Universität Erfurt

Was ist westlich am Westen?

Was ist westlich am Westen?: Raum-zeitliches Aneignen und Ordnen der Welt von der Neuzeit an (Europa, Amerika)

Herzlich willkommen auf den Seiten der interdisziplinären Forschungsgruppe
"Was ist westlich am Westen?"

Das Projekt nimmt raum-zeitliche Praktiken der Produktion und Repräsentation von Westlichkeit in den Fokus. Mit der Frage, was am Westen westlich ist, greift es somit eine hoch politische und gesellschaftsrelevante Fragestellung auf. Trotz vielfältiger Versuche, den „Westen“ beziehungsweise das „Westliche“ zu erklären oder als überwunden darzustellen, ist der unreflektierte Umgang mit den damit verbundenen Denkfiguren (immer noch) enorm wirkmächtig. 

Die gemeinsame Expertise im Feld der raum-zeitlichen Praktiken des Welt-Ordnens und Aneignens haben sich die Projektbearbeiter*innen im Rahmen der Erfurter RaumZeit-Forschung (ERZ) angeeignet. Sie erlaubt neue Erkenntnisse zum Komplex der Westlichkeit. Die Einzelprojekte sind dabei so gewählt, dass sie mannigfach ineinandergreifen und somit innovative Beiträge zur öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte liefern.

In der Zeit von 02/2018 bis 01/2021 soll mit Publikationen, Workshops und Tagungen – auch auf internationaler Ebene – der Fragestellung nachgegangen und zu einer breiten Diskussion angeregt werden.

Oktober 2019 "What is Western about the West? Ideological chronologies and cartographies"

Die Forschungsgruppe West veranstaltet von 24.–26. Oktober 2019 eine internationale Fachtagung unter dem Titel

"What is Western about the West? Ideological chronologies and cartographies"

im Augustinerkloster Erfurt.

 

Weitere Informationen folgen in Kürze.

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Bei Interesse an einer Benachrichtigung über neue West-Windows und weitere Neuigkeiten aus dem Projekt melden Sie sich gerne unter west@uni-erfurt.de.

Neue Publikation: Sergey David Sistiaga über das Prinzip vom Grund bei Kant und Meillassoux

Die im Wilhelm Fink Verlag erschienene Dissertation von Sergey Sistiaga mit dem Titel "Das Prinzip vom Grund bei Kant und Meillassoux: Über Anfangs- und Ungründe des nachmetaphysischen Denkens" untersucht die philosophischen Momente der Genese des nachmetaphysischen Zeitalters ausgehend vom Zeitgenossen Meillassoux zurück zu Kant, aber auch Hume, die mit ihren Vorgängern Leibniz und Spinoza kontrastiert werden.

Im Blick auf den „Westen“ ist die Arbeit vor allem deswegen relevant, weil sie die Genese von Kants Vernunftauffassung in einem neuen Blickwinkel untersucht, und so zu zur Erforschung der „westlichen Vernunft“ wichtigen Einsichten gelangt...

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Chart of the World – Perthes Sammlung Gotha

Franz Eppler, letzte Änderung: 18.09.2019

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