren und hat daher schon immer die Aufmerksamkeit der Geschichtswissenschaft auf sich gezogen. Jedoch neigte die ältere Forschung zumeist dazu diese Beschreibungen entweder unreflektiert zu übernehmen oder ihnen jeden historischen Wert abzusprechen, weil sie als rein literarische Fiktionen angesehen wurden. Dies gilt vor allem für die Darstellung der crudelitas bei römischen Kaisern des 1. – 3. Jahrhunderts.    

Die jüngere Forschung weist jedoch darauf hin, dass ‚Grausamkeit‘ auch als fiktives Element einen literarischer Topos bedient, der stark durch das gesellschaftliche Umfeld des Autors und dem Entstehungshorizont des Werkes beeinflusst wird. Die Darstellung der Grausamkeit von Herrschern dient damit als mentalitäts- und kulturhistorische Quelle, in denen sich zeitgenössische politische Ideen und Vorstellung widerspiegeln. Die Beschreibung von Grausamkeit und Gewalttätigkeit eines Herrschers diente immer dazu, dessen Herrschaft zu kritisieren oder sogar als unrechtmäßig zu charakterisieren. In dem Fall der crudelitas Caesaris wäre dies die zeitgenössische Ansicht darüber, ab welchem Punkt ein einzelner Kaiser seine legitime Herrschaftsgewalt überschritten hat. Das beschriebene Repertoire an Grausamkeiten, die ein Kaiser begehen konnte, war lang und erfuhr mit der Zeit Erweiterungen sowie Veränderungen.

Dabei soll der Frage nachgegangen werden, ob sich in den veränderten exempla von Grausamkeiten, die den Kaisern vorgeworfen werden, ein wahrgenommener Wandel der Herrschaftsbefugnis der römischen Monarchen abzeichnete, der sich in einem erweiterten realpolitischen Machtverständnis  ̶  auch als direkte Herrschaftsgewalt über die Körper der römischen Bürger ausdrückte. In anderen Worten: Davon ausgehend, dass ein autokratisches Herrschaftspotential größere Befugnisse über den menschlichen Körper der Untertanen zulässt, soll die Untersuchung zeigen, ob die Darstellungsweise von Grausamkeit römischer Herrscher im Laufe des Prinzipats eine Veränderung erfahren hat und inwiefern dies einem Wandel der Machtstrukturen entspricht.

Betreuung: Kai Brodersen / Filippo Carla (Potsdam). Annahme als Doktorand in Erfurt am 5.10.2016
Kontakt: lucas.rischkau@uni-erfurt.de

 

OTTO RITTER

Dichter und Dichtung in der römischen Republik, 240–90 v.Chr.

In jüngerer Zeit hat sich die Alte Geschichte auch der Erforschung der Literatur der römischen Republik im 3. und 2. Jh. v.Chr. zugewandt. Große Aufmerksamkeit haben hier v.a. die Historiographie und verwandte Prosagattungen erfahren, kaum jedoch die Werke der Dichtung. Dies kann auf drei überkommene, doch noch immer wirksame Vorurteile zurückgeführt werden: dass sie zu trümmerhaft überliefert seien, als dass eine Beschäftigung lohnend erschiene; dass ihre Schöpfer ohnehin ‚nur‘ Nicht-Römer von minderer sozialer Stellung gewesen seien; dass diese Dichtwerke ohnehin ‚nur‘ Übersetzungen griechischer Vorbilder darstellen. Entsprechend wird der Dichtung auch nur in ihrer Totalität historischer Quellenwert zuerkannt, als Kronzeugin für den Hellenismus der Römer, der erst in der augusteischen Epoche seinen klassischen Abschluss fand. Das Projekt versucht, abseits dieser Vorurteile zu einer angemessenen Würdigung der älteren lateinischen Dichtung zu gelangen und ihre Texte als historische Quellen fruchtbar zu machen. Dies, so die Ausgangsthese, kann nur erreicht werden, indem die Dichtung dieser Epoche nicht nur als künstlerische, sondern auch als soziale Institution – als „das von der Gelegenheit und der Gesellschaft geforderte Wort“ (K. Büchner) – betrachtet und dezidiert in ihren historischen Kontext eingebettet wird.

In diesem Sinne wird der Gegenstand in drei Teilen untersucht: Der erste fragt nach dem Aufkommen literarischer Dichtung im ‚Epochenjahr‘ 240 v.Chr. und versucht, abseits des Hellenismus-Narrativs Bedingungen und Ursachen für die betreffenden Vorgänge innerhalb der römischen Gesellschaft namhaft zu machen. Der zweite Teil widmet sich der Frage, was eigentlich ein Dichter sei und welche soziale Rolle er für sich und sein Tun vindizierte bzw. ihm von der Gesellschaft beigemessen wurde. Der dritte Teil schließlich behandelt die erhaltenen Fragmente und fragt, in welchem Verhältnis die mit Mitteln der Sprache entworfenen Welten der Dichtwerke zu ihrem gesellschaftlichen Umfeld stehen. Was verbindet etwa die poetische persona eines Ennius mit dem Habitus der nobiles seiner Zeit? Welche strukturellen Beziehungen bestehen zwischen den Satiren des Lucilius und der Politik des Tiberius Gracchus? Was sagen solche Beziehungen über den jeweiligen Zustand der römischen Gesellschaft aus und wie hat die Dichtung auf diesen eingewirkt? In einer Zeit, in der der politische und gesellschaftliche Diskurs zunehmend von exklusiven Wahrheitsansprüchen geprägt wird – sprachlich emphatisch vorgetragen in Form von sog. ‚alternativen Fakten‘ und ‚Hasskommentaren‘, deren imaginierte Gewalt gegen Andersdenkende immer häufiger in reale Gewalt umschlägt –, erscheint eine solche Untersuchung höchst aktuell.

Betreuung: Kai Brodersen / Gerrit Kloss (Heidelberg). Annahme als Doktorand in Erfurt 3.11.2016
Kontakt: otto.ritter@uni-erfurt.de

Promovierte und Habilitierte

PROMOVIERTE

 

J. MANUEL SCHULTE

Speculum Regis: Studien zur Fürstenspiegel-Literatur in der griechisch-römischen Antike

Betreuer: Kai Brodersen (Mannheim), Stefan Rebenich (Mannheim). - Abschluss des Promotionsverfahrens in Mannheim.
Publikation: J. Manuel Schulte: Speculum Regis. Studien zur Fürstenspiegel-Literatur in der griechisch-römischen Antike. Antike Kultur und Geschichte 3, Münster: Lit 2001. ISBN 3-8258-5249-0

 

AMINA KROPP

"Wenn Worte töten könnten ..." Sprachverwendung in aggressiv-magischen 'Ich-Ritualen' der römischen Antike

Betreuer: Wolfgang Raible (Freiburg), Kai Brodersen (Mannheim). - Abschluss des Promotionsverfahrens in Freiburg am 4.12.2006 (summa cum laude).
Publikation: Amina Kropp, Magische Sprachverwendung in vulgärlateinischen Fluchtafeln (defixiones) ScriptOralia 135, Tübingen: Narr 2008. 341 S., ISBN 978-3-8233-6436-8 -  Amin Kropp, defixiones - Ein aktuelles Corpus lateinischer Fluchtafeln, Speyer: Kartoffeldruck-Verlag 2008. 412 S. ISBN 978-3-939526-02-5

 

MARTIN ANDREAS LINDNER

Rom und seine Kaiser im Historienfilm

Betreuer: Tanja Scheer (Oldenburg), Kai Brodersen (Mannheim). - Abschluss des Promotionsverfahrens in Oldenburg am 30.1.2007.
Publkation: Martin Lindner, Rom und seine Kaiser im Historienfilm. Frankfurt/M.: Verlag Antike 2007. 332 S. ISBN 978-3-938032-18-3

 

KATHARINA WEGGEN

Studien zu M. Licinius Crassus

Betreuer: Rainer Bernhardt (Rostock), Kai Brodersen (Mannheim). - Abschluss des Promotionsverfahrens in Mannheim am 30.11.2007.
Publikation: Katharina Weggen, Der lange Schatten von Carrhae: Studien zu M. Licinius Crassus. Hamburg: Kovac 2011. ISBN 978-3-8300-5520-4

 

WOLFGANG MOSCHEK

Der römische Limes – Eine Untersuchung zur kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Bedeutung der Bauwerke an den Enden des Römischen Reiches

Betreuer: Kai Brodersen (Erfurt), Veit Rosenberger (Erfurt). – Abschluss des Promotionsverfahrens in Erfurt am 24.1.2009.
Publikation: Der Römische Limes. Eine Kultur- und Mentalitätsgeschichte. Speyer: Kartoffeldruck-Verlag 2011. 272 S: ISBN 9783939526100.

 

KATRIN HERRMANN

Gordian III. - ein Kaiser der plebs Romana?

Betreuer: Kai Brodersen (Erfurt), Veit Rosenberger (Erfurt). - Abschluß des Promotionsverfahrens in Erfurt am 5.1.2011.
Publikation: Gordian III. - Kaiser einer Umbruchszeit. Speyer: Kartoffeldruck-Verlag 2013. 203 S. ISBN  978-3-939526-20-9

 

UWE HERRMANN

Zorn, Rache und Gewalt im archaischen Griechenland

Betreuer: Kai Brodersen (Erfurt), Veit Rosenberger (Erfurt). - Abschlulss des Promotionsverfahrens in Erfurt (MWK) am 17.2.2012.
Publikation: Anthropos Deinos: Zur Rolle der Gewalt in der griechischen Archaik im Spiegel der epischen und lyrischen Dichtung. (Antike Kultur und Geschichte 15) Münster: Lit 2014. ix, 440 S., ISBN 978-3-643-12525-5

 

KIRSTEN DZWIZA

Schrifttragende Artefakte in den Praxisanleitungen zur Interaktion mit höheren Mächten aus den griechischen, demotischen und koptischen Sammelschriften des 1.-7. Jahrhunderts. Untersuchung und Kontextualisierung von Materialität, Funktion, Handhabung und Beschriftungselementen.

Betreuer: Kai Brodersen (Erfurt), Joachim F. Quack (Heidelberg). - Abschluss des Promotionsverfahrens in Erfurt am 18.9.2013.
Publikation: Schriftverwendung in antiker Ritualpraxis anhand der griechischen, demotischen und koptischen Praxisanleitungen des 1. - 7. Jahrhunderts [http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=23500]

 

JOHANNES EBERHARDT

Musikkultur in der spätrömischen Gesellschaft

Betreuer: Kai Brodersen (Erfurt), Veit Rosenberger (Erfurt). - Abschluss des Promotionsverfahrens in Erfurt am 18.3.2014
Publikation: Ungezähmte Musen. Musikkultur in der griechisch-römischen Spätantike (Antike Kultur und Geschichte 19) Münster: Lit 2018. 456 S. ISBN 978-3-643-13915-3

 

HABILITIERTE

 

KAREN PIEPENBRINK

Im Apri 2005 hat sich an der Universität Mannheim Dr. Karen Piepenbrink mit einer Arbeit über "Christliche Identität und Assimilation in der Spätantike" für "Alte Geschichte" habilitiert. Sie ist seit 2011 Professorin an der Universität Gießen.