Universität Erfurt

Germanistische Sprachwissenschaft

Projektbeschreibung

Interkulturelle Germanistik: Impulse für Forschung und Lehre zu Wort und Text

Die Germanistische Institutspartnerschaft (GIP) besteht seit 2014 zwischen dem Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft der Universität Erfurt und dem Lehrstuhl für deutsche Sprache an der Staatlichen Pädagogischen Universität Moskau, zudem wird als Nebenpartner der Lehrstuhl für Deutsch und Französisch an der Staatlichen Sozial- und Geisteswissenschaftlichen Universität Kolomna mit einbezogen. Die Partnerschaft verfolgt das Ziel, innovative zeitgemäße Konzepte aus der interkulturellen Germanistik für die Partnerschaft und die Partnerhochschulen produktiv zu machen, indem die Interkulturalität als erkenntnisleitendes Prinzip betrachtet wird. Folglich steht die Institutspartnerschaft unter dem Titel: „Interkulturelle Germanistik: Impulse für Forschung und Lehre zu Wort und Text“.

Primärer Gegenstand der GIP ist die Kooperation in Forschung und Lehre im Bereich der internationalen germanistischen Linguistik. Jährlich stattfindende Tagungen sowie regelmäßige gemeinsame Forschungsprojekte und Publikationen festigen den akademischen Austausch. Besonders gefördert werden Nachwuchswissenschaftler(innen), aber auch Studierende der Germanistik an allen drei Hochschulen; gemeinsame Betreuungen von Promotions- und Habilitationsschriften sollen einen internationalen Synergie-Effekt erzielen. Innovative Curricula und Lehrmaterialien werden an den bzw. für die Partnerinstitutionen der Russischen Föderation entwickelt, zudem sollen Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Tutoren der Universität Erfurt die Lehre in Moskau und Kolomna durch Workshops bzw. Seminare bereichern. Diesen Aktivitäten kommt eine multiplikatorische Wirkung zu: Nicht nur die betreffenden Hochschulen, sondern auch andere Lehrinstitutionen, in denen Deutsch vermittelt wird, sollen durch die GIP profitieren.

Zentrale Forschungsschwerpunkte sind Lexikologie/Lexikographie, Phraseologie und Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit vor dem Hintergrund einer Interkulturellen germanistischen Linguistik. Darüber hinaus werden als germanistische Teilbereiche Deutsch- bzw. DaF-Didaktik und Germanistische Literaturwissenschaft in die Partnerschaft mit einbezogen.

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