Universität Erfurt

Thema

2.1 Thema wählen

Das Thema ist der Gegenstand, von dem die Rede ist.  Das Thema ist der Hauptinhalt, der Leitgedanke, der Gesprächstoff, die geistige/inhaltliche Klammer. Das Thema ist dasjenige, worum sich eine Kommunikation dreht, wovon sie handelt. Insofern haben alle Kommunikationsformen ein Thema. Eine SMS, ein Telefonat, ein Film, ein Brief, ein Aufsatz, ein Lexikoneintrag, ein Aufsatz im Fach Deutsch, eine Unterrichtsstunde, ein Gemälde, ein Gedicht, ein Pop-Song usw. haben jeweils ein oder mehrere Themen.

In Johann Heinrich Zedlers "Grossem vollständigen Universal Lexicon aller Wissenschafften und Künste", welches im 18. Jahrhundert veröffentlicht worden ist, findet sich folgende Erläuterung:

Incipt des Eintrags "Thema" aus Zedlers "Grosses vollständiges Universallexicon Aller Wissenshafften und Künste"

THEMA, heisset überhaupt die Sache, von der man handelt. Also ist ein Thema
I) In der Oratorie und Homilie so viel als die Proposition oder der Satz, von dem eigentlich eine Rede oder Predigt handelt; oder es ist der kurtze Inhalt unserer Gedancken, darauf die Rede gebauet wird [...]. (1)

(1) Thema, in: Zedler, Johann Heinrich (Hrsg.): Grosses vollständiges Universallexicon aller Wissenschafften und Künste, Welche bißhero durch menschlichen Verstand und Witz erfunden und verbessert worden ... [Online-Dokument] http://www.zedler-lexikon.de [Zugriff am 09.12.2011], Bd. 43, S. [314] – [317], Spalten 602 – 607, dort Spalte 602. – Online-Version der Ausgabe Leipzig, Zedler, 1732 – 1754. Herausgeber der Online-Version: Bayerische Staatsbibliothek München und Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel

In der Alltags- und künstlerischen Kommunikation kann das gewählte Thema entweder konsequent durchgehalten werden, was meint, dass von dem einmal gewählten Thema nicht mehr abgewichen wird, oder es wird variiert oder plötzlich gewechselt und ein neues aufgegriffen oder es wird permanent zwischen mehreren Themen hin- und hergesprungen.

Für wissenschaftliche Texte ist hingegen typisch, dass das gewählte Thema innerhalb des Textes konsequent beibehalten, eben nicht gewechselt wird.

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Ein Thema kann weit oder eng gefasst sein. Wenn Du ein Thema weit fasst, dann solltest Du Dir darüber im Klaren sein, warum Du das Thema so breit anlegen möchtest.

Beispiel:

Sowohl ein weit als auch ein eng gefasstes Thema stellen Abstraktions- bzw. Verallgemeinerungsstufen dar. Jede Abstraktions-/Verallgemeinerungsstufe bringt Vor- und Nachteile bei der Projekt-Umsetzung (Projekt-Bearbeitung) mit sich.

Ein Thema kann ein komplexes sein, so setzt es sich aus Teilthemen zusammen. Ein Thema kann auch ein einfaches sein. In diesem Falle besteht es nur aus sich selbst.

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Wie Du zu einer ersten thematischen Idee kommen kannst – Wege zum Thema

  • Geh von Deinen Interessengebieten aus.
  • Schreibe alles auf, was Dich interessieren könnte.
  • Schreibe alles auf, womit Du Dich auf gar keinen Fall beschäftigen möchtest. (So weißt Du zumindest, was Du definitiv nicht zum Thema erheben wirst.)
  • Schreibe die Wissenschaften auf, die Du interessant findest. Welche der Wissenschaften, die Du aufgeschrieben hast, findest Du am spannendsten? Wähle ein Thema, das genau in den Rahmen dieser Wissenschaft gehört.
  • Nimm ein gedrucktes Lexikon zur Hand und blättere dieses durch. Gibt es einen Eintrag, der Dich zu einer thematischen Entscheidung anregt?
  • Suche eine Bibliothek auf und schau Dich in ihr um. Geh die Regale ab. Blättere in den Büchern. Gibt es etwas, womit Du Dich gern über einen längeren Zeitraum beschäftigen möchtest?
  • Anregungen kannst Du auch bekommen, indem Du im World Wide Web surfst.
  • Schreibe alles auf, was Dir jetzt in diesem Moment spontan einfällt. Brainstorme solange, bis Dir nichts mehr einfällt. Kringle mit einem Stift alles ein, was Du sehr gern bearbeiten möchtest. Streiche alles weg, wovon Du Dir sicher bist, dass Du das auf gar keinen Fall zum Thema Deiner Seminarfacharbeit erheben würdest. Wähle aus dem, was Du eingekringelt hast, drei Dinge aus, die Du unbedingt bearbeiten möchtest. Bringe nun diese drei Dinge in eine Rangfolge, indem Du Ordnungszahlen dazuschreibst: Was wäre Dein Favoritenthema? Was würdest Du auf Platz 2 und was auf Platz 3 setzen?
  • Geh von Deinen geistigen Lieblingsbeschäftigungen aus und entwickle von dorther das Thema.
    Theoretisierst Du gern? Interpretierst Du gern Texte? Macht Dir das Berechnen Spaß? Beobachtest Du gern? Liegt Dir das Befragen? Chronologisierst Du gern? Sammelst und ordnest Du gern? Arbeitest Du gern praktisch? – Welche Wissen erarbeitenden Tätigkeiten machen Dir besonderen Spaß?
  • Geh von der Quellenlage aus. (Welche Texte und anderen Quellen sind zugänglich?)
  • Wähle etwas, worüber Du schon sehr viel weißt.
  • Wähle etwas, worüber Du noch gar nichts weißt.
  • Wähle etwas, was mit Deinem zukünftigen Studium und der Dich interessierenden Studienrichtung bzw. mit Deiner zukünftigen Lehre und dem Dich interessierenden Berufsfeld zu tun hat.
  • Schau in einen Bibliothekskatalog. Lass Dich von den bereits bearbeiteten Themen anregen. (Schreibe das auf, was Dich neugierig macht.)
  • Gibt es ein Problem, das Dich seit längerem beschäftigt und das Du gern lösen würdest?
  • Ist Dir im Alltag etwas aufgefallen, was Du zum Thema erheben könntest?
  • Geh von einer Text-, Bild- oder Objektquelle aus.

Bestimmt fallen Dir noch weitere Wege ein, wie Du zu einer ersten thematischen Idee kommen kannst.

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Tipps zur Themenfindung

Wir empfehlen ...

  • Lass Dir Zeit! Überstürze nichts.
  • Bleib am Ball, Ideen wollen wachsen! Pflege sie wie Blumen in einem Garten – z. B., indem Du sie aufschreibst.
  • Versuche nicht, außergewöhnlich zu sein. Das bist Du sowieso. Sei einfach Du selbst! Vertrau Deiner Kreativität.
  • Wähle etwas, das Du tatsächlich bis zum Abgabetermin erarbeiten kannst.
  • Habe ab jetzt ein Notizbuch für alle Deine Ideen bei Dir!
  • Sei selbst Dein strengster Kritiker bzw. Deine strengste Kritikerin!

Zusammenfassung Themenwahl (Tipps)

  1. Das Thema interessiert Dich wirklich.
  2. Du hast das Thema konkretisiert (dabei kann es eng oder weit angelegt sein).
  3. Du kannst das Thema tatsächlich bewältigen (Literatur vorhanden, methodisch bearbeitbar, zur Verfügung stehende Zeit reicht aus, Vorwissen vorhanden bzw. noch erwerbbar ...).
  4. Dir ist klar, was am Ende des Projektes herauskommen soll: Welches Erkenntnisziel strebst Du an bzw. welches Problem willst Du lösen bzw. welches Produkt möchtest Du erarbeiten?

Meine erste thematische Idee – Beispiele

Meine erste thematische Idee – Beispiele (pdf)

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2.2 Thema verwissenschaftlichen

Sobald Du eine thematische Idee hast oder sogar genau weißt, was Du zum Thema erheben möchtest, ist es an der Zeit, das Thema zu verwissenschaftlichen.

Mach Dir noch einmal bewusst, dass Du wissenschaftlich arbeiten möchtest, also begründetes, überprüfbares, irrtumsfreies, nachvollziehbares Wissen produzieren willst.

Irrtumsfreies Wissen – das ist das Ziel, das es anzustreben gilt, ein Ideal und eine Arbeitshaltung, ein Annäherungswert. Menschen versuchen, intersubjektive und objektive Abbilder (Erkenntnisse) zu kreieren.

Eine einzige Art, wissenschaftlich zu denken, und einen einzig richtigen Weg, wissenschaftlich zu arbeiten, gibt es jedoch nicht. Es haben sich unterschiedliche wissenschaftliche Schulen, Lehrmeinungen, Forschungshaltungen, Erkenntniswege, die sich selbst auch immer wieder infrage gestellt haben sowie auch infrage gestellt wurden, herausgebildet. Zum Beispiel: Der Empirismus geht davon aus, dass die Erfahrung die Basis allen Erkennens ist. Der Positivismus geht davon aus, dass nur das erfahrungsmäßig Beweisbare als Erkanntes gelten kann. Die Phänomenologie geht davon aus, dass uns nur die äußeren Erscheinungen der Dinge zugänglich sind. Der Skeptizismus sieht im Zweifel und der Kritik den Motor des Erkennens. Dies sind nur einige Möglichkeiten, über das Erkennen und Erkenntniswege zu denken.

Im Laufe Deines Lebens wirst Du an Dir beobachten können, dass Dir bestimmte Erkenntniswege sehr nahe sind und Du diese immer wieder bevorzugst, Du andere hingegen sehr kritisch betrachtest; Du eventuell eine gewisse Zeit lang aufgrund einer bestimmten Problemstellung ganz spezielle Erkennenswege auswählst, bei einer anderen Problemstellung jedoch ganz andere Wege gehst.

Alle Wege können wir nicht vorstellen, doch können wir Dir eine Übersicht der Aspekte geben, welche Du unbedingt bedenken solltest, wenn du ein Forschungssetting planst.

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Das Forschungssetting entwickeln (Wissenschaft als Handlungsmodell)

Die Grafik zeigt Aspekte, die Du bedenken solltest, wenn Du Dein Projekt entwickelst. Die drei Aspekte Untersuchungsgegenstand, Erkenntnisziel und Forschungsmethode bilden den Kern des Forschungssettings. Es gilt, diese drei Hauptaspekte unbedingt und gründlich zu planen.

  1. Was willst Du untersuchen?

    Der Untersuchungsgegenstand ist dasjenige, was Du in den Mittelpunkt rückst, worauf Du Deine forschende Aufmerksamkeit richtest, also das, was Du untersuchst. Du wendest Dich dem Untersuchungsgegenstand zu, weil Du Neues über ihn herausbekommen möchtest oder das bereits Bekannte einer Überprüfung unterziehen willst.

    Lege den Untersuchungsgegenstand genau fest. In Deiner Seminarfacharbeit solltest Du Dich einem klar umrissenen Gegenstand widmen. Beispiele: Die literarische Gestalt "Effi Briest" in Theodor Fontanes Roman "Effi Briest"; das derzeitige Leseverhalten der Schülerinnen und Schüler Deiner Klasse.

  2. Was willst Du über den Untersuchungsgegenstand herausbekommen?

    Das Erkenntnisziel ist die Erkennensrichtung des wissenschaftlichen Vorhabens: Was willst Du über den Untersuchungsgegenstand herauskriegen? Was soll das Ergebnis Deiner Seminarfacharbeit sein? Was willst Du erkennen? Auf welches Resultat richtest Du Deinen wissenschaftlichen Arbeitsprozess, den Erkennensvollzug aus? Welche Fragen sollen beantwortet werden? Oder ganz simpel formuliert: Was soll zum Schluss herausgekommen sein?

    Handout "Erkenntnisziel" (pdf)

  3. Wie willst Du das, was Du herausbekommen möchtest, ermitteln?

    Die Forschungsmethode ist die Herangehensweise; das Vorgehen; die Verfahrensweise, um das für das Forschungsprojekt gewählte Erkenntnisziel zu erreichen. Es ist der Weg, um zu Forschungsergebnissen zu gelangen. Forschungsmethoden werden geplant und zielgerichtet eingesetzt.

    Handout "Forschungsmethoden und Arten wissenschaftlicher Arbeiten" (pdf)

Methode ist sprachl[ich] abgeleitet vom griech[ischen] methodos: Weg, etwas zu erreichen. Im prakt[ischen] und theoret[ischen] Bereich bezeichnet M[ethode] ein planmäßiges Verfahren zur Erreichung eines bestimmten Zieles. Von der Vielfalt der Ausgangsbedingungen, der mögl[ichen] Wege und der Ziele her ergibt sich eine entsprechende M[ethode]nvielfalt. Die wissenschaftl[iche] M[ethode] grenzt hier weiter ein und läßt nur bestimmte, von der jeweiligen Wissenschaft her zu entwerfende oder bereits bewährte Verfahren zu." (2)

(2) Punsmann, Hermann: Methode, in: Drehsen, Volker (Hrsg.); Häring, Hermann (Hrsg.); Kuschel, Karl-Josef (Hrsg.); Siemers, Helge (Hrsg.): Wörterbuch des Christentums, Gütersloh, Gütersloher Verl.-Haus Mohn, 1988, S. 807 – 808, dort S. 807

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Arten wissenschaftlicher Arbeiten (Zusammenfassung)

  1. Quellen untersuchende Arbeiten
  2. Empirische Arbeiten
  3. Angewandte Arbeiten
  4. Theoretische Arbeiten
  5. Zusammenfassende Arbeiten
  6. Künstlerische Arbeiten mit wissenschaftlicher Reflexion

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Das Forschungsexposé

Das Forschungsexposé ist eine außerordentlich präzise und sehr kurze Zusammenfassung des wissenschaftlichen Settings. Es enthält in jedem Fall Aussagen zum Untersuchungsgegenstand, zum Erkenntnisziel und zur Forschungsmethode bzw. zu den Forschungsmethoden.

Wenn Du nach einer sehr langen Phase des Überlegens, Verwerfens, Suchens und Veränderns genau weißt, wie Dein Seminarfachprojekt ausschauen soll, was es beinhalten soll usw., schreibst Du das Forschungsexposé. Das Exposé hilft Dir bei der späteren Projektumsetzung/-durchführung, den Überblick zu behalten.

Das Exposé ist maximal eine DIN-A4-Seite lang. Du formulierst vollständige Sätze. (Stichpunkte sind nicht zulässig.)

Das Exposé hat zwei Anhänge:

  1. die Arbeitsbibliographie, welche die Literatur bzw. die Quellen enthält, welche Du für Dein Seminarfachprojekt benutzen möchtest, und
  2. einen Entwurf des Inhaltsverzeichnisses der zu schreibenden Seminarfacharbeit.

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2.3 Thema gliedern

Mehrere Schülerinnen und Schüler (in der Regel ca. 4 Personen) schließen sich zu einer Seminarfacharbeitsgruppe zusammen. Gemeinsam legen sie ein Gruppen- bzw. Gesamtthema fest. Jedes Gruppenmitglied leistet einen Einzelbeitrag zur Seminarfacharbeit. Der Einzelbeitrag von ca. 10 bis 15 Seiten ist in das Gruppen-/Gesamtthema eingebettet.

Damit jede_r von Euch einen Einzelbeitrag schreiben kann, ist es erforderlich, dass Ihr als Seminarfacharbeitsgruppe das von Euch gewählte Gesamtthema sinnvoll gliedert.

Wenn Ihr bevorzugt, dass jedes Gruppenmitglied separat und unabhängig von den anderen arbeiten kann, könntet Ihr die Gliederungsvariante A wählen und Einzelthemen bestimmen.

Ihr könntet das Thema aber auch so gliedern, dass alle Gruppenmitglieder eng miteinander kooperieren müssen. Die Einzelbeiträge bauen in diesem Falle schlüssig aufeinander auf. Folgt, wenn Ihr Euch so entscheidet, der Gliederungsvariante B.

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Gliederungsvariante A:

Das Gesamtthema wird entsprechend der Gruppengröße in Einzelthemen gegliedert. Jedes Gruppenmitglied bearbeitet ein Einzelthema. Die Einzelthemen erwachsen aus dem Gesamtthema. Als Ganzes kann eine interdisziplinäre Arbeit entstehen. Dies passiert, wenn bei ein und demselben Untersuchungsgegenstand die Erkenntnisinteressen je Einzelarbeit aus verschiedenen Wissenschaften erwachsen.

Jedes Gruppenmitglied würde ein eigenes Forschungsexposé erarbeiten.

Die schriftliche Arbeit könnte wie folgt grob gegliedert werden:

  • Einleitung: Einführung ins Gesamtthema, Erläuterung des Gesamtthemas und kurze Vorstellung der Einzelthemen

  • Hauptteil: Jeweils pro Einzelthema:
    • Einführung ins Einzelthema, Vorstellen von Untersuchungsgegenstand, Erkenntnisziel und Forschungsmethoden
    • Erläuterungen
    • Schluss: Zusammenfassung der Ergebnisse, evtl. Kritik, Ausblick
  • Schluss: Vergleich der je Einzelthema erarbeiteten Ergebnisse; Ergebnisse zueinander in Beziehung setzen, Zusammenfassung, evtl. Kritik, Ausblick

Entscheidungsmöglichkeiten – Varianten, die Einzelthemen zu gestalten:

  1. gleicher Untersuchungsgegenstand und gleiches Erkenntnisinteresse, aber unterschiedliche Methoden;
  2. gleicher Untersuchungsgegenstand, aber unterschiedliche Erkenntnisinteressen und unterschiedliche Methoden;
  3. unterschiedliche Untersuchungsgegenstände, Erkenntnisinteressen und Methoden;
  4. unterschiedliche Untersuchungsgegenstände, doch gleiches Erkenntnisinteresse und gleiche Methode;
  5. gleicher Untersuchungsgegenstand, unterschiedliche Erkenntnisinteressen, gleiche Methode;
  6. unterschiedliche Untersuchungsgegenstände und Erkenntnisinteressen, doch gleiche Methode.

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Gliederungsvariante B:

Die Arbeit der Seminarfach-Gruppe hat nur ein einziges Thema. Dieses wird in Teil- und Unteraspekte gegliedert, nicht jedoch in weitere Einzelthemen. Somit bauen sämtliche Abschnitte der Arbeit logisch und folgerichtig aufeinander auf. Die gesamte Arbeit hat nur einen einzigen Untersuchungsgegenstand und folgt einem Erkenntnisinteresse. Es können mehrere Forschungsmethoden angewendet werden, müssen jedoch nicht. Eine solche Arbeit ist in der Regel monodisziplinär angelegt. Bei dieser Art von Arbeit ist es erforderlich, dass alle Gruppenmitglieder eng kooperieren und sich stets auf dem gleichen Informationsstand halten. Die Gruppenmitglieder schreiben gemeinsam in Vorbereitung auf die Arbeit ein einziges Exposé.

Die schriftliche Arbeit könnte wie folgt grob gegliedert sein: Einleitung – Abschnitt A – Abschnitt B – Abschnitt X – Zusammenfassung.

Jedes Gruppenmitglied schreibt zumindest einen Abschnitt der Arbeit.

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Impulse

  1. Schreibe spontan eine x-beliebige thematische Idee auf! Grenze diese thematische Idee ein – verenge das Thema! Geh nun noch einmal von Deiner ersten thematischen Idee aus und erweitere jetzt hingegen das Thema!
  2. Wähle ein Thema aus jenen aus, welche Du unter 1 notiert hast – es kann ein enges oder ein weites sein – und lege zu diesem fest: Untersuchungsgegenstand, Erkenntnisziel und Forschungsmethode(n). Definiere anschließend den Untersuchungsgegenstand, erläutere Dein Erkenntnisziel und beschreibe die Forschungsmethode(n).
  3. Gliedere schließlich das gewählte Thema in Teilthemen bzw. in Teil- und Unteraspekte!

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