Universität Erfurt

Lehrstuhl Judaistik

Tagungen / Konferenzen / Workshops

Hier finden Sie die Veranstaltungen des Lehrstuhls Judaistik. Für weitere Informationen beachten Sie bitte ebenfalls die folgenden Hyperlinks.

 


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JUDEN IM HEILIGEN RÖMISCHEN REICH UND SEINEN NACHFOLGERSTAATEN - JEWS IN THE HOLY ROMAN EMPIRE AND ITS SUCCESSOR STATES

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann (Univ. Erfurt, Chair for Jewish Studies), Dres. Stephan Wendehorst (Fellow an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien), Louise Hecht (Universität Olomouc und Jerusalem) sowie Dieter Hecht (Universität Wien)

Kurzbeschreibung des Projektes: First of a series of summerschools that is organized as an cooperation between different research institutes and includes many established, international scholars according to the specific fields and topics of each summerschool.

Kooperationspartner: Veranstalter und Beteiligte sind neben dem Lehrstuhl für Judaistik der Universität Erfurt die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg und Jüdisches Museum - Franken Fürth, Schnaittach & Schwabach in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsarchiv Nürnberg, dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, dem Fürstlich Castell'schen Archiv, dem Landeskirchlichen Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der Leopold-Franzens Universität Innsbruck, dem Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte Frankfurt, der Stadtbibliothek Nürnberg, der Universität Freiburg, CH, der Universität Leipzig, der Universität Olmütz, der Stadt Bad Kissingen, der Stadt Fürth, der Stadt Marktbreit und dem Synagogenverband Memmelsdorf gefördert durch den Bezirk Mittelfranken.

Projektbeginn: 19. Juli 2009
Projektende: 31. Juli 2009
Projekttyp: Drittmittelprojekt
Förderinstitutionen: verschiedene Stiftungen und Institutionen; DAAD

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Internationale Tagung: Die jüdische Geschichte der Frühen Neuzeit als sakrale Geschichte. Konfrontation, Austausch und Transfer - Early Modern Jewish History as Sacred History. Confrontation, Exchange and Transfer (im Rahmen des Projekt-Clusters JHRR)

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann (Univ. Erfurt, Chair for Jewish Studies), Dr. Stephan Wendehorst, D.Phil. (Oxon.) (Wien), Prof. Dr. Stefan Ehrenpreis (Univ. München, Historisches Seminar)

Kurzbeschreibung des Projektes: An international conference organized by Prof. Dr. Andreas Gotzmann (Univ. Erfurt, Chair for Jewish Studies), Dr. Stephan Wendehorst, D.Phil. (Oxon.) (Wien), Prof. Dr. Stefan Ehrenpreis (Univ. München, Historisches Seminar) – München: Historisches Seminar der Universität, März 2009 – im Rahmen des Historicums München in der Kaulbach Villa

Kooperationspartner: Prof. Dr. Andreas Gotzmann (Univ. Erfurt, Chair for Jewish Studies), Prof. Dr. Stefan Ehrenpreis (Univ. München, Historisches Seminar)

Projektbeginn: März 2009
Projektende: März 2009
Projekttyp: Drittmittelprojekt
Förderinstitutionen: Thyssen Stiftung

Klausurtagung des Projekt-Clusters JHRR

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Dr. Stephan Wendehorst

Kurzbeschreibung des Projektes: Antragsvorbereitung Forschergruppe

Kooperationspartner: Univ. Erfurt – Chair for Jewish Studies, Max-Plack-Institut für europäische Rechtsgeschichte

Projektbeginn: 11/2008
Projektende: 11/2008
Projekttyp: Drittmittelprojekt
Förderinstitutionen: MPI Ffm, Lehrstuhl für Judaistik Univ. Erfurt

3. Arbeitsgespräch des Projekt-Clusters JHRR

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Dr. Stephan Wendehorst

Kurzbeschreibung des Projektes: 3. Arbeitsgespräch des Projekt-Clusters JHRR zur Vorbereitung der Tagungen „Die jüdische Geschichte des Heiligen Römischen Reichs, Polen-Litauens und der Habsburgermonarchie im Vergleich“/“The Jewish History of the Holy Roman Empire, the Polish-Lithuanian Commonwealth and the Habsburg Monarchy in Comparison“ und „Die jüdische Geschichte der Frühen Neuzeit als sakrale Geschichte. Konfrontation, Austausch und Transfer/Early Modern Jewish History as Sacred History. Confrontation, Exchange and Transfer”


Kooperationspartner: Lehrstuhl für Judaistik/Religionswissenschaften der Universität Erfurt, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs (KRÖG), Österreichisches Staatsarchiv, Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Wien

Projektbeginn: 12/2007
Projektende: 12/2007
Projekttyp: Drittmittelprojekt
Förderinstitutionen: Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs (KRÖG), Österreichisches Staatsarchiv, Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Wien; Österreichische Akademie der Wissenschaften

Internationale Tagung: Die Anatomie frühneuzeitlicher Imperien. Herrschaftsmanagement jenseits von Staat und Nation: Institutionen, Personal und Techniken

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Dr. Stephan Wendehorst

Kurzbeschreibung des Projektes: zusätzlich Workshop II des Projekt-Clusters JHRR

Kooperationspartner: Univ. Erfurt – Chair for Jewish Studies, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Kommission für die Geschichte der Habsburgermonarchie, Österreichisches Staatsarchiv, Abteilung Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Wissenschaftliches Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien, Jüdisches Museum der Stadt Wien

Projektbeginn: 12/2007
Projektende: 12/2007
Projekttyp: Drittmittelprojekt

Der imperiale Faktor in der jüdischen Lokalgeschichte/Emperor and Empire in Jewish Local History

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Dr. Stephan Wendehorst

Kurzbeschreibung des Projektes: 2. Arbeitsgespräch des Projekt-Clusters JHRR

Kooperationspartner: Univ. Erfurt – Chair for Jewish Studies
Projektbeginn: 10/2007
Projektende: 10/2007
Projekttyp: Drittmittelprojekt
Förderinstitutionen: Bezirk Unterfranken, Hess./Thür. Landesbank, Bezirk Mittelfranken

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Kaiser und Reich in der Geschichte der Frankfurter Juden - Emperor and Empire in the History of Frankfurt Jewry

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Dr. Stephan Wendehorst

Kurzbeschreibung des Projektes: 1. Arbeitsgespräch des Projekt-Clusters JHRR

Kooperationspartner: Jüdisches Museum Frankfurt, Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main, Lehrstuhl für Judaistik/Religionswissenschaften der Universität Erfurt, Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig

Projektbeginn: 04/2007

Projektende: 04/2007
Projekttyp: Drittmittelprojek

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Internationale Tagung - Eine neue jüdische Gemeinschaft? Die russisch-jüdische Einwanderung und der Wandel der jüdischen Gemeinden in Deutschland.

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Prof. Dr. Doron Kiesel

Kurzbeschreibung des Projektes:
Die Migration russischsprachiger Juden nach Deutschland seit Beginn der 1990er Jahre hat zu großen Veränderungen in der hiesigen jüdischen Gemeinschaft geführt, die sich auch und gerade in den jüdischen Gemeinden niederschlagen. Im zweiten Jahrzehnt der Einwanderung ist die anfängliche Euphorie einer wechselseitigen Ernüchterung gewichen. Während mancherorts Distanz und Resignation zwischen „Alteingesessenen“ und „neu Zugewanderten“ überwiegen, lassen sich an anderen Stellen neue Formen des Miteinander beobachten. Wie lässt sich nun der Wandel in den jüdischen Gemeinden angemessen beschreiben? Welche Probleme und Konflikte, aber auch Chancen und Perspektiven verbinden sich mit der russisch-jüdischen Einwanderung? Welche Bedeutung und welchem Stellenwert kommt in diesem Zusammenhang dem Begriff der Integration zu? Und: Welche Folgen haben diese Veränderungen für das Selbstverständnis der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland?
Diesen und weiteren Fragen soll im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung nachgegangen werden. Dabei gilt es, aus soziologischer, historischer und ethnologischer Perspektive die verschiedenen Erwartungshaltungen, kollektiven Narrative und Identitätsmuster auszuloten, die den spannungsreichen Aushandlungsprozessen innerhalb der jüdischen Minderheit gegenwärtig zugrunde liegen. Die Tagung bildet den Abschluss eines Forschungsprojekts, das anhand von exemplarischen Fallstudien den Prozess der Integration russischsprachiger Juden in verschiedenen jüdischen Gemeinden in Deutschland untersucht hat. Das Projekt wird gefördert durch den Zentralrat der Juden in Deutschland.

Kooperationspartner: Prof. Dr. Andreas Gotzmann (Univ. Erfurt, Chair for Jewish Studies), Prof. Dr. Doron Kiesel (Univ. of Applied Sciences, Erfurt), Prof. Dr. Raphael Gross (Fritz Bauer Institut, Frankfurt a.M.)

Projektbeginn: 12/2007
Projektende: 12/2007
Projekttyp: Drittmittelprojekt
Förderinstitutionen: Zentralrat der Juden in Deutschland

Internationale Tagung - Die jüdische Geschichte der Frühen Neuzeit als sakrale Geschichte. Konfrontation, Austausch und Transfer - Early Modern Jewish History as Sacred History. Confrontation, Exchange and Transfer

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Dr. Stephan Wendehorst, Prof. Dr. Stefan Ehrenpreis

An international conference organized by Prof. Dr. Andreas Gotzmann (Univ. Erfurt, Chair for Jewish Studies), Dr. Stephan Wendehorst, D.Phil. (Oxon.) (Wien), Prof. Dr. Stefan Ehrenpreis (Univ. München, Historisches Seminar)

Projektbeginn: 03/2009
Projektende: 03/2009
Projekttyp: Drittmittelprojekt
Förderinstitutionen: Thyssen Stiftung

Internationaler Kongreß: "350 Years of American Jewry, 1654-2004: Transcending the European Experience?", 23.05.-26.05.2005 in München

Projektleitung: PD Dr. Christian Wiese, PD Dr. Cornelia Wilhelm


Kurzbeschreibung des Projektes:
Seit 350 Jahren entwickelte sich aus einer überwiegend europäischen Einwanderung in die USA eine amerikanische Judenheit, die heute mit circa sechs Millionen Juden die größte nationale jüdische Gemeinschaft der Welt bildet und nach dem Völkermord an den europäischen Juden eine starke Aufwertung in ihrer Führungsrolle innerhalb der jüdischen Diaspora erfuhr. In dieser neuen Funktion konnten die amerikanischen Juden auf Traditionen und einem Selbstverständnis aufbauen, die sich aus ihrer Jahrhunderte langen Präsenz in den amerikanischen Kolonien und später in den Vereinigten Staaten entwickelt hatten, sie heute noch als „amerikanische Juden“ auszeichnen und eng mit der amerikanischen Zivilgesellschaft und Zivilreligion verbinden. Dieses Selbstverständnis entstand erst aus dem Bewusstsein, dass die „Neue Welt“ in ihren Kolonien und später in den Vereinigten Staaten als erster moderner Nation Juden – im Gegensatz zu Europa – besondere rechtliche, soziale, religiöse und kulturelle Entfaltungsmöglichkeiten bot.
Die geplante Tagung möchte anlässlich des 350. Geburtstags der amerikanischen Judenheit im Jahre 2004 die Gelegenheit nutzen, die besondere Entwicklung der amerikanischen Juden und des amerikanischen Judentums zu analysieren und unter verschiedenen Aspekten zu reflektieren, inwiefern sich die Auswanderung und die an sie geknüpften Hoffnungen auf ein neues Leben in der „Neuen Welt“ – jenseits der traditionellen religiösen, staatlichen und wirtschaftlichen Strukturen Europas – in der Entwicklung eines neuen Selbstbewusstseins und neuer Strukturen auswirkten, wie weit sie sich verwirklichen ließen und wo sie an ihre Grenzen stießen. Die vergleichend und interdisziplinär angelegte Veranstaltung soll damit einem größeren Publikum eine Auseinandersetzung mit einem Teil jüdischer Geschichte ermöglichen, der bisher in Deutschland in dieser historischen Tiefe weder von der Geschichtswissenschaft, der Judaistik noch von den Amerikastudien aufgegriffen wurde. Die Wahrnehmung des amerikanischen Judentums ist in Deutschland vielfach nach wie vor von Stereotypen belastet, und ein konstruktiver, eingehender Dialog mit der reichen, differenzierten Forschung im Bereich der „American Jewish History“, die sich seit einigen Jahrzehnten mit den vielfältigen Aspekten jüdischer Geschichte und Kultur in den Vereinigten Staaten beschäftigt, steht nach wie vor aus. Umso mehr bietet der Anlass des 350jährigen Jubiläums des amerikanischen Judentums die besondere Gelegenheit, öffentlichkeitswirksam deutsche ForscherInnen aus unterschiedlichen Disziplinen mit amerikanischen WissenschaftlerInnen ins Gespräch zu bringen und über die amerikanische Judenheit im Spannungsfeld zwischen alter und neuer Welt in Vergangenheit und Gegenwart zu diskutieren. Bewusst suchen die Organisatoren, Dr. Cornelia Wilhelm (Historikerin, Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur, Historisches Seminar der LMU München) und Dr. Christian Wiese (Judaist, Abteilung für Judaistik, Universität Erfurt), die beide zum Judentum in Amerika arbeiten und gute Kontakte zu europäischen und amerikanischen KollegInnen pflegen, einen interdisziplinären Rahmen, um in einem komparativen Ansatz die Besonderheiten der amerikanischen Judenheit und des amerikanischen Judentums gegenüber der europäisch-jüdischen Erfahrung herauszuarbeiten und einem möglichst großen Publikum vorzustellen. Aktuelle politisch-historische Relevanz gewinnt der Kongress durch die Tatsache, dass die amerikanische Judenheit nicht nur durch Flucht und Migration eng mit Europa und dem Schicksal der europäischen Juden verbunden ist, sondern nach der Shoah neben Israel eine der wichtigsten Stützen und Orientierungshilfen beim Wiederaufbau einer jüdischen Gemeinschaft in Europa geworden ist. Der Dialog mit dem amerikanischen Judentum ist zudem seit 1945 besonders in Deutschland traditionell ein wichtiges Element transatlantischer Beziehungen überhaupt, das es in einem Kongress mit deutschen und amerikanisch-jüdischen GesprächspartnerInnen besonders zu würdigen gilt.
Dass es sich, wie bereits angedeutet, bei der Thematik um wissenschaftliches Neuland handelt, das auch im europäischen Rahmen kaum behandelt wird, hängt u.a. damit zusammen, dass die Geschichte der amerikanischen Juden im Rahmen der neueren deutsch-amerikanischen Emigrationsforschung bisher weitgehend übersehen wurde. Zudem handelt es sich bei dem Forschungsgebiet der American Jewish History in den USA um eine noch junge Disziplin im weitläufigen Gebiet der Jewish Studies, die zwischen den kulturwissenschaftlichen American Studies und der Judaistik noch um ihre Anerkennung kämpft und vielleicht gerade auf Grund ihrer Jugend und ihres explizit interdisziplinären Charakters in Europa bisher kaum Resonanz gefunden hat. Erst kürzlich gelang es einigen jüngeren WissenschaftlerInnen mit einschlägigen Hochschularbeiten zur Rolle der deutschen Juden in der Phase der Konstituierung der amerikanisch-jüdischen Gemeinschaft herauszuarbeiten, dass eine deutsch-jüdische Geschichte als Beziehungsgeschichte – vor allem im 19. Jahrhundert – ohne eine transnationale Perspektive nicht auskommen kann, durch deren Einbeziehung jedoch wirksam zur Kontextualisierung sowohl der europäischen als auch der amerikanischen Erfahrung des Judentums beizutragen vermag.
Der geplante Kongress zielt daher auf eine besondere Betonung des vergleichenden Aspekts der Thematik des amerikanischen Judentums, um sowohl der deutschen (und europäischen) als auch der amerikanischen Forschung neue Impulse für eine transnationale Perspektive auf die Entwicklung jüdischer Identitäten im europäischen und amerikanischen Kulturraum vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu verleihen. Der Tagungstitel „Transgressing the European Experience?“ weist auf den zweifachen Tatbestand einerseits einer (bleibenden) Bedeutung der europäischen Erfahrung für die Herausbildung eines amerikanisch-jüdischen Selbstverständnisses und andererseits einer Distanzierung von in Europa geprägten Identitätskonzepten hin und erhebt somit die vergleichende Perspektive zum methodischen Leitmotiv der einzelnen Beiträge wie der gesamten Tagung.
Darüber hinaus läßt sich die Tagung von zentralen Fragekomplexen wie der Problematik der Religionsfreiheit, der Verquickung von Kirche und Staat, des Verhältnisses von Nationalität, Ethnizität und Identität leiten und unternimmt es in chronologisch gegliederten Panels, aufzuzeigen, wo die amerikanische Erfahrung größeren Raum zur Schaffung einer „neuen jüdischen Identität“ in einem neuen Freiraum bot und wo sie sehr bald an andere, für Amerika charakteristische Grenzen stieß. Am Anfang steht daher die Reflexion darüber, was Amerika – anders als Europa – in seiner politischen, ethnischen und religiösen Verfasstheit Juden als neue Möglichkeiten sozialer, religiöser und kultureller Möglichkeiten zu bieten vermochte.
In dem darauffolgenden Panel, das die Zeit bis zur Nationalstaatsgründung behandelt, die einen zentralen Punkt der Abgrenzung von der staatlichen und religiösen Realität Europas markiert, geht es darum, in welchem Maße koloniale Interessen noch lange vor einer Emanzipation dazu beitrugen, dass sich jüdisches Leben in Amerika anders entfalten konnte als zur gleichen Zeit im Europa der Konfessionalisierung. Dies verstärkte sich umso mehr, als die Frage der religiösen – und damit geistigen und politischen - Abhängigkeit von Europa junge „amerikanische“ Kirchen einen Weg in die Opposition zur Kolonialherrschaft bahnte und mit der Nationalstaatsgründung und der Verankerung von Religionsfreiheit für Juden der jüdischen Gemeinschaft erstmals in der Geschichte rechtliche Emanzipation garantierte.
Die noch kleine und unorganisierte jüdische Gemeinde Amerikas wuchs jedoch erst mit der deutsch-jüdischen Masseneinwanderung im 19. Jahrhundert zu einer demographischen Stärke und zu einem kulturellen Bewusstsein heran, die sie dazu inspirierten, die Chance zur „Konstruktion“ einer neuen, spezifisch amerikanisch-jüdischen Identität zu nutzen. Ihre Beseeltheit von der Idee, sich religiös und als Gemeinschaft nunmehr – als „modernes Judentum“ – von der „europäischen Tradition“ abgrenzen zu können und als selbstbewusstes Judentum aufzutreten, das religiös und ethnisch Teil der amerikanischen Gesellschaft war, steht im Zentrum der folgenden Sektion. Hier sollen die unterschiedlichen Elemente untersucht und reflektiert werden, die dazu beitrugen, „Modernität“ zu verwirklichen: Dazu zählen Veränderungen im Bereich der Rolle jüdischer Frauen, der Gestaltung jüdischer Gemeinden, des Umgangs mit politischen Herausforderungen wie der Sklaverei sowie neue Definitionen des christlich-jüdischen Verhältnisses. Leitend ist auch hier die Frage, wie solche Veränderungen oder das Beharren auf alten Strukturen in Europa und Amerika jeweils wechselseitig wahrgenommen wurden.
Die enorme Herausforderung, die diese neue „Modernität“ der „deutschen“ Juden in Amerika erfuhr, als mit einer weiteren, viel größeren Einwanderungswelle aus Ost- und Süd-Osteuropa das bis dahin entwickelte Werteverständnis und Ideal des „amerikanischen Juden“ in Frage gestellt wurden, ist Thema einer weiteren Sektion, die sich den Beziehungen innerhalb der Gruppe und dem Verhältnis zur allgemeinen amerikanischen Gesellschaft widmet. Durch die Thematisierung etwa der Entwicklung sozialistischer Überzeugungen im neuen amerikanischen Kontext, der Herausbildung einer spezifisch amerikanisch-jüdischen Gestalt des Zionismus sowie der Herausforderung durch einen Antisemitismus, dem die Einwanderer durch das Verlassen Europas entkommen zu sein glaubten, gilt es die Grenzen und Möglichkeiten der Entstehung einer jüdischen „ethnischen und politischen Kultur“ in den USA im Unterschied zu den europäischen Verhältnissen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu diskutieren.
Während die zurückhaltende amerikanische Immigrationspolitik während des Zweiten Weltkrieges und der Shoah in der Literatur bereits gründlich aufgearbeitet worden ist, fehlt es bis jetzt an Arbeiten, die mit Blick auf die Shoah und die darauf folgende Zeit des Kalten Krieges der Frage nachgehen, wie sich das politisch und gesellschaftlich aktive amerikanische Judentum mit seinem starken zivilen Selbstverständnis auf politischer und organisatorischer Ebene verhielt, etwa im World Jewish Congress, oder wie der Holocaust Amerika plötzlich zu einem Zentrum jüdischen Denkens und Lernens machte. Neben diesen Aspekten beschreibt eine weitere Sektion, wie gerade unter der überlebenden religiösen Elite der deutschen Emigranten die Bürgerrechtsbewegung Erinnerungen weckte, die sie zum Teil dazu zwangen, wichtige Elemente ihrer europäischen Erfahrung in ihrer neuen Lebenswelt geltend zu machen oder als „amerikanische Juden“ ihre Position als politischer Partner des neugegründeten Staates Israels neu zu definieren.
Auch in der jüngsten Vergangenheit hat eine neue Ethnisierung der amerikanischen Gesellschaft eine Wiederbelebung jüdischer Identität und Kultur sowie ein Aufgreifen jüdischer Interessen in der amerikanischen Gesellschaft ermöglicht, wie dies so in Europa nicht möglich war. Zu thematisieren wären die spirituelle Aktivität der unterschiedlichen religiösen Strömungen, insbesondere auch orthodox-chassidischer Gruppen sowie das Phänomen einer „Amerikanisierung des Holocaust“, welche die Erfahrung der Shoah zu einem wichtigen Aspekt jüdischer Identität macht. Auch gilt es zu fragen, wie sich die Intensivierung jüdischen ethnischen Bewusstseins auf die jüngste Einwanderung aus Russland ausgewirkt hat und welche Freiräume russisch-juedische Emigranten in den USA fanden, die sie zunächst in Europa suchten? Wie unterscheiden sich auch hier West- und Osteuropa?
Abschließend sollen in einer interdisziplinär angelegten roundtable discussion die Ergebnisse des Kongresses kritisch erörtert werden. Die zu dieser Schlussrunde eingeladenen Referenten werden gebeten, dabei aktuelle Debatten über Multikulturalismus und religiöse Minderheiten im heutigen Europa wie in den USA mit in den Blick zu nehmen und eine Bestandsaufnahme der deutsch-europäisch-amerikanisch-jüdischen Beziehungen in der Gegenwart zu versuchen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

Kooperationspartner: Dr. Cornelia Wilhelm, Universität München; Akademie für politische Bildung, Tutzing
Projektbeginn: 02/2004
Projektende: 05/2005
Projekttyp: Drittmittelprojekt
Förderinstitutionen: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Akademie für Politische Bildung, Tutzing

Jews in a Multi-Ethnic Network

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Prof. Dr. Michael Brenner, Dr. Yfaat Weiss

An international conference organized by the German-Israeli Foundation for Scientific Research and Development, Bucerius Institute for Research of Contemporary German History and Society, University of Haifa, Chair

Kurzbeschreibung des Projektes:
One of the methodological developments that have occurred in the second half of the twentieth century in the historiography of inter-ethnic relations in modern Eastern and Central Europe involves historians’ tendency to increasingly need the theoretical tools offered by those social sciences that deal with the study of ethnic groups and identity. In this context, the reference is first and foremost to two ancillary areas, viz. ethnic studies and cultural studies. On the one hand, under the influence of ethnic studies, many historians have gained an understanding of ethnic awareness not as a product of external forces – socio-economic, political or linguistic – but rather as an independent factor or element in its own right. Against this background, the “ethnic group” is perceived as a basic category of social affiliation with roots which are deeply implanted in human history. In the spirit of the primordialist school of ethnic studies, many historians presuppose the objective existence of ethnic groups as hermetic entities characterized by relative internal homogeneity in all matters relating to their supposed members’ awareness. On the other hand, the constructivist approaches of cultural and identity studies have increased historians’ awareness as to the possibility of the existence of complex identities, along the lines of hybrid or “hyphenated” identities which run counter to the logic of ethnic uniformity or unity.

Kooperationspartner: Bucerius Institute for Research of Contemporary German History and Society, University of Haifa, Chair for Jewish Studies, University of Erfurt, Chair for Jewish History and Culture, University of Munich
Projektbeginn: 12/2004

Projektende: 12/2004
Projekttyp: Drittmittelprojekt
Förderinstitutionen: German Israeli Foundation

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Tagung: Germans-Jews- Czechs: The Case of the Czech Lands’

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Prof. Dr. Michael Brenner, Dr. Yfaat Weiss

Date: December 11-12th, 2003
Place: Institute for History, University Munich, Germany

Kurzbeschreibung des Projektes:
One of the methodological developments that have occurred in the second half of the twentieth century in the historiography of inter-ethnic relations in modern Eastern and Central Europe involves historians’ tendency to increasingly need the theoretical tools offered by those social sciences that deal with the study of ethnic groups and identity. In this context, the reference is first and foremost to two ancillary areas, viz. ethnic studies and cultural studies. On the one hand, under the influence of ethnic studies, many historians have gained an understanding of ethnic awareness not as a product of external forces – socio-economic, political or linguistic – but rather as an independent factor or element in its own right. Against this background, the “ethnic group” is perceived as a basic category of social affiliation with roots which are deeply implanted in human history. In the spirit of the primordialist school of ethnic studies, many historians presuppose the objective existence of ethnic groups as hermetic entities characterized by relative internal homogeneity in all matters relating to their supposed members’ awareness. On the other hand, the constructivist approaches of cultural and identity studies have increased historians’ awareness as to the possibility of the existence of complex identities, along the lines of hybrid or “hyphenated” identities which run counter to the logic of ethnic uniformity or unity.

Kooperationspartner: Bucerius Institute for Research of Contemporary German History and Society, University of Haifa, Chair for Jewish Studies, University of Erfurt, Chair for Jewish History and Culture, University of Munich
Projektbeginn: 12/2003
Projektende: 12/2003
Titel des Oberprogramms:
Förderinstitutionen: German-Israeli Foundation for Scientific Research and Development

Von den Rechtsnormen zur Rechtspraxis. Ein neuer Zugang zur Rechtsgeschichte der Juden im Heiligen Römischen Reich?

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Dr. Stefan Ehrenpreis und Dr. Stephan Wendehorst

Kurzbeschreibung des Projektes: Im Zusammenhang damit steht die internationale Forschungskonferenz "Zwischen Rechtsnorm und Rechtspraxis - Juden im Recht im Heiligen Römischen Reich" vom 15.-18. März in Leipzig (in Kooperation des Max-Plank-Instituts in Frankfurt am Main, dem Simon Dubnow-Institut an der Universität Leipzig, dem Lehrstuhl für Judaistik der Universität Erfurt)

Förderinstitutionen: Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte (Frankfurt/Main), dem Lehrstuhl für Judaistik an der Universität Erfurt und dem Simon-Dubnow-Institut

Internationaler Kongress "Jüdische Politik - politisches Judentum"

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Prof. Dr. Christian Wiese

Kurzbeschreibung des Projektes: Internationaler Kongress "Jüdische Politik - politisches Judentum"

Kooperationspartner: Lehrstuhl für Judaistik der Universität Erfurt, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg, Centre for German-Jewish Studies, Sussex University
Projektbeginn: 2009
Projektende: 2009
Projekttyp: Drittmittelprojekt

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Internationaler Kongress "Wissenschaft als Judentum - Judentum als Wissenschaft": Dimensionen jüdischer Historiographie im Spannungsfeld von Wissenschaft und Identität, Berlin 15.09.-18.09.2003

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Dr. Christian Wiese

Kurzbeschreibung des Projektes: Ungeachtet früherer Elemente wissenschaftlichen Denkens in der jüdischen Gelehrsamkeit markiert die Entstehung der Wissenschaft des Judentums zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen Neuansatz in der Erforschung und Interpretation jüdischer Tradition und Geschichte. Die geplante Konferenz befasst sich erstmals aus konzeptionell-systematischer Sicht mit zentralen Fragestellungen der etwa 200jährigen Entwicklung hin zu einem neuen, konkurrierenden, harmonisierten oder auch allgemeingültigen wissen¬schaftlichen Deutungsmodell des Judentums. Sie fragt nach den entscheidenden Leitlinien, Divergenzen und Bruchstellen der Geschichte wissenschaftlichen Denkens im Judentum. Obwohl der besondere Schwerpunkt auf dem Wandel des Geschichtsbewusstseins liegen wird, sollen die Vernetzungen und spezifischen Wechselwirkungen jüdischer Historiographie mit anderen Disziplinen, insbesondere der Theologie, der Philosophie, der Literaturwissenschaft und der Soziologie, mit einbezogen werden. Dabei geht es nicht allein um die historische Erhellung der Entwicklung wissenschaftlichen Denkens: Die Konferenz soll namhafte Forscherinnen und Forscher aus Europa, Israel und den USA versammeln, um auf diesem Hintergrund Anstöße zu künftigen Entwicklungen der Erforschung jüdischer Kulturen zu geben und neue inhaltliche wie methodische Forschungsansätze miteinander ins Gespräch zu bringen. Geographischer Angelpunkt der Tagung ist Deutschland – als jener Raum, der im 19. Jahrhundert in besonderem Maße zum Ausgangspunkt der Verwissenschaftlichung jüdischer Kultur wurde und von dem für die Erforschung der deutsch-jüdischen Geschichte in jüngster Zeit verstärkt innovative Impulse ausgehen. Komparative Aspekte, etwa der innereuropäische Vergleich sowie die Entwicklungen in den USA bzw. in Israel und deren wechselseitige Einflüsse, werden jedoch sowohl im Gesamtkonzept der Tagung wie in den einzelnen Beiträgen programmatisch mit einbezogen.
Die in der Erforschung jüdischer Kulturen erst vergleichsweise spät vollzogene kritische Infragestellung eigener Paradigmen und Entwicklungen mit Hilfe der Wissenschafts¬geschichte erhielt entscheidende Anstöße weniger durch den linguistic turn und – in dessen Gefolge – durch ein sich wandelndes Verständnis von Wissenschaftlichkeit und Geschicht¬lichkeit, als durch die zunehmende Krise politischer Ideologie des Staates Israel. Erst die Erkenntnis der ideologischen Funktionen einer jüdischen Nationalgeschichte führt allmählich dazu, bislang gültige historische Sichtweisen in Frage zu stellen. Dennoch wurde der vorherrschende Wissenschaftsbegriff bisher im Rahmen des Faches Jüdische Geschichte in seinem hermetischen Selbstverständnis kaum hinterfragt, so dass seine Brüche, aber auch seine Möglichkeiten und Begrenzungen weitgehend unreflektiert blieben. Da die vereinzelten wissenschaftsgeschichtlichen Ansätze primär der Konstruktion stringenter Evolutionsmodelle dienten, widmeten sich die wenigen bisherigen Tagungen zu dieser Thematik bezeichnender¬weise vorrangig der Entwicklung der zentralen Institutionen und Personen als Träger der Wissenschaft des Judentums.
Die geplante Tagung strebt demgegenüber erstmals eine breite, systematisch konzipierte Zugangsweise zu zentralen Themenkomplexen der Verwissenschaftlichung kultureller Sichtweisen an. Sie zielt darauf, im Rahmen eines hochkarätigen internationalen Diskussionsforums wegweisende Fragen und Neuansätze zu diskutieren, die nicht nur für die Judaistik von Bedeutung sind, sondern allgemein für die Problematik der Aneignung einer eigenen wie der Annäherung an eine fremde beziehungsweise historische Kultur Aufschluss versprechen. Unter diesem Aspekt dient die Tagung zugleich der internationalen Vernetzung und Positionierung des seit den 1980er Jahren in Deutschland gewachsenen Forschungschwerpunkts zur jüdischen Geschichte. Sie wurde daher von dem kulturwissen¬schaftlich ausgerichteten Lehrstuhl für Jüdische Religions- und Kulturgeschichte der Universität Erfurt bewusst in Kooperation mit dem Jüdischen Museum in Berlin sowie mit der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts (der wissenschaftlichen Vertretung des internationalen Leo Baeck Instituts in der Bundesrepublik) als den beiden Zweigen der zentralen Forschungsgemeinschaft insbesondere zur Deutsch-Jüdischen Geschichte geplant, um auf diese Weise die internationale Kooperation zu stärken und zugleich mit den zentralen Mediatoren jüdischer Kultur und ihrer Erforschung in Deutschland zu vernetzen.

Kooperationspartner: Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin und der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts (WAG)
Projektbeginn: 04/2002
Projektende: 09/2003

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Tagung: Towards Normality?“ Patterns of Assimilation and Acculturation within German-Speaking Jewry

Projektleitung: International Conference of the Leo Baeck Institute; organisatory committee in cooperation with Prof. Dr. Andreas Gotzmann

Kurzbeschreibung des Projektes:
9-12 September 2001 Ort: Clare College, Cambridge

Kooperationspartner: in cooperation with the International Conference of the Leo Baeck Institute
Projektbeginn: 09/2001
Projektende: 09/2001
Projekttyp: Drittmittelprojekt
Förderinstitutionen: verschiedene

Forschungskolloquium im Rahmen der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts: Jüdische Antworten auf die Moderne im europäischen Kontext: Perspektiven der Forschung und des Faches

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Prof. Dr. Michael Brenner

Kurzbeschreibung des Projektes:
Tagung vom 14.-16.11.2000 im Rahmen der Kolloquien der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts – getragen von Prof. Dr. Michael Brenner (Universität München, Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Literatur) und Prof. Dr. Andreas Gotzmann (Universität Erfurt, Lehrstuhl für Judaistik)

Projektmitarbeiter/ -innen: Kooperationspartner: Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur, Prof. Dr. Michael Brenner, Univ. München, Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts
Projektbeginn: 11/2000
Projektende: 11/2000
Projekttyp: Drittmittelprojekt
Förderinstitutionen: die Hans Reimers Stiftung sowie die Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts, Frankfurt

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