Universität Erfurt

Forschungsgruppe „Sprachbeherrschung“

Forschungsgruppe „Sprachbeherrschung“

Forschungsprogramm und -aktivitäten

Unsere gemeinsamen Forschungsvorhaben befassen sich mit der theoriebasierten Erfassung und Förderung sprachlicher Kompetenz sowohl in einsprachigen als auch in mehrsprachigen Konstellationen. Dabei sollen alle sprachlichen Modalitäten (Lesen, Hören, Schreiben, Sprechen) sowohl im Spracherwerb (Erst- und Zweitspracherwerb) in der Sprachverwendung und in der Sprachverarbeitung in den Blick genommen werden. Die Forschungsgruppe „Sprachbeherrschung“ ist aktiv an der Ausgestaltung des Profilschwerpunkts „Bildung“ der Universität Erfurt beteiligt. Die beteiligten Wissenschaftler/innen haben bereits relevante Fragestellungen aus der Perspektive ihrer jeweiligen Fachdisziplinen bearbeitet und sind durch entsprechende Drittmittelprojekte und Publikationen ausgewiesen.

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Ausschreibung von Promotionsstipendien

Promotionsstipendien

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Nachwuchswissenschaftler/innen im Programm 2014/2015:

Nachwuchswissenschaftler/innen im EPPP Sprachbeherrschung
NameProjektBetreuer (Prof.)
Thema
De Mol, LenaPromotion SchauerLanguage Input and Uptake in Bilingual Preschools
Dekalo, VolodymyrPromotionHampeDie modalen Konstruktionen im Gegenwartsdeutschen: eine konstruktionsgrammatische Untersuchung
Dittmar, MartinPromotionFöldesSprachkontakt zwischen Deutsch und Spanisch in der Pressesprache der deutschen Minderheit in Lateinamerika
Gerling, LisaPromotionBlankenVerarbeitung von Multi-Word-Units (MWUs)
Haase, AstridPromotionSteinbrinkDer Zusammenhang zwischen morphologischer Bewusstheit und schriftsprachlichen Kompetenzen
Hraishawi, Maher Hony HabibPromotionFöldesMehrteilige Konnektoren im Vergleich: Deutsch-Arabisch (...)
Ketzer-Nöltge, AlmutPromotionRummerSatzbehalten und Satzverstehen: Einflüsse kognitiver Belastung auf die Sprachverarbeitung
Kicmari, RuzhdiPromotionFöldesBilinguale Sprachbiographien. Ein empirischer Beitrag anhand albanischsprachiger kosovarischer Migranten in Deutschland
Lowry, AlisonPromotionHampeDiscourse markers in English as a Lingua Franca
Machleb, Franziska PromotionBlankenVergleich von fehlerfreiem Lernen und Lernen durch Versuch und Irrtum
Malter, Tom DavidPromotionMannhauptWie kann man scheinbar flüssiges Lesen an der Oberfläche von tatsächlich automatisiertem Lesen unterscheiden?
Mohr, BiancaPromotionDe HouwerEarly Child Bilingualism: A comparison between BFLA and ESLA
Nüsslein, UlrikePromotionLehmannDokumentation der Julut unter besonderer Berücksichtigung der verbalen Morphologie
Seirafi, FatemehPromotionFöldesSprichwörter im Bereich Deutsch als Fremdsprache: interkulturell-linguistische Zugänge. Ein Beitrag zur Theorie und Empirie
Schlegelmilch, RenéPromotionRummerMessung kognitiver Prozesse mit Eye Tracking (vorl. Titel)
Dr. Schulze, CorneliaHabilitationSallatTypically-developing and Impaired Children's Pragmatic Abilities in Indirect Communication
Dr. Schweppe, JudithHabilitationRummerInteractions between working memory and long-term memory in language processing and learning with multimedia
Seliazneva, TatsianaPromotionFöldesLandeskundliche Kode-Realien im interkulturellen Kommunikationskontext: Deutsch, Englisch und Russisch
Wild, IlkaPromotionLehmannA grammar of Kanakanavu

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Assoziierte Mitglieder:

  • Dr. Tobias Bormann, Neurologische Klinik, Universität Freiburg
  • Prof. Dr. Solvig Chilla, Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Katja Fleming, Erfurt
  • Dr. Susanne Hoppe, Universität Erfurt
  • Dr. Tina König, Universität Erfurt
  • Alison Lowry, Erfurt
  • Margret Seyboth, M.A., Universität Erfurt, Wiss. Mitarbeiterin (DFG)
  • Masoud Shaghaghi

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    Strukturiertes Studienprogramm und Qualifizierungskonzept:

    • Forschungskolloquium (Berichte aus den Arbeitsgruppen, Diskussion der Promotionsvorhaben, externe Vorträge, regelmäßige methodenorientierte Vorträge der professoralen Mitglieder des EPPP). Es richtet sich an (Post-) Doktoranden des EPPP, offen für Master-Studierende der beteiligten Disziplinen,
    • Kurse zu Methoden in Bereichen der vom Programm erfassten Forschungsgebiete; "Vertiefende Methodenweiterbildung" (z.B. Item Response Theorie, Eye-Tracking etc.), richtet sich an (Post-) Doktoranden des EPPP, offen für Master-Studierende der beteiligten Disziplinen,
    • Regelmäßiges Vorstellen und Diskutieren der eigenen Arbeit im Forschungskolloquium,
    • Teilnahme an einschlägigen nationalen und internationalen Weiterbildungsveranstaltungen/Summer Schools (z.B. Summer Schools der DGfE, ESCoP, Junior Researchers Conference der EARLI),
    • Reisen zu Kongressen, inklusive Vor- und Nachbereitung mit den Betreuerinnen und Betreuern,
    • Eigenständige Publikationstätigkeit,
    • Erfahrung/Anleitung bei der Einwerbung von Drittmitteln.

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    Maßnahmen zur Qualifizierung der Nachwuchswissenschaftler

    • Regelmäßiges Vorstellen und Diskutieren der eigenen Arbeit im Forschungskolloquium,
    • Komplementäre Qualifizierung der Kollegiaten in Seminaren sowie vertiefende Methodenweiterbildung (s. Studienprogramm),
    • Teilnahme an einschlägigen nationalen und internationalen Weiterbildungsveranstaltungen/Summer Schools (z.B. Summer Schools der DGfE, ESCoP, Junior Researchers Conference der EARLI)
    • Reisen zu Kongressen, inklusive Vor- und Nachbereitung mit den Betreuern
    • Eigenständige Publikationstätigkeit
    • Erfahrung bei der Einwerbung von Drittmitteln

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    Auswahl und Rekrutierung der Nachwuchswissenschaftler/-innen:

    Für die Aufnahme in die Forschungsgruppe wird ein zweistufiges Verfahren durchlaufen. Neuaufnahmen sind nur zu Semesterbeginn möglich.

     

    1. Stufe

    Der/die Bewerbende reicht mit dem Wunsch, in das Programm aufgenommen zu werden, schriftliche Bewerbungsunterlagen (CV, Abschlussarbeiten etc.) bei der Sprecherin bzw. beim Sprecher ein. Mindestens zwei professorale bzw. habilitierte Hochschullehrer/-innen, die Mitglieder des EPPP sind und eine fachliche Nähe zu den Interessengebieten der/des Bewerbenden besitzen, sichten die Unterlagen und führen ein etwa halbstündiges Bewerbungsgespräch durch. Nach einer Einschätzung wird gemeinsam nach einer Person aus den Reihen der Hochschullehrer/-innen des EPPP gesucht, die die fachliche Betreuung der Dissertation übernehmen kann, sofern nicht schon ein Betreuungsverhältnis besteht. Nach Zustimmung dieser Person, die Betreuung zu übernehmen, erfolgt die zweite Stufe des Auswahlverfahrens.

    2. Stufe

    Die professoralen bzw. habilitierten Hochschullehrer/-innen des EPPP werden von der Sprecherin bzw. vom Sprecher über den Ablauf, die Einschätzung und die Betreuungsbereitschaft informiert und sie entscheiden über die Aufnahme der Kandidatin bzw. des Kandidaten in das EPPP "Sprachbeherrschung". Nach positivem Entscheid sind für Aufnahme und Betreuungszusicherung die entsprechenden Formulare unterschrieben an die Stabsstelle Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs weiterzuleiten.

     

    Die Stipendien werden nach Exzellenzkriterien an Absolventen aus den Bereichen Erziehungswissenschaft, Linguistik/Sprachwissenschaft und Psychologie vergeben. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Kommission aus den beteiligten Wissenschaftlern.

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