Universität Erfurt

Laborgruppe Kulturtechniken

Kristina Kuhn

Kristina Kuhn, Dr. des., aktuell Koordination der "Laborgruppe Kulturtechniken", war von 2014-2016 Christoph Martin Wieland-Post-Doc-Stipendiatin an der Universität Erfurt. Mit ihrem Post-Doc-Projekt „Kulturtechniken der Enzyklopädie im Übergang: 1800-1900“ ist sie seit 2014 der Laborgruppe Kulturtechniken assoziiert. 2014 wurde sie mit der Arbeit „‚Wir gewinnen im Kleinen, und verlieren im Großen.' Literarisierung von Geschichtsphilosophie um 1800“ an der Universität Erfurt promoviert. 2010-2012 hatte sie ein Doktorandenstipendium des Graduiertenforums „Texte. Zeichen. Medien.“ (Universität Erfurt) inne, zuvor gehörte sie dem Doktorandenkolleg „Zeitkulturen“ des Exzellenzclusters 16 „Kulturelle Grundlagen von Integration“ (Universität Konstanz) an. Von 2013-2014 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Aus der Welt gefallen: Berichte über ‚Märtyrer deutscher Wissenschaft’ in Petermanns Geographischen Mitteilungen (1855-1878)“ von Prof. Dr. Wolfgang Struck (Erfurt).

 

Aktuelles Projekt:

„Kulturtechniken der Enzyklopädie im Übergang: 1800-1900“

u. a. zu Johann Georg Sulzers „Allgemeine Theorie der Schönen Künste" (1771-1774), Brockhaus’ "Systematischer Bilder-Atlas zum Conversations-Lexikon. Ikonographische Encyklopädie der Wissenschaften und Künste" (1844-75)

 

Forschungsschwerpunkte:

Enzyklopädistik 1800/1900, Supplementierung; Ästhetik und Poetologie der Aufklärung, Geschichtsphilosophie um 1800, Intermedialität (Text-Bild-Verhältnisse)

 

Publikationen:

Kristina Kuhn/Wolfgang Struck, „Heinrich Barths Einzug in Timbuktu. Ein Ereignis in der Entdeckungsgeschichte Afrikas?“, in: Ereignis erzählen. Sonderheft der Zeitschrift für Deutsche Philologie. Band 135 (2015), hg. v. Anna Häusler u. Martin Schneider. S.121-142.

Kristina Kuhn, „‚an der Anmut Kette’ – Allegorie und Gemälde als Medien in Johann Gottfried Herders historiographischer Epistemologie und Poetologie“, in: J. G. Herder: From Cognition to Cultural Science/Von der Erkenntnis zur Kulturwissenschaft (Konferenzband der International Herder Society 2014), hg. v. Beate Allert, Synchron, Heidelberg, 2016, S. 333-344.

Kristina Kuhn, „‚Hocuspocus’ in Johann Gottfried Herders ‚Metakritik’, in: Herder-Yearbook XII (2014), S. 85-97.

Kristina Kuhn, „Zur Bedenklichkeit des Marginalen: Kant und die Reisebeschreibung“, in: Klopffechtereien – Missverständnisse – Widersprüche? Methodische und methodologische Perspektiven auf die Kant-Forster-Kontroverse, hg. v. Rainer Godel, Gideon Stiening, Wilhelm Fink, München, 2012, S. 245-270. [Laboratorium Aufklärung 10]

Kristina Kuhn, „Das augenfällig Geheime – Zur vermittelten Unmittelbarkeit spätaufklärerischer Historiographie. Wielands ‚Beyträge zur geheimen Geschichte der Menschheit’“, in: Wieland/Übersetzen. Sprachen, Gattungen, Räume, hg. v. Bettine Menke, Wolfgang Struck, Walter de Gruyter, Berlin/New York, 2010, S. 297-317. 

Kristina Kuhn, Artikel „Spiegel“, in: Wörterbuch der philosophischen Metaphern, hg. v. Ralf Konersmann, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2007, S. 375-388.

 

Kontakt:

kristina.kuhn@uni-erfurt.de

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