Universität Erfurt

Laborgruppe Kulturtechniken

Workshop „Papiersound“

 

Workshop und Konzert, 21. Juli 2017, Deutsche Nationalbibliothek Leipzig

 

Papier und Sound stehen in einem komplizierten Verhältnis. Papier wird die Eigenschaft zugesprochen leise zu sein – und doch stört so häufig sein Rascheln z.B. in Konzerten oder bei Übertragungen. Es wird sowohl zur Schalldämpfung als auch zur Schallerzeugung eingesetzt, ist Aufzeichnungs-, Speicher- und Abspielmedium für Sound und Musik. Der eintägige Workshop geht diesen Eigen- und Spielarten des Papiers nach, indem Materialien des Deutschen Buch- und Schriftmuseums und des Deutschen Musikarchivs gesichtet werden und von Impulsvorträgen wissenschaftlich gerahmt werden.

Die Musikwissenschaftlerin und Komponistin Miriam Akkermann (Universität Bayreuth) wird das Papier und seine akustischen Eigenschaften performativ erkunden. Sie beschließt den Workshop mit einem Konzert aus unterschiedlichen Formen von „Papiermusik“.

Kerntag des Workshops ist Freitag, der 21.7., 10:00 -ca. 21.00 Uhr. Am Donnerstag, den 20.07., ab ca. 14/15:00, bieten wir ein optionales Rahmenprogramm zu Leipziger papiernen Notationstechniken von Musik an, und am Samstag, den 22.07., laden wir herzlich zu einem optionalen Besuch im Musikinstrumentemuseum ein, bei dem es um Techniken der Re-Pro-Duktion von Sound gehen könnte. 

Am Freitag wird es Lektüresitzungen und Führungen durch diverse Sammlungen der DNB geben: durch die papierhistorischen und kulturhistorischen Sammlungen, das Museum für Buch- und Schriftgeschichte und das Musikarchiv. Materialien, um die es u. a. gehen wird, sind Klavierrollen, Tonpostkarten und Partituren, aber auch Bücher, Archiv-Möbel und Geräte, die im Zusammenhang mit der Produktion und Reproduktion von Sound und Musik stehen. 

Derzeit sind Impulsvorträge von Tanvi Solanki (Cornell), Jan-Philip Müller (Basel), Frieder Schmidt (Leipzig) und Jörg Paulus (Weimar) geplant. 

Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums und des Deutschen Musikarchivs der Deutschen Nationalbibliothek mit der Universität Erfurt und der Bauhaus-Universität Weimar.  

 

Bitte beachten:

Aufgrund der Führungen und der Aufenthalte im Archiv ist die Anzahl der Teilnehmer begrenzt: deshalb bei Interesse möglichst schnell und verbindlich bei Karin Kröger karin.kroeger@uni-erfurt.de melden! Sie wird alle Interessierten dann über Neuigkeiten und das Rahmenprogram informieren.

 

Programm "Sound des Papiers"

 

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