Universität Erfurt

Germanistische Sprachwissenschaft

Publikationen

Beiträge zur Interkulturellen Germanistik (BIG)

Herausgegeben von Csaba Földes
Gunter Narr Verlag, Tübingen
ISSN 2190-3425

Das Internationale Forschungs- und Nachwuchsförderungsnetzwerk für Interkulturelle Germanistik (IFNIG) verfolgt vorrangig das Ziel, auf dem Gebiet der interkulturell orientierten germanistischen Sprach- und Literaturwissenschaft - vor allem durch einen regelmäßigen internationalen Informationsaustausch über wissenschaftliche Projekte, Veröffentlichungen und Veranstaltungen - einen Beitrag zur Vertiefung und damit zur Intensivierung dieser Forschungsorientierung zu leisten. Eine wichtige Aktivität bildet dabei die Schriftenreihe Beiträge zur Interkulturellen Germanistik (BIG), die thematisch an dieses Anliegen anschließt.

Ziele und Inhalte

In dieser Buchreihe gelangen einerseits Beiträge der vom Netzwerk veranstalteten internationalen Tagungen wie auch Projektdokumentationen und thematische Sammelbände, andererseits inhaltlich relevante Monographien zur Veröffentlichung. Auch Manuskriptangebote von außerhalb des IFNIG sind willkommen! Alle Manuskripte werden von renommierten Experten auf Grund festgesetzter Qualitätskriterien begutachtet.

Zum Herunterladen: Hinweise zur Manuskriptgestaltung (BIG)

Folgende Bände sind bisher in der Reihe erschienen:

Band 6 (2016)

Bianka Burka: Manifestationen der Mehrsprachigkeit und Ausdrucksformen des ,Fremden‘ in deutschsprachigen literarischen Texten. Exemplifiziert am Beispiel von Terézia Moras Werken.

ISBN 978-3-8233-8013-9

Die Monographie stellt einen Beitrag zur interkulturellen Germanistik dar, indem sie sich mit Manifestationen der Mehrsprachigkeit und Ausdrucksformen des ,Fremden‘ in deutschsprachigen literarischen Texten ‒ am Beispiel von Terézia Moras Werken beschäftigt. Dem interdisziplinären Charakter des Themas entsprechend zieht die Autorin neben linguistischen auch literaturwissenschaftliche Aspekte in die Arbeit heran. Im Bereich der Mehrsprachigkeit werden Erscheinungsformen und Funktionen bzw. Wirkungen verschiedener Sprach(varietät)en in den Werken „Seltsame Materie“, „Alle Tage“ und „Der einzige Mann auf dem Kontinent“ im Hinblick auf die dargestellten Situationen bzw. ihre Textkontexte untersucht. Überdies fragt der Band anhand von Beispielen aus „Seltsame Materie“ und „Alle Tage“ danach, mit welchen sprachlichen Mitteln das Anderssein bzw. die Fremdheit ausgewählter Figuren und Sprachen zum Ausdruck kommt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie auf der Webseite des Verlages.

Band 5 (2014)

Csaba Földes (Hrsg.): Interkulturalität unter dem Blickwinkel von Semantik und Pragmatik.

ISBN 978-3-8233-6905-9

Der Band thematisiert Interkulturalität in Kommunikationssituationen unter linguistischen Gesichtspunkten, wobei speziell die Erklärungsansätze von Semantik und Pragmatik im Mittelpunkt stehen. Es wird besonders auf die Frage fokussiert, wie in diesen Disziplinen das Interkulturelle von Kommunikationsverläufen erfasst werden kann. Als Untersuchungsgegenstand fungieren Interaktionssituationen, in denen ein Zwischen- oder ein Miteinander kulturspezifischer Kommunikationskonstellationen vorliegt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie auf der Webseite des Verlages.

Band 4 (2012)

Tamás Fáy: Sekundäre Formen des Foreigner Talk im Deutschen aus übersetzungswissenschaftlicher Sicht.

ISBN 978-3-8233-6714-7

Dieses Buch stellt den sekundären Foreigner Talk mit seinen vielfältigen Verwendungsweisen aus übersetzungswissenschaftlicher Perspektive dar. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen zu seiner Übersetzbarkeit und zur Struktur der Foreigner-Talk-Kompetenz von Übersetzern. In einem weiteren Zusammenhang soll das Verhältnis zwischen primärem und sekundärem Foreigner Talk diskutiert sowie umstrittene Aspekte des Foreigner Talk kritisch reflektiert werden.

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Band 3 (2011)

Csaba Földes (Hrsg.): Interkulturelle Linguistik im Aufbruch. Das Verhältnis von Theorie, Empirie und Methode.

ISBN 978-3-8233-6682-9

Der Band reflektiert die zunehmende Kultursensitivität linguistischer Forschungen und setzt sich mit Aspekten des interkulturellen Paradigmas aus sprachwissenschaftlicher Sicht auseinander. Die Beiträge sollen zum einen durch ihre konzepttheoretischen Denkmodelle, zum anderen aufgrund ihrer empirischen Forschungsergebnisse zur Etablierung einer interkulturellen Linguistik den Weg ebnen.

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Band 2 (2010)

Attila Németh: Dialekt, Sprachmischung und Spracheinstellungen. Am Beispiel deutscher Dialekte in Ungarn.

ISBN 978-3-8233-6572-3

Attila Németh beschreibt in diesem Buch die vielfältigen n deutschen Dialektsprechern in Ungarn beobachtet werden können. Darüber hinaus erfasst er die Einstellungen, die bei Sprechern jeglichen Alters gegenüber Dialekt und Sprachmischung bestehen. Németh gelangt zur Erkenntnis, dass die bisherige Forschung die Einstellungen von bilingualen deutschen Dialektsprechern zur Sprachmischung noch nicht hinreichend genug beschrieben und erklärt hat. Das große Verdienst dieses Buches besteht darin, diesen unbefriedigenden Zustand überwunden zu haben.

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Band 1 (2010)

Csaba Földes (Hrsg.): Deutsch in soziolinguistischer Sicht. Sprachverwendung in Interkulturalitätskontexten.

ISBN 978-3-8233-6571-6

Der Band reflektiert moderne Tendenzen der internationalen Soziolinguistik vor allem am empirischen Material deutscher Sprachverwendungsmuster in Interkulturalitätssituationen. In diesem Kontext werden sprachkommunikative Bezugsrahmen, soziale sowie spracherwerbsorientierte Faktoren des aktuellen Umgangs mit deutschen Varietäten beschrieben, wobei Deutsch als Minderheitensprache / Sprachinsel-Deutsch große Beachtung findet. Angesprochen wird darüber hinaus die Frage nach der kulturspezifischen Verwendung des Deutschen in diversen interkulturellen Situationen.

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Zeitschrift für Mitteleuropäische Germanistik (ZMG)

Herausgegeben von Csaba Földes 
Attila Németh
und Gabriella Rácz
Gunter Narr Verlag, Tübingen
ISSN 2192-3043

ZMG erscheint in Verbindung mit dem Mitteleuropäischen Germanistenverband (MGV) und dem Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim.

Konzeption

Die ZMG fokussiert auf mitteleuropäische kulturelle Konstellationen und konzentriert sich vor allem auf Transfer-, Interaktions- und Integrationsprozesse mit Schwerpunkt deutsche Sprache, Literatur(en) und Kultur(en). Die Beiträge sollen den mitteleuropäischen Bezug des gewählten Themas explizit thematisieren.

Die Zeitschrift versteht sich als international offenes Forum in erster Linie für thematisch relevante Beiträge aus dem Gesamtbereich 'Mitteleuropäische Germanistik'.

Die ZMG veröffentlicht einschlägige Aufsätze, Diskussionsbeiträge, Rezensionen und Tagungsberichte. Die Zeitschrift nimmt ausschließlich Erstveröffentlichungen auf, die zugleich frei von Rechten Dritter sein müssen. Alle eingesandten Manuskripte werden von einem internationalen Gutachtergremium doppelblind begutachtet. Manuskripte und Rezensionsexemplare werden an die Herausgeber erbeten; für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen.

Zum Herunterladen: Hinweise zur Manuskriptgestaltung (ZMG)

Weitere Informationen finden Sie hier.

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